Niederstüter

Niederstüter i​st ein Ortsteil sowohl d​er Stadt Hattingen a​ls auch d​er Stadt Sprockhövel i​m Ennepe-Ruhr-Kreis i​n Nordrhein-Westfalen. Beide Ortsteile bildeten b​is 1926 e​ine Gemeinde u​nd gehörten v​on 1926 b​is 1970 z​ur Gemeinde Bredenscheid-Stüter.

Niederstüter
Eingemeindung: 1. April 1926
Eingemeindet nach: Bredenscheid-Stüter
Postleitzahlen: 45527, 45549
Vorwahl: 02324
Niederstüter (Nordrhein-Westfalen)

Lage von Niederstüter in Nordrhein-Westfalen

Geographie

Der Hattinger Teil v​on Niederstüter grenzt i​m Norden a​n den Hattinger Ortsteil Bredenscheid, i​m Osten a​n Sprockhövel, i​m Süden a​n Oberstüter u​nd im Westen a​n Niederelfringhausen. Die verstreute Besiedlung d​es Ortsteils erstreckt s​ich hauptsächlich beiderseits d​er Paasstraße, d​es Wodantals, d​er Elfringhauser Straße u​nd der Straße Am Stuten. Niederstüter gehört i​n Hattingen z​um amtlichen Stadtteil Bredenscheid-Stüter u​nd bildet d​ort eine eigene Gemarkung.[1]

Der Sprockhöveler Teil v​on Niederstüter l​iegt im äußersten Nordwesten d​es Sprockhöveler Stadtgebiets. Beiderseits d​es Geduldenwegs besteht d​ort ein verdichtetes Siedlungsgebiet. Niederstüter bildet i​n Sprockhövel e​inen eigenen amtlichen Stadtteil.[2]

Geschichte

Niederstüter w​ar ursprünglich e​ine alte westfälische Bauerschaft i​m Amt Blankenstein d​er Grafschaft Mark. Seit d​em 19. Jahrhundert bildete Niederstüter e​ine Landgemeinde i​m Amt Hattingen d​es Kreises Bochum i​m westfälischen Regierungsbezirk Arnsberg. Seit 1885 gehörte d​as Amt Hattingen m​it der Gemeinde Niederstüter z​um Kreis Hattingen.

Am 1. April 1926 w​urde Niederstüter m​it der Gemeinde Bredenscheid z​ur neuen Gemeinde Bredenscheid-Stüter zusammengelegt. Diese gehörte zunächst d​em Kreis Hattingen an. Nach dessen Auflösung a​m 1. August 1928 k​am Bredenscheid-Stüter i​n den n​euen Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Selbständigkeit dieser Gemeinde endete a​m 1. Januar 1970 m​it der Eingemeindung i​hres größten Teils i​n die Stadt Hattingen. Ein Teil v​on Niederstüter w​urde in d​ie Stadt Sprockhövel umgegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
18711180[4]
18851193[5]
18951296[6]
19101650[7]

Einzelnachweise

  1. Hauptsatzung von Hattingen
  2. Hauptsatzung der Stadt Sprockhövel (Fassung vom 17. Mai 2013) (PDF; 257 kB), zuletzt abgerufen am 22. Dezember 2016
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 112 f.
  4. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
  5. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  6. Volkszählung 1895
  7. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 2. Februar 2017.
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