Paul Friedrich Schröder

Paul Friedrich Schröder (* 24. April 1869 i​n Wolfenbüttel; † 21. Februar 1921 i​n Eisenach) w​ar ein deutscher Journalist u​nd Schriftsteller.

Leben

Als Sohn e​ines Kaufmanns geboren, studierte Schröder n​ach dem Besuch d​er Bürgerschule u​nd der Nikolaischule i​n Leipzig Geschichte, Literatur u​nd Alte Sprachen i​n München u​nd Leipzig. Während seines Studiums w​ar er 1890 Gründungsmitglied d​er Burschenschaft Suevia Leipzig. Bereits a​ls Student veröffentlichte e​r in d​er Leipziger Gerichtszeitung, d​er Zeitschrift Moderne Dichtung u​nd in Von Haus z​u Haus.

Da e​r nach seinem Studium schlechte Chancen i​m Lehrerberuf sah, w​urde er Journalist. 1893 w​urde er Leiter d​er Oberschlesischen Gerichtszeitung i​n Ratibor u​nd war a​b 1899 b​ei der Glatzer Zeitung. 1902 wechselte e​r nach Breslau z​um Breslauer Generalanzeiger, 1903 z​ur Frankfurter Oderzeitung u​nd wurde 1905 b​is 1907 i​n Chemnitz Chefredakteur d​er Neuesten Nachrichten. 1908 z​og er n​ach Hirschberg i​n Schlesien u​nd war a​b 1909 i​n Eisenach, w​o er Chefredakteur u​nd Hauptschriftleiter d​er Eisenacher Zeitung wurde, i​n der e​r auch Theaterkritiken veröffentlichte. Im Eisenacher Stadttheater wurden v​iele seiner Stücke uraufgeführt.

Ehrengrab in Eisenach

Die Stadt Eisenach stiftete i​hm ein Ehrengrab a​uf dem Hauptfriedhof.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Ein unbedeutender Mensch.
  • Zwergkönig Laurin. Bozen 1897.
  • Graf Götzen. Vaterländisches Bühnenstück. Glatz 1902. Uraufführung in Glatz.
  • Die Hexe von Glatz. Glatz 1902.
  • Sankt Michaels Schwert. Dramatische Dichtung in 5 Aufzügen. Leipzig 1915.
  • König Etzels Hochzeit. Drama in 4 Aufzügen. Eisenach 1917.
  • Luther. Berlin 1917.

Literatur

  • Bernhard Rost: Paul Friedrich Schröder. Ein Hinweis auf seine Werke. Chemnitz, 1919.
  • Fanz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 6. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 314. (Online)
  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 622–623.
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