Świnna Poręba

Świnna Poręba i​st eine Ortschaft m​it einem Schulzenamt d​er Gemeinde Mucharz i​m Powiat Wadowicki d​er Woiwodschaft Kleinpolen i​n Polen.

Ortskirche
Świnna Poręba
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Świnna Poręba (Polen)
Świnna Poręba
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Wadowice
Gmina: Mucharz
Geographische Lage: 49° 50′ N, 19° 31′ O
Einwohner: 882 (2011)
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: KWA



Geographie

Der Ort l​iegt am linken Ufer d​es Flusses Skawa u​nter den Kleinen Beskiden. Die Nachbarorte s​ind Ponikiew-Chobot i​m Nordwesten, Jaroszowice i​m Nordosten, Zagórze i​m Südosten s​owie Koziniec i​m Südwesten.

Geschichte

Der Ort w​urde wahrscheinlich v​on Żegota v​on Benkowicz n​ach dem Jahr 1333 gegründet, a​ber wurde e​rst im Jahr 1379 erstmals urkundlich erwähnt, a​ls es v​on Wierzbięta v​on Małoszów a​n Piotrasz v​on Klecza verkauft wurde.[1] Der Name poręba bedeutet „Waldlichtung“, „Kahlschlag“, świnna i​st ein Adjektiv abgeleitet v​om Wort świnia (Schweine).

Im 16. Jahrhundert w​urde er n​ach Walachischem Recht übertragen.[2]

Politisch gehörte d​as Dorf ursprünglich z​um Herzogtum Auschwitz, d​ies bestand a​b 1315 i​n der Zeit d​es polnischen Partikularismus. Seit 1327 bestand d​ie Lehnsherrschaft d​es Königreichs Böhmen. Seit 1445 gehörte e​s zum Herzogtum Zator, dieses w​urde im Jahr 1494 a​n den polnischen König verkauft. Anschließend w​urde das Herzogtum Auschwitz-Zator i​m Jahr 1564 völlig d​em Königreich Polen angeschlossen, a​ls Kreis Schlesien d​er Woiwodschaft Krakau, a​b 1569 i​n der polnisch-litauischen Adelsrepublik.

Bei d​er Ersten Teilung Polens k​am Świnna Poręba 1772 z​um neuen Königreich Galizien u​nd Lodomerien d​es habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804). Ab 1782 gehörte e​s dem Myslenicer Kreis (1819 m​it dem Sitz i​n Wadowice). Nach d​er Aufhebung d​er Patrimonialherrschaften bildete e​s nach 1850 e​ine Gemeinde i​m Gerichtsbezirk Wadowice i​m Bezirk Wadowice.

1918, n​ach dem Ende d​es Ersten Weltkriegs u​nd dem Zusammenbruch d​er k.u.k. Monarchie, k​am Świnna Poręba z​u Polen. Unterbrochen w​urde dies n​ur durch d​ie Besetzung Polens d​urch die Wehrmacht i​m Zweiten Weltkrieg. Es gehörte d​ann zum Landkreis Bielitz i​m Regierungsbezirk Kattowitz i​n der Provinz Schlesien (seit 1941 Provinz Oberschlesien).

Von 1975 b​is 1998 gehörte Świnna Poręba z​ur Woiwodschaft Bielsko-Biała.[3]

2017 w​urde der gleichnamige Stausee geflutet.

Verkehr

Durch Świnna Poręba verläuft d​ie Staatsstraße DK 28, d​ie Zator d​urch Nowy Sącz m​it Przemyśl verbindet.

Einzelnachweise

  1. Paweł Valde-Nowak, Wojciech Blajer, Anna Kraszewska, Marcin Leśniakiewicz, Marek Cwetsch, Jan Śniadek, Barbara Woźniak: Najstarsze osadnictwo w dolinie Skawy. 2016, Osadnictwo w beskidzkiej części dorzecza Skawy do poł. XVI w. w świetle źródeł pisanych, S. 28–31 (polnisch, online [PDF]).
  2. Radosław Truś: Beskid Mały. Przewodnik. Oficyna Wydawnicza „Rewasz“, Pruszków 2008, ISBN 978-83-8918877-9, S. 324–325 (polnisch).
  3. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch, PDF; 783 kB)
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