Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klosterneuburg

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Klosterneuburg enthält d​ie 149 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er niederösterreichischen Stadtgemeinde Klosterneuburg i​m Bezirk Tulln.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Bauernhaus, Postgebäude
BDA: 8785
Objekt-ID: 4745
seit 2017
Hauptstraße 111
Standort
KG: Höflein an der Donau
Das Bauernhaus Hauptstraße 111 ist ein zweigeschoßiger Bau des 16. Jahrhunderts mit gestaffelter Front und Walmdach.[2]
Aufnahmsgebäude
BDA: 60003
Objekt-ID: 71752
Hauptstraße 120
Standort
KG: Höflein an der Donau
Der Bau aus dem Jahr 1885 hat einen übergiebelten Mittelrisaliten.
Pfarrhof
BDA: 8786
Objekt-ID: 4746
Schulgasse 9
Standort
KG: Höflein an der Donau
Der hakenförmige Bau entstand durch die Zusammenlegung von zwei Bauernhäusern 1781, weist aber eine Bausubstanz auf, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht.
Kath. Pfarrkirche hl. Margareta
BDA: 8783
Objekt-ID: 4743
Schulgasse 16
Standort
KG: Höflein an der Donau
Die in dominanter Lage errichtete Burgkirche aus dem 12. Jahrhundert wurde 1682 erweitert und barockisiert.
Mesnerhaus
BDA: 8787
Objekt-ID: 4747
Schulgasse 16
Standort
KG: Höflein an der Donau
Der eingeschoßige Bau steht südwestlich der Kirche und ist durch einen Schwibbogen mit dieser verbunden.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 8784
Objekt-ID: 4744

Standort
KG: Höflein an der Donau
Der Bildstock des hl. Johannes Nepomuk an der Nordseite der Kirche ist mit 1739 bezeichnet.
Volksschule
BDA: 8794
Objekt-ID: 4754
Hauptstraße 150–152
Standort
KG: Kierling
Der zweigeschoßige Bau mit secessionistischem Fassadendekor wurde 1902 von Josef und Carl Schömer errichtet.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 8793
Objekt-ID: 4753
bei Hauptstraße 156
Standort
KG: Kierling
Der Sockel ist mit 1722 bezeichnet.
Ehem. Sanatorium Hoffmann, Kafka-Sterbehaus
BDA: 8795
Objekt-ID: 4755
Hauptstraße 187
Standort
KG: Kierling
Diesem schlichten historistischen Bau von 1887 wurde um 1900 ein drittes Geschoß aufgesetzt. 1924 starb hier Franz Kafka.
Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
BDA: 8788
Objekt-ID: 4748
Kirchenplatz
Standort
KG: Kierling
Der neoromanische Sakralbau aus dem Jahr 1912/14 hat eine Jugendstilausstattung.
Pfarrhof
BDA: 8790
Objekt-ID: 4750
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Kierling
Der zweigeschoßige neobarocke Bau wurde 1897 von Josef Schömer errichtet.
Bürgerhaus
BDA: 13088
Objekt-ID: 9255
Lenaugasse 10
Standort
KG: Kierling
Das zweigeschoßige Wohnhaus unter einem Walmdach stammt im Kern aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts (bäuerlich?), und wurde danach oft umgebaut. Teile stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. 1839 hielt sich Nikolaus Lenau hier auf.
Kaiser Franz Josef-Denkmal
BDA: 59092
Objekt-ID: 70065
Agnesstraße
Standort
KG: Klosterneuburg
Die 1908 errichtete Bronzestatue stammt von Theodor Khuen.
Ehem. Lesehof des Passauer Damenstiftes
BDA: 12630
Objekt-ID: 8786
Agnesstraße 55
Standort
KG: Klosterneuburg
Der Lesehof des Passauer Damenstiftes aus dem 13./14. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert aufgestockt. Der Straßentrakt ist zweigeschoßig mit Rundbogenportal und Vorhaus.
Ehem. Getreidespeicher – heute Stiftskeller
BDA: 12760
Objekt-ID: 8918
Albrechtsbergergasse 1
Standort
KG: Klosterneuburg
Der 1669/70 erbaute dreigeschoßige Speicherbau wird seit dem 17. Jahrhundert als Weinausschank genutzt.
Schmiedehof
BDA: 12632
Objekt-ID: 8788
Albrechtsbergergasse 4-6, ger. Nr.
Standort
KG: Klosterneuburg
Der hakenförmige, zweigeschoßige Bau stammt überwiegend aus dem 17. Jahrhundert, wobei der Kern auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Er hat ein eckseitig abgewalmtes Satteldach.
Bürgerhaus
BDA: 12635
Objekt-ID: 8791
Albrechtstraße 43
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Bürgerhaus mit Walmdach stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert, die Fassadengliederung aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Ehem. Wilheringer Hof
BDA: 12636
Objekt-ID: 8792
Albrechtstraße 59–63, unger. Nr.
Standort
KG: Klosterneuburg
Der Komplex besteht aus einem dreiachsigen Gebäude mit seitlicher Tormauer aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie einem 1903 erbauten Schulgebäude.
Wohnhaus, ehem. Stiftshof; Kreindlhof
BDA: 12765
Objekt-ID: 8923
Albrechtstraße 105–107
Standort
KG: Klosterneuburg
Der zweigeschoßige vierseitige Bau mit neobarocker Fassade wurde 1910 erbaut. Im Hof befindet sich eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk[3] oder des hl. Joseph mit dem Jesuskind[4].
Martin Aicher Säule
BDA: 12748
Objekt-ID: 8906
Alleestraße
Standort
KG: Klosterneuburg
Der 1645 errichtete Tabernakelpfeiler weist mehrere Reliefs auf.
Archäologie, Fundzone Obere Stadt
BDA: 112213
Objekt-ID: 130285
Altstadt
Standort
KG: Klosterneuburg
Archäologische Ausgrabungsstätte
Ölberggruppe
BDA: 12749
Objekt-ID: 8907
Am Ölberg
Standort
KG: Klosterneuburg
Die lebensgroße Gruppe „Todesangst Christ und schlafende Apostel“ aus dem Ende des 17. Jahrhunderts wurde später mehrfach überarbeitet.
Antoni-Bründl
BDA: 12750
Objekt-ID: 8908
Buchberggasse
Standort
KG: Klosterneuburg
1968 renovierte Brunnenkapelle
Römisches Gräberfeld
BDA: 13400
Objekt-ID: 9579
Buchberggasse
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Gräberfeld liegt an der ins Kierlingtal führenden ehemaligen Römerstraße.
Evang. Pfarramt
BDA: 12758
Objekt-ID: 8916
Franz Rumpler-Straße 14
Standort
KG: Klosterneuburg
Der villenartige zweigeschoßige Bau mit Walmdach wurde 1910 erbaut, der ehemalige Kirchenraum befindet sich im Erdgeschoß.
Evangelische Pfarrkirche
BDA: 59093
Objekt-ID: 70066
Franz Rumpler-Straße 14
Standort
KG: Klosterneuburg
Der 1994/95 nach Plänen von Heinz Tesar errichtete Kirchenbau hat einen elliptischen Grundriss.
Wohn- und Atelierhaus, Rumpler-Haus
BDA: 12769
Objekt-ID: 8927
Hermannstraße 12
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Fassade des 1904 erbauten Atelierhauses von Franz Rumpler weist Pilastergliederung auf.
Bürgerhaus
BDA: 12641
Objekt-ID: 8797
Hofkirchnergasse 7-9
Standort
KG: Klosterneuburg
Es handelt sich um ein im Kern spätgotisches Ensemble von zweigeschoßigen Handwerker- und Ackerbürgerhäusern.
Friedhof israelitisch mit Ausnahme des Friedhofswärterhauses
BDA: 99016
Objekt-ID: 115009
Holzgasse 67
Standort
KG: Klosterneuburg
1874 wurde der Friedhof beim Bethaus angelegt und 1910 erweitert. Die Anlage ist von einer Mauer umgeben, an der 1926 adaptierten ehemaligen Zeremonienhalle befand sich westseitig ein Davidsstern, der beim 2007 erfolgten Abbruch[5] der Ruine der Zeremonienhalle neben dem Friedhofstor angebracht wurde.[6]
Ehem. Poststation
BDA: 12645
Objekt-ID: 8801
Hundskehle 2
Standort
KG: Klosterneuburg
Das barocke eingeschoßige Gebäude hat ein Mansardsatteldach.
Mariensäule, sog. Käferkreuz
BDA: 99918
Objekt-ID: 116094
Käferkreuzgasse
Standort
KG: Klosterneuburg
Der 1675 durch Urban Ilmer errichtete Tabernakelpfeiler weist mehrere Reliefs auf.
Kreuzkapelle
BDA: 12751
Objekt-ID: 8909
Käferkreuzgasse 99
Standort
KG: Klosterneuburg
Die barocke Kapelle wurde als letzte Station eines Kreuzweges im 18. Jahrhundert von Leopold Langstöger gestiftet und von Mathias Gerl dem Älteren errichtet.
Bildstock Frumb-Säule
BDA: 12752
Objekt-ID: 8910
Kardinal Piffl-Platz
Standort
KG: Klosterneuburg
Der 1690 gestiftete Tabernakelpfeiler weist mehrere Reliefs auf.
Nymphenbrunnen/Gänselieselbrunnen (Leda mit Schwan) und historische Vorgängerplatzbebauung
BDA: 59103
Objekt-ID: 70081
Kardinal Piffl-Platz
Standort
KG: Klosterneuburg
Der Brunnen von Eduard Hauser stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Er wurde 1956 in die Parkanlage versetzt.
Sebastianbildstock
BDA: 12649
Objekt-ID: 8805
Kierlinger Straße
Standort
KG: Klosterneuburg
Die hochbarocke Figur auf einem mit 1656 bezeichneten Pfeiler wurde 1910 hierher versetzt.
Bürgerhaus, Berghof
BDA: 12648
Objekt-ID: 8804
Kierlinger Straße 13
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Hauptgebäude des Berghofes (Wirtschaftshofes für Weinbau) ist hakenförmig mit Walmdach aus dem 16./17. Jahrhundert.
Villa/Landhaus
BDA: 12770
Objekt-ID: 8928
Kierlinger Straße 46
Standort
KG: Klosterneuburg
Die dreigeschoßige Villa mit asymmetrischer Fassadengliederung wurde 1913/14 von Anton Plischke für seine eigene Familie erbaut.
Sogen. Urlauberkapelle
BDA: 12753
Objekt-ID: 8911
bei Kierlinger Straße 58
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Nischenkapelle ist barock, die Urlaubergruppe stammt aus der Zeit um 1900.
Städtisches Krankenhaus, Trakt von 1928
BDA: 50035
Objekt-ID: 54511
Kreutzergasse 12-14
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Bürgerspital wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt und später mehrfach erweitert, zuletzt wurde 1928 ein Risalit angebaut. Es hat geometrischen Putzdekor.
Wohnhaus
BDA: 12676
Objekt-ID: 8832
Langstögergasse 2
Standort
KG: Klosterneuburg
Die eingeschoßige Anlage mit Hof stammt aus dem 19. Jahrhundert, befindet sich aber über einem Keller aus dem 16./17. Jahrhundert.
Hauptschule
BDA: 12650
Objekt-ID: 8806
Langstögergasse 15
Standort
KG: Klosterneuburg
Die dreigeschoßige späthistoristische Hauptschule mit Mittelrisaliten wurde 1882/83 nach Plänen von Karl Hinträger erbaut.
Stadtarchiv
BDA: 12707
Objekt-ID: 8864
Leopoldstraße 3
Standort
KG: Klosterneuburg
Die dreigeschoßige Anlage mit Doppelwalmgiebeldach hat einen spätmittelalterlichen Kern, wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut und im 18. und 20. Jahrhundert verändert.
Bürgerhaus
BDA: 12658
Objekt-ID: 8814
Leopoldstraße 13
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Eckhaus mit spätbarocker Fassade aus dem 18. Jahrhundert stammt in der Substanz aus dem 15./16. Jahrhundert.
Spitalskirche St. Gertrud
BDA: 12741
Objekt-ID: 8899
Leopoldstraße 31-33
Standort
KG: Klosterneuburg
Die romanische Ostturmkirche aus dem 12. Jahrhundert wurde im Inneren teilweise barockisiert und die Sakristei im 20. Jahrhundert ergänzt.
Ehem. Hospiz mit Ummauerung
BDA: 12660
Objekt-ID: 8816
Leopoldstraße 31–33, unger. Nr.
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Hospiz wurde 1125 gegründet, die Gebäudegruppe stammt aus dem 12. bis 19. Jahrhundert.
Bildstock
BDA: 59090
Objekt-ID: 70063
vor Martinstraße 68
Standort
KG: Klosterneuburg
Nischenbildstock um 1900
Bürgerhaus
BDA: 12666
Objekt-ID: 8822
Martinstraße 6
Standort
KG: Klosterneuburg
Die vierseitige Anlage mit spätgotischem Kern und barocker Fassade wurde im 17. Jahrhundert ausgebaut.
Ehem. Kremsmünsterhof
BDA: 12670
Objekt-ID: 8826
Martinstraße 12
Standort
KG: Klosterneuburg
Der zweigeschoßige, im Kern mittelalterliche Hof wurde mehrfach umgebaut, der prägende Umbau erfolgte 1731–1739.

Seit 2013 beherbergt d​as Gebäude d​as Konrad Lorenz Institut für Evolutions- u​nd Kognitionsforschung.

Sog. Hofkirchner-Haus
BDA: 12673
Objekt-ID: 8829
Martinstraße 22–24, ger. Nr.
Standort
KG: Klosterneuburg
In diesem aus der Bauflucht hervortretenden zweigeschoßigen Hof, der teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammt und unter anderem 1860 erweitert wurde, wurden Figuren aus dem 12. Jahrhundert ergraben.
Pflegeheim der Stadt Wien, sog. Altbau
BDA: 12674
Objekt-ID: 8830
Martinstraße 28–30, ger. Nr.
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Straßenfassade dieses 1766 erbauten weitläufigen Komplexes stammt aus der Zeit um 1870.
Martinschlössl
BDA: 12677
Objekt-ID: 8833
Martinstraße 34, 36
Standort
KG: Klosterneuburg
Es handelt sich um einen 1766 erbauten und 1869 adaptierten Schlosskomplex mit Mansarddach.
Pflegeheim der Stadt Wien, sog. Neubau sowie Ummauerung
BDA: 12678
Objekt-ID: 8834
Martinstraße 35
Standort
KG: Klosterneuburg
Die drei- bis viergeschoßige Anlage mit historistischer Fassade wurde um 1870/76 erbaut.
Pfarrhof, St. Martin sowie Reste historischer Vorgängerbebauung
BDA: 12679
Objekt-ID: 8835
Martinstraße 38
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Substanz dieser zweigeschoßigen hakenförmige Anlage stammt überwiegend um 1627, der Kern allerdings aus dem 15./16. Jahrhundert.
Kath. Pfarrkirche St.Martin und Kirchhofmauer, Knebelsberger DM, Grablegen, R. hist.Vorgängerverb.
BDA: 12742
Objekt-ID: 8900
Martinstraße 38–40, ger. Nr.
Standort
KG: Klosterneuburg
Der im Kern gotische Saalbau wurde teilweise barockisiert. Der erhöhte Langchor ist noch spätgotisch.
Mesnerhaus
BDA: 12680
Objekt-ID: 8836
Martinstraße 40
Standort
KG: Klosterneuburg
Der zweigeschoßige Bau hat ein Rundbogenportal aus dem 17. Jahrhundert. An ihm befindet sich eine Gedenktafel für Leopold Knebelsberger.
Pfarrhof, samt Tormauer und Reste historischer Vorgängerbebauung
BDA: 12681
Objekt-ID: 8838
Martinstraße 42
Standort
KG: Klosterneuburg
Der eingeschoßige Bau mit Keller stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde später weitgehend erneuert.
Ehem. Chorfrauenkloster St. Jakob mit Nebengebäude und Treppe
BDA: 12682
Objekt-ID: 8839
Martinstraße 58
Standort
KG: Klosterneuburg
Der Vierflügelbau aus der Zeit um 1830 hat einen älteren Kern. Das Kloster wurde 1260 gegründet, es befindet sich heute ein Heim der Stadt Wien für Kinder und Jugendliche darin.
Oberer Stadtfriedhof
BDA: 12756
Objekt-ID: 8914
Meynertgasse 39–45
Standort
KG: Klosterneuburg
Der 1844 angelegter Friedhof hat eine Bruchsteinmauer mit barockem Portal.
Aufnahmsgebäude links der Bahn
BDA: 60000
Objekt-ID: 71748
Niedermarkt 4
Standort
KG: Klosterneuburg
Die beiden Aufnahmegebäude mit Giebelrisaliten und plastischem Putzdekor wurden 1882 bzw. 1898 erbaut.[Anm. 1]
Aufnahmsgebäude rechts der Bahn
BDA: 60001
Objekt-ID: 71749
Niedermarkt 6
Standort
KG: Klosterneuburg
Die beiden Aufnahmegebäude mit Giebelrisaliten und plastischem Putzdekor wurden 1882 bzw. 1898 erbaut.[Anm. 1]
Stadtmauer
BDA: 12773
Objekt-ID: 8931
Pater Abel-Straße 1–5, 9
Standort
KG: Klosterneuburg
In diese am nordöstlichen Stadtgraben errichteten Häuser sind Teile der Stadtbefestigung integriert.
Stadtmauer
BDA: 12774
Objekt-ID: 8932
Pater Abel-Straße 9
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Befestigung der Oberen Stadt wurde im 13. Jahrhundert errichtet.
Wohnhaus, Stadtmauer
BDA: 12772
Objekt-ID: 8930
Pater Abel-Straße 15
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Befestigung der Oberen Stadt wurde im 13. Jahrhundert errichtet.
Gräberfeld der Röm. Kaiserzeit
BDA: 58378
Objekt-ID: 69019
seit 2016
Buchberggasse 9, 26
Standort
KG: Klosterneuburg
1995 wurden bei einer Rettungsgrabung 70 Bestattungen geborgen, davon drei aus der Bronzezeit, 20 Körpergräber aus der Spätantike (darunter ein Steinkistengrab), 20 Brandgräber aus der Kaiserzeit, Überreste tot geborener Kinder und zwei Pferdebestattungen. Unter den Funden waren auch Gefäße aus Glas und Keramik, Münzen, (Gebrauchs-)Gegenstände aus Metall, Schmuck und Bekleidungsreste.[8]
Mariensäule und historische Vorgängerbebauung am Rathausplatz
BDA: 12708
Objekt-ID: 8865
Rathausplatz
Standort
KG: Klosterneuburg
Die 1756–1782 von Matthias Kögler errichtete Kompositsäule mit Maria-Immaculata-Figur ist von Statuen der Heiligen Leopold, Florian und Donatus umgeben.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 12746
Objekt-ID: 8904
Rathausplatz
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Figur wurde 1720/30 errichtet.
Bürgerhaus
BDA: 12688
Objekt-ID: 8845
Rathausplatz 3
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Fassade dieses dreiflügeligen, im Kern mittelalterlichen Eckhauses weist spätbiedermeierliche Elementen auf.
Bürgerhaus, Handelskammer
BDA: 12689
Objekt-ID: 8846
Rathausplatz 5
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses abgestufte dreigeschoßige Patrizierhaus ist im Kern spätromanisch.
Bürgerhaus
BDA: 12690
Objekt-ID: 8847
seit 2020
Rathausplatz 6
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses Bürgerhaus aus zwei in der Neuzeit zusammengefassten mittelalterlichen Vorgängerbauten hat eine breite Fassade zum Platz hin und ein Walmdach. Die Fensterrahmungen sind gemalt, teilweise sind freigelegte Reste von Fassadennischen aus dem 14. Jahrhundert sichtbar. Die Einfahrt weist eine Stichkappentonne und gotische Sitznischen mit Dreipassmaßwerk auf. Weiters gibt es im Inneren des Hauses vermauerte mittelalterliche Stiegenaufgänge, Kreuzgratgewölbe in den Geschoßen des Straßentrakts, auch die Hoftrakte haben einen mittelalterlichen Kern und teilweise entsprechende Fenstergewände. Aus dem 18. Jahrhundert sind geschweifte Stuckspiegel vorhanden.
Bürgerhaus
BDA: 12691
Objekt-ID: 8848
Rathausplatz 7
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses Gebäude mit Quadermauerwerk und Durchfahrten ist im Kern gotisch. 1982 wurde es unter Einbeziehung der Reste neu errichtet.
Bürgerhaus
BDA: 12692
Objekt-ID: 8849
Rathausplatz 8
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses im Kern mittelalterliche vierflügelige Patrizierhaus wurde im 16. und 18. Jahrhundert ausgebaut.
Bürgerhaus
BDA: 12693
Objekt-ID: 8850
Rathausplatz 9
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses Eckhaus mit abgeschrägter und gestaffelter Seitenfassade stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.
Bürgerhaus
BDA: 12694
Objekt-ID: 8851
Rathausplatz 10
Standort
KG: Klosterneuburg
Das zweigeschoßige Wohn- und Geschäftshaus, dessen Straßentrakt aus dem 17. Jahrhundert stammt, hat eine lisenengegliederte Fassade aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Bürgerhaus
BDA: 12695
Objekt-ID: 8852
Rathausplatz 11
Standort
KG: Klosterneuburg
In diesem Haus sind Reste der ehemaligen Herzogspfalz Leopolds VI. integriert.
Bürgerhaus
BDA: 12696
Objekt-ID: 8853
Rathausplatz 12
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses Wohn- und Geschäftshaus mit geknickter Platzfront stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert.
Bürgerhaus
BDA: 12697
Objekt-ID: 8854
Rathausplatz 14
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieses im Kern mittelalterliche breit gelagerte Wohn- und Geschäftshaus hat barocke Fensterrahmungen im Obergeschoß.
Bürgerhaus
BDA: 12698
Objekt-ID: 8855
Rathausplatz 15
Standort
KG: Klosterneuburg
In diesem Wohn- und Geschäftshaus gibt es spätmittelalterliche und neuzeitliche Gewölbe.
Bürgerhaus
BDA: 12699
Objekt-ID: 8856
Rathausplatz 16
Standort
KG: Klosterneuburg
Das in der Substanz spätmittelalterliches Wohn- und Gewerbehaus mit geknickter Straßenfassade wurde im 16. und 18. Jahrhundert umgebaut.
Bürgerhaus
BDA: 12700
Objekt-ID: 8857
Rathausplatz 17
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Wohnhaus mit einer historistischer Fassade von 1872 stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.
Wohnhaus
BDA: 99996
Objekt-ID: 116173
Rathausplatz 19
Standort
KG: Klosterneuburg
Das 1876 erbaute dreigeschoßige Wohnhaus hat eine historistische Fassade mit einem Mittelrisaliten.
Amtsgebäude
BDA: 12703
Objekt-ID: 8860
Rathausplatz 22
Standort
KG: Klosterneuburg
Das hakenförmige Gebäude ist im Kern spätmittelalterlich und in der Substanz aus dem 16. Jahrhundert.
Müstinger Keller, ehem. Weinbaumuseum
BDA: 12704
Objekt-ID: 8861
Rathausplatz 24
Standort
KG: Klosterneuburg
Der ehemalige Speicherbau wurde mehrfach umgebaut, in ihm gibt es Reste aus dem 12. Jahrhundert.
Rathaus/Gemeindeamt
BDA: 12705
Objekt-ID: 8862
Rathausplatz 25
Standort
KG: Klosterneuburg
Das 1962–1964 erbaute Amtshaus steht in Verbindung mit einer dreigeschoßigen Anlage aus dem 16. Jahrhundert mit mittelalterlichem Kern.
Ehem. Sparkassengebäude
BDA: 12706
Objekt-ID: 8863
Rathausplatz 27
Standort
KG: Klosterneuburg
Das 1929/30 als Sparkassengebäude mit Theatersaal erbaute ursprünglich dreigeschoßiges Gebäude hat einen konvexen Mittelrisaliten.
Kath. Pfarrkirche hl. Leopold
BDA: 12757
Objekt-ID: 8915
Sachsengasse 3
Standort
KG: Klosterneuburg
Die Saalkirche wurde in den Jahren 1936/37 von Rudolf Wondracek errichtet.
Sog. Rostock-Villa/Heimatmuseum mit Pförtnerhaus, Salettl und Gartenportal
BDA: 12710
Objekt-ID: 8868
Schießstattgasse 2
Standort
KG: Klosterneuburg
Die neoklassizistische kubische Großvilla wurde 1925 für den Industriellen Reinhold Rostock erbaut.
Villa/Landhaus
BDA: 12766
Objekt-ID: 8924
Schömergasse 7
Standort
KG: Klosterneuburg
Die 1909 von Franz Löbel erbaute Villa weist wechselnde First- und Traufhöhen auf.
Pest-/Dreifaltigkeitssäule
BDA: 12734
Objekt-ID: 8892
Stadtplatz
Standort
KG: Klosterneuburg
Die 1714 errichtete barocke Pestsäule wird von einer Dreifaltigkeitsgruppe bekrönt, die von einer mit Stiftswappen besetzter Weltkugel flankiert wird.
Bürgerhaus
BDA: 12712
Objekt-ID: 8870
Stadtplatz 4
Standort
KG: Klosterneuburg
Dieser Gebäudeblock mit Mansarddach wurde aus mittelalterlichen Vorgängerbauten zusammengefasst. Das Bürgerhaus hat Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert und eine Neptunstatue.
Frühbarocke Stuckdecke im neugebauten Straßentrakt
BDA: 112738
Objekt-ID: 130951
seit 2016
Stadtplatz 10-11
Standort
KG: Klosterneuburg
Die 50 m² große frühbarocke Stuckdecke zierte ursprünglich den Speisesall des Gasthofs „Zum Goldenen Löwen“, der zwar unter Denkmalschutz stand, in den 1960er Jahren jedoch aufgrund seiner schlechten Bausubstanz abgerissen werden musste. Bei der Errichtung einer Bankfiliale an derselben Stelle wurde die Decke in das Gebäude integriert, ebenso wie in den 2010er Jahren, als die Bank ihrerseits einem Neubau weichen musste.[9]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 12719
Objekt-ID: 8877
Stadtplatz 15
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert hat einen mittelalterlichen Wohnturm.
Bürgerhaus
BDA: 12721
Objekt-ID: 8879
Stadtplatz 17
Standort
KG: Klosterneuburg
Das in der Substanz gotische Gebäude wurde im 18. und 19. Jahrhundert verändert. In der tonnengewölbten Durchfahrt befinden sich gotische Malereien.
Bürgerhaus, Postgebäude
BDA: 12725
Objekt-ID: 8883
Stadtplatz 25
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Bürgerhaus stammt in der Substanz aus dem 15. Jahrhundert.
Bürgerhaus, ehem. Pfeilhof
BDA: 12727
Objekt-ID: 8885
Stadtplatz 29
Standort
KG: Klosterneuburg
Die U-förmige Eckhausanlage stammt in der Substanz aus dem 15. Jahrhundert mit Wohnhäusern aus dem 19. Jahrhundert und einem Hinterhaus aus dem 16. Jahrhundert.
Bürgerhaus
BDA: 12731
Objekt-ID: 8889
seit 2013
Stadtplatz 38
Standort
KG: Klosterneuburg
Das Bürgerhaus Stadtplatz 38 stammt auf dem 16. Jahrhundert, seine Fassadengestaltung aus dem 19. Jahrhundert.[10]
Bürgerhaus
BDA: 12732
Objekt-ID: 8890
Stadtplatz 39
Standort
KG: Klosterneuburg
Die U-förmige Hausanlage mit giebelständigem Trakt stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Bildstock Lichtsäule
BDA: 12764
Objekt-ID: 8922
Stiftsplatz
Standort
KG: Klosterneuburg
Diese hochgotische Licht- bzw. Friedhofssäule wurde nach einer Pest 1381 von einem gewissen Michel Tutz gestiftet.
Anlage Stift Klosterneuburg sowie Reste historischer Vorgängerbebauung
BDA: 12743
Objekt-ID: 8901
Stiftsplatz 1 u. a.
Standort
KG: Klosterneuburg
Diese weithin sichtbare bedeutende Klosteranlage wurde von Markgraf Leopold III. im 12. Jahrhundert gegründet und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Kaiser Karl VI. barock ausgebaut.
Amtsgebäude, ehem. stiftliches Hofgericht
BDA: 12767
Objekt-ID: 8925
Stiftsplatz 5
Standort
KG: Klosterneuburg
Der hakenförmige dreigeschoßige Bau ist in der Substanz aus dem 16./17. Jahrhundert.
Ehemalige Pfalz und Capella Speciosa
BDA: 12759
Objekt-ID: 8917
Stiftsplatz 7
Standort
KG: Klosterneuburg
In diesem Eintrag sind Überreste der Herzogspfalz Leopolds VI. (Lage)[11] und der 1220 errichteten als Capella Speciosa bekannten Palastkapelle zusammengefasst, die als erstes gotisches Bauwerk Österreichs gilt. Sie wurde 1799 abgebrochen und wird seit 1953 ausgegraben.
Bürgerhaus, ehem. Schiffsmeisterhaus
BDA: 12735
Objekt-ID: 8893
Wasserzeile 15
Standort
KG: Klosterneuburg
Stattliche ausgedehnte Vierflügelanlage mit zweigeschoßigen Hofarkaden von 1555 und 1604
Wohnhaus
BDA: 12737
Objekt-ID: 8895
Wasserzeile 19
Standort
KG: Klosterneuburg
Der Salzstadl ist ein an drei Seiten freistehender kastenförmiger Bau mit hohem Walmdach. Er stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und weist Reste von Sgraffitogliederung auf.
Bildstock Schwarzes Kreuz
BDA: 12755
Objekt-ID: 8913
Weinberggasse
Standort
KG: Klosterneuburg
Der wuchtige Tabernakelpfeiler wurde 1525 gestiftet und 1672 renoviert.
Hauptgebäude der HBL für Wein- und Obstbau sowie 2 Persönlichkeitsdenkmale
BDA: 50050
Objekt-ID: 54544
Wiener Straße 74
Standort
KG: Klosterneuburg
Diese 1876/78 nach Plänen von Emanuel Juvany erbaute Schule ist die europaweit erste Fachschule auf dem Gebiet. Sie gliedert sich in einen dreigeschoßigen von Risaliten gegliederter Haupttrakt mit 1927/30 umgestalteter Fassade (keramisches Art-Déco-Portal), einem derzeitigen Zubau von Karl Stransky, und hofseitig 1929 errichtete Kelleranlagen. Im Garten befinden sich Denkmäler des ersten Direktors August Wilhelm von Babo und des Vorstandes Leonhard Roesler.
Bürgerhaus, Haus Mazakarini
BDA: 12739
Objekt-ID: 8897
Wilhelm Lebsaft-Gasse 3
Standort
KG: Klosterneuburg
In der Substanz stammt das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert (1276 wurde es urkundlich erwähnt), hat aber Bauteile und Ausstattung aus dem 13.–19. Jahrhundert. Archäologische Untersuchungen im Jahr 1979 förderten römische und hochmittelalterliche Funde zutage. Ab 14. Jahrhundert war es an das Kloster Pulgarn zinspflichtig und im Spätmittelalter Sitz einiger Stadtrichter. Im 16. Jahrhundert wurde es in der heutigen Form aus zwei Objekten errichtet. Es ist ein langgestrecktes zweigeschoßiges Bürgerhaus, das an der Fassade spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Teile und Bemalungen aufweist.
Wohnhaus, Dürnhof
BDA: 12740
Objekt-ID: 8898
Ziegelofengasse 2
Standort
KG: Klosterneuburg
Der große stiftlicher Freihof stammt weitgehend 16./17. Jahrhundert und wurde im 18.–20. Jahrhundert verändert. Ursprünglich landesfürstlich, wurde das Gebäude nach 1529 als Freihof wieder aufgebaut und 1711 von Maria Dorothea Dietrichstein zu einem Landsitz ausgebaut. Ab 1770 gab es Nutzungen als Kaserne, ab 1802 auch als Offiziersschule, 1810–1919 als Trainzeugdepot. Es ist eine zweihöfige zweigeschoßige freistehende Anlage mit schlichten, ungegliederten Fassaden. Im Nordosten befindet sich ein barocker Kapellentrakt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Stadtmauer
BDA: 12745
Objekt-ID: 8903

Standort
KG: Klosterneuburg
Die Befestigung der Oberen Stadt wurde im 13. Jahrhundert errichtet.
Straßenbrücke, Johannesbrücke
BDA: 12747
Objekt-ID: 8905

Standort
KG: Klosterneuburg
An der Abfahrt zur Hundskehle am nordwestlichen Abschluss des Rathausplatzes befindet sich eine seit dem 13. Jahrhundert nachweisbare mehrfach veränderte tonnenunterwölbte Steinbrücke. Mitte Dezember 2018 ist die Johannesbrücke teilweise eingestürzt, die Renovierung war ab 7. Jänner 2019 geplant. Im Zuge des teilweisen Einsturzes der Brücke werden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, um weitere Schäden an der Brücke zu vermeiden. Die Brücke ist derzeit gesperrt und wird dem Verkehr freigegeben, sobald sie renoviert wurde.[12][13]
Ehem. Florianihof, Alters- und Pflegeheim
BDA: 8750
Objekt-ID: 4709
Bahngasse 3
Standort
KG: Kritzendorf
Die dreigeschoßige Anlage wurde 1722 vermutlich nach Plänen von Jakob Prandtauer erbaut.
Bauernhaus
BDA: 8745
Objekt-ID: 4704
Bahngasse 6
Standort
KG: Kritzendorf
Der zweigeschoßige Hauerhof mit Walmdach stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert.
Schlierbacherhof, ehem. Lesehof
BDA: 8749
Objekt-ID: 4708
Bahngasse 14
Standort
KG: Kritzendorf
Der zweigeschoßige Lesehof mit geknickter Straßenfront hat eine Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert.
Ehem. Villa Voelcker
BDA: 8756
Objekt-ID: 4715
seit 2013
Hauptstraße 80
Standort
KG: Kritzendorf
Vor Ort als „Villa Jacobsen“ bezeichnet. Der zweigeschoßige, späthistorische Bau wurde 1871/72 von Emil von Förster errichtet.
Wohnhaus, Katharinenhof
BDA: 8748
Objekt-ID: 4707
Hauptstraße 9
Standort
KG: Kritzendorf
Dieser Wirtschaftshof aus dem 17. Jahrhundert weist Giebelkugel und Korbbogenportal auf.
Edelhof, ehem. Fürstenzellerhof
BDA: 59958
Objekt-ID: 71666
Hauptstraße 93
Standort
KG: Kritzendorf
Die mit 1584 bezeichnete dreiflügelige Anlage weist spätgotische Tür- und Fenstergewände auf.
Wohnhaus, ehem. Hauerhof
BDA: 13652
Objekt-ID: 9860
Hauptstraße 97
Standort
KG: Kritzendorf
Der Hauerhof stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Eine der Achsen springt turmartig hervor.
Bildstock Oberes Mohswinkler-Kreuz
BDA: 8758
Objekt-ID: 4718
bei Hauptstraße 125
Standort
KG: Kritzendorf
Es besteht aus einem Pfeiler mit polygonalem Schaft, der mit 1678 bezeichnet ist. In der Nische befindet sich ein Keramikbild aus dem Jahr 1916.
Kath. Pfarrkirche hl. Veit
BDA: 8753
Objekt-ID: 4712
Vitusplatz 1
Standort
KG: Kritzendorf
Die spätgotische Saalkirche hat einen vorgestellten Westturm.
Aufnahmsgebäude
BDA: 8747
Objekt-ID: 4706

Standort
KG: Kritzendorf
Es handelt sich um ein 1889 erbautes Aufnahmsgebäude mit einem Giebelrisaliten.

Anmerkung: Geschützt i​st das Aufnahmsgebäude a​uf der linken (westlichen) Seite, d​as gegenüberliegende rechte (östliche) Aufnahmsgebäude i​st nicht geschützt.

Eisenfachwerkbrücke, Fußgängersteig
BDA: 60002
Objekt-ID: 71751

Standort
KG: Kritzendorf
Die eiserne Übergangsbrücke weist eine Laube auf Gusseisensäulen auf.
NÖ Landeskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie
BDA: 8732
Objekt-ID: 4691
Am Campus 1, Objekt 3 (Verwaltungsgebäude)
Standort
KG: Gugging
Das 1542 urkundlich erwähntes Krankenhaus wurde um 1909 unter Mitwirkung von Carlo von Boog im Pavillonsystem ausgebaut. Die zwei- bis viergeschoßigen Trakte zeigen zum Teil späthistoristisch-neobarockes Fassadendekor.
Bildstock Glockenmarterl
BDA: 8737
Objekt-ID: 4696
bei Glockengasse 3
Standort
KG: Gugging
Es handelt sich um einen hölzernen Glockenstuhl mit einem Blechpyramidendach (um 1900) und einem Tabernakelpfeiler (bezeichnet 1769).
BW Bildstock Türkenmarterl
BDA: 8735
Objekt-ID: 4694
bei Hilbertpromenade 42
Standort
KG: Gugging
Der mit 1683 bezeichnete quadratische, voluminöse Pfeiler wurde 1912 an den Standort an der Hauptstraße 2 versetzt und später (vor 2018, wann?) an den Standort bei der Abzweigung der Hilbertpromenade von der Hauptstraße.
Pfarrhof
BDA: 8736
Objekt-ID: 4695
Hauptstraße 12
Standort
KG: Gugging
Die kubische Villa mit Mittelrisalit wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut.
Niederösterreichischer Landeskindergarten
BDA: 8740
Objekt-ID: 4699
Hauptstraße 18
Standort
KG: Gugging
Der 1900 errichtete kubische Bau weist secessionistischen Putzdekor auf.
Wallfahrtskirche Maria Königin der Engel, Maria Gugging
BDA: 8733
Objekt-ID: 4692
Hauptstraße 20
Standort
KG: Gugging
Markant an dieser in den Jahren 1910 bis 1914 erbauten neoromanischen Pfarr- und Wallfahrtskirche ist der mächtige vorangestellte Südwestturm.
Figurenbildstock Herz-Jesu-Figur
BDA: 8734
Objekt-ID: 4693
Hauptstraße 112
Standort
KG: Gugging
Die Herz-Jesu-Statue steht am Beginn der Allee zur Maria-Lourdes-Grotte.
Maria Lourdes-Grotte
BDA: 8739
Objekt-ID: 4698
Hauptstraße 134
Standort
KG: Gugging
Eine Nachbildung der Mariengrotte von Lourdes am westlichen Ortsrand wurde in den Jahren von 1923 bis 1925 auf Anregung von Pater Caspar Hutter (1881–1957) errichtet.
Bildstock Kreuzweg
BDA: 8738
Objekt-ID: 4697

Standort
KG: Gugging
Am Zugang zur Lourdesgrotte von der Hauptstraße errichtete 1936 die Kunstanstalt Bartolotti 15 Tabernakelpfeiler mit Rosenkranzreliefs. Am Beginn des Weges ist ein Monument Herz Jesu errichtet und am Ende eine Christophorusstatue aufgestellt.
Villa Brunnenpark
BDA: 8780
Objekt-ID: 4740
Brandmayerstraße 2
Standort
KG: Weidling
Die spätbiedermeierlich-frühhistoristische Villa wurde im 20. Jahrhundert mehrfach erweitert.
Villa Kronimus
BDA: 8779
Objekt-ID: 4739
Feldergasse 25
Standort
KG: Weidling
Diese secessionistische Villa wurde 1905/06 nach Plänen von Josef Wondrak erbaut.
Vivenothaus
BDA: 8777
Objekt-ID: 4737
Hammer-Purgstall-Gasse 2
Standort
KG: Weidling
Die ein- bis zweigeschoßige Anlage hat einen mittelalterlichen Haupttrakt und wurde im 17. Jahrhundert ausgebaut.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 8759
Objekt-ID: 4719
bei Hauptstraße 1
Standort
KG: Weidling
Auf der mit 1722 bezeichneten Statue am Weidlingbach befinden sich die Wappen derer von Mannagetta und Lerchenau
Pfarrhof
BDA: 8776
Objekt-ID: 4736
Hauptstraße 2
Standort
KG: Weidling
Der zweigeschoßige Bau mit Walmdach wurde 1808 errichtet.
Bauernhof (Anlage)
BDA: 8775
Objekt-ID: 4735
Hauptstraße 6
Standort
KG: Weidling
Der straßenparallele Streckhof hat eine Kernsubstanz aus dem 15./16. Jahrhundert.
Müllerhaus
BDA: 8774
Objekt-ID: 4734
Hauptstraße 10
Standort
KG: Weidling
Der ehemalige Hauerhof aus dem 17./18. Jahrhundert mit mittelalterlichem Kern wurde im 19. Jahrhundert umgebaut
Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
BDA: 8781
Objekt-ID: 4741
bei Hauptstraße 10
Standort
KG: Weidling
Die Kirche ist im Kern gotisch, der dominante Südturm ist allerdings barockisiert.
Servitenhof, ehem. Lesehof
BDA: 8773
Objekt-ID: 4733
Hauptstraße 36
Standort
KG: Weidling
Die 1734 erbaute Anlage mit zweigeschoßigem barockem Haupttrakt wurde später mehrfach umgebaut.
Villa Olbricht
BDA: 8769
Objekt-ID: 4729
Hauptstraße 52
Standort
KG: Weidling
Die 1899 von Franz Olbricht erbaute klassizierende Villa weist offene Balkonen über Doppelsäulen auf.
Villa Hampe, eh.Villa Fröschl
BDA: 8768
Objekt-ID: 4728
Hauptstraße 54
Standort
KG: Weidling
Das zweigeschoßige Landhaus mit biedermeierlichem Mittelteil stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Villa van Hamme
BDA: 8770
Objekt-ID: 4730
Hauptstraße 56
Standort
KG: Weidling
Die 1904 im Stil der Secession umgebaute Villa hat eine durchgehende Glasfront.
Villa Meran
BDA: 8767
Objekt-ID: 4727
Herthergasse 5
Standort
KG: Weidling
Der zweigeschoßige Bau mit Elementen des Secessionismus und des Neoklassizismus sowie dekorativen Karyatiden am Mansarddach wurde 1910 von Hans Prutscher errichtet.
Landsitz, Ferienheim
BDA: 8765
Objekt-ID: 4725
Janschkygasse 6
Standort
KG: Weidling
Die im 17. Jahrhundert errichtete Anlage der Familie von Managetta und Lerchenau wurde im 18. Jahrhundert umgebaut.
Villa Janschky
BDA: 8766
Objekt-ID: 4726
Klosterneuburger Gasse 2
Standort
KG: Weidling
Die hakenförmige Anlage wurde 1868 nach Plänen von August Siccard von Siccardsburg errichtet.
Friedhof christlich
BDA: 8763
Objekt-ID: 4723
Lenaugasse
Standort
KG: Weidling
1713 wurde er als Pestfriedhof errichtet. Hier befindet sich unter anderem die Grabstätte von Nikolaus Lenau.
Villa Prack
BDA: 8761
Objekt-ID: 4721
Lenaugasse 28
Standort
KG: Weidling
Die im späten 19. Jahrhundert erbaute späthistoristische Villa ist von einem weitläufigen Park mit ornamental gestaltetem Schmiedeeisengitter umgeben.
Volksschule
BDA: 8782
Objekt-ID: 4742
Löblichgasse 1
Standort
KG: Weidling
Die Schule wurde 1876 errichtet und 1911 umgebaut Betont ist der Mittelrisalit mit dem Portal.
Villa Reicher
BDA: 8762
Objekt-ID: 4722
Rathgasse 26
Standort
KG: Weidling
Der zweigeschoßige kubische Bau wurde 1886 vom Stadtbaumeister Jäger errichtet.
Ortskapelle Mariae Namen
BDA: 8741
Objekt-ID: 4700
Steinrieglstraße 100
Standort
KG: Weidlingbach
Der schlichte Rechteckbau mit Giebelreiter wurde 1932 von Josef Schömer errichtet.
Kriegerdenkmal
BDA: 99084
Objekt-ID: 115104

Standort
KG: Weidlingbach
Das Wienerwald-Heldendenkmal, 1916 von Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee in ihrer Freizeit nach Plänen des Landsturmoberleutnants Engelbert Robert Tula errichtet, ist eines der frühesten im Ersten Weltkrieg entstandenen Gedenkstätten für gefallene Soldaten.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau. Verlag Berger, Horn
  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 9971093.
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Klosterneuburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. links und rechts im Dehio nicht unterscheidbar

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Höflein. In: klosterneuburg.at. Abgerufen am 4. August 2021.
  3. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 1075.
  4. Bild der Statue im Kreindlhof
  5. Fotos – Abbrucharbeiten. (Nicht mehr online verfügbar.) In: juedischerfriedhof.at. Archiviert vom Original am 4. November 2013; abgerufen am 7. Januar 2021.
  6. Jüdischer Friedhof Klosterneuburg. Komitee zur Erhaltung des jüdischen Friedhofs Klosterneuburg. Abgerufen am 3. November 2013 (Bilder).
  7. lt. NÖ Atlas die einzige verbliebene GstNr. der lt. BDA angegebenen 745, 748, 750, 752, 753
  8. Eva Kuttner: Raffael-Donner-Gasse 1 (spätantike Gräber, kaiserzeitliche Gräber, Pferdebestattungen). In: austria-forum.org. 20. August 2014, abgerufen am 7. Januar 2021 (zuletzt geändert am 11. Jänner 2020).
  9. Christoph Hornstein: Kurios: Stuckdecke auf Willhaben zu verschenken. In: noen.at. 16. Mai 2018, abgerufen am 7. Januar 2021.
  10. Floridus Röhrig: Klosterneuburg (= Niederösterreichischer Kulturführer). Jugend und Volk, 1984, ISBN 3-224-16254-6, S. 36.
  11. Ralf Gröninger: Bauhistorische Untersuchung im Bereich der ehemaligen babenbergischen Herzogspfalz in Klosterneuburg (Niederösterreich). In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg. Klosterneuburg 2011, ISBN 978-3-902177-41-4, S. 249314, 404409 (Online [abgerufen am 3. November 2013]).
  12. Klosterneuburg: Alte Brücke teilweise eingestürzt. In: noe.orf.at. 14. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  13. Brücke über Hundskehle gesperrt auf klosterneuburg.at vom 14. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2018
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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