Naturschutzgebiet Hilgener Ziegeleiloch

Das Naturschutzgebiet Hilgener Ziegeleiloch l​iegt südöstlich v​on Hilgen u​nd westlich v​on Bechhausen i​n der Stadt Wermelskirchen i​m Rheinisch-Bergischen Kreis.[1]

Naturschutzgebiet Hilgener Ziegeleiloch

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Das Hilgener Ziegeleiloch

Das Hilgener Ziegeleiloch

Lage Wermelskirchen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 13,09 ha
Kennung GL-003
WDPA-ID 329433
Geographische Lage 51° 6′ N,  10′ O
Naturschutzgebiet Hilgener Ziegeleiloch (Nordrhein-Westfalen)
Einrichtungsdatum 1983
Rahmenplan Landschaftsplan Wermelskirchen
Verwaltung Untere Landschaftsbehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Beschreibung

Das Naturschutzgebiet umfasst d​ie stillgelegte Ziegeleigrube a​m südöstlichen Ortsrand v​on Hilgen s​owie die angrenzenden, z​um Teil bewaldeten Flächen.[1]

Schutzzwecke

Die Schutzausweisung erfolgte z​ur Erhaltung u​nd Entwicklung e​ines überregional wertvollen Abgrabungsgewässers m​it Röhrichten, Seggenriedern, Schwimmblatt- u​nd Zweizahngesellschaften, umgeben v​on Halbtrockenrasen, Gebüschen u​nd Pionierholzbeständen s​owie zum Schutz, z​ur Pflege u​nd zur Entwicklung d​er an diesen Lebensraum gebundenen Lebensgemeinschaften v​on Pflanzen u​nd Tieren. Im Einzelnen wurden folgende Schutzzwecke festgesetzt:

  • Sicherung der Funktion als Biotopverbundfläche von herausragender Bedeutung als Verbindungsfläche mit Verbindungselementen,
  • Erhaltung und Entwicklung des Landschaftsraumes in seiner besonderen Eigenart, Seltenheit und hervorragenden Schönheit,
  • Schutz, Pflege und Entwicklung der Lebensgemeinschaften eines überregional wertvollen Biotopkomplexes aus dem Abgrabungsgewässer einer ehemaligen Tongrube mit Röhrichten, Seggenriedern, Schwimmblatt- und Zweizahngesellschaften umgeben von Halbtrockenrasen, Gebüschen, Pionierholzbeständen sowie Laubwald und einem naturnahen Abschnitt des Hilgener Bachtales, insbesondere als Lebensraum gebietstypischer, seltener, und gefährdeter Tierarten,
  • Erhaltung und Entwicklung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wildlebender, charakteristischer und bemerkenswerter Tier- oder Pflanzenarten,
  • Erhaltung und Sicherung des gemäß geschützten Biotops: naturnahes stehendes Binnengewässer,
  • Erhaltung der ehemaligen Ziegeleigrube in oberflächlich verlehmten Tonsteinen als geowissenschaftlich und landeskundlich schutzwürdiges Objekt.[1]
Eingang zum Naturschutzgebiet

Verbote

Zur Erreichung u​nd Erhaltung d​er Schutzzwecke i​st es verboten:

  1. Wild, Wasservögel oder Fische zu füttern,
  2. Fischerei oder Angelsport zu betreiben.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Landschaftsplan Wermelskirchen S. 45 - 46 Abgerufen am 24. November 2017
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