Liste der Kulturdenkmale in Innenstadt (Görlitz), A–Be

In d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Innenstadt (Görlitz), A–Be s​ind sämtliche Kulturdenkmale d​er Görlitzer Innenstadt verzeichnet, d​ie bis November 2017 v​om Landesamt für Denkmalpflege Sachsen erfasst wurden (ohne archäologische Kulturdenkmale) u​nd deren Straßenname m​it den entsprechenden Anfangsbuchstaben beginnt. Die Anmerkungen s​ind zu beachten.

Diese Liste i​st eine Teilliste d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Görlitz.

Liste der Kulturdenkmale in Innenstadt (Görlitz), A–Be

 Karte mit allen Koordinaten des Abschnitts Liste der Kulturdenkmale in Innenstadt (Görlitz), A–Be: OSM
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

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Eisenbahnviadukt über die Neiße bis Staatsgrenze und Brückenwärterhäuschen an der Strecke unmittelbar neben der Überführung der Blockhausstraße
(Karte)
1844–1847 (Viadukt); 1875 (Bahnwärterhaus) Eisenbahnstrecke Görlitz – Breslau (Wrocław); eisenbahngeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung. Erbauer des Viadukts Baumeister Kießler, 30 Bögen, Granitsteine vom Limasberge, Wärterhäuschen an der Strecke unmittelbar neben der Überführung der Blockhausstraße, kleiner Bau mit Krüppelwalmdach. Viadukt dargestellt auf Kachelbild in der Bismarckstraße 19. Südlich des Viadukts, schon in Inselhöhe, war Wasserhebeanstalt der Bahn. 09281860
 

Mietshaus mit Läden, mit Brautwiesenplatz 1 Kopfbau zum Brautwiesenplatz Am Brautwiesentunnel 2
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09281217
 

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Gärtnerhaus, Pflanzenhaus und Werkstattgebäude (Am Stadtpark 1b), Pergola im Rosengarten, Springbrunnen, Kriegerdenkmal zur Erinnerung an 1813, Humboldtdenkmal, die Skulpturen „Sterbender Krieger“ und „Mädchen mit Hase“, Ausstattung wie Pflanzgefäße, Vogeltränken, Sonnenuhr und Steintisch, Freilichtbühne und Toilettenhäuschen sowie Stadtpark (Gartendenkmal) Am Stadtpark,westlich und östlich der Dr.-Kahlbaum-Allee
(Karte)
Ab 1829 (einstiges Gärtnerhaus); 1871 (Humboldt–Denkmal); um 1900 (Bedürfnisanstalt); 1909 (bezeichnet, Sterbender Krieger); um 1930 (Mädchen mit Hase) Ortsgeschichtlich, künstlerisch, gartenkünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung. Beginn der Anlage unter Demiani (Bürgermeister).[Ausführlich 1] 09282978
 

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Stadthalle mit dem gesamten umgebenden Garten, Gartenterrasse, Steinbank und Brunnen sowie Meridianstein 15. Grad östlicher Länge Am Stadtpark 1
(Karte)
1910 (Stadthalle); 1961 (Meridianstein) Gestalterisch bemerkenswerter Repräsentationsbau im Stil des Neoklassizismus und des Jugendstils, von Bernhard Sehring, einem der bedeutendsten deutschen Theaterarchitekten der Kaiserzeit, Anlage baukünstlerisch und gartenkünstlerisch sowie ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Beschreibung d​es Gartendenkmals (Ragnhild Kober, 19. Dezember 2008): i​m Norden d​er Stadthalle d​er ehemalige Stadthallengarten m​it Terrasse, d​em Brunnen (Brunnenfigur fehlt), Altbaumbestand u​nd Resten d​es Einfriedungszaunes, i​m Westen d​er Stadthalle Stützmauer m​it Resten e​iner Bank u​nd halbkreisförmige Mauer m​it Bank, i​m Südwesten d​er Stadthalle Meridianstein 15. Grad östlicher Länge (1961, C. Däunert)

09280998
 

Am Stadtpark 2
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Villenartig verschachtelter Bau mit Ecktürmchen und Zwerchgiebel, über Portal buntes Bleiglasfenster, deutsche Neurenaissance, Klinkerbau. 09280999
 

Villa mit Garten Am Stadtpark 2a
(Karte)
1864 Bau der Fabrikanten Schmidt von den Tuchfabrikanten und Kaufleuten Gevers und Schmidt, ab 1949 TBC-Kurheim vom Stadtkrankenhaus, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Waege bezeichnet 1850 an der Stelle Schmidts Garten. Dort ist ein Haus eingezeichnet, doch wird das nicht der heutige Bau sein. 09281011
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Am Stadtpark 4
(Karte)
1901 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Eingangsbereich in Holz eingefasste Wandbilder, Stuck, marmorverkleideter Sockel, wie die original erhaltene Hausausstattung alles Jugendstil, Lichthof, Treppenhausfenster buntes Bleiglas, Klinkerbau. 09281000
 

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Wohnhaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Am Stadtpark 6
(Karte)
1896/97 Bauherr war der Bauunternehmer Karl Wiedemann, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, neubarock. Mitte Erdgeschoss und erstes Obergeschoss erkerartiger Vorbau, zweites Obergeschoss Balkon mit Baldachin, beides mit schmiedeeisernen Gittern. Eingangsbereich ausgegrenzte Felder, Stuck und bunte Fußbodenkacheln. Sockel mit Holzverkleidung Ende 19. Jahrhundert, neubarock. Windfangtür links schön geätztes Glas. Treppenhaus geätzte Scheiben. 09281001
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten, Eckhaus zur Parkstraße Am Stadtpark 8
(Karte)
1896/97 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Stumpfwinklige Ecke aufgenommen mit Eckerker erstes und zweites Obergeschoss, Erdgeschoss Altan, Eingangsbereich Stuck, Felder ausgegrenzt, Fußbodenkacheln, Windfangtür Rest links geätzt, Bauherr war der Bauunternehmer Karl Wiedemann. 09281003
 

Litfaßsäule An der Frauenkirche
(Karte)
Um 1920 Kulturgeschichtlich von Bedeutung 09280667
 

Wohn- und Geschäftshaus (Wiener Café-Cabaret mit Mokka- und Likörstube; Restaurant Postplatz-Kasino) An der Frauenkirche 1 (Hauptanschrift: Postplatz 19, 20, 21)
(Karte)
1864 bis 1867 Markantes, die gesamte Nordseite des Postplatz einnehmendes Gebäude mit ausgewogener spätklassizistischer Fassade, Mittelrisalit hervorgehoben durch Attikafiguren und zwei Balkone, einer getragen durch Karyatiden, Bauherr Eduard Schultze, ursprünglich Victoria Hotel im Mittelteil des Gebäudes, baugeschichtlich, künstlerisch und platzbildprägend von Bedeutung. Reicher Bau in italienischer Neurenaissance. 09280664
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Laden An der Frauenkirche 2
(Karte)
1850er Jahre Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Pilastergliederung im ersten Obergeschoss. Filigraner Stuck. Originale Fenster. 09281741
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Laden An der Frauenkirche 3
(Karte)
1860er Jahre, Sockelgeschosse 1920er Jahre Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Erdgeschoss und erstes Obergeschoss in den 1920er Jahren mit Muschelkalk verkleidet. 09281736
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, abgerundetes Eckhaus An der Frauenkirche 4 (Demianiplatz 14)
(Karte)
Vor 1914 Auch Demianiplatz 14, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Erstes Obergeschoss kannelierte Säulen. Zwei Erker, figürliche Plastiken, umlaufende Balkone. 09281387
 

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Kaufhaus „Zum Strauß“ An der Frauenkirche 5, 6, 7 (Demianiplatz 12, 13)
(Karte)
1912/13 Jugendstilbau mit Vorbild des Wertheim-Kaufhauses in Berlin von Alfred Messel, baugeschichtlich und künstlerisch, kunstgeschichtlich, ortsgeschichtlich und platzbildprägend von Bedeutung 09283015
 

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Frauenkirche mit 17 liegenden Sandsteingrabmalen im Bereich des Außenchors und acht Grablegen an der äußeren Chorwand An der Frauenkirche 16
(Karte)
2. Hälfte 15. Jahrhundert (Kirche); 1696 (Westturm); 1735 (Barockhaube); 17. Jahrhundert (Grabmal Familie Ridinger); 17. Jahrhundert (zwei Grablegen für Kinder); 19. Jahrhundert (Grabmal Familie Vogelsang) Baugeschichtlich, kunstgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Ehemalige Pfarrkirche der südlichen Vorstadt (An der Frauenkirche). Spätgotische Hallenkirche, 1349 als Sühnekirche für die Ermordung von Görlitzer Bürgern durch Friedrich von Biberstein gegründet. Vermutlich 1429 durch Hussiten schwer beschädigt, Abriss 1449, Neubau bis 1486. Erhöhung des Westturms 1696, Barockhaube 1735. Von der Reformation bis 1870 Beerdigungskirche, dann Garnisonskirche. Emporeneinbauten Ende 19. Jahrhundert. Restaurierung 1968–1976.

Äußeres: Hallenkirche, d​er eingezogene Chor m​it 3/8-Schluss, t​eils Bruchstein, t​eils Sandsteinquader. Langhaus u​nd Chor v​on mit Kreuzblumen bekrönten Strebepfeilern umgeben. Hohes Satteldach m​it drei kleinen Zwerchhäusern. Der vorspringende, querrechteckige Westturm a​us Sandsteinquadern, i​m Mauerwerk w​enig über d​as Traufgesims d​es Langhauses hinaufgeführt, s​o dass s​eine barocke Haube n​och vor d​em Giebel d​es Satteldachs liegt. Unter e​inem großen Maßwerkfenster d​er für d​ie Spätgotik ungewöhnlich kräftig u​nd klar gegliederte Haupteingang, e​in Doppelportal i​n flachbogiger Nische. Jede Öffnung i​st von gedrehten Säulen eingefasst, m​it einem Kielbogen geschlossen, geschmückt m​it Kant- u​nd Kreuzblumen, a​n den Ecken m​it Fialen. Darüber a​n der Wand a​uf Kragsteinen e​ine Verkündigungsgruppe, a​uf die w​ohl die musizierenden Engel i​n den Portallaibungen bezogen sind. Neugotische Portalvorhallen a​n der Nord- u​nd Südseite. Lange spitzbogige Fenster a​n Schiff u​nd Chor m​it reichem Fischblasenmaßwerk. Zweigeschossige Sakristei a​n der Chornordseite.

Inneres: Sehr r​eich gestaltete Turmhalle m​it Netzgewölbe, farbig gefassten Schlusssteinen (Adler u​nd Löwe) u​nd je d​rei (jetzt leeren) Nischen a​uf der Nord- u​nd Südseite. In d​er Rückwand r​eich profiliertes Doppelportal, m​it musizierenden Engeln geschmückt. Breit gelagertes, dreischiffiges Langhaus über v​ier Joche m​it schlanken Achteckpfeilern u​nd Netzgewölbe. Der zweijochige Chor v​on größerer Spannweite a​ls das Mittelschiff, m​it Netzgewölbe a​uf Kopfkonsolen. Die Schlusssteine i​m Schiff m​it elf Szenen a​us dem Marienleben, i​m Chor m​it den Evangelistensymbolen. Eine vorzügliche Arbeit d​ie durchbrochene Brüstung a​n der Westseite d​es Langhauses m​it der d​urch alle d​rei Schiffe führenden steinernen Orgelempore. An d​er Nord- u​nd Südseite Treppenaufgänge m​it reich gestalteten Kielbogeneingängen. Kleine kreuzgratgewölbte Sakristei a​n der Chornordseite.

Ausstattung: Aus d​er Erbauungszeit d​ie kleine spätgotische Empore m​it hölzerner Maßwerkbrüstung, schwalbennestartig a​n der Ostseite d​es nördlichen Seitenschiffs. Sonstige Ausstattung spätes 19. Jahrhundert. Zahlreiche Grabsteine a​m Außenchor v​om Nikolaifriedhof, Ende 16. Jahrhundert b​is 18. Jahrhundert.[1]

Spätgotische Hallenkirche, v​on der Reformation b​is 1870 Beerdigungskirche, d​ann Garnisonskirche, spätgotisches Maßwerkfenster, Doppelportal, a​n der äußeren Chorwand a​cht Grablegen: z​wei davon Grablegen für Kinder (17. Jahrhundert), Grablege Familie Ridinger (17. Jahrhundert) u​nd Grablege Familie Vogelsang (19. Jahrhundert), d​ie liegenden Sandsteingrabmale z​um Teil s​ehr gut erhalten s​amt Inschriften.

09280668
 

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Tuchfabrik mit großem Hauptbau, Bau mit Zinnen entlang der Straße, Kutscherhaus mit Remise (Nr. 1a) an der zugehörigen Fabrikantenvilla An der Obermühle 2 und Einfriedungsmauer zum Neißehang An der Obermühle 1, 1a
(Karte)
Erbauung 1866, Wiederaufbau nach Brand 1879 Erbauer von Fabrik und Villa Hentschke, zu DDR-Zeiten auch Kulturheim Friedensgrenze, regionalgeschichtlich, wirtschaftsgeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Ehemals auch Betriebsteil des Feuerlöschgerätewerks. 09280011
 

Fabrikantenvilla der Tuchfabrik An der Obermühle 2
(Karte)
1862 Gebaut von Fabrikbesitzer Hentschke, die dazugehörige angebaute Remise ist an der Obermühle1, 1a, baukünstlerisch und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Erbauer von Fabrik und Villa Hentschke. 09281020
 

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Mühlenanlage mit allen Gebäuden als Bestandteil der Obermühle, dabei der lange zusammengesetzte nördliche Bau und der flussseitige kleinere Bau mit Hechtgaupen, der Mühlgraben und das Wehr An der Obermühle 4
(Karte)
18. Jahrhundert (Kleiner Bau); 19. Jahrhundert (Mühle) Die Mühle umfasste eine Walkmühle und eine Papiermühle, sie hatte einen Kupferhammer (1750 im Plan eingezeichnet), ortsgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung. Ab 1867 als Tuchfabrik. Vom älteren, kleinen Bau wurden Inschriftenplatten abgenommen, die auf ein sehr hohes Alter schließen lassen. Der neuere Bau ist stark verändert. Jecht: Erste Erwähnung 1305 als Mühle zu Kunstinsdorf. Erste Hälfte 16. Jahrhundert geht die Mühle an den Rat über. 09282503
 

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Obermühle; Mühlenanlage mit allen Gebäuden, dabei der lange zusammengesetzte südliche Bau mit dem damit verbundenen kleineren hofbildenden nördlichen Bau, das Wehr über die Neiße mit dem Bau darüber, dazu das Brauhaus als westlichster Bau, das Haus mit Krüppelwalmdach (Nr. 6), das Haus mit Mansarddach weiter oben am Weg und die Mauer entlang des Weges, zeitweise Apeltsche Mühle An der Obermühle 5, 6
(Karte)
18. Jahrhundert (Brauhaus); bezeichnet mit 1832 (Nr. 6); um 1920 (großer Mühlenbau und Mühlentechnik) Regionalgeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Technisches Denkmal mit Becherwerk und Elevatoren, technische Ausstattung 1920 oder eher. Ehemals auch Gerberei (fraglich), Walkmühle, Papiermühle, Kupferhammer, siehe auch An der Obermühle 4, laut ALK-Daten keine Nummer 7. 09281065
 
Vorwerk zur weißen Mauer mit Herrenhaus, Scheune, Lagerhaus und Villa (Nr. 15) An der weißen Mauer 13, 15
(Karte)
1600/1770 Barock und älter (Herrenhaus); Mitte 19. Jahrhundert (Scheune); Ende 19. Jahrhundert (Lagerhaus); um 1915 (Villa) Hier zeitweise im 19. Jahrhundert Brennerei und Hefefabrik, baugeschichtlich, wirtschaftsgeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Vorwerk Hausnummer 13, Flurstücksnummern 168/1 und 167/2, Villa Hausnummer 15, Flurstücksnummer 168/2. 09285059
 
Fabrik mit Lagergebäude (südlicher Bau) und Bürogebäude (nördlicher Bau) An der weißen Mauer 17
(Karte)
1913 Repräsentative Fassaden, Lagergebäude sehr lang, Bürogebäude auf quadratischem Grundriss, gebaut von der Schlesischen Montangesellschaft mbH, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09304899
 

Vier Reliefplatten über den Hauseingängen einer Wohnhauszeile, Gebäude selbst keine Denkmale An der weißen Mauer 22, 24, 26, 28
(Karte)
1933 Gebäude selbst keine Denkmale, künstlerisch von Bedeutung, gebaut als „vier Achtfamilienhäuser“ 09281476
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus, zur Augustastraße frei stehend Augustastraße 1 (Hauptanschrift: Wilhelmsplatz 11)
(Karte)
Um 1880 Baukünstlerisch qualitätvoller Bau in Anlehnung an italienische Palazzoarchitektur, baugeschichtlich, städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung 09281272
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 2
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Fassade abrasiert, im Haus allerdings Reste alter Ausstattung. 09280782
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 3
(Karte)
1892 Historismusfassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Klinkerbau. Erker über erstem, zweitem und Dachgeschoss mit Turm. Über Hofdurchfahrt mit konvexen Balkons mit schmiedeeisernen Gittern. Hofdurchfahrt mit reichem Stuck und Malerei (restauriert oder neu gemalt). 09280781
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Einfriedung und Vorgarten Augustastraße 4
(Karte)
Um 1890 Historismusfassade, baukünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung. Klinkerbau. Rechts Erker erstes, zweites und drittes Obergeschoss, Erdgeschoss Altan, links über Hofdurchfahrt offene Loggien. Hofdurchfahrt Stuck mit Konsolfries und reicher Deckenmalerei (restauriert). 09280780
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten und Einfriedung Augustastraße 5
(Karte)
1889 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Hauseingang Stuck und ornamentale Malerei, letztere auch im Treppenhaus, Fußbodenkacheln. 09280779
 

Augustastraße 6
(Karte)
1886/87 Bauherr Maurermeister Carl Frenzel, Klinker, seitlicher Turmanbau, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. An rechter, offener Seite Türmchen mit Eingang vorgelagert, Fenster in diesem Turm mit farbiger Bleiverglasung, hinten Holzveranden, Treppenhausfenster farbige Bleiverglasung, Erdgeschoss Altan, erstes Obergeschoss Balkon mit Gitter. In Nieschen an der Fassade eine Frauenplastik und eine Vase. 09280778
 

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Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 9
(Karte)
Bezeichnet mit 1892 Historismusfassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Zum Vorderhaus der linke Hofflügel und der Querflügel (letzterer aus Klinker), Haus nach links frei stehend, aber Schließung der Lücke war wohl eingeplant (Brandmauer ohne Fenster, nur Stuckgestaltung). Beide Portale der Hofdurchfahrt mit schön geätzten Scheiben, in Durchfahrt Stuck. Erdgeschoss großer Altan, erstes und zweites Obergeschoss offene Holzveranden. Windfangtüren und Wohnungstüren geätzt, Fußbodenkacheln. Klinkerbau. 09280777
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 10
(Karte)
Bezeichnet mit 1894 Barockisierende Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Klinkerbau, Mittelrisalit neubarock bekrönt, rechts erstes und zweites Obergeschoss Balkons mit schmiedeeisernen Gittern, Gebäude weit in die Tiefe des Grundstücks gestreckt mit Innenhof, letzter linker Hofflügel wird ausgeschlossen. Hofdurchfahrt Stuckprofile. 09280776
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 11
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Veranden bzw. Balkons im Erdgeschoss, erstes und zweites Obergeschoss, drittes Obergeschoss entstellend verändert, Dachlandschaft nicht original, hofseitig große verglaste Holzveranden. 09280775
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 12
(Karte)
Um 1890 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280774
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 13
(Karte)
Um 1890 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280773
 

Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung und Vorgarten Augustastraße 14
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Ladenfront nicht ganz original, Treppenhaus farbig geätzte Fenster. 09280772
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, in Ecklage zur Emmerichstraße, mit Vorgarten Augustastraße 15
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Ecke hochgezogen, Turmaufbau fehlt, Balkons mit schmiedeeisernen Gittern am ersten und zweiten Obergeschoss, Eingangsbereich interessante Fußbodenkacheln. 09280771
 

Mietshaus mit Läden in geschlossener Bebauung, in Ecklage zur Emmerichstraße, mit Hofgebäude Augustastraße 16
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Klinkerbau, Erker über erstem, zweitem und drittem Obergeschoss, Läden verändert wie gesamtes Erdgeschoss, Treppenhaus farbig geätzte Fenster. Hübsches kleines Wirtschafts-Hofgebäude, Klinker mit Holz, an Erkern Bleiverglasung. 09280770
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus, mit Vorgarten Augustastraße 17 (Bahnhofstraße 42)
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Klinkerbau, Fassade geglättet (aller Stuck ab), Erdgeschoss verändert, Eckerker, Decke im Eingangsbereich Art-déco-Bemalung, solche auch im Treppenhaus, schöne Terrazzo-Mosaikfußböden, Treppenhausfenster bunt geätzt. 09280769
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 18
(Karte)
1891 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280372
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 19
(Karte)
1890/91 Bauherr Malermeister Fritz Baum, reich ausgemalte Durchfahrt, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, repräsentative Historismusfassade 09280373
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 20
(Karte)
Um 1890 Historismusfassade, baukünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung 09280374
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 21
(Karte)
Um 1890 Neorenaissance-Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280375
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 22
(Karte)
Um 1890 Neorenaissancefassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280376
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 23
(Karte)
Um 1890 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Hier Firma Dr. Mensching & Spengler GmbH Herstellung von Fruchtsäften und Essenzen. 09280377
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 25
(Karte)
Um 1890 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280378
 

Doppelmietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 26, 27
(Karte)
Bezeichnet mit 1888 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280379
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 28
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280380
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 29
(Karte)
Bezeichnet mit 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280381
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 30
(Karte)
Bezeichnet mit 1891 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280382
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 31
(Karte)
Um 1890 Reicher Fassadenschmuck, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280383
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 32
(Karte)
Um 1890 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280384
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 33
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280385
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung mit Vorgarten Augustastraße 34
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280386
 

Weitere Bilder
Augustastraße 35
(Karte)
1880 Bauherr Baumeister G. Fehler, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280387
 
Litfaßsäule Bahnhofstraße, am Palast-Theater
(Karte)
Um 1920 Kulturgeschichtlich von Bedeutung 09282317
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 1
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Bahnhofstraße mit Errichtung des Bahnhofs 1847 als Verbindung zwischen südlicher Salomonstraße und südlicher Jakobstraße eröffnet und 1850 in Bahnhofstraße benannt. Schon um 1867 bis Brautwiesenplatz und Blockhaus verlängert. 09280349
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 1a
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280350
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 2
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280351
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 3
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280352
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Bahnhofstraße 4
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280353
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 5
(Karte)
1895/1900 Obergeschosse Klinker, originale Tür der Hofdurchfahrt, Teil eines städtebaulich markanten strahlenförmig vom Brautwiesenplatz ausgehenden Wohnquartiers der Nachgründerzeit, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09299953
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 6
(Karte)
1895/1900 Reich gegliederte Fassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280354
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 7
(Karte)
1895/1900 Aufwändige Fassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280355
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 9
(Karte)
1895/1900 Reich gegliederte Fassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280356
 

Mietshaus vom Typus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 10
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280357
 

Mietshaus vom Typus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 12
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280358
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 13
(Karte)
1895/1900 Historistische Fassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280359
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 14
(Karte)
1895/1900 Historistische Fassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280360
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 15
(Karte)
1895/1900 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280361
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 16
(Karte)
1894 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Hintergebäude keine Denkmale, Juni 2017 besichtigt, 09280362
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 17
(Karte)
1875/1885 Historistische Fassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Jugendstilausmalung im Inneren. Hausausstattung ansonsten älter. 09280363
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 18
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280364
 

Königliches Haupt-Steuer-Amt Bahnhofstraße 20
(Karte)
Um 1880 Eckhaus im spitzen Winkel zur Einmündung Gobbinstraße, städtebaulich und stadtgeschichtlich von Bedeutung, bis Januar 2009 irrtümlich unter Nummer 21 in der Liste 09280638
 

Eichamt Bahnhofstraße 21
(Karte)
1928 Bauherr war der Preußische Staat, stilvoller Bau in Neuer Sachlichkeit mit Klinkerflächen, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09302525
 
Packhof Bahnhofstraße 23
(Karte)
1850 Postanschrift Bahnhofstraße 24, zur Niederlage der Waren durchreisender Kaufleute, die Waren werden gewogen, besichtigt und die Imposten und Accise davon entrichtet, das Packhofrecht war der Stadt 1834 verliehen worden, Gebäude 1852 (wahrscheinlich im linken Teil) erweitert, 2010 Abriss des östlichen Gebäudeteils mit drei Fensterachsen, ortsgeschichtlich und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung.

„Packhaus, e​in öffentliches Haus, i​n welchem n​icht nur d​ie eingepackten Waaren e​ine Zeitlang aufbehalten werden, sondern w​o sie a​uch auf- u​nd abgepackt, u​nd zur Entrichtung d​er obrigkeitlichen Gefälle ausgepackt werden müssen; d​er Packhoff, w​enn es e​in großes m​it einem ansehnlichen Hofe versehenes Gebäude ist. In d​er Schweitz e​ine Zust o​der Suste, a​n andern Orten v​on den daselbst befindlichen großen Wagen, a​uch wohl d​ie Wage. Sonst n​ennt man a​uch wohl e​ine jede Niederlage, o​der einen Speicher, e​in Kaufhaus, w​o ein Vorrath v​on allerley Kaufmannsgütern z​u finden ist, e​in Packhaus o​der einen Packhof. S. a​uch den Art. Kruenitz

2) In weitläuftigerm Verstande heißt Niederlage e​in öffentliches z​um gemeinschaftlichen Gebrauch d​er Kaufmannsschaft bestimmtes Haus o​der Gebäude e​iner Stadt, o​der Landes, w​o Waaren abgepackt, eingesetzt, gewogen, visitirt etc. a​uch wohl fremde Kaufleute beherbergt werden. Dergleichen Niederlagshäuser führen n​ach Verschiedenheit d​er Orte, verschiedene Nahmen u​nd sind v​on verschiedener Beschaffenheit: a​ls a) d​ie sogenannten Kaufhäuser, lat. Tabernae tributariae, nämlich solche Gebäude, w​o in e​iner Stadt d​ie Güter d​er Kaufleute u​nter des Raths Bewahrung hingelegt werden, o​der welche z​um <102, 545> Aufenthalt fremder Kaufleute, u​nd zur Verwahrung, ingleichen z​um Verkauf i​hrer Waaren bestimmt sind; b) Packhöfe o​der Packhäuser, w​o die Waaren abgeladen, gewogen, visitiret u​nd die Imposten u​nd Accise d​avon entrichtet werden“

09280639
 

Fassade als Rest des Mietshauses in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 24
(Karte)
Um 1895 Ansonsten Abriss 2010, unter dieser Post-Adresse auch die Berliner Straße 36 und die (ehemalige) Bahnhofstraße 23, siehe dort, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09282067
 

Hotel Vier Jahreszeiten; Hotelbau in geschlossener Bebauung, Hotel seit 1899 zusammen mit Berliner Straße 35 Bahnhofstraße 25
(Karte)
Um 1850 Fassade und Innenräume im Stil des Art Déco überformt, besonders bemerkenswert die Eingangshalle, hier Reste der Gestaltung von Walter Rhaue, Wandreliefs und Kachelöfen, baugeschichtlich, künstlerisch und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09280766
 

Weitere Bilder
Hotel in geschlossener Bebauung (Hotel Habsburger Hof; Haus des Handwerks) Bahnhofstraße 26, 27
(Karte)
1855 (Hotel Nr. 26); 1884 (Hotel Nr. 27) Besteht aus zwei Häusern, der Bahnhofstr. 26, als Wohnhaus errichtet, seit 1905 „Hotel Habsburger Hof“, heute Gaststätte „Haus des Handwerks“, und der Nummer 27, 1884 als Wohnhaus gebaut, 1905 Durchbruch zur Nr. 26, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09280637
 

Hotel Zur Post in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 28
(Karte)
1883 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09280767
 
Bahnhofstraße 29
(Karte)
1882 (Wohnhaus); 1888 (Pferdebahnwagenhalle, Pferdestall und Schmiede) Wohnhaus Putzbau, Halle lang nach hinten mit zwei Einfahrten, im Winkel angebautes Stallgebäude, Stallgewölbe Ziegel, Granitsäulen, Futtertröge, alle Bauten der Pferdebahn Klinker, Pflasterung Granit und Basalt, verkehrsgeschichtlich, stadtgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung. Die Pferdeställe hinten links wurden teils zu Garagen umgebaut. 09305737
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus Bahnhofstraße 33
(Karte)
Um 1860 Im Erdgeschoss und an der abgeschrägten Ecke rundbogige Fenster, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Spätklassizistischer Bau. Auf dem Stadtplan 1867 schon als Jakobstraße 17 eingezeichnet. 09280636
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 34
(Karte)
Um 1895 Fast spiegelgleich mit Nummer 35, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09301732
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 35
(Karte)
Um 1895 Fast spiegelgleich mit Nummer 34, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280365
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 36
(Karte)
Um 1895 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280366
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 37
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Obergeschosse Klinker 09280367
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 38
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280368
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 39
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280369
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 40
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280370
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung und in Ecklage Bahnhofstraße 41
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280371
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus, mit Vorgarten Bahnhofstraße 42 (Hauptanschrift: Augustastraße 17)
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Klinkerbau, Fassade geglättet (aller Stuck ab), Erdgeschoss verändert, Eckerker, Decke im Eingangsbereich Art-déco-Bemalung, solche auch im Treppenhaus, schöne Terrazzo-Mosaikfußböden, Treppenhausfenster bunt geätzt. 09280769
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 43
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Balkons fehlen. 09281670
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 44
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Balkons fehlen, hinten offene Holzveranden. 09281669
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 45
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Innentüren mit schön geätztem Glas, Treppenhausfenster ebenso mit figürlichen Motiven, hinten offene Holzveranden. 09281668
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 46
(Karte)
Um 1890 In Hofdurchfahrt und Treppenhaus Schablonenmalerei der 1920er Jahre, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09281667
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit linkem Seitenflügel und Hofgebäude mit Remisen Bahnhofstraße 47
(Karte)
1891 Bauherr war der Maurermeister Conrad Silber, in Hofdurchfahrt Stuck, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09281666
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 48
(Karte)
Um 1895 Obergeschosse verklinkert, in Hofdurchfahrt Reste von Schablonenmalerei und Deckengemälde, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Treppenhausfenster geätzt 09281665
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 49
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09281664
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Läden, Eckhaus Bahnhofstraße 50 (Konsulstraße 37)
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Aufwendig gestaltet. Eckladen und zwei weitere Läden, letztere mit originalen Fronten. Ecke zur Konsulstraße hochgezogen, Turm nicht mehr vollständig. An Ecke in erstem und zweitem Obergeschoss Balkons mit Gittern. Im Treppenhaus Reste geätzter Fenster. Laut ALK-Daten auch Konsulstraße 37. 09281663
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Eckladen, Eckhaus zur Konsulstraße Bahnhofstraße 51
(Karte)
1899 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Ecke zur Konsulstraße hochgezogen, hier Balkons mit Gittern im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss. Ganz rechts noch weiterer Laden mit originaler Front. 09280890
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 51a
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Haus macht Knick in die Schillerstraße, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Hübsche, teilweise geätzte Treppenhausfenster. Im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss Balkons mit Gittern. 09280891
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, markanter Kopfbau zur Schillerstraße Bahnhofstraße 52
(Karte)
1891 Reiche historistische Fassadengliederung, baugeschichtlich, städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung. Eingang an Schillerstraße, darüber Erker im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss, im Eingangsbereich Art-déco Schablonenmalerei, Ecke ist wie Turm ausgebildet und dementsprechend behelmt (1986 neu gemacht), Eckvorbau zerstört, Eingangsbereich an Bahnhofstraße mit viel Wandmalerei, lässt auf aufwendige Innengestaltung schließen. 09280863
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 53
(Karte)
Um 1870 Ausgewogene Gründerzeitfassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, im Eingangsbereich Stuck in Kehle und Reste von Malerei 09280864
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 54
(Karte)
Um 1870 Ausgewogene Gründerzeitfassade, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung, klassischer Aufbau mit Dreiecksgiebel, Eingangsbereich Stuck an der Decke, Medaillon, Fußbodenkacheln 09280865
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 55
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Klassischer Aufbau mit Dreiecksgiebel. Schöne rundbogige Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. Fußbodenkacheln. 09280866
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 56
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Balkon im ersten Obergeschoss fehlt. Im Eingangsbereich etwas Stuck an der Decke. Schöne runde Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. 09280867
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 57
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Schöne rundbogige Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. 09280868
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 58
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Schöne rundbogige Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. 09280869
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 59
(Karte)
Um 1890 Im Eingangsbereich Stuck in Kehle und Reste interessanter Art-déco-Wandmalerei von Richard Plötz 1939, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Rundbogige Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. Im Treppenhaus auch Reste von Wandmalerei. 09280870
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus zur Blockhausstraße Bahnhofstraße 60
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse verklinkert, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280878
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 61
(Karte)
Um 1895 Obergeschosse verklinkert, Haus identisch mit Nummer 62, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Windfangtür und Treppenhausfenster schön geätzt, teils figürlich. 09280879
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 62
(Karte)
Um 1895 Obergeschosse verklinkert, Haus identisch mit Bahnhofstraße 61, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Seitenrisalite mit Zwerchgiebeln, hier fehlt der linke Giebelaufsatz. Windfangtür und Treppenhausfenster sehr schön geätzt. 09280880
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bahnhofstraße 63
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280881
 
Mietshaus vom Typus in geschlossener Bebauung, mit zwei Läden Bahnhofstraße 64
(Karte)
Um 1895 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Originale Ladenfronten. 09280882
 
Eisenbahngebäude mit Anbau, Wohnhaus und kleines Nebengebäude Bahnhofstraße 64a
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert (Hauptbau) Bahnstrecke Görlitz–Dresden; alles Klinker, eisenbahngeschichtlich von Bedeutung 09300546
 

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Wohnhaus und drei Gewerbebauten Bahnhofstraße 65, 66
(Karte)
1895–1905 Grundstücke mit der gesamten Bebauung, dabei die drei gewerblichen Bauten links (teils aus Klinker) und Wohnhaus rechts, alle Gebäude mit verschiedenen Gesimsen gegliedert, originaler Erhaltungszustand, baugeschichtlich von Bedeutung. Wohnhaus Nummer 67 Abbruch. 09282374
 

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Lokschuppen Bahnhofstraße 74
(Karte)
3. Viertel 19. Jahrhundert Bahnstrecke Görlitz–Dresden; Klinker, zum Parkhaus umgebaut, so dass nur die Vorderfassade noch steht, eisenbahngeschichtlich von Bedeutung. Klinkerbau, Rundbau zum Jakobstunnel fehlt. Das waren die alten Lokschuppen. Originale Holz- und Eisenfenster. Flacher, zurückgesetzter Bau auf der linken Seite ruinös, nicht erhaltenswert. 09280765
 

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Hauptpost und Bahnhof Görlitz (Sachgesamtheit) Bahnhofstraße 75, 76, 77, 77a
(Karte)
1847–1920 Sachgesamtheit Hauptpost und Bahnhof Görlitz mit den Einzeldenkmalen: Empfangsgebäude (Nr. 76), Postgebäude mit Nebengebäude (Nr. 75), Bahn-Verwaltungsgebäude mit Eisenbahnerheim (Nr. 77), Bahnsteighalle mit allen Bahnsteigen, Überdachungen und Häuschen, die Mauer zur Bahnhofstraße (Nr. 77a), zwei Güterabfertigungsgebäude und zwei lange Güterschuppen westlich des Bahnhofs einschließlich der Granitpflasterungen, ein Güterabfertigungsgebäude mit Güterschuppen südlich davon, der nahe gelegene Eingangsbau zu den unterirdischen Bahnsteigzugängen, Verwaltungsgebäude, Wasserturm und Stellwerk B5 als Reiterstellwerk mit dem 1916 in Betrieb genommenen elektromagnetischen Stellwerk 1907/12 an der Sattigstraße, ein Wasserkran sowie die im südöstlichen Bahnhofsgelände gelegene Unterführung der Zittauer Strecke mit seitlichen Stützmauern, Fußgängerbrücke, Stahlfachwerkbrücke der Breslauer Strecke und Tunnel und Mauer zur Bahnhofstraße, Nr. 77a (siehe auch Obj. 09282065, gleiche Anschrift); eisenbahngeschichtlich, baugeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung 09304008
 

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Empfangsgebäude (Nr. 76), Postgebäude mit Nebengebäude (Nr. 75), Bahn-Verwaltungsgebäude mit Eisenbahnerheim (Nr. 77), Bahnsteighalle mit allen Bahnsteigen, Überdachungen und Häuschen, die Mauer zur Bahnhofstraße (Nr. 77a), zwei Güterabfertigungsgebäude und zwei lange Güterschuppen westlich des Bahnhofs einschließlich der Granitpflasterungen, ein Güterabfertigungsgebäude mit Güterschuppen südlich davon, der nahe gelegene Eingangsbau zu den unterirdischen Bahnsteigzugängen, Verwaltungsgebäude, Wasserturm und Stellwerk B5 als Reiterstellwerk mit dem 1916 in Betrieb genommenen elektromagnetischen Stellwerk 1907/12 an der Sattigstraße, ein Wasserkran sowie die im südöstlichen Bahnhofsgelände gelegene Unterführung der Zittauer Strecke mit seitlichen Stützmauern, Fußgängerbrücke, Stahlfachwerkbrücke der Breslauer Strecke und Tunnel (siehe auch Obj. 09304008, gleiche Anschrift) Bahnhofstraße 75, 76, 77, 77a
(Karte)
1872/73 (Stützmauern der Unterführung, Tunnel und Fußgängerbrücke); 1912 (Eisenbahnbrücke); 1912/1913 (Wasserturm); 1914/1915 (Post); 1914 bis 1917 (Güterabfertigungsgebäude mit Güterschuppen, Mauer mit Tor); 1915 bis 1917 (Empfangsgebäude und Verwaltungsbau); um 1915 (Eingangsbau in die unterirdischen Bahnsteigzugänge); vor 1916 (Stellwerk B5); um 1920 (Eisenbahnerheim) Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Post und Bahnhof Görlitz; entworfen wurde der Bahnhof von der Direktion Breslau und Herrn Regierungsbaumeister Eckert, Elektrifizierung der Strecke 1923, eisenbahngeschichtlich, baugeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung[Ausführlich 2] 09282065
 

Wohnhaus Bahnhofstraße 78
(Karte)
Um 1830 Eingeschossig mit Krüppelwalmdach, entweder Relikt der ländlichen Bebauung vor Erstellung der Bahnstrecke oder Bahnbau, genutzt von der Bahn als Materialien-Magazin, ortsgeschichtliche und baugeschichtliche Bedeutung 09303569
 
Verwaltungsgebäude der Eisenbahn Bahnhofstraße 100
(Karte)
1914–1917 Bahnstrecke Görlitz–Dresden; Putzbau, eingeschossig mit Walmdach und durchgestecktem Mittelgiebel, eisenbahngeschichtlich von Bedeutung. Nach den Baupolizei-Akten wird das das Aufenthaltsgebäude sein. 09302714
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 1
(Karte)
Um 1820 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Schlichtes schmales Haus. Zwei große Hechtgaupen. 09280065
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 2
(Karte)
Um 1860 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280344
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 3
(Karte)
Um 1860 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280343
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 5
(Karte)
Um 1860 Städtebaulich von Bedeutung 09280342
 
Wohnhaus Bautzener Straße 6a
(Karte)
1870er Jahre Gebäude hinter Nummer 6 gelegen, baugeschichtlich von Bedeutung 09301910
 
Wohnhaus Bautzener Straße 6b
(Karte)
1870er Jahre Gebäude hinter Nummer 5 gelegen, baugeschichtlich von Bedeutung 09301911
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Bautzener Straße 8
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280340
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 9
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280339
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus Bautzener Straße 10
(Karte)
1879 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280338
 
Wohnhaus mit Laden in geschlossener Bebauung, Eckhaus Bautzener Straße 11
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280485
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 13
(Karte)
1875/1885 Städtebaulich von Bedeutung 09280469
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 17
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280473
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 18
(Karte)
1875/1885 Städtebaulich von Bedeutung 09280474
 

Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung und Hintergebäude Bautzener Straße 20
(Karte)
1860er Jahre Hintergebäude ehemals Möbeltischlerei Bruno Schröter, baugeschichtlich von Bedeutung 09280468
 
Wohnhaus, nach rechts in geschlossener Bebauung, und Kirche der Katholisch-Apostolischen Gemeinde dahinter Bautzener Straße 21
(Karte)
1862 (Wohnhaus); 1900/01 (Kirche) Gebaut von der apostolischen Gemeinde, später an die Siebenten-Tags-Adventisten übergegangen, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Die apostolische Kirche ist 1900 vom Grundstück der Ressource Johannes-Wüsten-Straße 23 hierhergezogen. 09280467
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 22
(Karte)
1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280466
 

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Diakonissenhaus, Erweiterungsbau von Haus Bethanien Landeskronstraße 57, Kopfbau mit der Landeskronstraße Bautzener Straße 23
(Karte)
1902 Villenartig in neubarocker Formensprache, baugeschichtlich von Bedeutung. Großer geschwungener Giebel, Haus möglicherweise im 20. Jahrhundert überformt. 09280460
 
Mietshaus vom Typus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 25
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09282074
 
Mietshaus vom Typus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 28
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09282073
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 30
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09282072
 

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Hotel Stadt Leipzig in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 31
(Karte)
Ende 19. Jahrhundert Klinker, Historismusfassade, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09282071
 

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Görlitzer Getreide-Brennerei; Presshefe-Sprit- und Malzfabriken Hagspihl und Co. Commandit-Gesellschaft (Sachgesamtheit) Bautzener Straße 32, 33
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Sachgesamtheit Presshefe-Sprit- und Malzfabriken Hagspihl und Co. Commandit-Gesellschaft mit folgenden Einzeldenkmalen: Fabrikantenvilla, Villengarten und Einfriedung, Pflasterung, Springbrunnen aus Terrakotta mit Rübezahl aus Zinkblech als Brunnenfigur im Dreieck Hilger-/Bautzener Straße und Terrakottabrunnen mit figürlichen Darstellungen an der Bautzener Straße, Fabrikgebäude aus Klinker entlang der Hilgerstraße, Pflanzhaus im hinteren Teil des Grundstücks, Dampfkompressor von 1924 für die Malzdarre sowie die Pflasterung im Hofbereich (siehe Bautzener Straße 32, Obj. 09282076) und eine weitere Fabrikantenvilla (siehe Bautzener Straße 33, Obj. 09282075); mit Übernahme der seit 1858 bestehenden Dampf-Mälzerei und -Brennerei durch Guido Hagspihl im Jahre 1862 Beginn einer erfolgreichen, innovationsfreudigen Unternehmensentwicklung, u. a. Eigenentwicklung einer Presshefesiebmaschine, zwei Fabrikantenvillen mit aufwändigem Villengarten und ständige bauliche Erweiterungen der Produktionsanlagen zeugen vom wirtschaftlichen Erfolg des innerhalb der Görlitzer Industriegeschichte bedeutenden Unternehmens, das zu DDR-Zeiten eine von nur fünf produzierenden Hefefabriken war, die Fabrikantenvilla mit Villengarten zeugt zudem vom hohen Repräsentationsanspruch des Fabrikanten, somit kommt dem zum Teil mit originaler technischer Ausstattung erhaltenen Ensemble eine außerordentliche industriegeschichtliche, technikgeschichtliche, baugeschichtliche und gartenkünstlerische Bedeutung zu[Ausführlich 3] 09302672
 

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Fabrikantenvilla, Villengarten mit struktur- und raumbildender Bepflanzung, Wegesystem und Einfriedung sowie Springbrunnen aus Terrakotta mit Rübezahl aus Zinkblech als Brunnenfigur im Dreieck Hilger-/Bautzener Straße und weiterer Terrakottabrunnen mit figürlichen Darstellungen an der Bautzener Straße, Fabrikgebäude aus Klinker entlang der Hilgerstraße, Gewächshaus im hinteren Teil des Grundstücks, Dampfkompressor von 1924 für die Malzdarre sowie die Pflasterung im Hofbereich (siehe auch Sachgesamtheitsdokument Obj. 09302672) Bautzener Straße 32
(Karte)
1875 (Fabrikantenvilla); 2. Hälfte 19. Jahrhundert (Villengarten/Landhausgarten); 1884 (Brennerei an der Hilgerstraße) Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Presshefe-Sprit- und Malzfabriken Hagspihl und Co. Commandit-Gesellschaft; Bauherr Fabrikbesitzer Hagspihl, 1912 als Contor der Fabrik bezeichnet, baugeschichtlich, technikgeschichtlich und gartenkünstlerisch von Bedeutung[Ausführlich 4] 09282076
 

Fabrikantenvilla (siehe auch Sachgesamtheitsdokument Obj. 09302672) Bautzener Straße 33
(Karte)
Um 1865 Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Presshefe-Sprit- und Malzfabriken Hagspihl und Co. Commandit-Gesellschaft; Bauherr Hagspihl, war mit der heutigen Bautzener 32 ein Flurstück, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09282075
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 37
(Karte)
Um 1850 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Seitenrisalite mit rundbogigen Fenstern 09282498
 
Gemeindehaus der Lutherkirche mit Kindergarten, in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 38
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09280461
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 39
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280462
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 40
(Karte)
Um 1890 Städtebaulich von Bedeutung 09280463
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 41
(Karte)
1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280464
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung und Hofgebäude Bautzener Straße 42
(Karte)
1857–1867 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280465
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 43
(Karte)
1864 Bauherr war der Bäckermeister Wolf, Haus bald darauf im Besitz des Kaufmanns Hagspihl, städtebaulich von Bedeutung. Fassade geglättet, originales Hofdurchfahrtstor, Mittelrisalit hochgezogen. 09285614
 

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Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung und Hinterhaus Bautzener Straße 46
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280475
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 47
(Karte)
1857–1867 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280476
 

Weitere Bilder
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 48
(Karte)
1875/1885 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Hofflügel 2007 als Denkmal gestrichen 09280477
 

Wohnhaus, ländlich, heute in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 49
(Karte)
1. Hälfte 19. Jahrhundert Ländlicher Bau, eines der ältesten bestehenden Häuser der Straße, baugeschichtlich von Bedeutung 09280486
 
Straßenfassade eines Mietshauses Bautzener Straße 51
(Karte)
1875/1885 (Fassade) Städtebaulich von Bedeutung. 25. April 2000: Genehmigung für Teilrückbau bis erstes Obergeschoss. Das erfolgte 2002. 09280488
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 55
(Karte)
1857–1867 Städtebaulich von Bedeutung 09280491
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Bautzener Straße 56
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280484
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Bautzener Straße 57
(Karte)
Um 1890 Obergeschosse Klinker, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280483
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 58
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280482
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Bautzener Straße 59
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Erhaltenswerte alte Werbung an der Fassade. 09280481
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 60
(Karte)
1837 Bauherr war ein Schmied, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280480
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 61
(Karte)
Um 1840 Städtebaulich von Bedeutung 09280479
 
Wohnhaus in geschlossener Bebauung Bautzener Straße 62
(Karte)
1849 Bauherr war der Seilermeister Adolph Springer, städtebaulich von Bedeutung. 1851 Einbau einer Dachstube, 1868 Vergrößerung des linken Erdgeschossfensters, in der Mitte wird aus dem Fenster ein zusätzlicher Eingang. Haus war damals im Erdgeschoss noch rundbogig. Hofgebäude etwas nach rechts versetzt, stehen noch. 09280478
 

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Fabrikantenvilla, Villengarten, Gartenhäuschen und Einfriedung Bergstraße 1
(Karte)
1895 Villa der Orleanfabrikanten Kaufmann und Müller, Gartenhäuschen aus Klinker. Grundstück wird begrenzt von der Stadtmauer, ein Turm befindet sich auf dem Grundstück, baugeschichtlich und gartenkünstlerisch von Bedeutung. Villa des Orleanfabrikanten Kaufmann (und Müller), Architekturgliederungselemente Klinker, dazwischen Putz. Allerhand Fachwerk in den oberen Bereichen. Wintergarten mit Eisenfenstern. Eingeschlossen ein kleines Gartenhäuschen aus Klinker. Grundstück wird begrenzt von der Stadtmauer, ein Turm befindet sich auf dem Grundstück. Auf dem Turm eine Fahne mit Angaben „1598 und 1663“. Müller vielleicht auch Schuhfabrikant. Fabrik östlich ist 1867 als Maschinenbauanstalt im Plan.[Ausführlich 5] 09280897
 

Fabrikhalle mit Sheddächern, ursprünglich Tuchfabrik Bergstraße 2 (Hauptanschrift: Uferstraße 30)
(Karte)
3. Viertel 19. Jahrhundert Baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, laut Karte von 1867 Tuchfabrik 09281041
 

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Mietshaus in nach rechts geschlossener Bebauung Bergstraße 3
(Karte)
Um 1890 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Schöne Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. 09280896
 

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Mietshaus in geschlossener Bebauung Bergstraße 4
(Karte)
Um 1890 Historistische Fassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Schöne Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. 09280895
 

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Mietshaus in geschlossener Bebauung Bergstraße 5
(Karte)
Um 1890 Historismusfassade, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. In Hauseingang Plastik eines Renaissance-Mannes. Schöne Treppenhausfenster mit verschiedenem Glas. 09280894
 

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Mietshaus in geschlossener Bebauung Bergstraße 6
(Karte)
Um 1890 Reicher Fassadenschmuck, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Hofseitig Balkons. 09280893
 
Litfaßsäule Berliner Straße, Ecke Salomonstraße
(Karte)
Um 1920 Kulturgeschichtlich von Bedeutung 09281251
 

Mietshaus mit Läden, Eckhaus Berliner Straße 1 (Postplatz 17)
(Karte)
Um 1870 Abgestumpfte Ecke, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Abgestumpfte Ecke, durch zwei Erkersäulen ab dem ersten Obergeschoss betont.[Ausführlich 6] 09281388
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 2
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Schönes spätklassizistisches Haus, als Fassadenzier klassische Fensterbedachungen, Gurtgesimse, Sohlbänke, im ersten Obergeschoss fein reliefierte Brüstungsfelder. das Erdgeschoss wurde wohl um 1900 komplett als Ladenfront aufgebrochen. 09285572
 

Mietshaus mit Läden in geschlossener Bebauung Berliner Straße 3
(Karte)
Um 1870 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Ohne Hinterhaus. Schönes spätklassizistisches Haus. Es finden sich viele Elemente der Fassadenzier der Zeit: gerade Fensterbedachungen, Gurtgesimse, Sohlbänke, im ersten Obergeschoss in Pilaster gefasste Brüstungsfelder. Das Erdgeschoss wurde wohl um 1900 als Ladenfront aufgebrochen und gestaltet. 09281386
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 4
(Karte)
Um 1910 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Neuklassizistische Gestaltung. 09281385
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 5
(Karte)
Um 1870 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Fassade geglättet, Bleiglasfenster mit floraler Ornamentik im Treppenhaus 09285573
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Berliner Straße 6
(Karte)
Um 1870 Städtebaulich von Bedeutung, Fassade fast vollständig geglättet 09285574
 

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Kaufhaus mit Straßburg-Passage, mit allen Läden und der inneren Gestaltung des Kaufhauses Berliner Straße 7, 8
(Karte)
1898 als Kaufhaus, 1908 als Passage Angelegt von Otto Straßburg durch den Architekten Gerhard Röhr, Innenarchitektur Architekt E. von Wachtel, 1908 als Passage überdacht und umgewandelt, baugeschichtlich, kulturgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung 09281384
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Berliner Straße 9
(Karte)
Um 1870 Fassade geglättet, städtebaulich von Bedeutung, Reste von Stuck im Eingangsbereich 09285575
 

Kaufhaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 10
(Karte)
Um 1910 Im zweiten und dritten Obergeschoss noch Gestaltung um 1870 erhalten, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss um 1910 zum Kaufhaus umgestaltet, schöne Lichthöfe, originale innere Kaufhausausstattung, baugeschichtlich und städtebaulich und kulturgeschichtlich von Bedeutung 09281382
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Berliner Straße 11
(Karte)
1860–1880 Städtebaulich von Bedeutung 09301734
 

Mietshaus mit Läden in geschlossener Bebauung Berliner Straße 12
(Karte)
Um 1870 Städtebaulich von Bedeutung, Mittelrisalit und Dachhäuschen, originale Fenster, Rest farbiger Bleiglasfenster 09285576
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Läden mit originalen Fronten Berliner Straße 13
(Karte)
Um 1912 Um 1910/15 neuklassizistische Pilastergliederung, Erdgeschoss teils mit Originalausstattung der Läden (u. a. eines Schmuckgeschäftes) um 1910, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, ohne Hinterhaus 09281381
 

Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, Stahlbetonskelett, Eckhaus Berliner Straße 14 (Hauptanschrift: Hospitalstraße 36)
(Karte)
1910 Stahlbetonskelett, Eckhaus, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Typus in Messebaunachfolge, Neuklassizistische Pilastergliederung. Erdgeschoss gestört. 09281380
 

Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung, Eckhaus Berliner Straße 15 (Hauptanschrift: Hospitalstraße 8)
(Karte)
1860er Jahre Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Originale Haustür. 09281445
 

Mietshaus mit Läden in geschlossener Bebauung Berliner Straße 16
(Karte)
Um 1870 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09282723
 

Mietshaus mit Läden in geschlossener Bebauung Berliner Straße 17
(Karte)
Um 1880 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Fassade mit Stilelementen der Neorenaissance 09285637
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 18
(Karte)
1870er Jahre Geglättete Fassade, städtebaulich von Bedeutung. Eine Fassade mit Haus Nummer 19. 09280604
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 19
(Karte)
1870er Jahre Städtebaulich von Bedeutung. Eine Fassade mit Haus Nummer 18, geglättete Fassade. 09280605
 

Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung, Eckhaus Berliner Straße 20 (Schulstraße 6)
(Karte)
Nach 1875 Fassade mit Gestaltungselementen des Art Déco, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09285419
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus Berliner Straße 21 (Schulstraße 5)
(Karte)
2. Hälfte 19. Jahrhundert Fassade in Erd- und erstem Obergeschoss 1920er Jahre, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung 09280603
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit zwei Läden mit originaler Front Berliner Straße 22
(Karte)
Um 1870 Städtebaulich von Bedeutung 09285579
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung und Hintergebäude (Nr. 23a) Berliner Straße 23, 23a
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Hintergebäude mit gewerblicher Nutzung. Fassade mit Pilastergliederung. 09280602
 

Wohnhaus mit Laden in geschlossener Bebauung und Hintergebäude (Nr. 24a) Berliner Straße 24, 24a
(Karte)
1880er Jahre Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Hintergebäude mit gewerblicher Nutzung, um 1900. 09280601
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung und Hintergebäude Berliner Straße 25
(Karte)
1865 Bauherr Gottlob Schmidt, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Tordurchfahrt mit Blattornamentik, zwei aufstrebende Bäume mit Blättern. Zeichen eines Sterns und eines Wappens mit Kreuz. 09280600
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit Resten originaler Schaufenster, und Hintergebäude Berliner Straße 26
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280599
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 27
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280598
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung und Hintergebäude Berliner Straße 28
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280597
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit originaler Ladenfront und Hintergebäude Berliner Straße 29
(Karte)
Um 1900 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280596
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung mit Hintergebäude Berliner Straße 30
(Karte)
Um 1910 (Fassade) Baugeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung. Hintergebäude vermutlich ehemalige Taschentuchweberei. Danach Pharmaziegroßhandel. Inschrift (Albert) Nachfolger Gebrüder Kunz. Originale Ausstattung (Fenster, Treppengeländer, Türen) Grün-weiße Kacheln in der Hofdurchfahrt. Fassade im Jugendstil, angelehnt an den österreichischen Sezessionsstil. 09280595
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit linkem Hofflügel Berliner Straße 31
(Karte)
Um 1870 Städtebaulich von Bedeutung, Fassade geglättet 09282505
 

Reichshallentheater Berliner Straße 32
(Karte)
Um 1870 Ehemals mit Restaurant im Vorderhaus und Saalgebäude dahinter, erster Bauherr Fleischermeister August Altmann, ortsgeschichtlich von Bedeutung. Die Namen lauteten u. a. auch Zur Deutschen Reichshalle, Cafè und Weinhaus Astoria, ab 1925 Lichtspieltheater „Deutling-Palast“, Capitollichtspiele, Rüdiger Gaststätten und Tanzbar California, Saalgebäude für 800 Personen dahinter eingestürzt. 09282504
 

Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Berliner Straße 33
(Karte)
Um 1880 Zunächst wohl Hotel „Storz“, später mit Berliner 34 „Hansa-Hotel“, städtebaulich von Bedeutung. Hauptgesims als Konsolfries. Fassade geglättet. 09285580
 

Hansa-Hotel in geschlossener Bebauung Berliner Straße 34
(Karte)
1870er Jahre Zunächst „Deutsches Haus“, Ausstattung im Foyer um 1923, im Restaurant farbige Bleiglasfenster, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Das Hansa-Hotel entstand aus der Zusammenlegung von Hotel „Storz“ (Berliner Straße 33) und dem Hotel „Deutsches Haus“. 60 Zimmer, Aufzug, Zentralheizung, eigene Wäscherei, Kühlanlage für das Bier. Fassade fast völlig geglättet und um ein Geschoss aufgestockt. 09280594
 

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Hotel Vier Jahreszeiten; Hotelbau in geschlossener Bebauung, Hotel seit 1899 zusammen mit Bahnhofstraße 25 Berliner Straße 35
(Karte)
Um 1870 Abgeschrägte Ecke zweifach gebrochen, Fassade und Innenräume im Stil des Art Déco überformt, bemerkenswert die Eingangshalle mit Resten der Gestaltung von Walter Rhaue, Wandreliefs und Kachelöfen, baugeschichtlich, künstlerisch und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09301520
 

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Hohenzollernhof; Hotel in geschlossener Bebauung mit Saalbau nach hinten, Eckhaus Berliner Straße 36
(Karte)
1889/90 Postanschrift Berliner Straße 24, abgestumpfte Ecke zweifach gebrochen, Bauherr war der Bauunternehmer Louis Frenzel, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Bis 2009 Adresse Berliner Straße 36. 09280593
 
Hotel Stadt Dresden in geschlossener Bebauung Berliner Straße 37
(Karte)
Um 1860 Bau als Gasthof schon seit spätestens 1864 unter Otto Schneider, mit zwei Kegelbahnen und schönem Garten, seit 1893 „Stadt Dresden“, 1913 Umbau unter Arthur Hoessler, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Der Saal wurde abgerissen. 09280592
 
Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 38
(Karte)
1861 Bauherr war der Ziegelmeister Karl Gottlieb Urban, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Fabrik im weiteren Hofraum waren wahrscheinlich die Heros-Fahrradwerke. Fabrik abgebrochen. 09280591
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung mit zwei Läden mit originaler Front Berliner Straße 38a
(Karte)
1884 Bauherr war der Zimmermeister Wilhelm Schulz, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280590
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 39
(Karte)
1885 Bauherr war Oberbahnmeister Pingel, städtebaulich von Bedeutung, Fassadenzier nicht mehr vorhanden 09280589
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit originaler Ladenfront Berliner Straße 40
(Karte)
1882 Bauherr wohl der Bauunternehmer Wabersky, stadtbaugeschichtlich von Bedeutung. Originales Portal und Tür. Krause ist von der Salomonstraße 10. Fassade geglättet, mit originaler Ladenfront von 1896. 09280588
 

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Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 41
(Karte)
1881 Bauherr war Bauunternehmer Wabersky, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280587
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit originaler Ladenfront Berliner Straße 42
(Karte)
1873 Bauherrin war Frau Kaufmann Hensel, Grundstück ehemals mit Salomonstraße 10, 11, 12, aufwändige Gründerzeitfassade, baukünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung 09280586
 

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Hotel Görlitzer Hof (ehemals Hotel Kaiserhof); Hotel in geschlossener Bebauung, mit Speisesaal dahinter, ein Grundstück mit Salomonstraße 9, dort als Nebengebäude Pferdestall und Wagenschuppen sowie Klinkermauer mit Einfahrt Berliner Straße 43 (Salomonstraße 9)
(Karte)
1877 Bauherr Gottlieb Urban, Hotel ab 1891 Kaiserhof genannt, nach 1945 Görlitzer Hof, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Speisesaal dahinter und die Nebengebäude Pferdestall und Wagenschuppen auf dem Grundstück Salomon 9 sind Abbruch. 09280585
 
Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit Resten zweier originaler Ladenfronten Berliner Straße 44
(Karte)
1877 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280584
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Berliner Straße 45
(Karte)
1877 Städtebaulich von Bedeutung, Laden mit neuer Front, originale Haustür, geglättete Fassade 09285581
 

Wohnhaus in geschlossener Bebauung, mit Laden Berliner Straße 46
(Karte)
1876 Bauherr Maurermeister Voigt, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, spätklassizistische Fassade 09280583
 
Mietshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 47
(Karte)
1881 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung, Fassade in Erdgeschoss und erstes Obergeschoss geglättet oder verändert 09280582
 
Engelapotheke; Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 48
(Karte)
1881 Baugeschichtlich, baukünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung 09280581
 
Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 49
(Karte)
1881 Baugeschichtlich, baukünstlerisch und städtebaulich von Bedeutung 09280580
 

Spaten-Bräu; Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 50 (Salomonstraße 2)
(Karte)
1880 Von jeher mit Gaststätte, Bauherr Zimmermeister I. W. Schulz, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Reicher Fassadenschmuck mit Formen der Neorenaissance. Seit mindestens 1885 Restauration. 1889 „Zum Münchner Spaten“, 1903 „Augustinerbräu“, 1908 Rückbenennung „Zum Spatenbräu“, gebräuchlichster Name „Spatenbräu“. 1919 kurzzeitig „Zum Halbmond“, nach dem Krieg HOG Weinstube, Landskronbierstube, heute „Die Bierstube“, die Fenster hatten eine schöne Bleiverglasung, sie wurden 1995 an die Partnerstadt Wiesbaden übergeben und dort in die Gaststätte „Stadt Görlitz“ eingebaut. 09280535
 

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Café Fledermaus; Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung (Salomonstraße 1) mit originaler Ladenfront sowie Kopfbau mit Laden und vorgelagertes Café als spitzwinkliger Flachbau (beide Berliner Straße 51) Berliner Straße 51 (Salomonstraße 1)
(Karte)
1857 (erster Bau, Salomonstraße 1); 1889 (Kopfbau, Berliner Straße 51); 1899 (Anbau Café Fledermaus, Berliner Straße 51) Bauherr Appreteur Robert Fischer, baugeschichtlich, baukünstlerisch und straßenbildprägend von Bedeutung. Der hohe Kopfbau der beiden Straßenzüge fünfgeschossig. Der spitzwinklige Bau eingeschossig mit dem Café Fledermaus, dieses 1899 als Eisenkonstruktion gebaut. 1993 abgebrannt und zweigeschossig neu aufgebaut. 09280534
 
Mietshaus mit Laden in geschlossener Bebauung, Eckhaus zur Berliner Straße Berliner Straße 52 (Hauptanschrift: Hospitalstraße 35)
(Karte)
1886 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280695
 

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Commerzbank; Löbauer Bank in geschlossener Bebauung Berliner Straße 53
(Karte)
1911 Pläne vom Görlitzer Baumeister Franz Grunert, im zweiten Obergeschoss an der Fassade fünf vollplastische Figuren, gebaut als Löbauer Bank, in den 1920er Jahren in der Commerz- und Privatbank AG Hamburg-Berlin aufgegangen, architekturgeschichtlich, baukünstlerisch und ortsgeschichtlich von Bedeutung. Stilistisch in Lossow-&-Kühne-Nähe. 09280696
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit originaler Ladenfront Berliner Straße 54
(Karte)
Um 1860 Stadtbaugeschichtlich von Bedeutung. Originale Ladenfront in allen senkrechten Elementen. 09280697
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, mit Resten originaler Ladenfront Berliner Straße 55
(Karte)
Um 1860 Städtebaulich von Bedeutung, mit Resten der originalen Ladenfront (allen senkrechten Elementen) 09280698
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 56
(Karte)
Um 1860 Städtebaulich von Bedeutung 09280699
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 57
(Karte)
1860er Jahre Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280700
 

Weitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 58
(Karte)
Um 1860 Mit Ladenpassage aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg, baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280701
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 59
(Karte)
Um 1860 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung 09280702
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung, Eckhaus Berliner Straße 61 (Dr.-Friedrichs-Straße 1)
(Karte)
1860er Jahre Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung. Fassade etwas überformt, Erdgeschoss verändert, Fenster am Erker im ersten Obergeschoss verändert. Zum Teil originale Ladeneinrichtung (Treppe und Vitrinen) aus den 30er und 40er Jahren. 09280703
 

Diskonto-Gesellschaft; Bankgebäude, Eckhaus Berliner Straße 62 (Dr.-Friedrichs-Straße 2, 2b)
(Karte)
Vor 1923 Gebaut als Sparkasse und Stadtbank, später auch „Deutsche Bank“, Architekt Alfred Hentschel, baugeschichtlich, städtebaulich und straßenbildprägend von Bedeutung. Auf dem städtischen Grundstück befand sich seit 1843/44 das Städtische Krankenhaus, welches 1910 abgerissen wurde. Die Stadt bebaute es mit Sparkasse und Stadtbank. Sparsam dekorierter Baukörper mit einer Art Kolossalordnung. Türen verändert. Reliefs in Putz. Bleiglasfenster im Treppenhaus, hier Fensterbänder. 09281807
 

Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung Berliner Straße 63
(Karte)
Vor 1914 Baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung. Erdgeschoss verändert. 09281808
 

Stadtsparkasse in geschlossener Bebauung Berliner Straße 64
(Karte)
1909–1913 Reformorientierter Monumentalstil, architekturgeschichtlich, baukünstlerisch und straßenbildprägend von Bedeutung 09280662
 

Streichungen von der Denkmalliste

 Karte mit allen Koordinaten des Abschnitts Streichungen von der Denkmalliste: OSM
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Weitere Bilder
Stadtpark und ehemaliges städtisches Gartenamt (Sachgesamtheit) Am Stadtpark, westlich und östlich der Dr.-Kahlbaum-Allee
(Karte)
1829–1855 Baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung; nach 2014 von der Denkmalliste gestrichen[2] 09302540
 

Anmerkungen

  • Diese Liste ist nicht geeignet, verbindliche Aussagen zum Denkmalstatus eines Objektes abzuleiten. Soweit eine rechtsverbindliche Feststellung der Denkmaleigenschaft eines Objektes gewünscht wird, kann der Eigentümer bei der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde einen Bescheid beantragen.
  • Die amtliche Kulturdenkmalliste ist niemals abgeschlossen. Durch Präzisierungen, Neuaufnahmen oder Streichungen wird sie permanent verändert. Eine Übernahme solcher Änderungen in diese Liste ist nicht sichergestellt, wodurch sich Abweichungen ergeben können.
  • Die Denkmaleigenschaft eines Objektes ist nicht von der Eintragung in diese oder die amtliche Liste abhängig. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmale sein.
  • Grundsätzlich erstreckt sich die Denkmaleigenschaft auf Substanz und Erscheinungsbild insgesamt, auch des Inneren. Abweichendes gilt dann, wenn ausdrücklich nur Teile geschützt sind (z. B. die Fassade).

Ausführliche Denkmaltexte

  1. Beschreibung des Gartendenkmals (Ragnhild Kober, 07. September 2008):
    • Geschichte: Anfang des 18. Jahrhunderts Pflanzung von Baumalleen vor den Toren der Stadt (im Süden der Stadt war das Webertor genannt „Die Pforte“), 1829–1933 Anlage der „Promenade“ (vierreihige Baumallee, die durch die Viehweide und Privatgärten vom Ende der heutigen Curiestraße nach dem Tivoli und weiter auf die Obermühlberge bis zum Blockhaus führte), um 1830 Beginn der Anlage eines Parks zwischen Promenade und Neiße, 1834 erster datierter Plan eines Görlitzer „Kunstgärtners“, bereits 1852 gab es wahrscheinlich einen Spielplatz im Park, im Mai 1855 ist auf Bitten des Magistrats von Görlitz ein Besuch Peter Joseph Lennés belegt, in seinem Schreiben vom 10. Oktober 1855 gibt er Hinweise zur Änderung einiger Parksituationen (der Plan, den Lenné dafür anfertigte, ist nicht mehr auffindbar), 1909 ist belegt, dass sich der Plan in der städtischen Plankammer befand (Quelle: Schneider, E., Aus deutschen Gärten, Görlitz als Gartenstadt, in: Die Gartenwelt, Jg. XIII, 1909, No. 30, S. 350), die Umsetzung der Planungen erfolgte in Etappen über mehrere Jahre, 1910 Anlage der Rosenterrasse nach Plänen des Gartendirektors Ernst Schneider (1962 Neugestaltung durch Henry Kraft, 1995 erneuert), nach 1945 Anlage der Freilichtbühne (Quelle: www.goerlitz.de)
    • Gebäude: im Süd-Bereich Gärtnerhaus (1845 als Wohnung für den Parkgärtner erbaut, später Sitz der Parkverwaltung) mit Pflanzenhaus (um 1880, Glas-Eisen-Konstruktion und Gusseisenstützen) und Werkstattgebäude (1925), im Nordwest-Bereich Toilettenhaus (Klinkergebäude) und ein weiteres Gebäude (letzteres kein Denkmal)
    • Gartenteile: im Ost-Bereich sogenannter Goldfischteich, Freilichtbühne und Denkmalplatz mit dem sogenannten Kugeldenkmal, im Südost-Bereich ehemaliger Sondergarten (Staudengarten?), im Süd-Bereich Rosengarten, im Südwest-Bereich Humboldt-Denkmal-Platz
    • Erschließung: geschwungen verlaufendes Wegesystem mit wassergebundner Decke, im Südost-Bereich ein Weg mit Mosaiksteinpflaster aus Basalt, im Nordwest-Bereich ein geradlinig verlaufender Weg mit Mosaiksteinpflaster aus Basalt (sogenannte Seufzerallee)
    • Bodenrelief: Landschaftliche Bodenmodellierung mit starken Höhendifferenzen in den nördlichen, östlichen und südlichen Randbereichen, im Bereich der Freilichtbühne drei Terrassen mit geschwungen verlaufenden Stützmauern aus Bruchsteinmauerwerk und verbindenden Treppen mit Granitstufen
    • Gartenbauten: im Norden des Rosengartens Pergola mit bogenförmigem Verlauf (Pfeiler aus Sandsteinmauerwerk, Holzauflage, zum Teil Stützmauern aus Sandsteinmauerwerk, zum Teil Geländer aus Metallkonstruktion, Treppen mit Sandsteinstufen, Treppenwangen mit Abdeckplatten aus Sandstein, im Westen Treppe mit Granitstufen, Wege zum Teil mit Sandsteinplatten, zum Teil mit Schieferplatten)
    • Wasser: im Nordost-Bereich sogenannter Goldfischteich mit Einfassung aus Bruchsteinen, im Südwest-Bereich am Humboldt-Platz Springbrunnen mit kreisförmigem Grundriss und mittiger Figurengruppe (drei Knaben beim Fischfang mit vollem Netz), das Wasser speit aus Fischköpfen an den vier Ecken und in der Mitte, bezeichnet: Geschenk des Kaufmanns Ewald Schneider, Görlitz, Weber-Str. 9, 1920, Figurenpodest bezeichnet: W. WOLF(?), Hausbrunnen im Gärtnerhaus (noch in Betrieb mit ausschankwürdiger Wasserqualität), im Norden des Gärtnerhauses eine Vogeltränke (Granitschale auf vier Granitkugeln), im Nordostendes Gärtnerhauses eine Vogeltränke in Form eines Baumstumpfes (Sandstein)
    • Gehölze: alter wertvoller Gehölzbestand (Solitärbäume und Baumgruppen, sowie Reste von Baumalleen und Baumreihen, wertvoller Strauchbestand), im zentralen Bereich Solitärbaum (Silberpappel unter Naturschutz, Silberahorn unter Naturschutz), im Südost-Bereich Solitärbaum (Esskastanie mit zwei von ehemals drei Stämmen)
    • Ausstattung: im Süden des sogenannten Goldfischteiches auf einem Sockel liegender Männerakt aus Kalkstein „Die Verzweiflung“, auch „Sterbender Krieger“ genannt, bezeichnet: Richard Engelmann 1909 (ein Geschenk des Grafen von Hochberg an die Stadt Görlitz), im Nordwesten des Gärtnerhauses eine kleine Skulptur eines Mädchens mit Hase (Kunststein?) auf Granitsockel, im Nordostendes Gärtnerhauses ein Steintisch mit achteckiger Tischplatte (Sandstein), im Süden des Gärtnerhauses in der Mitte eines kreisförmigen Rondells eine Pflanzschale aus Sandstein auf zweistufigem kreisförmigen Sockel, im Westen des sogenannten Goldfischteiches im Zentrum des hufeisenförmigen Platzes ein flacher kreisförmiger Sockel, Unterstellpilz auf einem Plateau im Nordost-Bereich, auf der oberen Terrasse des Rosengartens eine Sonnenuhr (auf kreisförmiger Sandsteinplatte ein Sandsteinquader, am oberen Rand ein Fries mit Tierkreiszeichen, auf der Oberseite die runde Uhrenscheibe mit Zeiteinteilung, aber ohne Zeiger)
    • Denkmäler: im Ost-Bereich auf kreisförmigem Platz sogenanntes Kugeldenkmal (Granitstein mit Inschrift: „1813“, darüber ein Kreuz), am Rand des Platzes große Kanonenkugeln (Granit), Einfassung des Platzes mit sogenanntem Tiergartengitter, im Südwest-Bereich das Denkmal für Alexander von Humboldt, auf einem dreistufigen Podest (Porphyr) ein Sockel (Porphyr) mit der Inschrift: „Dem Andenken / an / ALEXANDER / von Humboldt / 1769–1859“, darauf aufgesetzt die Humboldtbüste, auf der Rückseite am Sockelfuß bezeichnet: Gef. A. Gebhardt 1871, im Südwesten der Stadthalle Meridianstein 15. Grad östlicher Länge (1961, C. Däunert)
    • Bemerkung: Umgebung des Gärtnerhauses war, einem Pleasure-ground ähnlich, mit Beeten ausgeschmückt, ehemaliger Standort des Jakob-Böhme-Denkmals in Nähe der Stadthalle, wegen des Ausbaus des Grenzüberganges wurde es 1972 in den Park des Friedens umgesetzt
  2. Der Bau des Wasserturms fällt in die Vergrößerungsphase des Görlitzer Bahnhofs, die mit ständiger Zunahme des Güter- und Personenverkehrs Anfang des 20. Jahrhunderts nötig wurde. Nach einem Entwurf des Königlichen Eisenbahn-Betriebsamtes errichtete man den prägnanten Putzbau an der Sattigstraße ab 1912 für die Betriebswasserversorgung der Dampflokomotiven (Fassungsvermögen des Wasserbehälters 200 m³). Der kreisrunde Turmschaft misst im Durchmesser 8 Meter und ruht auf zwölf Ziegelpfeilern, die unterhalb des auskragenden Behältergeschosses in gestaffelten Segmentbögen enden, wodurch die Wandflächen zwischen den Stützen schräg nach innen weisen und dem Turm eine gewisse Dynamik verleihen. Um den 6,50 Meter großen Niveauunterschied zwischen Gleisbett und Sattigstraße auszugleichen, steht der Turm straßenseitig auf einem Natursteinfundament, das der Böschung folgt. Der Turmschaft wird über eine Reihe schmaler Schlitzfenster beleuchtet, im Behältergeschoss sind diese Fenster als liegende Formate in die 16 durch Putzlisenen unterteilten Flächen knapp unterhalb der Traufe eingeschrieben. Eine Hohlkehle vermittelt zum Kegeldach, das in einer Entlüftungshaube endet. Gleisseitig ist am Behältergeschoss der Wasserstandsanzeiger erhalten. Der Wasserturm am Görlitzer Bahnhof ist als früher Vertreter des Neuen Bauens in seiner gut proportionierten, klaren Formensprache ein baugeschichtlich wertvolles Beispiel der Industriearchitektur in Görlitz. Als Zeugnis für die Entwicklung des Eisenbahnwesens Anfang des 20. Jahrhunderts ist er zudem eisenbahngeschichtlich von Bedeutung. Empfangsgebäude, östlich davon Postgebäude, westlich Bahn-Verwaltungsgebäude, ganz westlich Eisenbahnerheim als Übernachtungsbau für reisendes Bahnpersonal, alle Bahnsteige mit Überdachungen und Häuschen, Eingangsbau in die Unterführung zu den Bahnsteigen (eingeschossig, Klinker mit Walmdach und Mittelgiebel) an der Sattigstraße, Stellwerk B5 als Reiterstellwerk mit dem 1916 in Betrieb genommenen elektromagnetischen Stellwerk 1907/12 an der Sattigstraße, Unterführung der Zittauer Strecke von 1872/73 mit aus Naturstein gemauerten Wänden, Fußgängerbrücke hinter dem Grundstücke Bahnhofstraße 62 und Stahlfachwerkbrücke mit seitlichen Vollwandträgern der Strecke Görlitz-Breslau sowie Tunnel unter der Blockhausstraße. Entworfen wurde der Bahnhof von der Direktion Breslau und Herrn Regierungsbaumeister Eckert, Elektrifizierung der Strecke 1923. Das erste Bahnhofsgebäude entstand – gleichzeitig mit der Fertigstellung der Strecke Dresden-Görlitz – im Jahre 1847. Ein Umbau erfolgte von 1866 bis 1869. Die heutigen Hauptgebäude wurden in den Jahren 1914–1917 errichtet. Der lange Klinkerbau nördlich entlang der Strecke ist der Neue städtische Packhof. Datierung: Post 1914/15, Empfangsgebäude und Verwaltungsbau 1915 bis 1917, Eisenbahnerheim um 1920.
  3. Sachgesamtheitsteile:
    • Hofpflasterung mit Resten des Gleisanschlusses: Pflasterung im hinteren Hofbereich überwiegend aus Granit oder Schlackesteinen, darin eingelassen die Reste des Gleisanschlusses, der über den Anschluss der benachbarten Waggonfabrik realisiert wurde
    • zwei Maischetanks: ein ca. 7 m hoher Zylinder (Baujahr 1955) sowie ein ca. 12 m hoher Zylinder auf größerer Grundfläche (Baujahr 1966) aus geschweißten Eisensegmenten mit zugehörigen Kontroll- und Wartungseinrichtungen
    Beschreibung des Gartendenkmals (Silke Epple, 29. August 2008):
    • Bauliche Schutzgüter:
      • Gebäude: Fabrikantenvilla
      • Einfriedung: aufwändig gestalteter schmiedeeiserner Ziergitter-Zaun mit Granit-Sockel (Einzeldenkmal)
    • Erschließung:
      • Zugang: nördlich der Villa sowie über Veranda der Villa
      • Wegesystem: Wege entlang des Zaunes, Nord-Süd-Weg mit Aufweitung um einen Springbrunnen im Zentrum des Gartens, Weg von der Veranda der Villa nach Westen zum Springbrunnen, alle Wege mit wassergebundener Decke
    • Gartenbauten: Reste eines Pflanzenhauses an der Nordseite des Gartens
    • Wasserelemente: Springbrunnen (Einzeldenkmal) aus Terrakotta im Zentrum des Gartens
    • Vegetation:
      • Einzelbäume: Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) nördlich des Verbindungsweges zwischen Veranda der Villa und Brunnen, Winter-Linde südlich des Verbindungsweges zwischen Veranda der Villa und Brunnen
  4. Einzeldenkmale:
    • Fabrikantenvilla (Nummer 32)
    • Villengarten mit struktur- und raumbildender Bepflanzung, Wegesystem und Einfriedung
    • Springbrunnen aus Terrakotta mit Rübezahl als Brunnenfigur im Dreieck Hilgerstraße/Bautzener Straße
    • Terrakottabrunnen mit figürlichen Darstellungen an der Bautzener Straße
    • Fabrikgebäude entlang der Hilgerstraße sowie spätere Anbauten und Schornstein einschließlich der erhaltenen technischen Ausstattung (darunter Kesselanlage und Dampfkompressor, vergleiche ausführlichere Beschreibung weiter unten)
    • Gewächshaus (Pflanzenhaus)
    • zwei Maischetanks im Fabrikhof
    • Pflasterung im Hofbereich
    • Fabrikantenvilla (Nummer 33)
    Beschreibung der Kultur- und technischen Denkmale:
    • Fabrikantenvilla (Nummer 32): 1875 errichtet, zunächst Wohnhaus für den Fabrikanten Guido Hagspihl mit Familie, später auch Unterbringung von Büro- und Verwaltungsräumen sowie einer Dienstwohnung (1912 als Contor bezeichnet), 1897 Verlagerung des Wohnsitzes in eine neu errichtete Villa in der Goethestraße 5 (Objekt 09281843), aufwändig gestalteter mehrgeschossiger Baukörper in der Formensprache des Historismus, mit repräsentativer Eingangshalle, reiche Innenausstattung
    • davor Villengarten (wohl in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten entstanden) mit Springbrunnen aus Terrakotta (Brunnenfigur Rübezahl aus Zinkguss) im Dreieck Hilgerstraße/Bautzener Straße, umgeben von aufwändig gestalteter Einfriedung
    • ein zweiter Terrakottabrunnen mit figürlichen Darstellungen (drei Delphingrotesken speien Wasser in eine von Putten getragene Schale) an der Hofeinfahrt von der Bautzener Straße, umgeben von einer Rasenfläche
    • Gewächshaus am südlichen Giebel des Fabrikgebäudes, unmittelbar nördlich des Villengartens: 1875 errichtet, 1887 umgebaut, zum Teil verputztes, niedriges Klinkergebäude mit zwei Oberlichtern, zugemauerte Fensteröffnungen
    • Pflasterung im Hofbereich: Granit und Basalt
    • Fabrikgebäude (bis 1993 in Betrieb): entlang der Hilgertstraße mehrgeschossige Klinkerbauten, in mehreren Bauabschnitten errichtet, zum Teil mit Lisenengliederung, spätere teils ein-, aber auch mehrgeschossige Erweiterungen im Fabrikhof, ebenfalls in Klinkerbauweise, zum Teil auch als Betonskelettkonstruktion, letztere verputzt, uneinheitliche Dachlandschaft (Mansard-, Sattel- und Flachdächer, teils mit Oberlichtern), Gebäudeensemble mit drei, teils großzügig angelegten Treppenhäusern, teils aufwändige Fliesung
    • wesentliche funktionale Bestandteile des Fabrikgebäudes sind:
      • Gärerei/Brennerei
      • Kesselhaus: teils geflieste Wände, leichte Dachkonstruktion aus Eisenbindern und mit Teerpappe abgedichteter Holzdeckung (bei Explosion Ableitung der Druckwelle über das Dach), fast vollständig erhaltene technische Ausstattung (s. w. u.), aufgrund der Schadhaftigkeit des Daches Feuchtigkeitsschäden, Pflanzenbewuchs
      • Maschinenraum (altes Turbinenhaus): verschiedenfarbige Bodenfliesen, Wände schlichter gefliest, darin Dampfkompressor (s. w. u.)
      • Schornstein: polygonaler Sockel mit Gesims aus roten Ziegelsteinen, runder Schaft aus gelben Ziegelsteinen, jeweils in Abständen von eisernen Spannringen umschlossen, um den Sockelbereich eine vermutlich DDR-zeitliche Filteranlage mit Ventilator und Absackvorrichtungen (Entstaubung)
    Zur technischen Ausstattung gehören u. a.:
    • im Kesselhaus drei Doppelflammrohrkessel (mit Vorfeuerung und Überhitzer, teils auch mit Dampfdom, Baujahre 1911 (1x) bzw. 1938 (2x), Hersteller jeweils Christoph & Unmack Aktiengesellschaft, Niesky, 1947 mit Schwingrost-Vorfeuerungen vom Mitteldeutschen Feuerungsbau für den Betrieb mit Rohbraunkohle nachgerüstet) sowie die zugehörige technische Infrastruktur (Kohlenförderung, Rohrleitungen zur Dampfverteilung und zur Steuerung, Kesselwarte, Speisepumpen etc.)
    • im Maschinenraum eine liegende Einzylinder-Gegendruckdampfmaschine mit Ventilsteuerung und stehendem Fliehkraftregler, Kompressor direkt mit Kolbenstange gekoppelt – Dampfgebläsemaschine (Liefermenge 5.000 m³/h Luft, Baujahr 1924, Hersteller Maschinenfabrik und Eisengießerei G. A. Schütz, Wurzen, Nummer 50555), für die Malzdarre genutzt, zudem zugehöriges Werkzeug (etwa mit Wandtafel befestigt)
    • in der Gärerei/Brennerei vermutlich mehrere Gärkessel und zugehörige technische Infrastruktur (bisher nicht überprüft)
    • zwei Maischetanks im Fabrikhof: ca. 9 m hohe Zylinder aus vernieteten Eisensegmenten (Baujahre 1930 bzw. 1939), Boden geschlossen, gerundeter oberer Abschluss mit Lüftungsöffnung, Heizschlangen im Inneren, Leitungen, Füllstandsanzeiger und Leiter außen, oben umlaufendes Geländer
  5. Beschreibung des Gartendenkmals (Ragnhild Kober, 10. September 2008):
    • Einfriedung: Torpfeiler aus rotem Klinkermauerwerk (Abdeckung fehlt), westlicher Einfriedungszaun mit Granitsockel und Stützen sowie Zaunfelder aus Metallkonstruktion, südliche Einfriedungsmauer aus Ziegelmauerwerk mit Putzresten Süd-Pforte mit einem Türflügel aus Metallkonstruktion zwischen zwei kurzen Mauerabschnitten aus Klinkermauerwerk mit je einer Putzfläche, an der Pforte Stufen aus Granit, zum Ochsenzwinger an der Nord-Grenze des Gartens eine Mauer aus Klinkermauerwerk
    • Gartenbauten: ein kleines Gartenhäuschen aus Fachwerk mit roten Klinkern ausgefacht und Ziegeldach
    • Gehölze: Flieder an der südlichen Einfriedungsmauer, zwei Hemlocktannen, eine Esche, ein Obstbaum eine Weide im Osten der Süd-Pforte
    • Erschließung: im Garten Reste eines gepflasterten Weges aus Mosaiksteinpflaster (Basalt) mit Kantensteinen
    • Bemerkung: Villa steht leer, der Garten ist beeinträchtigt durch Eingriffe im Bodenrelief
  6. Die Berliner Straße entstand aus der Salomons-Gasse und ihrer östlichen Abgabelung, der Kleinen Biesnitzer Gasse, die als Hohlweg nach Süden bis zu ihrer Einmündung in die Biesnitzer Straße führte. Den Bahnhof hatte man in die Achse der Kleinen Biesnitzer Gasse gelegt, wodurch diese im Gegensatz zur Salomonstraße sofort gekappt war. Aus der alten Verbindung war eine innerstädtische Straße geworden, die dann folgerichtig 1847/48 zu einer Hauptstraße ausgebaut und 1850 in Packhofs-Straße umbenannt wurde. Namensgebend war der gegenüber dem Bahnhof gelegene, 1850/52 gebaute städtische Packhof, heute Bahnhofstraße 23. 1867 erfolgte eine erneute Umbenennung in Berliner Straße – eine Huldigung an die Hauptstadt Preußens. Da sich die Berliner Straße als direkt auf das Empfangsgebäude des Bahnhofs zulaufende Straße mit vielen Verkaufseinrichtungen, Hotels und Restaurationen bald weit städtischer und belebter als die Salomonstraße darbot, wandelte der Magistrat um 1880 die gesamte Straße vom Postplatz zum Bahnhof in eine durchführende Berliner Straße um, von der nun eine kurze und an der Bahnstrecke ebenfalls endende Salomonstraße abzweigte. Die Häuser der Berliner Straße wurden dementsprechend umnummeriert (alt 17 – neu Nummer 32, alt 15 – neu 40 links und 41 rechts, alt 26 – neu 42, alt 27 – neu 43, alt 28 – neu 44). Die neue Bebauung der Packhofs-Straße und späteren „alten“ Berliner Straße (also zwischen Salomonstraße und Bahnhof) begann um 1860. Am nördlichen Ende, direkt in der spitzen Ecke der Abgabelung, entstand die heutige Salomonstraße 1 im Jahr 1857, am südlichen, dem Bahnhof zugewandten Ende die auf der westlichen Straßenseite gelegene Nummer 38 (zunächst Packhofstraße 5) im Jahr 1861. Beide Bauten bestehen noch. Die anderen Häuser entstanden zum großen Teil in den 1870er Jahren, einige zu Beginn der 80er Jahre.

Quellen

  • Denkmalschutzliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, Stand: 15. April 2014
  • Denkmalkarte Sachsen, abgerufen am 1. November 2017

Einzelnachweise

  1. Barbara Bechter (Bearbeitet von), Wiebke Fastenrath (Bearbeitet von), Georg Dehio (Autor), Dehio Vereinigung (Herausgegeben von): Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler / Sachsen Band 1. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1996, ISBN 978-3-422-03043-5.
  2. Geoportal des Landkreises Görlitz. In: Gis-lkgr.de. Landratsamt Görlitz, abgerufen am 31. Oktober 2017.
Commons: Kulturdenkmale in Görlitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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