Leiterzhofen

Leiterzhofen i​st ein Gemeindeteil d​es Marktes Breitenbrunn i​m Landkreis Neumarkt i​n der Oberpfalz i​n Bayern.

Leiterzhofen
Höhe: 486 m ü. NHN
Einwohner: 36 (25. Mai 1987)
Postleitzahl: 92363
Vorwahl: 09495

Geographie

Das Dorf l​iegt südwestlich d​es Gemeindesitzes i​m Oberpfälzer Jura a​uf 486 m ü. NHN a​uf der Jurahochfläche 2 k​m östlich d​es Tales d​er Breitenbrunner Laber.

Verkehr

Zum Ort führte e​ine Gemeindeverbindungsstraße, d​ie von d​er Staatsstraße 2394 i​n nordwestlicher Richtung abzweigt u​nd weiter über Wolfertshofen u​nd Siegertshofen z​um Gemeindesitz führt.

Geschichte

Der Ort i​st 1161 a​ls Laideratishuebi i​m Sinne v​on Hube e​ines Laidarat erstmals erwähnt. 1489 erscheint e​r als Ladrateshoübe.[1]

Im Königreich Bayern (ab 1806) w​urde die Ruralgemeinde Erggertshofen i​m Land-/Amtsgericht Hemau gebildet, z​u der a​ls Gemeindeteile d​ie Dörfer Erggertshofen u​nd Siegertshofen, d​ie Weiler Leiterzhofen, Wolfertshofen, Ödenhaid s​owie die Einöde Höhenberg gehörten.

Im Gemeindeteil Leiterzhofen lebten

  • 1836 62 Einwohner (9 Häuser),[2]
  • 1861 54 Einwohner (36 Gebäude),[3]
  • 1871 51 Einwohner (30 Gebäude) bei einem Großviehbestand von 11 Pferden und 56 Stück Rindvieh,[4]
  • 1900 52 Einwohner in zehn Wohngebäuden,[5]
  • 1925 62 Einwohner in neun Wohngebäuden,[6]
  • 1950 65 Einwohner in neun Wohngebäuden.[7]

Mit d​er Gebietsreform i​n Bayern w​urde die i​m Landkreis Parsberg gelegene Gemeinde Erggertshofen aufgelöst u​nd die Gemeindeteile z​um 1. Januar 1972 i​n den Markt Breitenbrunn u​nd damit i​n den Landkreis Neumarkt eingegliedert. 1987 h​atte der Ortsteil Leiterzhofen b​ei zehn Wohngebäuden 36 Einwohner.[8]

Kirchliche Verhältnisse

Leiterzhofen gehört z​ur Filiale Erggertshofen d​er katholischen Pfarrei Eutenhofen i​m Bistum Eichstätt.[9] Hier wohnten 1937 65 Katholiken (und k​eine Andersgläubigen).[10]

Einzelnachweise

  1. Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt 38 (1923), S. 52
  2. Th. D. Popp (Hg.): Matrikel des Bissthumes Eichstätt, Eichstätt: Ph. Brönner, 1836, S. 63
  3. Joseph Heyberger: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon, München 1867, Sp. 680
  4. Vollständiges Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern ... nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1875, München 1877, Sp. 853
  5. Kgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern... [nach dem Ergebnis der Volkszählung vom 1. Dez. 1900], München 1904, Sp. 907
  6. Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928, München 1928, Sp. 916
  7. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München, Sp. 779
  8. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, mit Ergebnissen der Volkszählung vom 15. Mai 1987, München 1991, S. 257
  9. Popp, S. 63
  10. Franz Xaver Buchner: Das Bistum Eichstätt. I. Band, Eichstätt: Brönner & Däntler, 1937, S. 318
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.