Liste der Kulturdenkmale in Nordostring (Bautzen)

In d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Nordostring s​ind die Kulturdenkmale d​es Bautzener Stadtteils Nordostring verzeichnet, d​ie bis März 2018 v​om Landesamt für Denkmalpflege Sachsen erfasst wurden (ohne archäologische Kulturdenkmale). Die Anmerkungen s​ind zu beachten.

Lage des Stadtteils Nordostring in Bautzen

Liste der Kulturdenkmale in Nordostring (Bautzen)

 Karte mit allen Koordinaten des Abschnitts Liste der Kulturdenkmale in Nordostring (Bautzen): OSM
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

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Villa mit Einfriedung Am Stadtwall 1a
(Karte)
Um 1910 Heute Altenpflegeheim, baugeschichtlich und baukünstlerisch von Bedeutung, Villa mit gefülltem, getreppten Giebel, Runderker mit daraufliegendem Balkon, weitere Balkons im ersten Obergeschoss, stark ornamentiert, Reliefs mit mythologischen Szenen, originaler Eingang, Türme mit Säulen und Farbglasfenstern, teilweise Zwillings- und Drillingsfenster mit ornamentiertem Rundbogen und Säulen, Treppenhaus mit originalem Geländer, geschnitztes Gestühl in der Halle, bis April 2008 irrtümlich unter 1 in der Denkmalliste geführt, laut ALK-Daten Nummer 1a 09250466
 

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Villa mit Einfriedung und zwei Hintergebäuden Am Stadtwall 10
(Karte)
Bezeichnet mit 1892 (Mietvilla und Einfriedung) Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Villa mit Mansarddach und Giebeln, Erker mit Eingang und Turm (Wetterfahne), teilweise Verblendungen an Fenstern, Anbau von Veranden (um 1910) 09250480
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Arnoldstraße 1
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, originale Tür, Putzgestaltung, Zwillingsfenster im Dachausbau 09250191
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Arnoldstraße 5
(Karte)
Zwischen 1905 und 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, originale Tür, originale Klingeln, Dachfenster (Mittelbetonung durch Giebel) 09250189
 
Portal des Mietshauses Arnoldstraße 6
(Karte)
Bezeichnet mit 1908 Künstlerisch von Bedeutung 09250186
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Arnoldstraße 8
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Dachfenstern, originale Tür und Putzornamentik 09250187
 

Mietvilla mit Nebengebäude und Treppenturm, in Ecklage August-Bebel-Platz 1
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Treppenturm (rückwärtig) mit eisernem Windfang und Fenstergitter 09250044
 

Mietvilla mit Einfriedung August-Bebel-Platz 3
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelrisalit, originale Tür zum Treppenflur, Stuck im Treppenflur 09250046
 

Mietvilla mit Einfriedung August-Bebel-Platz 4
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Eckerker 09250047
 

Mietvilla August-Bebel-Platz 5
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung 09250048
 

Mietvilla in Ecklage August-Bebel-Platz 6
(Karte)
Um 1870/1880 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung, hölzerner Türvorbau, hölzerne Veranda 09250049
 

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Maria-und-Martha-Kirche mit Kirchplatz (Gartendenkmal) August-Bebel-Platz 7
(Karte)
1888–1891, bezeichnet mit 1888 (Kirche); 1888 (Grundsteinlegung) Neogotische Hallenkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich sowie städtebaulich von Bedeutung, Kirche mit viereckigem Turm, achteckigem Aufsatz (Helm), Vorhalle, Portalanlage, mit Querhaus, eingezogenem Chor, Westturm, mit dazugehörigem Kirchplatz. Außerdem steht die gesamte Innenausstattung unter Denkmalschutz, einschließlich Vasa sacra und Glocke. Kirche stand bis 2002 ohne Hausnummerangabe in der Denkmalliste.

[Ausführlich 1]

09250039
 

Bezirkskirchenamt / Villa August-Bebel-Platz 10
(Karte)
Um 1890 Prägt repräsentativen Charakter des Platzes mit, baugeschichtlich und platzbildprägend von Bedeutung, Fassadengestaltung besonders durch kräftige Profile der Fenster und die unterschiedlichen Verdachungen (Dreieckgiebel und gerade) geprägt, kräftiger Mittelrisalit, im Mansarddach mit dreiteiligem Dachhaus, seitlich Gaupen, rechts in der Fassade Holzloggia, originale Fenster überwiegend erhalten 09250198
 

Beratungsstelle Diakonisches Werk / Mietvilla August-Bebel-Platz 11
(Karte)
1910/1915 Mit Schmuckelementen des Jugendstils, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, zweigeschossiges Haus mit rustiziertem Sockel und hohem Krüppelwalmdach mit Gaupen, über dem risalitartigen Eingang Glockendach, Fassadengliederung durch serielle Fensterfolge, im Erdgeschoss mit Segmentbogen, unter der Traufzone ornamentiertes Reliefband, an der Giebelseite Schmuckkartusche mit Kreuz 09250248
 

Mietshaus mit Einfriedung, in Ecklage und offener Bebauung August-Bebel-Platz 14
(Karte)
Um 1885 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, repräsentatives Wohnhaus 09250040
 
Gartenhäuschen in offener Bebauung August-Bebel-Straße 1
(Karte)
Um 1900 Sozialgeschichtlich von Bedeutung, dort im Gelände Autohaus Flach-Mazda 09250038
 

Mietshaus in offener Bebauung Bahnhofstraße 1
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250102
 

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Schule (Neues Gymnasium /Philipp-Melanchthon-Gymnasium) mit Turnhalle und Einfriedung Bahnhofstraße 2
(Karte)
Bezeichnet mit 1867 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, breitgelagerter dreigeschossiger Bau, seitlich niedrigere Turnhalle und Einfriedung 09250161
 

Villa mit Einfriedung und Garten Bahnhofstraße 4
(Karte)
Um 1870 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Mittelrisalit und Terrasse 09250173
 

Villengarten (Gartendenkmal) mit Pavillon aus Holz Bahnhofstraße 6
(Karte)
Um 1900 Kunstgeschichtlich und landschaftsgestaltend von Bedeutung, Wirkungsstätte der Malerin Marianne Britze, gilt als die bedeutendste Malerin der Oberlausitz des 20. Jahrhunderts

[Ausführlich 2]

09250517
 

Villa Bahnhofstraße 8
(Karte)
Um 1895 Reiche Fassadengestaltung, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Mittelrisalit 09250162
 

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Landratsamt, Verwaltungsgebäude mit Einfriedung Bahnhofstraße 9
(Karte)
Schlussstein über Mittelportal bezeichnet mit 1909/1910 Repräsentatives Gebäude, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung, Dreiflügelanlage mit Einfriedung, ehemaliges Haus der Oberlausitzer Landstände mit Landständischer Bank (heute Landratsamt) 09250103
 

Mietvilla Bahnhofstraße 10
(Karte)
Um 1875 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250163
 

Mietvilla Bahnhofstraße 14
(Karte)
Um 1900 Klinkerbau, baugeschichtlich von Bedeutung 09250174
 

Mietshaus in offener Bebauung Bahnhofstraße 17
(Karte)
Um 1880 Mit reicher Putzfassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, mit Putzgliederung und Eckquaderung 09250104
 

Wohnhaus in halboffener Bebauung mit schmiedeeisernem Tor Behringstraße 1
(Karte)
Nach 1850 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, dreigeschossig, massiv, zwei Gurtgesimse, zum Teil Fensterbekrönungen, zum Teil Putznutung im Erdgeschoss vorhanden, durch Dachhaus mit Dreiecksgiebel-Bekrönung noch von klassizistischen Formen beeinflusst 09250494
 
Mietshaus in halboffener Bebauung Behringstraße 2
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Mittelbetonung, getreppter Giebel 09250467
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Behringstraße 4
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, geschweifter Giebel, Fensterbekrönung 09250468
 
Wohnhaus in Eckbebauung Behringstraße 6
(Karte)
Nach 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, dreigeschossig, teilweise Dachausbau, Sohlbänke und Fensterbekrönungen weitgehend erhalten, mit weitgehend erhaltener Fassadengestaltung und drei dominanten barockisierenden Giebeln, Gurtgesims, Ecktür zugesetzt, schönes Türblatt erhalten, behutsam saniert, z. B. Sprossung im originalen Sinne 09250493
 
Doppelwohnhaus in offener Bebauung, mit Einfriedung Breitscheidstraße 1
(Karte)
1900/1905 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Obergeschoss mit Fachwerk, Betonung des ersten Obergeschosses durch rote Klinker in der Horizontalen, Fensterbekrönung, zwei symmetrisch angeordnete Giebel im Dachgeschoss, rote Klinker im Wechsel mit gelben 09250482
 
Mietshaus in offener Bebauung, mit Einfriedung Breitscheidstraße 2
(Karte)
Um 1905 Im Heimatstil errichtet, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, symmetrische Fassadengestaltung, drei Giebel, im Dachgeschoss Fachwerk 09250481
 
Doppelwohnhaus in offener Bebauung, mit Einfriedung Breitscheidstraße 3
(Karte)
1900/1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Betonung der Horizontalen durch gelbe Klinker, Fensterbekrönung (gelber Klinker im Wechsel mit schwarzem), zwei symmetrisch angeordnete Giebel im Dachgeschoss 09250483
 
Doppelwohnhaus in offener Bebauung, mit Einfriedung Breitscheidstraße 5
(Karte)
1900/1905 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Betonung der Horizontalen durch roten Klinker, Fensterbekrönung (roter Klinker im Wechsel mit gelbem), symmetrisch angeordnete Giebel im Dachgeschoss 09250484
 
Villa mit Einfriedung Dr.-Ernst-Mucke-Straße 8
(Karte)
Um 1885 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250027
 

Villa mit Einfriedung in Ecklage Dr.-Ernst-Mucke-Straße 12
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Wetterfahne 09250025
 

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Verwaltungsgebäude, ehemaliges Hotel Gude Dr.-Peter-Jordan-Straße 1
(Karte)
Um 1870/1880 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09250203
 

Mietvilla mit Einfriedung Dr.-Peter-Jordan-Straße 3
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250204
 

Mietvilla mit Einfriedungsmauer Dr.-Peter-Jordan-Straße 5
(Karte)
Um 1905 Ehemalige Fabrikantenvilla, heute Staatshochbauamt der Finanzen, baugeschichtlich, städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250124
 

Mietshaus in halboffener Bebauung Dr.-Peter-Jordan-Straße 6
(Karte)
In Fassade bezeichnet mit 1907 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, mit schieferverkleidetem Holzerker (Fachwerkverkleidung) 09250125
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung Dr.-Peter-Jordan-Straße 11a
(Karte)
Um 1910 Dekorierende Putzgliederung, gut rhythmisierte Fassade, zu großen Teilen ursprüngliches Aussehen erhalten, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Dachhaus, Lisenengliederung, Muschel- und Fruchtreliefs, weitgehend originale Sprossung, originales Türblatt, im Inneren originales Treppenhaus mit historischem Geländer und bauzeitlichen Wohnungstüren sowie auch alten Türen in den (Etagen-)Wohnungen 09250427
 

Mietshaus in Ecklage und in geschlossener Bebauung Dr.-Peter-Jordan-Straße 23
(Karte)
Nach 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250171
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Dr.-Peter-Jordan-Straße 25
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250140
 

Wohnhaus in Ecklage Dr.-Peter-Jordan-Straße 26
(Karte)
Um 1910 Vom Jugendstil beeinflusste Fassadengestaltung, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Mansarddach mit dominanten, barockisierenden Dachhäusern, rhythmisierende Verwendung von Erkern, dorisierende Halbsäulen als Ornamentierung, unregelmäßiger Grundriss, Fenstersprossung zum Teil erhalten, originale Haustür 09250488
 
Wohnhaus mit Ladenvorbau Dr.-Peter-Jordan-Straße 36
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich, städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250621
 
Gasthaus (Schweizerhaus Hermann Schmidt) Dr.-Peter-Jordan-Straße 50
(Karte)
Um 1885 Heute Kindergarten, baugeschichtlich von Bedeutung, zweigeschossiger Bau mit Mittelrisalit 09250138
 
Mehrfamilienhaus Dr.-Salvador-Allende-Straße 5 (Hauptanschrift: Paul-Neck-Straße 10; 12)
(Karte)
Um 1920 Ehemaliges Postbeamtenwohnhaus, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung, asymmetrische Fassadengestaltung, seitlich Balkon (Rundbogen) 09250435
 

Mietvilla Erich-Pfaff-Straße 1
(Karte)
1910/1915 Bildet ein Grundstück mit Mättigstraße 31, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250528
 
Wohnhaus mit Einfriedung, in offener Bebauung Erich-Pfaff-Straße 5
(Karte)
Um 1925 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Glasfenstern im Treppenhaus 09250159
 

Mietshaus in Ecklage und in offener Bebauung Erich-Pfaff-Straße 6
(Karte)
1910 bis 1915 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, mit rundem Eckturm und vorgezogenem Risalit, mit Balkons, Putzdekor 09250310
 

Wohnhaus in offener Bebauung, mit zeitgemäßem Ornament Fichtestraße 5
(Karte)
Um 1895 Mit zeitgemäßem Ornament, integrativer Bestandteil des Straßenbildes, baugeschichtlich von Bedeutung, massiv, zweigeschossig, flacher gegiebelter Mittelrisalit (Giebel: Holzverzierung), Reste von Putzgliederung, zwei Gurtgesimse, profilierte Fenstergewände, Biberschwanzdeckung 09250239
 

Doppelwohnhaus mit Hinterhaus, in offener Bebauung Fichtestraße 7, 9
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung durch Giebel 09250196
 

Schmiedeeiserne Einfriedung Fichtestraße 14–20 (gegenüber)
(Karte)
1895 Straßenbildprägend von Bedeutung 09250246
 
Wohnhaus in offener Bebauung Flinzstraße 6
(Karte)
Um 1870 Baugeschichtlich von Bedeutung, Naturstein, teilweise ruinöser Zustand 09250479
 
Gewerbehäuschen Flinzstraße 12
(Karte)
Um 1920 Ehemals Fleischerei Kühn, sozialgeschichtlich von Bedeutung, Mansarddach, originale Fenster in erster Etage 09250478
 
Mietvilla Flinzstraße 16
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Wohnhaus mit geschweiftem Giebel (reich an Reliefs), Bekrönung durch Amphore, rückwärtig Holzveranden 09250455
 
Mietvilla Flinzstraße 18
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Villa mit Mittelbetonung, Fensterumrahmung mit Putzdekor, geschweifter Giebel mit Akroterion in Muschelform, im Mansardgeschoss Gliederung durch Pfeiler 09250454
 

Friedrich-Engels-Platz, Schmuckplatz mit plastischer Figurengruppe „Sitzendes altes Paar“ Friedrich-Engels-Platz
(Karte)
Nach 1910 (Schmuckplatz); 1974 (Figurengruppe) Städtebauliche und künstlerische Bedeutung. Schmuckplatz mit Bezug zum Amts- und Landgericht sowie zur angrenzenden Platzrandbebauung der anliegenden Straßenzüge. Gestaltung erstmals 1913 auf dem Messtischblatt verzeichnet. Weitgehend ursprüngliche Wegeführungen erhalten, im Nordosten von einer teilweise lückigen, gegenständigen Allee aus Silber-Linden (Tilia tomentosa – Altbäume) und im Südwesten einer gegenständigen Allee aus Winter-Linden (Tilia cordata – erneuert, vermutlich ursprünglich auch Silber-Linden) begrenzt. An den platzartigen Erweiterungen der beiden Wegekreuzungen Gruppen aus jeweils 4 Pyramiden-Eichen (Quercus robur 'Fastigiata'), im Innern des Wegeovals fünf von ehemals acht Eiben (Taxus baccata) erhalten. Schmuckpflanzungen aus Sommerblumen. Störelement: Spielplatz. Der bedeutende Gartenkünstler Max Bertram erarbeitete für den Schmuckplatz zwischen 1903 und 1912 einen Entwurf, mit der Ausführung war er offenbar nicht betraut, inwieweit sein Entwurf zur Ausführung kam, muss geprüft werden. Sitzgruppe von Horst Weiße (1919–1993), entstanden 1974, Zement, auf liegendem Sockel sitzen auf abstrahierter Bank sich zugewandt eine männliche und eine weibliche Figur (annähernd lebensgroß).

[Ausführlich 3]

09304171
 
Wohnhaus mit Garage (baulich verbunden mit Taucherstraße 21) Friedrich-Engels-Platz 2
(Karte)
Um 1928/1930 Architekturgeschichtlich von Bedeutung 09250052
 
Wohnhaus in offener Bebauung Friedrich-Engels-Platz 4
(Karte)
Um 1928 Mit für 1920er Jahre typischer Fassadengestaltung, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, originale Gitter und Tür 09250053
 
Wohnhaus in Ecklage Friedrich-Engels-Platz 8
(Karte)
Um 1913 Heute Kindergarten, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Stuckornamente an Fenstern und Eingangstür, zur Mättigstraße halbkreisförmiger Erkervorbau 09250054
 
Villa mit Resten der originalen Zaunsäulen Friedrich-List-Straße 3
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Seitenbetonung durch Giebel, originaler Putz, Eckquaderung, überdachter Eingang, Balkon, im Eingangsbereich Reste floraler Wandmalerei, Walmdach, Reste einer Pergola, Putzstruktur und -ornamentik 09250202
 
Villa mit Einfriedung Friedrich-List-Straße 4
(Karte)
1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Eckerker, Giebel, reichgestaltete Dachlandschaft, originaler Putz 09250200
 
Villenartiges Wohnhaus in offener Bebauung Friedrich-List-Straße 6
(Karte)
Um 1910 Villenartiger Putzbau, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, interessante Fassadengestaltung, abgerundete Hausecke, Balkons, Veranden, originale Fenster, originale Balkongeländer des Jugendstils, Fensterverblendung im zweiten Obergeschoss, U-Form, Eckerker 09250201
 

Weitere Bilder
Landratsamt; Sorbisches Gymnasium Bautzen / Verwaltungsgebäude mit Einfriedung und Turnhalle Friedrich-List-Straße 8
(Karte)
1901/1902 ursprünglich errichtet; 1950er Jahre Wiederaufbau im Wesentlichen Ehemaliges Institut für Lehrerbildung und Sternwarte, heute Gymnasium, später Landratsamt, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Dreiflügelanlage mit Betonung des Mittelteils, Eckquaderung, Mansardgeschoss. Oberlausitzer Schulordnung von 1770 forderte Seminare zur Ausbildung von Lehrern, wegen fehlender Geldmittel und Kriegsumstände durch Landstände erst Anfang 19. Jahrhundert realisiert. Zuerst einige private Seminare (insbesondere für Ausbildung sorbischer Lehrer), dann 1817 Stiftung für Errichtung eines landständischen Seminars zur Ausbildung deutscher und sorbischer Lehrer durch Oberlausitzer Adel gegründet. Unterricht zuerst im Haus Mönchsgasse 7. 1851 Einrichtung eines separaten katholischen Lehrerseminars im Haus An der Petrikirche 4 (kathol. Lehrerbildungsanstalt). Wegen wachsender Zahl katholischer Seminaristen Ende 19. Jahrhundert Neubau notwendig, der 1903 an Flinzstraße, Ecke Stiftsstraße (heute Friedrich-List-Straße) bezogen wurde. Dieser Bau durch Krieg 1945 schwer beschädigt, Gebäude in 1950 neu aufgebaut, dabei charakteristische Gestaltungsmerkmale wie rustiziertes Sockelgeschoss, Eckquaderungen, Risalite, Fenstergewände in Neugestaltung einbezogen. Umbau 2005 fügt historischem Schulgebäude mit Respekt vor überkommener Substanz eine neue Zeitebene hinzu. 09250453
 

Weitere Bilder
Mietvilla mit Einfriedung, in Ecklage Jägerstraße 2
(Karte)
Bezeichnet mit 1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, bezeichnet Originalbauplan mit Datum am Haus angebracht 09250107
 
Kapelle mit Anbau Jägerstraße 11a
(Karte)
Um 1860 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, rechteckiger Raum mit Apsis und Farbglasfenster 09250342
 

Doppelwohnhaus (nur rechte Hälfte) Jägerstraße 37
(Karte)
Um 1920 In weitgehend originalem Erhaltungszustand, architekturgeschichtlich interessant und wichtig für Straßenzug. Zweigeschossiger Putzbau mit rustiziertem Sockel, Walmdach, straßenseitiger, geschweifter Zwerchgiebel mit zwei Fenstern, alle Fenster mit originalen Sprossungen und hölzernen Fensterläden, seitlich gelegener Hauseingang mit originaler Tür. Baulich direkt verbunden mit Nummer 35 (bereits saniert, kein Denkmal). 09253374
 

Wohnhaus einer Wohnanlage Jägerstraße 39
(Karte)
Bezeichnet mit 1930 Baugeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Jägerstraße 41/43, 45 und Stieberstraße 42/44/46 und 48) 09250142
 

Doppelwohnhaus einer Wohnanlage Jägerstraße 41, 43
(Karte)
Bezeichnet mit 1930 Baugeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Jägerstraße 39 und 45 und Stieberstraße 42/44/46 und 48) 09250143
 

Doppelwohnhaus (mit Stieberstraße 48) einer Wohnanlage in Ecklage Jägerstraße 45 (Stieberstraße 48)
(Karte)
Bezeichnet mit 1930 Baugeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Jägerstraße 39, 41/43 und Stieberstraße 42/44/46) 09250144
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 3
(Karte)
1910/1915 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Mittelbetonung durch zwei abgerundete Erker, Mansarddach (Mittelbetonung durch Giebel mit Krüppelwalmdach), sehr expressionistisch 09250193
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 19
(Karte)
Um 1935 Architekturgeschichtlich von Bedeutung, Türeinfassung und Sockel in rotem Klinker, Mansardgeschoss 09250177
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Kantstraße 21
(Karte)
Bezeichnet mit 1935 Architekturgeschichtlich von Bedeutung, teilweise Fensterläden 09250178
 
Mietshaus in halboffener Bebauung Kantstraße 23
(Karte)
Bezeichnet mit 1937 Architekturgeschichtlich von Bedeutung, Türeinfassung und Sockel in rotem Klinker, Mansardgeschoss, erstes und zweites Obergeschoss Fensterflächen 09250179
 

Kasernengebäude mit Teilen der originalen Einfriedung (Kant-Kaserne) Kantstraße 25
(Karte)
Um 1890/1900 Militärgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, heute Kaserne, Versorgungsschule und Schule der Grenzpolizei, Erdgeschoss roter Sandstein, erstes und zweites Obergeschoss originaler Putz, mit roten Fenstergewänden, mit Flakturm, Gebäude A, B, C, D sowie Küchengebäude und Speisesaal (mit Turmuhr)

[Ausführlich 4]

09250448
 

Mietvilla mit originaler Einfriedung und Gartenhaus Karl-Liebknecht-Straße 1
(Karte)
Im Risalitgiebel bezeichnet mit 1891 Baugeschichtlich von Bedeutung, seitlich vorgezogener Risalit 09250326
 

Mietshaus mit Einfriedung in Ecklage sowie Radyserb-Gedenktafel Karl-Liebknecht-Straße 2
(Karte)
Um 1885/1890 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250112
 

Mietvilla in Ecklage Karl-Liebknecht-Straße 5
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Eckerker 09250322
 

Mietshaus im Heimatstil (Klinkerbau) in Ecklage und offener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 7
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Holzveranden 09250321
 

Mietvilla mit rot-gelber Klinkerverkleidung und originaler Einfriedung Karl-Liebknecht-Straße 11
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, roter Klinkerbau, gegliedert durch Fensterumrahmungen mit gelbem Klinker und geohrten Fensterprofilen, Attikageschoss mit zierlichen Pilastern, der bis ins Dachgeschoss geführte Mittelrisalit im oberen Teil mit gelben Klinkerpilastern, Mansardwalmdach, originale Haustür 09250504
 

Mietshaus mit Teilen der originalen Einfriedung in offener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 13
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mietshaus mit zwei Erkern und Mitteleingang, darüberliegend Balkons, originale Brüstungsgitter, rechte Seite originaler Putz, Einfriedung: originale Mauerteile und Torpfeiler 09250327
 

Alterspflegeheim des Diakonischen Werkes, ehemals Altersstift der Inneren Mission Karl-Liebknecht-Straße 14
(Karte)
Bezeichnet mit 1891 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250113
 

Wohnhaus in offener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 16
(Karte)
Um 1890/1895 Mit aufwendiger Fassadengestaltung, jetzt Altersstift, baugeschichtlich von Bedeutung, Klinkerbau 09250114
 

Mietshaus mit originaler Einfriedung, in offener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 18
(Karte)
Um 1895/1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, seitlich hervorkragender Baukörper, Mansarddach, Sims über Erdgeschoss, Fensterbekrönung im ersten und zweiten Obergeschoss 09250115
 

Mietvilla Karl-Liebknecht-Straße 18a
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelrisalit und hölzerner Veranda 09250328
 

Wohnhaus in offener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 24
(Karte)
Um 1890 Putzbau mit Mittelrisalit, baugeschichtlich von Bedeutung, mit Betonung des Mittelrisalits 09250127
 

Mietshaus in offener Bebauung und Ecklage Karl-Liebknecht-Straße 41
(Karte)
Um 1902 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Holzveranda 09250134
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Einfriedung, Ecklage Karl-Liebknecht-Straße 42
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Eckerker 09250128
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 46
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250130
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 48
(Karte)
Bezeichnet mit 1906 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Erker 09250131
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Karl-Liebknecht-Straße 50
(Karte)
Bezeichnet mit 1908 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit halbrundem Erker 09250132
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung und Ecklage Karl-Liebknecht-Straße 52
(Karte)
Bezeichnet mit 1907 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, mit Erker 09250133
 

Mietshaus in halboffener Bebauung und Ecklage Käthe-Kollwitz-Straße 1
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250146
 

Mietshaus in halboffener Bebauung Käthe-Kollwitz-Straße 5
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250147
 
Doppelwohnhaus in offener Bebauung Käthe-Kollwitz-Straße 6, 8
(Karte)
Um 1912 Baugeschichtlich von Bedeutung, heute Bürogebäude 09250151
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Käthe-Kollwitz-Straße 9
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250149
 
Doppelwohnhaus (Wohnhaushälfte Nr. 12 kein Denkmal), mit Ladenvorbau an Nr. 10 und Einfriedung, in Ecklage Käthe-Kollwitz-Straße 10
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, 2007 Streichung der Nummer 12 aus der Denkmalliste, nach unsachgemäßer Sanierung kein Denkmalwert mehr vorhanden 09250155
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit originalem Laden Käthe-Kollwitz-Straße 11
(Karte)
Um 1913 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250150
 

Mietshaus in offener Bebauung Klosterstraße 4
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250158
 

Doppelwohnhaus in halboffener Bebauung Klosterstraße 6, 8
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250157
 

Klosterkomplex der Clarissen auf längsrechteckigem Grundriss mit mehreren Ausbauten einschließlich Klosterkapelle Klosterstraße 9
(Karte)
1925 Altar und Klinkerschmuckwand der Kapelle von Friedrich Press, künstlerisch und geschichtlich, besonders ortsgeschichtlich von Bedeutung, 1925 erbaut vom Architekten Patzack, 1970 Kapelle vergrößert vom Architekten Paul aus Flöha, vielgestaltiger Baukörper mit Längsausrichtung und Dachreiter als vertikales Betonungselement (Glockenturm) 09286404
 
Ehemaliges Gartenhaus des Kupferhammerwerks (siehe Kupferhammer 4) Kupferhammer 2
(Karte)
Um 1775 Bau- und ortsgeschichtlich von Bedeutung, heute Wohnhaus. Zweigeschossiger Massivbau über L-förmigem Grundriss, verputzt, Mansarddach mit stehenden Gaupen, ab 1791 bis 1862 mit Kupferlaterne, ursprüngliche Fenstersprossung verloren (erheblich verändert), südlich des frühen Kupferhammers als Gartenhaus mit Gartenanlage erbaut, nach 1866 Wohnhaus auf dem Werksgelände und systematische Bebauung des Gartens mit Industriebauten. 09254971
 
Industriekomplex (ehemaliger Mühlenstandort, später Kupferwalz- und Hammerwerk) mit dem ehemaligen Verwaltungsgebäude einschließlich Laboratorium und Beizhaus, Mühlgraben-Wehranlage mit Untertunnelung und Steg sowie Einfriedung Kupferhammer 4
(Karte)
Wohl 16. Jahrhundert (Mühlgraben); 1795 (Steg); um 1900 (Wehr); 1913/1914 (Laboratorium); um 1920 (Verwaltungsgebäude) Besondere baugeschichtliche, ortshistorische und wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung (weiteres ehemaliges Verwaltungsgebäude vgl. Kupferhammer 2, Obj. 09254971).
  • Verwaltungsgebäude: Glockenturm mit Uhr, Tafel am Eingang: „Aus der 1257 erstmals erwähnten Kupferschmiede entwickelte sich als eines der ältesten Bautzner Industrieunternehmen ein Kupferwalz- und Hammerwerk, das nach 1914 auch Aluminium verarbeitete. 1928/29 wurde der Betrieb in der Wirtschaftskrise stillgelegt.“
  • Kulturhaus (ehemaliges Aluminiumwalzwerk): zweigeschossig, im neoklassizistischen Stil, Dreiecksgiebel, Portikus, mit dominantem Mittelrisalit, weitgehend ursprünglich erhaltenes Zeugnis einer rar werdenden Baugattung, Abbruchgenehmigung für das Kulturhaus vom 4. April 2012, Abriss 2013

[Ausführlich 5]

09250451
 

Mietvilla mit Einfriedung Lessingstraße 1
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250016
 
Wohnhaus in offener Bebauung Lessingstraße 1c
(Karte)
Um 1920 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250017
 

Mietvilla Lessingstraße 2
(Karte)
Um 1900/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Betonung durch Mittelrisalit, geschweifter Giebel, Fensterbekrönung, geschwungenes Portal mit Blumenornamentik. Der in Rede stehende Bau ist ein zweigeschossiger massiver Putzbau mit straßenseitig akzentuierendem geschweiften Giebel, der asymmetrisch von Erker und Holzbalkon im ersten Obergeschoss flankiert ist. Ein ausgebautes Mansarddach überfängt den Baukörper, der verschiedene Fensterformen aufweist, die ohne tiefgreifende Veränderungen erhalten geblieben sind. Das weitgehend unverfälscht erhaltene äußere Erscheinungsbild wird von einer ebenso zu großen Teilen authentisch überkommenen Innenausstattung mit originalen Kachelöfen, Türen innerhalb der Wohnungen, einem Treppenhaus mit historischen Terrazzofußböden mit farbigen Ornamenten, einem originalen schmiedeeisernen Treppengeländer mit hölzernem Handlauf ergänzt und aussagekräftig unterstützt. 09250018
 

Mietvilla Lessingstraße 4
(Karte)
1902–1903 Repräsentative Jugendstilfassade, baugeschichtlich von Bedeutung 09250019
 

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Mietvilla in Ecklage Lessingstraße 5
(Karte)
In Wetterfahne bezeichnet mit 1890 Reich verzierte Klinkerfassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Klinkerbau mit verschiedenfarbigen Ziegeln 09250014
 

Wohnhaus in offener Bebauung Lessingstraße 6
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250020
 

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Amts- und Landgericht mit ehemaligem Untersuchungshaftgebäude (Sachgesamtheit) Lessingstraße 7 (Weigangstraße 8a)
(Karte)
1902–1906 Sachgesamtheit Amts- und Landgericht mit ehemaligem Untersuchungshaftgebäude mit folgenden Einzeldenkmalen: als Amts- und Landgericht errichtetes Justizgebäude mit angebautem westlichen Tordurchgang und Pforte zum Hof sowie östlicher Einfriedungsmauer mit Tordurchgang und Pforte zum Hof (siehe Einzeldenkmalliste unter gleicher Anschrift – Obj. 09250065), mehrteiliger Gebäudekomplex des ehemaligen Untersuchungshaftgefängnisses (jetzt Gedenkstätte), östlicher Verwaltungsbau, östliche Schleuse als Zugang zum Gefängnishof und nördlicher ummauerter Bereich für den Hofgang mit strahlenförmig angelegten internen Mauern sowie Gefängnismauer im Hof zwischen Amtsgericht und Untersuchungshaftgebäude (siehe Einzeldenkmalliste unter Weigangstraße 8a – Obj. 09250529) und folgenden Sachgesamtheitsteilen: nordöstliche Garagen, Hofräume und Einfriedungsmauern um das Untersuchungshaftgelände; baugeschichtlich, geschichtlich und wissenschaftlich von Bedeutung 09304189
 

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Als Amts- und Landgericht errichtetes Justizgebäude mit angebautem westlichen Tordurchgang und Pforte zum Hof sowie östliche Einfriedungsmauer mit Tordurchgang und Pforte zum Hof (Einzeldenkmale zu ID-Nr. 09304189) Lessingstraße 7
(Karte)
1902–1906 Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Amts- und Landgericht mit ehemaligem Untersuchungshaftgebäude; historistischer Dreiflügelbau mit aufwändiger Fassade und reicher Dachlandschaft, baugeschichtlich, geschichtlich und wissenschaftlich von Bedeutung. Gebäudekomplex auf U-förmigem Grundriss, viergeschossiger lang gestreckter Bau aus Haustein mit reich dekoriertem Mittelrisalit, Vorhangbogenfenstern, seitlichen Erkern, polygonalen Kuppeln und Zwerchhäusern, der Haupteingang mit drei Rundbögen, Eckrisalite mit polygonalen Schmuckerkern, reicher Bauschmuck in spätgotischen- und Jugendstilformen, Seitenflügel ebenfalls durch Risalitordnung gestaltet, vielgestaltige Dachlandschaft, Architektur in bewusster Anlehnung an die Ortenburg, die zwei seitlichen Tordurchgänge zum Hof mit reich verzierten schmiedeeisernen Toren und Leutepforten. 09250065
 

Wohnhaus in offener Bebauung Lessingstraße 8
(Karte)
Um 1905 Reiche Fassadengestaltung, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250021
 

Wohnhaus in Ecklage und in offener Bebauung, baulich verbunden mit Taucherstraße 24 Lessingstraße 10
(Karte)
Um 1890 Baulich verbunden mit Taucherstraße 24, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09250022
 

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Verwaltungsgebäude in offener Bebauung Löbauer Straße 1
(Karte)
Nach 1954 ff., bis 1976 Heute Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Bautzen, Ingenieurschule für Maschinenbau, architekturgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Seitenbetonung durch Turm 09250413
 

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Taucherkirche (Einzeldenkmal zu ID-Nr. 09301756) Löbauer Straße 1b
(Karte)
Im Tympanon bezeichnet mit 1598 Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Taucherfriedhof und Michaelisfriedhof; baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Saalkirche mit Emporen, ursprünglich 1523 als Spitalkirche angelegt, häufig verändert, heute schlichter, flachgedeckter Saal des 17. Jahrhunderts, dreiseitig geschlossene Emporen an Nord- und Westwand, Steildach mit Dachreiter. 09250414
 

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Taucherfriedhof und Michaelisfriedhof (Sachgesamtheit) Löbauer Straße 3
(Karte)
1523 (Weihe des Taucherfriedhofs) Künstlerisch, wissenschaftlich, ortsgeschichtlich und landschaftsgestaltend von Bedeutung.

[Ausführlich 6]

09301756
 

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Zwei Kapellen, eine Feierhalle, Friedhofskanzlei (Verwaltungsgebäude), neun Grufthäuser, 139 Grabmale, zwei Grabanlagen, zwei Kriegerdenkmale, zwei Mahn- und Gedenkstätten, Einfriedungsmauer mit drei Friedhofsportalen und Friedhofsgärtnerei (Einzeldenkmale zu ID-Nr. 09301756) Löbauer Straße 3
(Karte)
1558 (sechseckige Kapelle); nach 1900 (Kapelle auf dem Michaelisfriedhof); 1701–1930 (Grufthäuser); 1878 (Einsegnungshalle); um 1900 (Friedhofsverwaltung); nach 1900 (Kapelle auf dem Michaelisfriedhof) Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Taucherfriedhof und Michaelisfriedhof; künstlerisch, wissenschaftlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Zwei hintereinander liegende Friedhöfe mit gemeinsamem Eingang, mit Grabdenkmälern und Grüften sowie Einsegnungshalle und Trauerhalle, sechseckige Kapelle war früher Beinhaus (1813 stark beschädigt), auf dem Michaelisfriedhof das Grab des sorbischen Lehrers und Schriftstellers Jurij Wjela (1892–1969) ist kein Einzeldenkmal, Grabdenkmäler (aufwendig und qualitätvoll gestaltet) sowie Grüfte des 17./18. und 19. Jahrhunderts.

[Ausführlich 7]

09250415
 

Mietshaus in offener Bebauung Löbauer Straße 5
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Klinkerbau mit Eckquaderung (gelber Klinker) 09250416
 

Mietshaus in Ecklage und offener Bebauung, baulich verbunden mit Taucherstraße 2 Löbauer Straße 10
(Karte)
Um 1910 Baulich verbunden mit Taucherstraße 2, baugeschichtlich, städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250001
 

Wohnhaus in offener Bebauung Löbauer Straße 15
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelrisalit und Giebel, Holzveranda 09250417
 

Wohn- und Geschäftshaus mit Ladenzone, in Ecklage Löbauer Straße 16 (Mättigstraße 2)
(Karte)
Um 1870/1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, siehe auch Mättigstraße 2, Betonung durch abgeschrägte Ecke mit Balkon, daran originales Gitter 09250080
 

Mietvilla Löbauer Straße 17
(Karte)
In Wetterfahne bezeichnet mit 1900 Im Heimatstil errichtet, baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit seitlichem Turm, Holzveranden, Holzornamentik im überkragenden Giebel 09250418
 

Doppelwohnhaus in offener Bebauung Löbauer Straße 21
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, Wohnhaus mit Seitenbetonung, Mansardgeschoss, mit originaler Eingangstür (Farbglasfenster) 09250419
 

Doppelwohnhaus in offener Bebauung Löbauer Straße 21a
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250420
 

Wohnhaus mit Einfriedung, in offener Bebauung Löhrstraße 16
(Karte)
Bezeichnet mit 1906 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit Farbglasfenstern, Geländer 09250232
 

Wohnhaus mit Einfriedung Löhrstraße 18
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09251019
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung und Ecklage Löhrstraße 28
(Karte)
Um 1905 Mit Erkern und Mittelrisalit, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250136
 

Mietvilla Martin-Hoop-Straße 1
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, rückwärtig Veranda 09250057
 
Mietvilla mit Einfriedung Martin-Hoop-Straße 2
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, mit erkerartigem Vorbau, rückwärtig Türvorbau (1912) 09250058
 

Mietvilla mit Einfriedung Martin-Hoop-Straße 3
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, asymmetrische Gliederung, rückwärtig Veranda 09250056
 
Mietvilla mit Einfriedung, später erbauter Gartenpavillon und Garage Martin-Hoop-Straße 4
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Portal verändert 09250117
 

Mietvilla mit Einfriedung in Ecklage Martin-Hoop-Straße 5
(Karte)
Um 1900/1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09251024
 

Mietvilla mit Einfriedung in Ecklage Martin-Hoop-Straße 6
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250059
 
Mietshaus in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 7
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassadengliederung 09250316
 

Doppelwohnhaus in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 8, 10
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250118
 
Mietvilla Martin-Hoop-Straße 9
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit vorgezogenem Mittelteil, Putzdekor 09250315
 
Mietvilla Martin-Hoop-Straße 11
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassadengliederung 09250314
 

Doppelmietshaus mit dazugehörigem Rückgebäude, in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 12, 12a
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250119
 

Mietshaus in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 13
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Eckerker im Erdgeschoss, runder Eckturm, hölzerne Veranda, Balkon mit originalem Eisengeländer 09250313
 

Mietvilla in Ecklage Martin-Hoop-Straße 14
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, zweigeschossiger Putzbau mit verbrochener Ecke und Betonung durch einen Eckturm, Längsseitenbetonung durch Volutengiebel, Erdgeschoss Rundbogenfenster, Steingewände, reiche Dachlandschaft 09300789
 
Mietvilla Martin-Hoop-Straße 14a
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mietvilla von unregelmäßiger Fassadenbildung auf Klinkersockel, originale Tür, rückwärtig Holzveranda 09250336
 

Mietvilla Martin-Hoop-Straße 15
(Karte)
Nach 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Erker 09250351
 
Mietvilla Martin-Hoop-Straße 16
(Karte)
Um 1895 Mit historistischer Formensprache, die Straßenfassade besonders betont durch bis zum Dach hochgeführten Mittelrisalit mit barockisierendem Giebel, baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mansarddach, Fassadengliederung durch Risalite bzw. risalitartige Versetzungen und unterschiedliche Verdachungen der Fenster (gerade, Rundgiebel, Dreieckgiebel), Dachgaupen mit kleinen Voluten, profilierte Fenstergewände, größtenteils originale Fenstersprossung, innen Wohnungstüren, Außen-WC-Türen, Fußbodenfliesen im Treppenhaus erhalten 09250450
 

Mietvilla mit Einfriedung Martin-Hoop-Straße 17
(Karte)
Nach 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit hölzerner Veranda 09250350
 
Mietvilla Martin-Hoop-Straße 18
(Karte)
1898/1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mietvilla mit Mittelrisalit und mit Giebel in gotisierenden Formen 09250335
 

Mietvilla Martin-Hoop-Straße 19
(Karte)
Nach 1895 Architekturgeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, zweigeschossiger Putzbau mit original erhaltener Grundrissstruktur, Mansard-Dachgeschoss ausgebaut, turmartiger Eckvorbau mit geschweiftem Turmaufsatz, verschiedene Putzdekorationen zwischen den Geschossen jeweils unter den Fenstern an den Fassaden, rückseitig (Hof) hölzerne Veranden rechtsseitig neben Treppenaufgang, leider schon viele neuere (ungesproßte) Fenster, profilierte Gesimse und Fensterbänke 09251221
 

Mietvilla Martin-Hoop-Straße 21
(Karte)
Nach 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit reich verzierter Veranda 09250349
 

Mietvilla in Ecklage Martin-Hoop-Straße 22
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung durch Risalit und Giebel, Holzveranda an der Ecke 09250334
 

Mietvilla in Ecklage Martin-Hoop-Straße 23
(Karte)
Nach 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit reich verzierter Fassade, hölzerner Veranda und Gartenhaus 09250348
 

Mietvilla mit Einfriedung Martin-Hoop-Straße 24
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit erkerartigem Vorbau, zweiachsiger Mittelrisalit, Veranda 09250370
 

Doppelwohnhaus in Ecklage und in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 25
(Karte)
Um 1910/1920 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250366
 

Doppelwohnhaus in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 27
(Karte)
Um 1910/1920 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250367
 

Wohnhaus in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 28
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Betonung durch zweiachsigen Mittelrisalit mit mehrfach geschweift-getrepptem Giebel (beidseitig mit geschweiftem Giebel) 09250374
 

Doppelwohnhaus in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 29
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Wohnhaus mit asymmetrischem Baukörper, rückwärtig Anbau (um 1925) 09250368
 

Mietvilla Martin-Hoop-Straße 30
(Karte)
1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, neobarocke Formgebungen, geschweifter Giebel, Runderker (in Mitte), originaler Putz, Farbglasfenster, originale Türen, Fliesen und Geländer im Treppenhaus 09250375
 

Doppelwohnhaus mit Resten der Einfriedung, in offener Bebauung Martin-Hoop-Straße 31
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, asymmetrischer Baukörper, ohne Anbau 09250369
 

Weitere Bilder
Mietshaus mit Pfeilern der alten Einfriedung, in Ecklage Martin-Hoop-Straße 32
(Karte)
Um 1905 Repräsentatives Gebäude baugeschichtlich von Bedeutung, Jugendstil, reicher Fassadenschmuck, rustizierter Turm 09250156
 

Weitere Bilder
Wohnhäuser mit Resten älterer Einfriedung Martin-Hoop-Straße 33, 35, 37
(Karte)
Um 1910 Bilden ein Ensemble in offener Bebauung, baugeschichtlich von Bedeutung 09250371
 

und Geschäftshaus mit Ladenzone, in Ecklage Mättigstraße 2 (Hauptanschrift: Löbauer Straße 16)
(Karte)
Um 1870/1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, siehe auch Mättigstraße 2, Betonung durch abgeschrägte Ecke mit Balkon, daran originales Gitter 09250080
 

Wohnhaus in offener Bebauung Mättigstraße 6
(Karte)
Im Dreiecksgiebel bezeichnet mit 1889 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelrisalit, darüber Dachausbau mit hölzernem Schmuck im Giebel 09250083
 

Wohnhaus in offener Bebauung Mättigstraße 10
(Karte)
Um 1885/1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelrisalit, darüber Dachausbau 09250084
 

Mietshaus mit Einfriedung, in Ecklage, baulich verbunden mit Thomas-Mann-Straße 10 Mättigstraße 14
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, Holzveranda 09250070
 

Mietshaus in offener Bebauung Mättigstraße 16, 18, 20
(Karte)
Um 1910 Mit symmetrisch gestalteter Fassade, baugeschichtlich von Bedeutung, Mittel- und Seitenbetonung durch Holzveranden 09250069
 

Mietshaus in offener Bebauung Mättigstraße 17
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelgiebel und zwei Balkons 09250309
 

Mietshaus in offener Bebauung Mättigstraße 21
(Karte)
Bezeichnet mit 1909 Baugeschichtlich von Bedeutung, bezeichnet mit „ANNO 1909“ (im Mittelrisalit auf Schmucktafeln) 09250308
 

Weitere Bilder
Mietshaus in Ecklage und in offener Bebauung Mättigstraße 22
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, villenartig stilisiert 09250068
 

Mietshaus in Ecklage und in offener Bebauung Mättigstraße 23
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Veranden, Mittelbetonung, Putzdekor 09250100
 

Mietshaus in offener Bebauung Mättigstraße 25
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelrisalit, Putzdekor, originale Fensterläden, rückwärtig Holzveranda 09250101
 

Mietvilla mit originalen Zaunsäulen Mättigstraße 27
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit vorgezogenem turmartigen Mittelteil und seitlicher Veranda, rückwärtig Gebäude (Dienstwohnung?) 09250307
 

Schulgebäude (3. Grundschule; Ostschule) Mättigstraße 29
(Karte)
Im Sockel bezeichnet mit 1908 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Baugruppe 09250306
 
Mietvilla mit Einfriedung Mättigstraße 30
(Karte)
Um 1900/1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Mittelbetonung 09250055
 
Schulgebäude Mättigstraße 31
(Karte)
Um 1890 Bildet ein Grundstück mit Erich-Pfaff-Straße 1, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Klinkerbau 09250305
 
Villa in Ecklage mit Einfriedung Mättigstraße 33
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung, halbrunder Erker, Putzornamentik (ehemals zugehöriges Nebengebäude mit Garage unter Erich-Pfaff-Straße 2) 09250063
 
Mietvilla mit Teilen der originalen Einfriedung Mättigstraße 34
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit seitlich vorgezogenem Erker 09250325
 
Villa mit Einfriedung Mättigstraße 35
(Karte)
Um 1910 Erbaut im Reformstil der Zeit um 1910, baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung, Portal von zwei Runderkern flankiert, originale Tür, Schmuckornamentik, ovaler Okulus, hölzerner Pavillon, Glasfenster, rückwärtig originale Gartenanlage, seitlich Treppenturm 09250062
 
Mietvilla Mättigstraße 36
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit seitlich vorgezogenem Erker, darüber Holzveranda 09250324
 
Mietvilla mit Einfriedung Mättigstraße 37
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, asymmetrische Fassadengliederung 09250061
 
Mietvilla mit Einfriedung Mättigstraße 38
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit seitlich vorgezogenem Erker, darüber Balkon, rückseitig Holzveranda, Putzdekor um 1910, Relief 09250323
 
Mietvilla (heute Kindergarten) und Beton-Zaunsäulen der komplett erhaltenen, bauzeitlichen Einfriedung Mättigstraße 39
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtliche Bedeutung, asymmetrische Fassadengliederung mit Putzornamentik und Gittern 09250060
 

Mietvilla Mättigstraße 43
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit Mittelrisalit, darüber Dachausbau 09250317
 
Mietshaus in offener Bebauung Mättigstraße 45
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassadengliederung 09250318
 
Mietvilla mit Einfriedung Mättigstraße 47
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit vorgezogenem Mittelrisalit, Erker, darüber Balkon, Treppenhaus 09250319
 
Mietvilla Mättigstraße 49
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassadengliederung 09250320
 

Mietvilla mit Einfriedung und Hintergebäude Muskauer Straße 10
(Karte)
1901 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit unregelmäßiger Fassadengliederung, originale Farbglasfenster, Holzveranda, Einfriedung: Holz, Stein, Keramik 09250464
 
Wohnhaus in offener Bebauung Muskauer Straße 12
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung, Giebel, originale Fenster, Fensterbekrönung 09250463
 
Wohnhaus in offener Bebauung Muskauer Straße 21
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit Mittelbetonung, spitzer Giebel mit Putz- und Holzornamentik, Putzgliederung 09250465
 

Weitere Bilder
Dampflokomotive BR 52 8056-5 mit Tender auf Sockel sowie Wasserkran und Kriegerdenkmal zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Eisenbahner Packhofstraße
(Karte)
1931 (Kriegerdenkmal Erster Weltkrieg); 1943 (Lokomotive) Eisenbahngeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung.
  • Leichte Güterzuglokomotive, Bauart 1Eh2, Betriebsgattung 56.15, so genannte Kriegslokomotive der Baureihe 52, entwickelt ab 1942 aus der Einheitslokomotive Baureihe 50, 1943 bei der Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf gebaut, Fabrik-Nummer 16231, Betriebsnr.: 52 6778, mit Wannentender, Bauart T 30, 1962 Generalreparatur, Einbau eines Neubaukessels, Umbau des Fahrgestells beim RAW Stendal, neue Betriebsnr.: 52 8056, eine von 200 bei der Deutschen Reichsbahn zwischen 1960 und 1970 mit Hochleistungskesseln ausgestatteten Maschinen und – ab 1964 beim Bw Bautzen – erste ihrer Art in der Oberlausitz stationierte, 30. Dezember 1986 Außerdienststellung, 2003 Aufstellung als Denkmal
    • Technische Daten: Leergewicht: 77,5 t; Dienstgewicht: 85,7 t; Kolbenhub: 660 mm; Treibrad-Durchmesser: 1400 mm; maximale Geschwindigkeit: 80 km/h; Wasservorrat: 30 m³; Kohlenvorrat: 10 t; Tender-Leergewicht: 18,7 t; Tender-Dienstgewicht: 58,7 t; Gesamtlaufleistung: 2.309.083 km
  • Kriegerdenkmal: Granitblock auf Sockel, grob geprellt, mit Kupfertafel „Den gefallenen Eisenbahnern zum Gedächtnis / 1914 (Eisernes Kreuz) 1918“, darunter Kupferschale mit Bautzener Stadtwappen, bezeichnet: „17. Mai 1931“, Sockel bezeichnet: „EM“ (Erich Matykwicz, Bautzen), 25 Eisenbahnern der Dienststelle Bautzen und Umgebung von der Freien Vereinigung der Kriegsteilnehmer 1914 bis 1918 der Deutschen Reichsbahn (Bezirksgruppe Bautzen) gestiftet, Einweihung: 17. Mai 1931, geschichtlich von Bedeutung

Translozierung: Kriegerdenkmal z​u Ehren d​er im Ersten Weltkrieg gefallenen Eisenbahner, Dampflok, Tender u​nd Wasserkran m​it neuem Standort a​b 18. September 2017 v​on Rathenauplatz 1 (alt) z​ur Packhofstraße (neu)

09250503
 
König-Albert-Kaserne (Infanterie): ehemaliges Kasernengebäude (Nr. 2a, 2b, 2c), Lagerhalle, nur hinterer Teil (Nr. 2e) und Fabrikgebäude (Nr. 2d) Paul-Neck-Straße 2a, 2b, 2c, 2d, 2e
(Karte)
1875–1877 Kasernengebäude, später Fabrikgebäude zur Herstellung von Handtüchern bzw. Wohnhaus, militärgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, 2013 beträchtlicher Brandschaden im Dachbereich 09250423
 
Wohnhausgruppe in offener Bebauung Paul-Neck-Straße 4, 6, 8
(Karte)
Um 1920 Ehemaliges Postbeamtenwohnhaus, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung, Dachausbau, symmetrische Fassadengestaltung, mit seitlichen Balkons abgerundet, originale Fensterläden im ersten Obergeschoss 09250430
 
Mehrfamilienhaus Paul-Neck-Straße 10, 12 (Dr.-Salvador-Allende-Straße 5)
(Karte)
Um 1920 Ehemaliges Postbeamtenwohnhaus, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung, asymmetrische Fassadengestaltung, seitlich Balkon (Rundbogen) 09250435
 

Villa Paulistraße 2
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit seitlichem Treppenhaus und hölzerner Veranda, Stuckelemente 09250086
 

Wohnhaus in offener Bebauung Paulistraße 4
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250087
 

Mietshaus in Ecklage und in offener Bebauung Paulistraße 6
(Karte)
Um 1885/1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Hauptfassade mit Mittelrisalit, darüber Dachausbau, Schnitzerei im Giebel 09250088
 
Mietshaus mit originaler Einfriedung, in offener Bebauung Paulistraße 8
(Karte)
1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Verandavorbau seitlich 09250094
 
Mietvilla Paulistraße 10
(Karte)
1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Hauptfassade mit Mittelrisalit, Eckerker, originale Glasfenster im Treppenhaus, alte Türen 09250095
 
Villa mit Einfriedung, in Ecklage Paulistraße 13
(Karte)
1912 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250359
 

Mietshaus in offener Bebauung Paulistraße 14
(Karte)
Um 1900 Mit zinnenbekröntem Mittelgiebel und beidseitigen Loggien, Fassade vermutlich nachträglich geglättet, baugeschichtlich von Bedeutung, Treppengiebel über dem Mittelrisalit, seitlich hölzerne Veranden 09250096
 
Wohnhaus mit Einfriedung in offener Bebauung Paulistraße 21
(Karte)
Um 1920 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250355
 
Wohnhaus mit Einfriedung, in offener Bebauung Paulistraße 23
(Karte)
Um 1920 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250356
 
Wohnhaus mit Einfriedung, in offener Bebauung Paulistraße 25
(Karte)
Um 1920 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250357
 
Mietshaus mit originaler Einfriedung, in offener Bebauung Paulistraße 26
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelrisalit, Putzdekor 09250311
 

Mietshaus mit originaler Einfriedung, in offener Bebauung Paulistraße 28
(Karte)
Bezeichnet mit 1911 Baugeschichtlich von Bedeutung, segmentförmig vorgezogenes Mittelteil und seitlicher Erker 09250312
 
Mietvilla mit Einfriedung Paulistraße 30
(Karte)
Bezeichnet mit 1896 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Giebel Inschrift: DS 1992 09250121
 
Mietshaus in offener Bebauung Paulistraße 32
(Karte)
Im Giebel bezeichnet mit 1899 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Loggia-Einbauten 09250122
 

Doppelwohnhaus mit zwei Pfortenhäuschen und Einfriedung, in offener Bebauung Paulistraße 33, 35
(Karte)
Bezeichnet mit 1912 (Doppelwohnhaus); 1912 (Pfortenhäuschen) Im Reformstil der Zeit um 1910 errichtet, baugeschichtlich von Bedeutung 09250353
 
Mietshaus in offener Bebauung Paulistraße 34
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250123
 

Mietvilla in Ecklage Paulistraße 37
(Karte)
Nach 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Eckerker 09250352
 

Mietshaus in Ecklage und in offener Bebauung Paulistraße 39
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mietshaus mit Geschäft im Erdgeschoss, über Eck gestellter Säulenportikus mit Giebel, seitlich Holzveranda, irrtümlicherweise unter Martin-Hoop-Straße 14 erfasst 09250337
 
Mietshaus in offener Bebauung Paulistraße 41
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mietshaus mit Mittelrisalit 09250338
 
Mietvilla Paulistraße 43
(Karte)
1903 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit unregelmäßiger Fassadengliederung und neobarockem Putzdekor 09250339
 
Mietvilla mit Resten der originalen Einfriedung Paulistraße 45
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelrisalit und späterem Erker- und Balkonanbau 09250340
 
Mietvilla und Einfriedung Paulistraße 47
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit unregelmäßiger Fassadengliederung, Giebel 09250341
 

Einfriedung Paulistraße 63
(Karte)
Um 1900 Straßenbildprägend von Bedeutung, Granitpfosten mit schmiedeeisernen Zaunsfeldern, florale Motive, Eckbetonung durch ca. 3 m hohe Mauer mit Putzgliederung 09250126
 

Weitere Bilder
Bahnhof Bautzen einschließlich des zugehörigen Hausbahnsteigs mit Überdachung, dem Gebäude der ehemaligen Post, dem Gebäude des Taxistandes auf dem Bahnhofsvorplatz und einem Kriegerdenkmal zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Eisenbahner Rathenauplatz 1
(Karte)
1846 (Personenbahnhof); um 1900 (Empfangsgebäude); um 1910 (ehemalige Post); 1931 (Kriegerdenkmal Erster Weltkrieg); um 1935 (Taxistand) Baugeschichtliche und verkehrsgeschichtliche Bedeutung.

[Ausführlich 8]

09251181
 

Mietvilla in Ecklage Rathenauplatz 2
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Betonung durch Mittelrisalit 09250361
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 4
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Gauben, originaler Putz, Putzornamentik unter Fenstern 09250462
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 6
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Gaupen, Putzornamentik unter Fenstern (neu renoviert) 09250461
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 8
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Gauben, Fensterbekrönung 09250460
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 10
(Karte)
Um 1900 Barockgiebel, Fenstergewände und Erdgeschossgestaltung erhalten, integrativer Bestandteil des Straßenbildes, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, dreigeschossig, massiv, sechs Achsen, originale Fenstersprossung nicht erhalten, Erdgeschoss mit Putznutung und Segmentbogenfenster, in den Baukörper zurückgesetzter Eingang, originales Türblatt 09250496
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 13
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, zweigeschossig, massiv, Dachhäuschen mit Sternornament, Fenstergewände profiliert, altes Türblatt, Gurtgesimse, Putzgliederung und Dachhäuschengestaltung erhalten 09250487
 
Färberei mit Schornstein im Hof (ehemalige Werkstatt) Schäfferstraße 14
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss verputzt, zweites Obergeschoss roter Klinker mit Fachwerk. Erbaut 1892, erstes Haus der seinerzeit neu angelegten Straße, unklare industrielle bzw. handwerkliche Nutzung des Gebäudes, lediglich ab 1899 ist eine kleine Cigarrenmanufaktur bzw. -handlung Heinrich Rudolf Tschirner nachweisbar, zweigeschossiger Massivbau, verputzt, mit aufgeständertem Fachwerkobergeschoss mit Klinkerausmauerung (urspr. Tabaktrockenboden?), Segmentbogenfenster, flaches Satteldach, Holzdeckenkonstruktion, wohl mit Nachbargebäude (Schäfferstraße 16) in Zusammenhang stehend, an der westlichen Hoffront eingeschossiger Werkstattanbau, massiv, verputzt, mit Satteldach und freistehendem Schornstein auf Bruchsteinsockel mit Klinkerschaft, 2001 Abbruch des Schornsteins, Gebäude massiv saniert und überformt, von bau- und ortsgeschichtlicher Bedeutung. 09250459
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 15
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, zweigeschossig, massiv, Gurtgesimse, Dachhäuschen mit Stern-Ornament, Fenstergewände profiliert, altes Türblatt, Putzgliederung und Dachhäuschengestaltung erhalten 09250141
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 17
(Karte)
Um 1900 Bildprägender Bestandteil der Straßenbebauung, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, dreigeschossig, massiv, drei Dachhäuschen, Fensterbekrönungen (zentrales Fenster mit Wappen), altes Türblatt, ursprüngliche Fenstersprossung verloren 09250438
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 19
(Karte)
Nach 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, dreigeschossig, massiv, drei Dachhäuschen, Fenstergewände profiliert, Rauhputzstrukturierung, originales Türblatt 09250437
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 20
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Mansarddach, Mittelbetonung durch Ornamentik und originalen Putz, Fensterreliefierung (ornamentaler Jugendstil) 09250458
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 21
(Karte)
Nach 1900 Mit erhaltener Fassadengestaltung, baugeschichtlich von Bedeutung, dreigeschossig, massiv, zwei Dacherker, Putzgliederung: Nutung auch im Erdgeschoss vollständig erhalten, profilierte Fenstergewände, ursprüngliche Sprossung nur noch im Erdgeschoss, altes Türblatt 09250491
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 23
(Karte)
Nach 1900 Mit weitgehend erhaltener Fassadenornamentierung, baugeschichtlich von Bedeutung, dreigeschossig, massiv, Reste von Putzgliederung, Fensterbekrönungen, Gurtgesims, originales Türblatt, Sprossung weitgehend erhalten 09250492
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Schäfferstraße 24
(Karte)
Um 1905/1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Mittelbetonung durch Originalputz und geschweiften Giebel (floraler Jugendstil) 09250457
 
Mietvilla in Ecklage (Albertstift) Schäfferstraße 28
(Karte)
Bezeichnet mit 1904 Heute Augenklinik und HNO-Klinik-Ambulanz, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Villa mit unregelmäßiger Fassadengliederung, reich reliefierte Giebel und Eingänge, mit originalem Haupteingang, Giebelbekrönung. Stand bis 2002 auch noch unter der Adresse „Flinzstraße 3“. 09250456
 
Mietvilla Schäfferstraße 36
(Karte)
1905/1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Villa mit Seitenbetonung durch geschweiften Giebel, Mittelbetonung durch Schieferdeckung, oval gehalten, leicht gewölbt 09250476
 
Mietvilla mit originalen Zaunsäulen Schäfferstraße 37
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Seitenbetonung durch Turm und vorstehenden Erker im Erdgeschoss, reliefierte Fenstergewände, originaler überdachter Eingang mit Fenstern 09250474
 
Mietvilla mit Einfriedung Schäfferstraße 38
(Karte)
1905/1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Giebel (Zwillingsfenster, darüber ohrenförmiges Fenster) 09250475
 
Mietvilla mit Einfriedung Schäfferstraße 39
(Karte)
1902 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Mittelbetonung, verschieferte Mansarde, dreieckiger Erker (Ecke) im ersten Obergeschoss, originales Balkongeländer, Klinker und Putz 09250473
 
Mietvilla mit originalen Zaunsäulen Schäfferstraße 41
(Karte)
Nach 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Seitenbetonung durch Erker mit darüberliegendem Balkon im Dachgeschoss, Mittelgiebel, Fensterbekrönung 09250472
 
Mietvilla mit originalen Zaunsäulen Schäfferstraße 43
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung durch Helmdach, Seitenbetonung durch Giebel 09250471
 
Wohnhaus mit originalen Zaunsäulen, in offener Bebauung Schäfferstraße 45
(Karte)
Um 1910/1912 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Mittelbetonung durch geschweiften Giebel, Seitenbetonung durch Balkons mit originalem Geländer (Jugendstil), originale Fenster 09250470
 
Ehemaliges Wohnhaus und Büro mit Einfriedung Schäfferstraße 48
(Karte)
Eingangspfosten bezeichnet mit 1890 Anbauten 1920er Jahre, baugeschichtlich von Bedeutung, heute Möbelspedition Schuster 09250469
 

Weitere Bilder
Schule mit Turnhalle und Einfriedung, dazu die gärtnerische Anlage im westlichen Bereich des Schulgeländes mit zwei freistehenden Skulpturen (Luther und Melanchthon mit Blickausrichtung zur Seminarstraße) und Schulfreiraum (Landständisches Lehrerseminar; Martin-Andersen-Nexö-Schule) Schilleranlagen 1
(Karte)
1855 (erste Bauphase); 1865/1866 (Schulturnhalle); im Giebel des Anbaus bezeichnet mit 1892 (Schule) Repräsentatives Gebäude, ehemals Landständisches Lehrerseminar, später Martin-Andersen-Nexö-Schule, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, langgestreckter dreigeschossiger Rechteckbau mit hervorgehobenem Mittelrisalit, markante umlaufende Sohlbankgesimse, zur Straße Stufengiebel, bezeichnet durch Fialen, Turnhalle, Inschrift: „geplant und erbaut von Baurat und Landesbaumeister Müller“ 09250160
 

Weitere Bilder
Schule mit Turnhalle (Schillergymnasium Haus A, ehemalige Oberrealschule/Diesterwegschule) Schilleranlagen 2
(Karte)
1900–1901 Repräsentatives Gebäude, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Objekt 09250364 – Schillergymnasium, Haus B), dreigeschossiges Gebäude über L-förmigem Grundriss mit Arkadenportal zur Hauptseite, Steildach und Seitengiebeln sowie seitlicher Turnhalle, im Stil der Deutschen Renaissance errichtet 09250172
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung und Ecklage Schlachthofstraße 1
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09250152
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Schlachthofstraße 3
(Karte)
Bezeichnet mit 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Erker im Mittelrisalit 09250153
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Schlachthofstraße 5
(Karte)
Nach 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250165
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Schlachthofstraße 9
(Karte)
Nach 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250167
 

Weitere Bilder
Gebäudekomplex, bestehend aus Werkhallen und Verwaltungsgebäuden (Gebäude I, Ib, Id, II, III, IV, VI, VII, X), mit Schornstein an Gebäude Id (bedeutende Landmarke) und Schornstein sowie keramisches Relief (Eisenflechter) an Außenwand und Wandgestaltung aus je zwei liegenden rechteckigen und zwei quadratischen abstrakten keramischen Reliefs an Innenwand des ehemaligen Speisesaals Spreegasse 10
(Karte)
Mitte 19. Jahrhundert (Gebäude Ib); bezeichnet mit 1869 (Gebäude I); um 1890 (Schornstein); bezeichnet mit 1895 (Gebäude II); um 1920 (ehemalige Küche) Baugeschichtlich und technikgeschichtlich sowie künstlerisch von Bedeutung

[Ausführlich 9]

09251229
 

Verwaltungsgebäude in Ecklage, Nebengebäude und Einfriedung Spreegasse 13
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Verwaltungsgebäude: asymmetrischer Baukörper mit originalem Treppenhaus
  • Nebengebäude: Sockel aus Naturstein, Putzgliederungen, Walmdach, alle anderen Werksgebäude abgebrannt
  • Einfriedungsmauer entlang Kupferhammer und Spreegasse Bruchsteinsockel, darüber verputztes Mauerwerk und daran anschließend hohe Stützmauer (Bruchstein)
09251228
 

Mietvilla in Ecklage Stieberstraße 29
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250347
 

Mietvilla Stieberstraße 32
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelrisalit und Fachwerkgiebel 09250333
 
Mietvilla mit markantem Stufengiebel zur Straßenseite Stieberstraße 33
(Karte)
Bezeichnet mit 1899 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250346
 
Mietvilla Stieberstraße 35
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250345
 
Mietvilla Stieberstraße 36
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit unregelmäßiger Fassadengliederung 09250332
 
Mietvilla Stieberstraße 37
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250344
 
Mietvilla Stieberstraße 38
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelbetonung 09250331
 

Mietvilla in Ecklage Stieberstraße 41
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250343
 

Weitere Bilder
Wohnhaus einer Wohnanlage Stieberstraße 42, 44, 46
(Karte)
Um 1930 Baugeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Jägerstraße 39, 41/43, 45 und Stieberstraße 48), viergeschossiges Gebäude mit zwei Flügelanbauten, straßenseitiger Vorplatz, Grundriss in U-Form, dahinter schließt sich ein Hof an, um den sich weitere drei Gebäude gruppieren (siehe auch Nummer 48 und Jägerstraße), davon zwei über L-förmigem Grundriss, bemerkenswerte Treppenhausgestaltung (im Gegensatz zu den eher traditionell gestalteten Baukuben sehr modern) 09250145
 

Doppelwohnhaus (mit Stieberstraße 48) einer Wohnanlage in Ecklage Stieberstraße 48 (Hauptanschrift: Jägerstraße 45)
(Karte)
Bezeichnet mit 1930 Baugeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Jägerstraße 39, 41/43 und Stieberstraße 42/44/46) 09250144
 

Wohnhaus mit Einfriedung, baulich verbunden mit Stieberstraße 54 Stieberstraße 52
(Karte)
Um 1910 Mansarddach mit aufwendigen Dachhäusern, reich gestaltete Eingangssituation, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Fenster zum Teil noch mit originaler Sprossung, flacher Risalit über Eingang, Türgewände profiliert (mit betonten Schnecken-„Ohren“), originales Türblatt 09250490
 

Wohnhaus mit Einfriedung, baulich verbunden mit Stieberstraße 52 Stieberstraße 54
(Karte)
Um 1910 Mit zum Teil erhaltener aufwendiger Ornamentierung, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, doppelte Biberschwanzdeckung, profilierte Dachhäuschen (zwei mit Fruchtrelief), Gurtgesims, weitgehend originale Fenstersprossung, erstes Obergeschoss Loggia, Eingangssituation mit Farbglasfenstern 09250498
 

Mietshaus in Ecklage und in offener Bebauung, baulich verbunden mit Löbauer Straße 10 Taucherstraße 2
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250002
 
Wohnhaus in offener Bebauung Taucherstraße 3
(Karte)
Um 1870/1880 Baugeschichtlich von Bedeutung, Betonung durch zwei Seitenrisalite 09251495
 

Wohnhaus in offener Bebauung Taucherstraße 4
(Karte)
3. Viertel 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung, 09250003
 
Mietvilla mit Einfriedung Taucherstraße 5
(Karte)
Um 1880 (Mietvilla); 1910 (Einfriedung) Baugeschichtlich von Bedeutung, Stuckdekoration am Mittelrisalit 09250079
 

Mietshaus mit Teilen der originalen Einfriedung, in offener Bebauung Taucherstraße 6
(Karte)
Um 1880/1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung durch Risalit, seitlich Verandaanbau, Simse, Eckquaderung, Fensterbekrönung, Fries, originale Fenster 09250108
 
Mietvilla Taucherstraße 7
(Karte)
Am Erker bezeichnet mit 1901 Baugeschichtlich von Bedeutung, seitliche Risalitbetonung 09250078
 

Wohnhaus in offener Bebauung Taucherstraße 8
(Karte)
3. Viertel 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung 09250005
 

Mietvilla Taucherstraße 10
(Karte)
1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit aus der Achse gerücktem Risalit mit Giebel 09250076
 
Wohnhaus in offener Bebauung Taucherstraße 11
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelrisalit und Giebel 09250077
 

Villa Taucherstraße 12
(Karte)
Um 1885/1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250007
 
Wohnhaus in Ecklage, baulich verbunden mit Thomas-Mann-Straße 1a Taucherstraße 13
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, asymmetrische Fassadengliederung, mit Erkern und Holzveranden, Eckgiebel 09250074
 

Villa mit Terrasse und Anbauten Taucherstraße 14
(Karte)
Um 1910/1920 Gebäude im Reformstil der Zeit um 1910, baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßiger Grundriss, ehemals Wirtschaftsgebäude (Pferdeställe) des Fabrikanten Weigang, heute Kindertagesstätte und Hort 09250008
 

Mietvilla mit Einfriedung Taucherstraße 20
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250013
 

Wohnhaus mit Garage (baulich verbunden mit Friedrich-Engels-Platz 2) Taucherstraße 21
(Karte)
Um 1928/1930 Architekturgeschichtlich von Bedeutung, originale Gitter und Türen 09250051
 

Verwaltungsgebäude mit Einfriedung Taucherstraße 23
(Karte)
Um 1895 Heute Landratsamt, baugeschichtlich von Bedeutung, Sandsteingesimse mit Relief, turmartige Eckbetonung, sämtliche Details im Treppenhaus im Original, Klinkerbau 09250050
 

Wohnhaus in Ecklage und in offener Bebauung, baulich verbunden mit Lessingstraße 10 (Lessing-Apotheke, Poliklinik) Taucherstraße 24
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250023
 

Mietvilla mit originaler Einfriedung Taucherstraße 27
(Karte)
Um 1900/1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mansarddach mit Dreiecksgiebel, Verandavorbau im Erdgeschoss, darüber Balkon, seitlicher Eingang 09250111
 

Mietshaus in offener Bebauung Taucherstraße 28
(Karte)
Um 1890/1895 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250041
 

Wohnhaus in offener Bebauung mit Einfriedung Taucherstraße 29
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250110
 

Villa mit Einfriedung (Loge zur goldenen Mauer) Taucherstraße 30
(Karte)
1885 Baugeschichtlich von Bedeutung, Eingangssituation und Treppenhaus von besonderem Denkmalwert, Portikus, Rundbogenfenster, Gurtgesims, Mittelrisalit mit Bogengiebel, bis 1933 Vereinshaus der Freimaurerloge 09250215
 

Mietshaus in offener Bebauung und in Ecklage, mit Anbau sowie Einfriedung Taucherstraße 33
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, dreigeschossiger massiver Putzbau mit Eckbetonung, erstes und zweites Obergeschoss Fensterverdachungen und im ersten Obergeschoss Sohlbänke von kleinen Konsolen getragen, auf Dach-Ecklösung schmiedeeisernes Gitter, originale Hauseingangstür und einläufige Treppe, originaler schmiedeeiserner Zaun und Hoftor, Granitpfeiler, innen: originale ein- und zum Teil zweiflügelige Holztüren, gestalterisches Pendant zum gegenüberliegenden Eckgebäude Jägerstraße 2, Anbau schlicht (ursprünglich gewerbliche Nutzung), nimmt bezüglich Gestaltung Bezug auf das Wohnhaus und bildet mit ihm eine Einheit, ursprünglich auch Erschließung durch Treppe im Wohnhaus, jetzt saniert mit vorgeblendeter neuer Fassade zum Hof, ansonsten zu großen Teilen unverändert erhalten bzw. denkmalgerecht saniert 09301737
 

Mietvilla mit Remise und Einfriedung Taucherstraße 34
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250042
 

Wohnhaus mit originaler Einfriedung, in offener Bebauung Taucherstraße 35
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, mit Mittelrisalit und Dreiecksgiebel, seitlicher Verandaanbau, Sims zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss 09250106
 

Mietshaus in offener Bebauung mit Remise und originalen Teilen der Einfriedung Taucherstraße 36
(Karte)
Türportal bezeichnet mit 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, im Treppenhaus Teile der originalen Ausstattung (Treppen, Türen, Farbglasfenster, Fußboden), Jugendstilfenster 09250043
 

Mietvilla mit Einfriedung Taucherstraße 39
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich von Bedeutung, dreiachsiger Mittelrisalit 09250105
 

Villa Thomas-Mann-Straße 1
(Karte)
Um 1890/1895 Baugeschichtlich von Bedeutung, Seitenrisalit, seitlicher Erker, darüber Balkon, reiche Putzreliefierung 09250231
 
Wohnhaus in Ecklage, baulich verbunden mit Taucherstraße 13 Thomas-Mann-Straße 1a
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, asymmetrische Fassadengliederung, mit Erkern und Holzveranden, Eckgiebel 09250075
 
Wohnhaus Thomas-Mann-Straße 4
(Karte)
1890 bis 1895 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, Stuckornamentik 09250073
 

Villenartiges Mietshaus in offener Bebauung Thomas-Mann-Straße 5
(Karte)
1895 Villenartiger Putzbau, baugeschichtlich von Bedeutung, mit Eckturm und Holzveranden, Reliefs 09250090
 
Doppelwohnhaus in offener Bebauung Thomas-Mann-Straße 6, 8
(Karte)
Um 1910 Mit symmetrischer Fassadengliederung und zwei aufeinander bezogenen Stuckreliefs (Büsten), baugeschichtlich von Bedeutung, Reliefmedaillons 09250072
 
Mietvilla in offener Bebauung Thomas-Mann-Straße 9
(Karte)
Um 1905 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassadengliederung, mit betonter Mitte 09250089
 
Mietshaus mit Einfriedung, in Ecklage, baulich verbunden mit Mättigstraße 14 Thomas-Mann-Straße 10
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250071
 
Mietvilla mit Zaunsäulen der originalen Einfriedung Thomas-Mann-Straße 18
(Karte)
1905/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Hauptfassade mit Mittelrisalit und Giebelfeld 09250091
 
Mietvilla mit Einfriedung Thomas-Mann-Straße 20
(Karte)
Um 1905 Mit Jugendstilornamenten, baugeschichtlich von Bedeutung, Hauptfassade mit Mittelrisalit, Erker und Giebel 09250092
 
Mietshaus in Ecklage und offener Bebauung Thomas-Mann-Straße 22
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Hauptfassade mit Mittelrisalit 09250093
 
Kasernengebäude in offener Bebauung (Kant-Kaserne) Thomas-Müntzer-Straße 15, 15b, 15c, 15d
(Karte)
1906–1910 Militärgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, breitgelagerter Baukörper mit zwei Eingängen 09251440
 
Kasernengebäude in offener Bebauung (Kant-Kaserne) Thomas-Müntzer-Straße 17, 17a, 17b, 17c, 17d
(Karte)
1906–1910 Militärgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, breitgelagerter Baukörper mit zwei Eingängen 09251441
 
Kasernengebäude in offener Bebauung (Kant-Kaserne) Thomas-Müntzer-Straße 19, 19a, 19b, 19c, 19d
(Karte)
1906–1910 Militärgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, breitgelagerter Baukörper mit zwei Eingängen 09251477
 

Weitere Bilder
Schulbau mit Turnhalle und Einfriedung mit zwei Portalen (Schillergymnasium Haus B, ehemalige Pestalozzischule) Tzschirnerstraße 1
(Karte)
Bezeichnet mit 1912 Schule bestehend aus viergeschossigem Haupttrakt, abgeschlossen von einem Walmdach mit Uhrturm, zwei konkav geschwungenen Flügelanbauten und aufwendig gestaltetem Eingangsbereich mit Turnhalle, zwei Portalanlagen und Pavillons, erbaut als allgemeine Volksschule, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung (siehe auch Objekt 09250172 – Schillergymnasium, Haus A). Von der Stadt Bautzen wurde ein Wettbewerb für einen Schulneubau ausgeschrieben, den der Dresdner Architekt und Baumeister J. Arthur Bohlig gewann. Grundsteinlegung am 23. Oktober 1911, feierliche Einweihung am 8. Oktober 1912.

[Ausführlich 10]

09250364
 
Mietvilla mit Einfriedungsstützmauer Tzschirnerstraße 4
(Karte)
Um 1885 Baugeschichtlich von Bedeutung, Veranda der Villa mit originalem Treppenaufgang 09250365
 
Villa Tzschirnerstraße 5a
(Karte)
Um 1920 An der Gartenseite Sala Terrena mit Freitreppe, baugeschichtlich von Bedeutung, herrschaftlicher, zweigeschossiger Bau, Eingang mit Freitreppe, schmales Gurtgesims, gequaderte Ecklisenen, originale Fenstersprossung, Walmdach mit Dachhecht 09250876
 
Mietvilla mit Einfriedung und Tor Tzschirnerstraße 9
(Karte)
Um 1914 Baugeschichtlich von Bedeutung, Treppenaufgang und Tür im Jugendstil 09250362
 
Villa Tzschirnerstraße 13
(Karte)
Um 1910 Mit seitlichem Treppenaufgang, baugeschichtlich von Bedeutung, zweigeschossiger kubischer Baukörper, hoher Authentizitätsgrad, Putzgliederungen an der Fassade und originale Fenster, besonders bemerkenswert sind Treppenhaus mit Holzvertäfelungen, originale Türen, zwei Türen Bleiverglasung, Treppenaufgang und auch Ausstattung der Zimmer (Wand- und Heizungsverkleidungen) 09286396
 
Verwaltungsgebäude der Deutschen Reichsbahn Tzschirnerstraße 14a
(Karte)
Um 1912 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250363
 

Weitere Bilder
Villa und Nebengebäude Wallstraße 1, 1c
(Karte)
3. Viertel 19. Jahrhundert Baugeschichtlich von Bedeutung; Bedienstetenwohnhaus (Gärtnerwohnhaus) bis April 2008 irrtümlich unter Wallstraße 1 erfasst, heute laut ALK-Daten Wallstraße 3a; eine zum Grundstück gehörende und ebenfalls als Denkmal ausgewiesene Remise wurde vermutlich abgebrochen 09250028
 


Villa mit originaler Einfriedung, Sitzplatz und ehemaligem Gärtnerhaus Wallstraße 3, 3a
(Karte)
Um 1890 (Villa); um 1900 (Sitzplatz) Baugeschichtlich von Bedeutung. Strenger Baukörper betont durch Fensterprofile und Risalite, vorkragender Sockel durch Gesims abgesetzt, flaches Walmdach, sehr wertvoller Innenausbau mit Stuckdecken, Wand- und Deckenmalereien, Füllungstüren und Parkettböden, Bedienstetenwohnhaus (Gärtnerwohnhaus = Nummer 3a, ehemaliges Gärtnerhaus der Weigangvilla, Obj. 09250011) war ursprünglich unter Wallstraße 1 erfasst, Sitzplatz nördlich der Villa, angrenzend an Grundstück Wallstraße 1. 09250185
 

Villa Wallstraße 6
(Karte)
In Wetterfahne bezeichnet mit 1880 Heute Stadtverwaltung, baugeschichtlich von Bedeutung 09250030
 

Villa mit Einfriedung Wallstraße 8
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich von Bedeutung, Fensterbekrönung 09250031
 

Villa mit Einfriedung Wallstraße 10
(Karte)
Um 1885 Baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung durch risalitartigen Vorbau (Erdgeschoss: Veranda, erstes Obergeschoss Holzbalkon), Gliederung durch Simse, symmetrischer Baukörper 09250241
 

Mietvilla in Ecklage Wallstraße 12
(Karte)
Um 1890/1895 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250032
 

Wohnhaus mit Einfriedung, in offener Bebauung Wallstraße 15
(Karte)
Um 1860/1865 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250035
 

Wohnhaus mit Einfriedung Wallstraße 16
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250034
 

Mietshaus in Ecklage Wallstraße 17
(Karte)
Um 1885 Baugeschichtlich von Bedeutung, Klinkerbau 09250036
 

Villa mit Einfriedung, in Ecklage Wallstraße 18
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, mit betürmtem Eckerker, seitlich überdachter Eingang, Fensterbekrönung, Fries unterm Dach 09250037
 

Weitere Bilder
Villa mit Einfriedung, Villengarten und Grottenanlage (Weigangvilla) Weigangstraße 1
(Karte)
Bezeichnet mit 1903 in Vorhalle (Villa); 1903 (Garteneinfriedung); 2002 (Rekonstruktion Zaun) Repräsentative Jugendstilfassade, baugeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Villa der Fabrikanten Rudolf Weigang, Mitinhaber der 1838 gegründeten Lithographischen Anstalt „Wilhelm Adolf Weigang und Comp.“, Kunstmäzen und Stifter, Architekt: Prof. Alvin Anger (1859–1924), ehemaliges Gärtnerhaus unter Wallstraße 3a erfasst.[1][2]

Zum Garten: Der landschaftlich angelegte Villengarten entstand vermutlich unmittelbar im Zusammenhang mit der Erbauung der Villa 1903. Der ehemals reich ausgestattete Garten umfasste ursprünglich auch die Grundstücke Wallstraße 3 und 3a sowie Taucherstraße 14 und 14a. Der heute erhaltene Bestand beschränkt sich auf das Gelände der Weigangvilla. Zur Weigangstraße und zur Wallstraße hin ist der Garten durch einen aufwändig gearbeiteten schmiedeeisernen Ziergitter-Zaun mit Sandstein-Pfosten eingefriedet. Der von landschaftlich geschwungenen Wegen durchzogene Garten ist mit einem erhöhten Sitzplatz mit Sandsteinmauer, einer Grottenanlage und einem beeindruckenden Altbaumbestand ausgestattet. Der Garten wurde 2002 restauriert. [Ausführlich 11]

09250011
 

Wohnhaus Weigangstraße 3
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung, Villa mit Brüstung, Betonung durch Mittelrisalit und Veranda, Dachabschluss durch Zinnenfries 09250010
 
Mietvilla Weigangstraße 4
(Karte)
Am Portalgewände bezeichnet mit 1902–1903 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250012
 

Mietshaus in Ecklage und offener Bebauung Weigangstraße 7
(Karte)
Um 1875/1880 Baugeschichtlich von Bedeutung 09250009
 

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Mehrteiliger Gebäudekomplex des ehemaligen Untersuchungshaftgefängnisses (jetzt Gedenkstätte), östlicher Verwaltungsbau, östliche Schleuse als Zugang zum Gefängnishof und nördlicher ummauerter Bereich für den Hofgang mit strahlenförmig angelegten internen Mauern sowie Gefängnismauer im Hof zwischen Amtsgericht und Untersuchungshaftgebäude (Einzeldenkmale zu ID-Nr. 09304189) Weigangstraße 8a
(Karte)
1902–1906 (Gefängnisanlagenteil); 1950er Jahre (Verwaltung); nach 1989 (Mahn- und Gedenkstätte) Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Amts- und Landgericht mit ehemaligem Untersuchungshaftgebäude; baugeschichtlich, geschichtlich und wissenschaftlich von Bedeutung. Fünfgeschossiger Baukomplex auf T-förmigem Grundriss, der U-förmiges Hauptgebäude des Amts- und Landgerichtes zu karreeförmigem Komplex zusammenschloss. Mittel- und Eckbetonung seiner Fassaden, reicher Bauschmuck in spätgotischen- und Jugendstilformen. Architektur in bewusster Anlehnung an die Ortenburg. Ursprünglich Männer- und Frauengefängnis (Untersuchungshaft), bis 1945 auch verurteilte Strafgefangene, 1933–1945 politische Häftlinge, 1945–1949 von sowjetischer Besatzungsmacht beschlagnahmt, Inhaftierung aktiver Nationalsozialisten. 1949–1956 Umstrukturierung, verwaltet durch Ministerium des Inneren, 1956–1989 Ministerium für Staatssicherheit – Vollzugsanstalt, „Stasi-Knast“, aus dieser Zeit stammt in Medien verwendete Bezeichnung „Gelbes Elend“, die eigentlich Bautzen I betrifft, hier aber verallgemeinernd für politische Gefangene als Synonym für deren Haftanstalt verwendet wurde. Bautzen I war in dieser Zeit „normale“ Haftanstalt. 1990 Einrichtung dem Justizministerium des Freistaates Sachsen unterstellt. 1992 Anstalt Bautzen II geschlossen und zur Gedenkstätte entwickelt. 09250529
 

Mietvilla Weigangstraße 9
(Karte)
Um 1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, zwei Erker im Erdgeschoss 09250066
 

Mietvilla mit originaler Einfriedung Weigangstraße 10
(Karte)
Um 1910/1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassadengliederung, Putzdekor 09250300
 

Wohnhauszeile Weigangstraße 11, 13, 15
(Karte)
Um 1900/1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Stuckornament im Mittelbereich (Eingangstür) 09250067
 

Mietvilla (Doppelhaus) Weigangstraße 12
(Karte)
Um 1910/1915 In Art eines Doppelwohnhauses, baugeschichtlich von Bedeutung, Mittelbetonung, Putzdekor 09250301
 

Mietvilla (Doppelhaus) Weigangstraße 14
(Karte)
Um 1910/1915 In Art eines Doppelwohnhauses, baugeschichtlich von Bedeutung, Veranden an den Ecken, im Giebel originale Fensterläden, originale Bemalung unter der Traufe 09250302
 

Weitere Bilder
Mietvilla in Ecklage, mit originalen Zaunsäulen und Mauer Weigangstraße 16
(Karte)
Um 1910 bis 1915 Baugeschichtlich von Bedeutung, Putzdekor, mit Balkon über Pilastern über der Mittelachse 09250303
 

Mietshaus in offener Bebauung Weigangstraße 17
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich von Bedeutung, Putzdekor 09250099
 

Mietvilla mit Einfriedung Weigangstraße 19
(Karte)
Im Giebel bezeichnet mit 1911 Baugeschichtlich von Bedeutung, Putzdekor 09250098
 

Mietvilla Weigangstraße 21
(Karte)
Im Giebel bezeichnet mit 1911 Baugeschichtlich von Bedeutung, unregelmäßige Fassade, Stuckdekor im Giebel 09250097
 

Streichungen von der Denkmalliste

 Karte mit allen Koordinaten des Abschnitts Streichungen von der Denkmalliste: OSM
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Wohnhaus mit Hintergebäude und Einfriedung, in offener Bebauung Dr.-Ernst-Mucke-Straße 11, 11b
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich von Bedeutung; nach 2014 von der Denkmalliste gestrichen[3] 09250024
 

Nebengebäude mit Garage bzw. Remise, gehörte ehemals zur Villa Mättigstraße 33 Erich-Pfaff-Straße 2
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich von Bedeutung; nach 2014 von der Denkmalliste gestrichen[4] 09250064
 

Anmerkungen

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist nicht sichergestellt, wodurch sich Abweichungen ergeben können.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Ausführliche Denkmaltexte

  1. Beschreibung des Gartendenkmals Kirchplatz Maria-und-Martha-Kirche (Silke Epple, 27. August 2008):
    • Bauliche Schutzgüter:
      • Gebäude: Neogotische Hallenkirche (Einzeldenkmal)
      • Erschließung: platzartige, befestigte Fläche um die Kirche, Längsweg von Nordosten nach Südwesten (von Dr.-Ernst-Mucke-Straße nach August-Bebel-Straße) in zentraler Achse der Kirche, Querwege nördlich sowie südlich der Kirche, Wege mit wassergebundener Decke (roter Belag), mit Ausnahme des südlichen Querweges und des südlichen Abschnitts des Längsweges, diese mit Granitpflaster
    • Vegetation:
      • Alleen und Baumreihen: Baumreihen aus Winter-Linden (Tilia cordata) entlang der Straßen rahmenden Straßen, teilweise Neupflanzungen, lückenhafte Allee aus Winter-Linden (Tilia cordata) entlang des Längsweges, Reihe aus Winter-Linden (Tilia cordata) und die Querwege markierenden Spitz-Ahorn (Acer platanoides) entlang der platzartigen Fläche um die Kirche
      • Baumgruppen und Einzelbäume: zwei Koniferengruppen aus Eibe (Taxus baccata), Lebensbaum (Thuja spec.) und Scheinzypresse (Chamaecyparis spec.) nordöstlich der Kirche, je zwei Winter-Linden (Tilia cordata) nordwestlich bzw. südöstlich des Längsschiffes
    Ursprünglich gehörte die nordöstlich anschließende Fläche mit dazu, heute Busbahnhof.
  2. Beschreibung des Gartendenkmals Bahnhofstraße 6 (Silke Epple, 27. August 2008):
    • Bauliche Schutzgüter:
      • Gebäude: Villa (kein Kulturdenkmal)
      • Einfriedung: ehemaliger Ziergitter-Zaun mit Sockel und Pfeiler aus Granit (Zaunfelder neu), verputzte Ziegelmauer an der nördlichen Grundstücksgrenze
      • Erschließung:
        • Zugänge: Zufahrt mit zweiflügligem Ziergitter-Tor, Zugang mit einflügligem Ziergitter-Tor
        • Wegesystem: fast vollkommen verschwunden, mit Ausnahme eines Weges aus wassergebundener Decke zum Pavillon
      • Gartenausstattung: kleines Rosenrondell mit Granit-Einfassung im Zentrum des Gartens
      • Gartenbauten: Holz-Pavillon mit unregelmäßigem Grundriss und leicht erhabenem Standort
    • Vegetation:
      • alter Baumbestand: Baumgruppe um Pavillon aus Spitz-Ahorn (Acer platanoides), Stiel-Eiche (Quercus robur), Esche (Fraxinus excelsior) und Eibe (Taxus baccata), außerdem u. a. Rot-Eiche (Quercus rubra), Blut-Buche (Fagus sylvatica f. purpurea), zwei Stiel-Eichen (Quercus robur)
    • Sonstige Schutzgüter:
      • Bodenrelief: Gelände steigt zur westlichen Grundstücksgrenze leicht an
    • Störfaktoren: Parkplätze im östlichen Garten
  3. Figurengruppe „Sitzendes altes Paar“ auf dem Friedrich-Engels-Platz:
    Im Jahr 1974 ist die Figurengruppe „Sitzendes altes Paar“ für den am Landgericht liegenden Friedrich-Engels-Platz in Bautzen geschaffen worden. Die Kunststeinplastik zählt zu den frühen Werken des erst in fortgeschrittenem Alter künstlerisch tätig werdenden Bildhauers Horst Weiße (1919–1993). Einen großen Teil seines werktätigen Lebens arbeitete der am 3. Dezember 1919 in Eppendorf/Erzgebirge geborene Horst Weiße in seinem Beruf als gelernter Holzschnitzer und Spielzeughersteller, in dem er 1954 die Meisterprüfung ablegte und sich anschließend selbständig machte. Anfang der 1960er Jahre zog Weiße, der sein Leben bis zu diesem Zeitpunkt in seiner erzgebirgischen Heimat verbracht hatte, aus familiären Gründen nach Bautzen. Mit dem Ortswechsel ging auch ein beruflicher Neubeginn einher. In Bautzen gab Weiße seinen Beruf, der ihm aufgrund der seriellen Arbeitsweise schon lange Zeit nur wenig Freude bereitet hatte, auf und wandte sich der bildenden Kunst zu. Schnell fand er zu einer abstrakteren Formensprache – eine Tendenz, die im Laufe seines künstlerischen Schaffens immer stärker hervortrat.
    Auch die Plastik „Sitzendes altes Paar“, die in Bautzen 1976 heftige Diskussionen um ihre Aufstellung und Entfernung auslöste – ein Artikel der Sächsischen Zeitung aus diesem Jahr spricht von „Steine[n] des Anstoßes“ – neigt bezogen auf die Physiognomie des Paares und die Überlängung der Gliedmaßen deutlich zur Abstraktion der menschlichen Figur. Die auf einem liegenden Sockel präsentierte Plastik zeigt zwei überlebensgroße Figuren, eine männliche und eine weibliche, die nebeneinander auf einer abstrahierten Bank sitzen. Die Körper sind einander zugewandt, sodass sich die Knie der Figuren beinahe berühren. Ihre Hände, die wie die Füße durch ihre schiere Größe expressiv wirken, liegen gefaltet im Schoß. In Frontalansicht stellt sich die Gruppe im unteren Bereich trotz der vielen Steindurchbrüche geschlossen dar, während die obere Hälfte der Plastik aufgrund der beiden blockhaft gestalteten und durch leeren Luftraum voneinander getrennten Oberkörper aufgebrochen wird. Auf diese Weise erwächst aus der Komposition des Paares eine eigentümliche Spannung, die sich zwischen Eintracht und Isolation bewegt.
    Die öffentliche Kontroverse um Weißes Plastik fand erst durch ein Gutachten des Bildhauers und Mitglieds der Akademie der Künste der DDR Wieland Förster ein Ende. Der Mensch, im Besonderen der alternde Mensch, war häufig Thema der Kunst Weißes. In den Jahren 1982/83 beispielsweise zählte seine Marmorskulptur „Lesende Alte“ zu den meistbeachteten und -besprochenen Werken der IX. Kunstausstellung der DDR. Im Laufe seines Schaffens tritt das erzählerische Moment in Weißes Werken zugunsten der Darstellung allgemeinmenschlicher Erfahrung immer mehr in den Hintergrund. Künstlerisch stehen seine Figuren der expressiven Blockhaftigkeit Ernst Barlachs nahe. Vor allem aber die späten Werke erinnern an die abstrakten, raumhaltigen Körper Henry Moores, den Weiße neben Barlach selbst als Inspiration nannte. Die Plastik „Sitzendes altes Paar“ weist sich durch den Einsatz formaler Übersteigerungen und einen Hang zur Abstraktion als Reflexion internationaler künstlerischer Strömungen des vorigen Jahrhunderts aus. Sie ist als eines der wenigen Werke dieser Stilrichtung im öffentlichen Raum der Stadt Bautzen von künstlerischer Bedeutung.
  4. Kant-Kaserne:
    Bau- und Nutzungsgeschichte: Der Neubau für das II. Bataillon war aus Kapazitätsgründen unumgänglich, Pläne für eine neue Kaserne entwickelte das Heeresbauamt Bautzen; 1936/1937 Beginn der Bauarbeiten; 12. Juli 1938 Richtfest unter großem Anteil der Bevölkerung; April 1945 harter Kämpfe um die Kaserne, die Gebäude waren unterschiedlich stark beschädigt, bei den Kompaniehäusern waren besonders die Dächer betroffen; 8. Mai 1946 Landesverwaltung Sachsen übergab der Stadt Bautzen das Areal durch einen Überlassungsvertrag, aus den Kompaniehäusern wurden Wohnungen; 14. Februar 1947 Die Stadt gab das Nutzungsrecht auf die treuhänderische Verwaltung der Kantkaserne aus finanziellen und materiellen Gründen zurück an das Land, die Landesverwaltung Sachsen übertrug der Stadt die Wehrmachtsanlagen unmittelbar zurück und stellte finanzielle Mittel zum Abbruch der militärischen Anlagen zur Verfügung, die drei Kompaniehäuser wurden vollständig zu Wohnhäusern umgebaut, das Stabsgebäude, das Wirtschaftsgebäude I und II blieben erhalten, Exerzier- und Reithalle wurden abgebrochen; Nutzung der Kaserne in der unmittelbaren Nachkriegszeit war vielschichtig; 1946–1948 Heim der Freien Deutschen Jugend; seit 1947 daneben ein Haftlager für 82 Personen; 26. April 1948 Kreispolizeiamt wurde in die Kantkaserne verlegt; von 1948 bis 1961 Schule der Grenzpolizei der DDR; 1961 die Zentrale Lehranstalt für Waffenwesen wurde von Suhl nach Bautzen verlegt; 1982–1984 Lehrgebäude und Hörsaal wurden gebaut, der Hundezwinger abgerissen, das Wirtschaftsgebäude wurde rekonstruiert, ein Speisesaal (Mensa gebaut), Umbenennung dieser Ausbildungsstädte der Deutschen Volkspolizei „Fachschule des Ministeriums des Innern Fritz Schenkel“; 20. Dezember 1991 Sächsisches Kabinett entscheidet, in der ehemaligen Fachschule des MdI die Sächsische Landes-Polizeischule zu errichten, auf dem Hofgelände wurde ein Hubschrauberlandeplatz errichtet, ein Containergebäude für die Autobahnpolizei gebaut und eine Schießanlage entstand; die drei Kompaniehäuser an der Thomas-Müntzer-Straße waren von der Nutzung ausgenommen, es folgten Aus- und Umbau und umfassende Modernisierungen (Gesamtwohnfläche 8.600 m²), Neugestaltung der Außenanlagen, zusätzliche Zufahrt und Schutzmauer zur Straßenseite, Kosten für die Bautzener Wohnungsbaugesellschaft 13,9 Mio. Mark.

    Baubeschreibung: Am Eingang links befindet sich das Stabsgebäude. Alle anderen Häuser gruppieren sich in Anordnung um den großen Kasernenhof. Rechts nebeneinander stehen die drei Kompaniehäuser, Unterkünfte für Mannschaften. Einen geschlossenen Flügel bilden das Stabsgebäude I und ein weiteres Kompaniehaus. Vom Wirtschaftsgebäude I, das am weitesten an den Kasernenhof stößt, führen Steinbögen zu den beiden anderen Häusern. Im Wirtschaftsgebäude I, das äußerlich bereits durch seinen Uhrturm auffällt, befinden sich der Mannschaftsspeiseraum, ein Aufenthaltsraum für Unteroffiziere, Küchenräume mit vier Kochkesseln, drei Bratöfen und mehrflammigen Gasherden sowie modernen Küchenmaschinen. Dazu kommen Waschräume für das Küchenpersonal, ein Lese- und Spielzimmer für den Stab und drei Kompanien sowie die Dampfheizungsanlage, mit der die anliegenden Gebäude wärmetechnisch versorgt werden. Im ersten Obergeschoss des Gebäudes liegen die Geschäftszimmer. Dazu kommen Aufenthaltsräume und Waschräume für die Putzfrauen. Auf den Gängen befinden sich Nischen zum Abstellen der Gewehre. Außerdem gibt es noch einen Abstellraum mit Schränken für verheiratete Unteroffiziere, die in der Stadt wohnen und sich hier umziehen. Das zweite Obergeschoss enthält Wohnungen, Unterrichtsräume, Werkstätten für Schuhmacher, Schneider und Sattler sowie einen Geräteraum für die Nachrichtenstaffel. Im Erdgeschoss haben Waschräume für die Mannschaften Platz gefunden. Die Korridore sind mit hellen Fliesen belegt. Die Zimmer haben Parkettfußboden. Auf dem Boden befinden sich die Schuh- und Bekleidungskammer sowie ein Waffenreinigungsraum. Nur wenige Informationen liegen über die drei Kompaniegebäude entlang der heutigen Thomas-Müntzer-Straße (Mannschaftshäuser II, III, IV) vor. Die dreigeschossigen Häuser waren zweckorientiert gebaut. Vor einem Flur in der Mitte des Hauses gingen die Mannschaftsräume ab. Diese hatten große Fenster, wurden über eine Dampfheizung beheizt und waren sogar mit Warmwasseranschlüssen versehen. Zum Kasernenkomplex der Infanterie-Kaserne in der Kantstraße gehörten außerdem eine Exerzierhalle und eine Reithalle, Fahrzeughallen und Ställe, ein Kleinkaliberschuppen und Kleinkaliberschießstände. Auf dem Wirtschaftsgebäude II und den Kompaniehäusern haben sich über die Dächer hinausgehende Turmplattformen befunden, die zur Aufnahme von Flakgeschützen dienten. Die Plattformen sind noch heute auf dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude II erkennbar.
  5. Kupferwalz- und Hammerwerk (Kupferhammer 4):
    1257 erstmalige Erwähnung einer Kupferschmiede in Bautzen, seit 1544 Weiterverarbeitung von Kupfer am Standort einer seit 1523 (1544?) belegten Mühle (Kupferhammer), nach zahlreichen Besitzerwechseln 1754 von Christian Josef Tietzen erworben, 1764 Neubau des Kupferhammers, 1771 von Christian Gotthelf Tietzen für 5.500 Taler gekauft, nach dessen Tod 1816 übernahm 1820 sein Schwiegersohn Johann George Reinhardt die Geschäfte als Teilhaber, ab 1837 war dieser alleiniger Besitzer – seither Firmierung des Unternehmens als „Kupfer- und Aluminium-, Walz-, Draht- und Hammerwerk C. G.Tietzens Eidamm“, bis zum Konkurs des Unternehmens 1928 in Reinhardt‘schem Familienbesitz, 1845 Brand des Kupferhammers sowie nachfolgender Wiederaufbau, zeitgleich Neubau des ersten Kupferwalzwerkes, ab 1865/66 fortlaufende Modernisierung sowie systematischer Ausbau des Werkes mit Industriegeschoss- und Hallenbauten bis 1920, zugleich Abbruch des alten Kupferhammers auf nördlichen Teil des Grundstücks, 1887 Einbau von Breit- und Tiefenhämmern in die ehemalige Walke der Strumpf- und Barettmacherinnung an der Südosteinmündung des Mühlgrabens, Unternehmen wohl spätestens ab 1886 Großbetrieb und einer der bedeutendsten seine Art im ostdeutschen Wirtschaftsraum, breite Produktpalette, u. a. Kupferwalz-, Schmiede-, Zieh- und Pressfabrikate, ab etwa 1914 auch zahlreiche Aluminium- und Messingartikel, nach Konkurs 1928/29 Stilllegung, Demontage und teilweiser Abbruch der Werksanlagen, 1933 kurzzeitig Schutzhaftlager für ca. 500 deutsche und sorbische Regimegegner, die nachfolgend ins Konzentrationslager Hohenstein überstellt wurden, 1943–1945 Gefangenen- und Arbeitslager für weibliche Häftlinge, 1950 bis 1993 Außenlager der Strafvollzugsanstalt Bautzen I, umfangreich erhaltenes Ensemble eines der ältesten Bautzener Industrieunternehmen von baugeschichtlich, orts- und wirtschaftsgeschichtlich herausragender Bedeutung.

    Baubeschreibung des Denkmalbestandes:
    • Verwaltungsgebäude mit Südostflügel (Laboratorium und Beizhaus) und südlicher Einfriedungsmauer, Baujahr: 1913/14
    • Verwaltungsgebäude: zweigeschossiger Massivbau auf Natursteinsockelgeschoss bzw. Souterrain, verputzt, allseitig symmetrische Durchfensterung der Fassaden, Mansarddach mit stehenden und Fledermausgaupen, Okuli und zylindrischem Dachreiter mit Kuppeldach, südliche Hauptfront mit überhöhtem Mittelrisalit und großer dreiachsiger Fensterfront zwischen Putzlisenen, darüber Gaupenband mit Tympanon, Südosttreppenturm, natursteinverkleidet mit Zinnenkranz im Erdgeschoss-Bereich, Granittreppenanlage, bauzeitlicher Oberlichttür, Reste Bleiverglasung Treppenhausfenster, weitere Treppenhäuser: an Ostfassade, risalitartig hervortretend mit Kupferverdachung, sowie Nordost-Hofecke, bauzeitliche, wandfeste Ausstattung weitgehend erhalten, u. a. Lambris, Türen, (Bleiglas-)Fenster, dekorative Fliesen, Wandbrunnen im Erdgeschoss
    • Laboratorium: eingeschossiger Massivbau auf Sockelgeschoss, verputzt, mit Mansarddach, Fensterachsen im Hof mit Natursteinkranzgesims
    • Beizhaus: lang gestreckter Massivbau im Heimatstil auf Sockelgeschoss, verputzt, Mansarddach mit Gaupenband, Fensterachsen, teilweise mit bauzeitlichen Fensterläden
      • Kupfer-Dachreiter (1791): Laterne mit Werksuhr, Zwiebelhaube und Krönung mit Amphore – zierte zunächst Gartenhaus, später den alten Kupferhammer sowie 1862 bis 1913/14 das alte Wohn- und Verwaltungsgebäude (?)
      • Nordostflügel: gestaffelter Baukörper, verputzt, mit veränderten Fensterachsen, Walmdach
    • Einfriedungsmauer mit Tor- und Zaunpfosten: Zyklopen-, teils Schichtenmauerwerk aus Granit mit überhöhter, konkaver Sitznische am Nordwest-Vorhof, Sitzbank aus Porphyr, darüber Putzfeld, wohl ursprünglich mit Inschrifttafel
    • Aluminium-Walzwerk, „Kulturhaus“ (Baujahr 1913/14, Umbau nach 1950 und von 1975–1977): massiver Hallenbau mit basilikalem Querschnitt, verputzt, mit Walm- und Pultdächern, Südgiebel mit Eingangsfront (nach 1950) mit Vordach auf Pfosten, Westseite Anbau für Sporträume (1975–1977, kein Bestandteil des Kulturdenkmals), Hauptschiff innen: Saal mit fester Bestuhlung, Bühne
    • Mühlgraben-Wehranlage, -untertunnelung, -steg: Baujahr Kunstgraben wohl 16. Jahrhundert, Wehranlagen um 1900 (letzte Sanierung 1994/95), Steg um 1795, verändert um 1884, Abzweig eines natursteingefassten Kunstgrabens von der Spree an Südwest-Grundstücksecke für Energiegewinnung und Brauchwasser, dort Natursteinbogensteg zwischen zwei unterströmbaren Segmentwehren (Holzschotte)mit manuellem Zahnstangenantrieb, Wasserrechen, zur Spree vorgesetztes Stauwehr (Stahlfachwerk mit Holzschott), nach ca. 50 Metern offener Wasserführung Untertunnelung auf ca. 200 Metern in Südwestrichtung durch Werksgelände, danach offene Wiedereinmündung in die Spree, im Zuge der maximalen Überbauung und Dampfkraftnutzung wohl vor 1884 (1885 Fertigstellung des König-Albert Kupferwalzwerkes) als Natursteinsegmentgewölbe (Kämpferbreite ca. 3,50 m, Scheitelhöhe ca. 1,50 m mit Bettung angelegt, 1994/95 saniert)
  6. Taucherfriedhof und Michaelisfriedhof (Sachgesamtheit):
    • Geschichte: 1523 Weihe des Friedhofs, 1558 Errichtung der sechseckigen Kapelle, dient heute als Feierhalle, 1598 erste Friedhofserweiterung nach Norden und Osten, Weihe der Taucherkirche, ab 1630 Errichtung der Friedhofsmauer, 1883–1885 Errichtung der Einsegnungshalle durch Richard Seeliger, 1867 Errichtung des Friedhofsportals zur Löbauer Straße, 1877 zweite Friedhofserweiterung wiederum nach Norden, 1878 Weihe des Michaelisfriedhofs, 1899 dritte Friedhofserweiterung auf der Fläche südlich des Michaelisfriedhof und Errichtung der Kapelle im Schweizer Stil, 1911 vierte Friedhofserweiterung nach Westen
    • Aufbau: südlicher Bereich mit Taucherkapelle ältester Teil, nördlich davon Erweiterungsfläche von 1877, westlich anschließend Michaelisfriedhof, südlich und westlich des Michaelisfriedhof Erweiterungsflächen von 1899 und 1911, Wirtschafts- und Erweiterungsflächen im Norden (1960?, nicht zur Sachgesamtheit gehörend)
    Bauliche Schutzgüter:
    • Gebäude: Taucherkirche (Einzeldenkmal), zwei Kapellen (Einzeldenkmale), eine Feierhalle (Einzeldenkmal), Friedhofskanzlei (Verwaltungsgebäude) (Einzeldenkmal), neun Grufthäuser (Einzeldenkmale) und Friedhofsgärtnerei (Einzeldenkmal)
    • Einfriedung: Friedhofsmauer (Einzeldenkmal) aus verputztem Ziegelmauerwerk um das gesamte Friedhofsgelände, Michaelisfriedhof extra eingefriedet, Nord-Süd-Mauer an der Westgrenze sowie Ost-West-Mauer an der Südseite der Erweiterungsfläche von 1877
    • Erschließung:
      • Hauptzugänge:
        • Friedhofsportal (Einzeldenkmal) im Süden an der Löbauer Straße: Ädikula mit schmiedeeisernem zweiflügeligem Ziergitter-Tor
        • Friedhofstor (Einzeldenkmal) im Westen Am Ziegelwall: schmiedeeisernes zweiflügeliges Ziergitter-Tor mit Sandstein-Pfosten
      • Nebenzugänge:
        • Friedhofstor (Einzeldenkmal) am Verwaltungsgebäude: schmiedeeisernes zweiflügeliges Ziergitter-Tor mit Sandstein-Pfosten
        • Eingangstor zum Michaelisfriedhof: schmiedeeisernes zweiflügeliges Ziergitter-Tor mit Sandstein-Pfosten, Zugangstor mit Sandstein-Pfosten und ehemals zweiflügeliges Ziergitter-Tor von der Fichtestraße heute teilweise zugemauert und mit neuem einflügligem Tor versehen
      • Wegesystem: regelmäßiges Wegesystem mit in Nord-Süd-Richtung bzw. Ost-West-Richtung verlaufenden Wegen, mit Ausnahme des südlichen Friedhofsbereiches mit unregelmäßigem Wegesystem, Hauptweg (West-Ost-Weg) vom Friedhofstor Am Ziegelwall zum Zugangstor Fichtestraße, alle Wege mit wassergebundener Decke
    • Grabmale: 139 erfasste Grabmale und zwei Grabanlagen (Einzeldenkmale)
    • Gedenkstätten (Einzeldenkmale):
      • im westlichen Friedhofsbereich Mahnmal für 700 bei den Kämpfen im April 1945 gefallene Bautzener Bürger (1947)
      • im nordwestlichen Friedhofsbereich monumentales Mahnmal für russische, italienische, französische, serbische und englische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs, die im Kriegsgefangenenlager in Bautzen starben (um 1918)
      • südlich des Michaelisfriedhofs: Denkmal für die Gefallenen der Schlacht bei Bautzen 1813 (1853)
      • im südlichen Friedhofsbereich Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs mit fünf Grabfeldern mit Soldatengräbern (nach 1918)
      • am Eingang Fichtestraße gärtnerisch gestaltete Gedenkstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs (nach 1945)
      • Michaelisfriedhof: Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs (nach 1918)
    • Vegetation:
      • Alleen und Baumreihen: Allee aus Winter-Linden (Tilia cordata) entlang des Hauptweges (gesamte Länge), des zweiten Nord-Süd-Weges (nur im Erweiterungsteil von 1877) und des südlich des Hauptweges verlaufenden Ost-West-Weges (nur im Erweiterungsteil von 1877), Baumreihen aus Winter-Linden (Tilia cordata) entlang allen verbleibenden Wegen im Erweiterungsteil von 1877, den von Osten nach Westen verlaufenden Wegen im Bereich südlich und westlich des Michaelisfriedhofs (mit Ausnahme des Hauptweges) sowie entlang des östlichen und westlichen Nord-Süd-Weges des Michaelisfriedhofs, Baumreihen aus Sommer-Linden (Tilia platiphyllos) entlang des Nord-Süd-Weges westlich des Michaelisfriedhofs
      • Hecken und Sträucher: geschnittene Hainbuchen-Hecke (Carpinus betulus) entlang des mittleren Nord-Süd-Weges im Erweiterungsteil von 1877 südlich des Hauptweges
    • Sonstige Schutzgüter:
      • Bodenrelief: Stützmauern aus Trockenmauerwerk an den Rändern des Grabfeldes im nordwestlichen Bereich des Friedhofs sowie im Bereich der Soldatengräber im südlichen Bereich des Friedhofs
    Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler / Sachsen Band 1:
    Weitläufige, im Winkel angelegte Anlage mit üppigem Baumbestand sowie zahlreichen kunstvollen Grabmälern des 17.–19. Jahrhunderts. Der Friedhof wurde 1523 geweiht, 1598 nach Norden hin erweitert. Die Mauereinfriedung erfolgte 1630. 1775–77 und 1899 Vergrößerungen nach Norden und Osten. Sechseckiges Beinhaus mit flachem Zeltdach, 1558, nach 1945 Urnenbeisetzungshalle, an den Außenwänden Grabsteine eingefügt. Grabstein für Gottfried Ewald († 1662), rechts an der Nordseite, etwa lebensgroße Reliefdarstellung eines Knaben. Grabstein für Johann Gottfr. Henrici und seine Ehefrau Christiana Sophia geb. Pannach, an der Nordwestseite, vermutlich Mitte 18. Jahrhundert, mit zwei gegeneinander geneigten, rankengeschmückten Schriftkartuschen, rechts antikisierende Frauenfigur (entsprechende linke Figur fehlt). Grabstein für Karl Mirus († 1707) und seine Frau († 1704), am Beinhaus, auf wuchtig profiliertem Sockel zwei von Ranken umgebene Kartuschen, unten sitzen ein weinender und ein schreibender Putto.
    Besonders hervorzuheben die beiden barocken Grufthausreihen des 18. Jahrhunderts, die nördliche, etwas ältere bildet einen recht einheitlichen Gebäudezug mit aufwendig gearbeiteten Gittern (1992–94 außen restauriert), die neuere an der Ostseite, ebenfalls mit kunstvollen Gittern, im südlichen Teil aber mit unterschiedlich gestalteten Grufthäusern. Tietzesche Gruft, Ende 18. Jahrhundert, quadratischer Bau, das Zeltdach von Urne bekrönt, die Fassade klassizistisch streng gegliedert: in der Mitte Portal mit toskanischen Säulen und schlichtem Giebel, in den von Pilastern gerahmten Feldern Nischen mit Schmuckurnen. Im Innern mehrere klassizistische Grabsteine. Francksche Gruft von 1745, aufwendiger zweigeschossiger Bau über quadratischem Grundriss mit geschweiftem Zeltdach, die Ecken gekehlt, zwischen den Geschossen ein Gesims. An allen vier Seiten Portale mit schlicht profiliertem Granitgewände und markantem Schlussstein, in den korbbogigen Türfeldern Reliefs mit Emblemen des Todes, Palmblättern und Spruchbändern, an den kraftvollen Gittern die Monogramme JGF und AMR. Das Erdgeschoss überwölbt mit einer flachen Tonne mit Stichkappen und geringer Stuckdekoration. In der Mitte die offene Gruft, eingefasst durch ein Gitter mit Kruzifix, breiter, schlichter Sarkophag auf Löwenfüßen, auf der Deckplatte ein großes Kreuz. Dahinter ein barockes Epitaph für Friedrich Gottlob Franck († 1751) und seine beiden Frauen Anna Maria († 1743) und Maria Sophia († 1750) sowie einen Sohn. An den Seiten zwei Treppen zum Obergeschoss. Hohes Spiegelgewölbe mit illusionistischer Kassettenbemalung. In zwei Ecken Holzschränke mit bekrönendem Kruzifix.
    Neue Leichenhalle im spätklassizistischen Stil, 1883–85 von Richard Seeliger. Breit angelegter, verputzter Bau mit zurückgesetzten Seitenflügeln, umlaufende Pilasterordnung, Gesims und Attika, eleganter Portikus, der durch das ihn hinterfangene, abgeflachte Glockendach des Kapellenraumes noch betont wird. Der zentrale Innenraum mit Spiegelgewölbe, Pilasterordnung und Blendbögen, hinter dem Altar zwei Rundfenster. An den Seiten Nebenräume.
    Von den Einzelgrabmälern, vornehmlich des 17. und 18. Jahrhundert, meist Sandstein, besonders hervorzuheben: Denkmal für Martin Bischof († 1404), achtseitiger Pyramidenstumpf, im unteren Teil Kreuze, Granit, ursprünglich an der Töpfergasse, später hierher versetzt. Großes Wandgrabmal der Familie Henrici, 1723, über einem Postament mit Kartusche ein Mittelstück mit drei Kartuschen, seitlich auf Konsolen Figuren des Glaubens und der Hoffnung, darüber in der Mitte Relief des Chronos, seitlich Urnen, über dem geschweiften Gesims das Auge Gottes. Sehr plastisches Grabmal eines Unbekannten, 1710, sarkophagartiger Unterbau mit Tuchgehänge, darüber zwei ovale Schrifttafeln, umgeben von den weiblichen Figuren Glaube, Liebe und Hoffnung, zu den Seiten des Unterbaus lagern Justitia und Prudentia, Schrifttafeln. Freistehender Grabstein für Christ. Friedrich Jakob Janus († 1790) und seine Frau Christiane Helene Janus geb. Keßler, († 1793), über zwei Stufen zwei übereinandergesetzte Quader mit Zwischengesims, Urnen- und Lorbeerschmuck, bekrönt von einem Januskopf. Grabmal eines Unbekannten, um 1720, jetzt Ruhestätte der Gebrüder Mortschinck, auf einem Sockel stehender Engel in geschwungener Pose, er stützt sich mit dem rechten Arm auf ein reich geschmücktes Schild, in der anderen Hand hält er eine kleine, herzförmige Kartusche. Hohes Wandgrabmal eines Unbekannten, nach 1700, jetzt Erbbegräbnis Strobel, auf einem Unterbau zwei gegeneinandergeneigte, von reichem Rankenwerk umgebene Kartuschen, darüber eine Art Attika mit gekreuzten Fackeln und seitlichem Blattwerk, abschließend eine Kartusche, die von einem Skelett und einem schwebenden Chronos gehalten wird, darüber ein Schriftband, das auf den unter der Kartusche rosenpflückenden Engel Bezug nimmt. Grabmal eines Unbekannten, um 1700, jetzt Stephan-Mattheis, über einem Sockel mit Schmuckkartusche ein rechteckiger Mittelteil mit zwei von Roll- und Blattwerk umgebenen Kartuschen, darüber eine Krone, darunter Schädel und Gebein, seitlich zwei weibliche Allegorien, links die gepanzerte Hoffnung mit Buch und Anker, rechts mit verbundenen Augen die Gerechtigkeit, in der Mitte über dem Gesims sitzt ein Engel, gestützt auf eine Kartusche mit dem hebräischen Wort Jehova, die andere Hand hält ein Schriftband. Großes Wandgrabmal eines Unbekannten, um 1710, über einer quadratischen, jetzt leeren Schriftfläche, eine von Pilastern und Wellengiebel gebildete Nische mit sehr schöner, lebensgroßer Figur des auferstandenen Christus, darüber eine Krone und eine mit Totenschädel geschmückte Urne. Links von Christus eine Chronosfigur mit Schriftkartusche, rechts eine weinende Frau, unten zwei lebensgroße weibliche Allegorien, der Glaube mit Buch und Kreuz, die Wachsamkeit mit einer Öllampe und einem Reiher. Erbbegräbnis Naumann, in einer Rundbogen-Nische aus poliertem Syenit große anmutige Engelsfigur aus weißem Marmor von Johannes Schilling, um 1900.
  7. Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Taucherfriedhof und Michaelisfriedhof:
    Grabmale als Einzeldenkmale auf dem Taucherfriedhof:
    • Wandgrabmal mit dreizonigem Wandaufbau, Familie Ritzhaupt und Krumbholz, nach 1862
    • Wandgrabmal mit Ädikula und lebensgroßer Skulpturengruppe (Engel mit Knaben), unbekannt, Ende 19. Jahrhundert
    • Wandgrabmal der Familie Lehmann mit Ädikula und lebensgroßer, segnender Christusfigur, um 1900
    • Wandgrabmal in Neorenaissanceformen, im Mittelteil Segmentbogentympanon mit plastischer Kartusche, unbekannt, um 1880
    • Wandgrabmal Familie Weigang, vorhallenartiger Aufbau auf acht Säulen, dahinter an den Seiten zwei Bronzeplatten mit Reliefs, links: Knabe und Mädchen mit Aufbau mit Flammensäule, rechts: Knabe und Mädchen mit Blumengirlande, nach 1912
    • Wandgrabmal Familie Wendler, erhöhter Mittelteil mit Doppelportraitmedaillon, an den seitlichen Wandfeldern Mäanderbänder, nach 1884
    • Wandgrabmal Familie Haubold, Ädikula mit eingestelltem lateinischem Kreuz, nach 1893
    • Wandgrabmal Sophie Rangenier, einfache gerahmte Wand mit Sandsteinmedaillon und Portraitbüste, nach 1882
    • Wandgrabmal Ernst von Boetticher und Familie, dreizoniger Wandaufbau, durch Pilaster gegliedert, im Mittelteil großes plastisch ausgearbeitetes Wappen mit Schriftband, 1895
    • Grabanlage der Familien Weigang/Schrott, Gruft, mit komplett erhaltener Einfriedung, Ädikula mit vollplastischer Trauernder, nach 1914
    • Wandgrabmal Thomas und Harriet Boyes, im Mittelteil plastisches Wappenrelief mit Spruchband, nach 1895
    • Wandgrabmal Familien Seifried/Kuschke, Ädikula, im Giebeldreieck Monogrammkartusche, seitliche Wandfelder mit Mäanderbändern, nach 1888
    • Wandgrabmal Familie Mieth, auf Granitsockel stehende Galvanoplastik – Engel mit ausgebreiteten Flügeln, auf seitlichen Wänden Jugendstilornamente, nach 1910
    • schmiedeeisernes Friedhofstor unmittelbar hinter der Kapelle, um 1900
    • Wandgrabmal der Familien Lehmann/Bachmann, dreizoniger Wandaufbau mit Pilastergliederung, im Segmentbogen des Mittelteils Monogrammkartusche, nach 1899
    • Wandgrabmal Egon Engel, Galvanoplastik segnender Christus, um 1900
    • Trauerhalle (Kapelle), 1883–1885
    • Wandgrabmal Fam. Preu, stark zugewachsen, Ende 19. Jahrhundert
    • Wandgrabmal Fam. Th. Grumbt und Schulze, stark zugewachsen, um 1890
    • Wandgrabmal Fam. Friedrich Otto Wilhelm, Sandsteinplatte durch zwei Pilaster gegliedert, nach 1918
    • Wandgrabmal Fam. Ernst Rätze, Rämsch und Lehmann, reich verzierte Ädikula, nach 1881
    • Wandgrabmal Fam. Habenicht/Kleiber, in halbrunder Nische lagernde Figur einer Trauernden, 1927
    • Wandgrabmal Fam. Henning/Reimann, Ädikula mit Marmorreliefplatte, darauf zwei schwebende Figuren – ein Engel und eine weibliche Betende, um 1900
    • Wandgrabmal Fam. Kunack, Lemke, Henoch, Gottschalk, Ädikula flankiert von großen Seitenfeldern, in der Mitte der Ädikula (Lateinisches Kreuz), um 1890
    • Wandgrabmal Fam. Elsbeth und Curt Geipel, dreizoniger Wandaufbau, in der Mitte weiblicher Engel mit ausgebreiteten Armen, rechts und links vom Mittelfeld lisenenartiger Vorsprung mit je einem Reliefportraitmedaillon, nach 1879
    • Sandsteingrabmal Fam. Naumann, nach 1875
    • Wandgrabmal Fam. Miessner, dreizoniger Wandaufbau, Mitte durch Dreiecksgiebel mit lateinischem Kreuz überhöht, nach 1917
    • Friedhofskanzlei (Verwaltung), zweigeschossiger Putzbau, nach 1900, daneben Eingangstor mit schmiedeeisernem Gitter
    • Mahnmal für 700 gefallene Bautzener Bürger bei den Kämpfen im April 1945, Granitkubus mit griechischem Kreuz, 1947
    • monumentales Mahnmal für russische, italienische, französische, serbische und englische Kriegsgefangene des Ersten Weltkrieges, die im Kriegsgefangenenlager in Bautzen starben, frei stehend mit vollplastischen Figuren (Engel neigt sich über verwundeten Krieger), entworfen und ausgeführt von dem polnischen Kriegsgefangenen Romuald Zerych, um 1918
    • Denkmal für die Gefallenen der Schlacht bei Bautzen 1813 mit Einfriedung, Sockel, darauf Obelisk mit eingelassenen Kanonenkugeln, 1853
    • schmiedeeisernes Eingangstor zum Michaelisfriedhof, um 1900
    Grabmale auf dem Michaelisfriedhof:
    • Kapelle auf dem Michaelisfriedhof im Schweizer Stil, nach 1900
    • Kriegerdenkmal für Gefallene des Ersten Weltkrieges, nach 1918
    Fortsetzung Grabmale als Einzeldenkmale auf dem Taucherfriedhof:
    • barockes Grabmal an der Giebelseite des Grufthauses, dreizonig mit Reliefs und Engelsköpfen, oberer Abschluss Relief mit Segelschiff, 2. Hälfte 17. Jahrhundert
    • barockes Grufthaus, 18. Jahrhundert
    • Grabmal Johann Reinhard Atzerodt, nach 1817
    • Grabmal Friedrich Imanuel Atzerodt, nach 1794
    • Grabmal Carl Ernst und Johanne Christiane Bautze, nach 1842
    • Grufthausflügel mit neun Grabkammern und Öffnungen mit schmiedeeisernen Gittern, 18. Jahrhundert
    • Grufthaus Erbbegräbnis der Fam. C.G. Tietzens, 1784
    • biedermeierliches Grabmal Fam. Apitz, 1844
    • barockes Grabmal mit Relief eines Segelschiffs und zwei Kartuschen mit Inschrift
    • Grabmal Johann Pauli, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
    • Grabmal Christian Grimm und Christiane Dorothee Otto, nach 1818
    • Wandgrabmal Familie Benada, Ende 18. Jahrhundert
    • Wandgrabmal Johann Christoph Prentzel, Ende 18. Jahrhundert
    • Reliefplatte mit Kreuz tragendem Christus, 18. Jahrhundert
    • Grufthausanlage mit sieben Öffnungen und schmiedeeisernen Toren, 19. /20. Jahrhundert
    • neogotisches Grabmal Moritz Bertram, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
    • vier monumentale Grufthäuser, nach 1900
    • klassizistisches Grufthaus mit schmiedeeisernem Tor und den Initialen C.G.P., 1. Hälfte 19. Jahrhundert
    • Grabmal Christian Gottlob Huntschmann, Mitte 19. Jahrhundert
    • verwittertes Wandgrabmal mit Blättergirlande und zwei Engelsköpfchen in Wolke, bezeichnet mit 1876
    • Erbbegräbnis der Familie Falk, Grabplatte mit Relief (Trauernde mit Lamm und Kreuz), 1885
    • Wandgrabmal Dora und Ludwig Schneeberg, Steinbildhauer, 1872
    • Wandgrabmal Fam. Leupold, nach 1923
    • Wandgrabmal mit Galvanofigur, Fam. Paul Pötzsch, nach 1910
    • Grabanlage Fam. Gneuss mit Einfriedung und segnendem Christus (Galvanoplastik), 1930er Jahre
    • Wandgrabmal Fam. Miersch, nach 18. Jahrhundert
    • Grabpyramide August Bergt mit Metalltafeln und Inschriften, 1771–1837
    • barockes Grabmal mit zwei Kartuschen, stark verwittert, 18. Jahrhundert
    • klassizistische Grabsäule mit Inschrift und Ornamentbändern, um 1830
    • barockes Grabmal mit Kartusche, angewittert, 18. Jahrhundert
    • zwei barocke Grabplatten, Inschrift angewittert, 18. Jahrhundert
    • Grabmal Johann August Nimschke, gest. 1826, Obelisk mit Feuerwehrinsignien, nach 1826
    • klassizistisches Grabmal Familie Geßner, nach 1867
    • Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges mit fünf Grabfeldern (Grabsteine keine Einzeldenkmale)
    • Grabmal Joh. Christ. Samuel Donath, nach 1852
    • neogotisches Grabmal Fam. Ernst Wilh. und Johanne Emilie Schulze, nach 1860
    • Grabmal Andreas Lubensky, Pfarrer, nach 1840
    • Grabmal mit Urne, Gottfr. Gottl. Wilke, Bildhauer in Bautzen, nach 1830
    • biedermeierliches Grabmal mit verwitterter Inschrift, Säulenstumpf mit Medaillons, um 1840
    • Wandgrabmal mit obeliskartigem Aufbau, zwei Medaillons und zwei flankierenden Urnen, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
    • zwei klassizistische Grabmale der Fam. Dominick, 1 Hälfte 19. Jahrhundert
    • drei Sandsteingrabmale, Ende 19. Jahrhundert
    • Wandgrabmal Familie Märckel, Ende 19. Jahrhundert
    • zwei barocke Grabmale Fam. Jahn/May, 18. Jahrhundert
    • opulentes Wandgrabmal Johannes Traugott Paul Doecke, Stadtgutsbesitzer, nach, gest. 1917, 19. Jahrhundert
    • biedermeierliches Grabmal, Inschrift verwittert, um 1830
    • Grabmal Johan Samuel Gotthelf Märckel, nach 1862
    • opulentes Wandgrabmal Erbbegräbnis der Familien Steudner und Riesner, Johann Gottfried Steudner, gest. 1744 und Johanne Christiane Steudnerin, gest. 1753, nach 1744
    • opulentes Wandgrabmal, Erbbegräbnis der Familie Klien mit verschiedenen Sandsteingrabmalen und schmiedeeiserner Einfriedung, ab 18. Jahrhundert bis 1940
    • Grabanlage Familie Hartmann mit verschiedenen Sandsteingrabmalen und schmiedeeiserner Einfriedung, ab 1767 bis 19. Jahrhundert
    • Grabmal Christ. Gottlob Seibt, nach 1864
    • spätbarockes Grabmal, nach 1793
    • von Efeu umhülltes barockes Wandgrabmal
    • acht Wandgrabmale an der Einfriedungsmauer des Friedhofs, zum Teil sehr verwittert, 18. Jahrhundert
    • zwei freistehende Grabmale Carl Friedrich Wolff, gest. 1879 und kleiner Grabstein mit Relief eines Kind tragenden Engels, 19. Jahrhundert
    • Ädikula mit schmiedeeisernem Tor, Hauptzugang zum Taucherfriedhof, 19. Jahrhundert
    • zwei Grabmale an der Kirchenwand, 18./19. Jahrhundert
    • drei opulente WandgrabmaleFamilie Strobel mit aufwendigen Reliefs und Verzierungen, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Wandgrabmal mit fünf plastischen Sandsteinfiguren, Inschrift verwittert, 18. Jahrhundert, Grabmal Familie Martschinck mit plastischer Engelsfigur, Mitte 19. Jahrhundert
    • zwei WandgrabmaleWandgrabmal Fam. Holtsch anno 1763 und Grabmal Fam. Wetzlich, nach 1863
    • Friedhofsnebengebäude, heute Blumenladen, 19. Jahrhundert
    • biedermeierliches Grabmal mit Säulenstumpf und Rosenranken, um 1830
    • Grabmonument Christina Helena Janns, geb. Keßler, aufwendiges Grabmal mit Doppelkopfbüste, 1793
    • Klassizistisches Grabmal Christiane Elisabeth Ohle, nach 1804
    • Grabmal Familie Michel, nach 1874
    • Grabmal Agnes Jokusch, nach 1824
    • Grabmal Ernst Samuel Ziesche, Mitte 19. Jahrhundert
    • Grabmal Ernst Wilhelm Pfeiffer, 19. Jahrhundert
    • Grabmal Johann Gottfried Schwarz, nach 1816
    • Grabmal Agnes Meister, nach 1881
    • Grabmal Georg Gotthold Monse, Buchdruckermeister, nach 1811
    • Zwei Grabsäulen aus Sandstein mit Vasenaufsätzen, 1818
    • Zwei Grabsäulen aus Sandstein, eine mit Vasenaufsatz, 19. Jahrhundert
    • Grabsäule mit Engel und Blumenfüllhorn, Amalie Rosina Wehlin, nach 1802
    • Zwölf Grabmale aus dem 19. Jahrhundert auf dem Flurstück 1118 in Umgebung der Kirche, darunter das Grabmal von Karl Friedrich Techell (Bautzner Chronist 1759–1846) mit Darstellung Relief knieender Mann vor aufgeschlagenem Buch „Chronik. Budiss“ (14-bändige Chronik aus 1. Hälfte 19. Jahrhundert, 1818–1845), Sandstein, Postament mit weit überkragender Kämpferplatte als Aufsatz (Epitaph), mit Inschrift „Auch Dir als Waisenvater weinen eine stille Dankesthräne viele deiner Kinder“ und ursprünglich mit Urnenaufsatz (zurzeit abgenommen)
    • Elf Grabmale, davon zwei einzeln liegende Grabplatten auf der Fläche hinter dem Chorbereich der Kirche, 18. /19. Jahrhundert
    • aufwendiges barockes Grabmal Anna Dorothea Kühnelin und Christian Michael Kühnels, Mitte 18. Jahrhundert
    • Grabmal Carl Gottlob Ruffani, nach 1841
    • 15 Grabmale auf dem Gelände hinter dem Friedhofspavillon (Blumenladen), 19. Jahrhundert
    • Kapelle über sechseckigem Grundriss (1558) mit 14 Grabmalen an der Kapellenwand, 17–19. Jahrhundert
    • Grabmal Zimmermann und Jordan mit Vasenaufsatz, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
    • drei Grabmale am Weg gegenüber der Kapelle, 19. Jahrhundert
    • fünf Grabmale am Weg von der Kapelle zu den Grufthäusern, 19. Jahrhundert
    • vier Grabmale und zwei Grabplatten auf dem Gelände gegenüber dem Haupteingang, 18. /19. Jahrhundert
    • Grabmal Leutnant Konrad von Stoffregen, nach 1813
    • Grabstätte Familie Heino, um 1764, Sandstein (August Heino Oberlausitzer Landschafts- und Genremaler und Zeichner des 19. und anfänglichen 20. Jahrhunderts, Wandfläche des Grabmals durch vier korinthische Pfeiler gegliedert, über Hauptgesims geschwungenes Giebelfeld, bezeichnetDas Heinosche Erb-Begräbnis, nur noch im mittleren Feld Grabstein vorhanden, um 1670, vermauert mit Darstellung eines Engels, der mit einer Hand sich auf Sims stützendes Kind umfasst und mit anderer Hand zum Himmel zeigt, darunter Tafel von flachgedrückten Voluten im Knorpelstil umgeben, mittig Inschrift „Landschaftsmaler August Heino 1847–1917“
  8. Bahnhof Bautzen:
    • Bahnhof und Bahnsteiganlagen: Durchgangs- und Trennungsbahnhof, ab 1836 Bestrebungen zum Bau einer Eisenbahnlinie Dresden-Bautzen-Löbau-Görlitz-Breslau, 1843 Gründung der Sächsisch-Schlesischen-Eisenbahngesellschaft in Dresden, 10. Juni 1844 Baubeginn bei Dresden, am 4. November um Bautzen, am 23. Juni 1846 Inbetriebnahme der Teilstrecke Bischofswerda–Bautzen, bis Görlitz am 1. September 1847, 1851 Verstaatlichung der Bahn, 1845/1946 Bau des ersten Bautzener Bahnhofs, Architekt: Julius Köhler, Dresden, ab 1875 Bau weiterer Teilstrecken: Bautzen–Wilthen–Schandau (Richtung Böhmen), ab 1888 Bautzen–Hoyerswerda, 1903–1906 Bautzen–Radibor–Weißenberg, Bautzen damit bedeutender Bahnknotenpunkt, Stadt forderte 1875 Bahnhofsneubau, nach Ablehnung durch Königliche Staatseisenbahn und dem Finanzministerium zwischen 1876 und 1. September 1877 Um- und teilweiser Neubau des Bautzener Bahnhofes zum Personenbahnhof als Massivbau unter Verwendung des ersten Baus in repräsentativen Neorenaissanceformen mit französischen Barockstilelementen, dreigeschossiger Mittelrisalit mit Durchgangs- und Empfangshalle (dreiachsiger Altbau mit Rundbogenfenstern und -portalen mit neuem Mansarddach, verputzt mit Nutung im Erdgeschoss), zweigeschossige, neunachsige Seitenflügel (unter Verwendung der Altbauannexe), Rundbogenfenster, verputzt, mit Nutung im Erdgeschoss, flache Pilastergliederung im Obergeschoss, je eine Achse mit neuem Mezzanin), im Westen und Osten massive, dreigeschossige Eckpavillons, verputzt, straff gegliederte Fassadenfronten mit Eckquaderungen, Gesimsen, Fensterachsen mit Rundbogen- und Rechteckfenstern, flache Mansarddächer, 1901 Überdachung der zwei Hauptbahnsteige (nur eine erhalten) – Stahlfachwerk auf gusseisernen Stützen, kanneliert mit Kapitellen, ab 1917 Planung Umbau des Bahnhofs einschließlich Gleisanlagen, 1920/1921 Neubau der Durchgangs- und Empfangshalle, Stahlbetonskelettbau als weit herausgezogener Mittelrisalit in neobarocken Formen mit hohen Rundbogenfenstern, flachem Mansarddach mit Kranzgesims, Halle mit Kassettendecke und unterirdischen Abgang zu den Hauptbahnsteigen mit kassettiertem Betongeländer, flankierend Flachbauten für Diensträume, Schalter etc., Aufstockung der Seitenflügel, 26. Oktober 1921 Einweihung, Architekt: Regierungsbaurat Erler, Dresden, 1945 Kriegszerstörungen, bis 1961 vereinfachte Wiederherstellung der Fassadenfronten bis auf Erdgeschoss-Bereich der südlichen Bahnsteigüberdachung (Empfangshalle, West- und zuletzt Ostflügel), teilweiser Umbau, 1951 künstlerischer Wettbewerb „Die Stadt und der Kreis Bautzen im Fünfjahrplan“ zur Ausstattung der Empfangshalle: Anbringung von acht Sgraffito-Rundbogenfriesen zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Bautzens – Gießerei, Waggonbau, Lokomotiv- und Fahrzeugbau, Weberei – und der Oberlausitz – einen Steinbruch, den Ackerbau, Töpferei, Fischzucht –, Künstler: Alfred Herzog, Bautzen (1895–1988), Anbringung von vier großen Lüstern, Messing mit Opalglas, von baugeschichtlicher und verkehrsgeschichtlicher bzw. technikhistorischer Bedeutung, Sgraffitofriese von künstlerischer Bedeutung.
    • Ehemaliges Bahnpostamt: Nordwestlich des Bahnhofsgebäudes 1866 errichtet, nach 1875 westliche Erweiterung über H-förmigem Grundriss, heute nur Ostflügel erhalten, eingeschossiger Massivbau, verputzt, mit Mittelrisalit an östlicher Fassadenfront, Eckpilastern und Tympanon, flaches Walm- bzw. Satteldach, Fenster-, Türgewände, Traufgesims aus Sandstein, als Zeugnis der mit der Eisenbahngeschichte eng verknüpften Postgeschichte von Bedeutung.
    • Taxistand: Erbaut um 1935, eingeschossiger Rundpavillon, Massivbau, verputzt auf Klinkersockel, Nordfassade teilverglast, Zeugnis der Geschichte des Nahverkehrs in Bautzen, von bauhistorischer Bedeutung.
    • Empfangsgebäude: Empfangshalle mit Sgraffiti (1951), 1877 Erweiterung des Empfangsgebäudes, heutige Form (funktionaler moderner Erweiterungsbau mit neobarocken Elementen) von 1921, Fenstergewände mit reliefiertem Schlussstein, Putzquaderung, Reliefs. 1945 nach Brand in den alten Umfassungsmauern wieder errichtet, Innenausbauten modern
    • Hausbahnsteig: Dach mit Stahlfachwerkkonstruktion auf gusseisernen Säulen (zweistrebig)
    • Ehemaliges Postgebäude: eingeschossiger Baukörper auf rechtwinkeligem Grundriss, in Gestaltung Bezug nehmend auf Empfangsgebäude, grob strukturierter Putz, profiliertes umlaufendes Traufgesims, Giebelmotiv, Fenster in Abmessungen beibehalten, in Ausführung verändert, rückwärtiger Anbau abgebrochen, gehört zum Bahnhof dazu
  9. Gebäudekomplex Spreegasse 10:
    • Gebäude I: bezeichnet mit 1909, im Treppenhaus 1872, Familienwappen in der Halle 1869, verputzter Sandsteinbau mit neobarocken Stilelementen, zweigeschossiger Bau mit hohem Mansardwalmdach und Dachreiter, Monumentalgliederung durch große Fenster, originales Treppenhaus, Werkhallen mit achteckigen Betonstützen
    • Gebäude Ib: kleiner ursprünglicher Bau aus der Entstehungsphase (Mitte 19. Jahrhundert), Bruchsteinmauerwerk
    • Gebäude II: bezeichnet mit 1895, 1911, zentrales, langgestrecktes Gebäude der Anlage, Flügelbauten an den Schmalseiten mit exponierender Dachlandschaft, verputzter zweigeschossiger Backsteinbau mit neobarocken Stilelementen, im Obergeschoss durch Übergang mit Geb. I verbunden, hoher kubischer Turm mit Walmdach zur Spreeseite hin
    • Gebäude III: bezeichnet mit V.B.P. 1922, Anklänge an Reformarchitektur, ursprüngliches Verwaltungsgebäude direkt am Spreeufer, seitlicher Anbau, zweieinhalb oder dreigeschossig, Betonung der Mittelachse durch Fassadengliederung und turmartiges Zwerchhaus, Walmdach
    • Gebäude IV: um 1920, kubischer Ziegelbau, ehemalige Küche, zweigeschossig, flaches Walmdach
    • Gebäude VI: um 1920, neobarocke Stilelemente, ehemalige Trafostation, kleines eingeschossiges Gebäude, Mittelrisalit mit neobarockem Giebel, Walmdach mit stehenden Gaupen
    • Gebäude VII: kleiner Anbau von Gebäude II
    • Gebäude X: bezeichnet mit 1928, schmales Funktionsgebäude direkt am Spreeufer, zweigeschossiger kubischer Bau mit Walmdach, im Innern große Betonbehälter für Papiermaische
    • Schornstein an Gebäude Id: um 1890, bedeutende Landmarke, viereckiger Sockel, Sandstein, achteckiger Schaft mit profiliertem Kopf
    • Schornstein (frei stehend): um 1920, runder Grundriss, gelber Klinker, Metallgurtbänder
    • Ehemaliger Speisesaal: vom Bildhauer Rudolf Sitte (1922–2009), Bruder von Willi Sitte, in den 1960er Jahren geschaffen, die Reliefs im Inneren des Speisesaals mit abstrakten Darstellungen zum reinen Dekorationszweck, das Relief an Außenwand des Speisesaals bestehend aus zwei senkrechten und einem diese verbindenden waagrechten Relieffeld, Thema „Eisenflechter“ mit stark abstrahierten Figuren und Formen im Stil der DDR-Kunst 1960er Jahre, Darstellung nimmt sicher Bezug auf ehemaliges Profil des Werkes und darin stattgefundene Produktion
  10. Schillergymnasium:
    Plastischer Schmuck (22 Bauplastiken in Relief- und Freiform) an der Hauptfront vom Dresdner Bildhauer Georg Türke 1912 entworfen und von den Steinbildhauern Gebrüder Eberlein in Postaer Sandstein ausgeführt:
    • am Haus: „Schlaraffenland“, „Des kleinen Hirten Glückstraum“, „Der Froschkönig“, „Der gestiefelte Kater“, „Münchhausen“, „Til Eulenspiegel“, „Hase“, „Igel“, „Sonnenuhr mit Putten“, „Ornament I“, „Der Rattenfänger von Hameln“, „Der Zaunkönig und der Bär“, „Der kleine Däumling“
    • am Eingang: „Handarbeitende Kinder“, „Hans im Glück“, „Kindergruppe I“, „Musizierende Kinder“, „Kindergruppe II“
    • an den Schlusssteinen über den Eingängen: „Der heilige Georg“, „Mädchenkopf“,
    • in das Eckstück einer Begrenzungsmauer eingelassen: „Männerkopf mit Ornamenten“
    • an einer Hauswand zum Schulhof: „Das tapfere Schneiderlein“
  11. Beschreibung des Gartendenkmals Weigangstraße 1 (Silke Epple, 27. August 2008, ergänzt durch Anja Gottschalk, 13. Februar 2018):
    • Bauliche Schutzgüter:
      • Gebäude: herrschaftliche Villa im Jugendstil (Einzeldenkmal), Wallstraße 3a ehemaliges Gärtnerhaus (Einzeldenkmal)
    • Einfriedung: zu Weigangstraße und Wallstraße aufwändig gearbeiteter schmiedeeiserner Ziergitter-Zaun, Sockel und Pfeiler aus Sandstein (Einzeldenkmal)
    • Erschließung:
      • Zugänge: Zugangstor von der Südseite (Weigangstraße), Tore neu
      • Wegesystem: symmetrisch auf die Mittelachse der Villa bezogene Wegegestaltung, landschaftlich geschwungene Wege mit wassergebundener Decke, Vorplatz im Osten der Villa ebenfalls wassergebundene Decke
    • Gartenbauten: erhöhter Sitzplatz mit Sandsteinmauer in der westlichen Grundstücksecke (Ecke Weigangstraße/Wallstraße), Grottenanlage (Einzeldenkmal) mit drei Grotten nordöstlich der Villa
    • Vegetation:
      • Einzelbäume: alter Baumbestand, Blut-Buche (Fagus sylvatica f. purpurea), drei Stiel-Eichen (Quercus robur), zwei Berg-Ahorne (Acer pseudoplatanus), Spitz-Ahorn (Acer platanoides), Esskastanie (Castanea sativa), Eibe (Taxus baccata)
      • Schmuckpflanzung: rundes Schmuckbeet im Zentrum des Vorplatzes, Standort eines ehemaligen Springbrunnens, Standort und Form wieder aufgenommen

Quellen

  • Denkmalschutzliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, Stand: 15. April 2014
  • Denkmalkarte Sachsen, abgerufen am 3. März 2018

Einzelnachweise

  1. Geschichte des Hauses - Rudolf Weigang (abgerufen am 19. März 2021)
  2. Geschichte der Familie Weigang (abgerufen am 19. März 2021)
  3. Geoportal des Landkreises Bautzen. In: cardomap.idu.de. Landratsamt Bautzen, abgerufen am 14. März 2018.
  4. Geoportal des Landkreises Bautzen. In: cardomap.idu.de. Landratsamt Bautzen, abgerufen am 15. März 2018.
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