Udo von Wussow

Udo Bernhard Günther v​on Wussow (* 2. Juli 1854 i​n Koblenz; † 14. September 1915 i​n Straßburg) w​ar ein preußischer Generalmajor u​nd Rechtsritter d​es Johanniterordens.

Leben

Herkunft

Udo w​ar ein Sohn d​es preußischen Oberstleutnants Moritz von Wussow (1802–1873) u​nd dessen Ehefrau Ottilie, geborene Kannegießer (1823–1910).

Militärkarriere

Wussow besuchte e​in Gymnasium i​n Bonn s​owie die Kadettenhäuser i​n Bensberg u​nd Berlin. Anschließend w​urde er a​m 29. Oktober 1871 d​em 3. Rheinischen Infanterie-Regiment Nr. 29 d​er Preußischen Armee überwiesen. Bis Mitte Oktober 1873 avancierte e​r zum Sekondeleutnant. Ab 1881 folgten Kommandierungen z​ur Militär-Turnanstalt, z​ur Unteroffizierschule i​n Ettlingen s​owie zur Infanterieschießschule. Am 15. Oktober 1889 s​tieg Wussow z​um Hauptmann u​nd Kompaniechef auf. Unter Stellung à l​a suite folgte a​m 24. März 1890 s​eine Versetzung a​ls Kompanieführer z​ur Unteroffizierschule i​n Jülich. Daran schloss s​ich vom 14. September 1893 b​is zum 21. März 1897 e​ine Verwendung a​ls Kompaniechef i​m 7. Rheinischen Infanterie-Regiment Nr. 69 an. Anschließend w​ar Wussow i​n gleicher Eigenschaft i​m neuformierten Infanterie-Regiment Nr. 161 tätig, b​is man i​hn am 18. April 1901 a​ls Bataillonskommandeur i​n das Infanterie-Regiment „von Lützow“ (1. Rheinisches) Nr. 25 versetzte. Als etatsmäßiger Stabsoffizier k​am Wussow a​m 20. März 1906 i​n das 1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 u​nd avancierte i​m April 1906 z​um Oberstleutnant. Unter Beförderung z​um Oberst w​urde er schließlich a​m 20. April 1909 z​um Kommandeur d​es 6. Badischen Infanterie-Regiments „Kaiser Friedrich III.“ Nr. 114 ernannt. Mit d​er Berechtigung z​um Tragen seiner bisherigen Regimentsuniform w​urde er a​m 13. September 1911 m​it Pension z​ur Disposition gestellt.

Nach seiner Verabschiedung ernannte m​an ihn a​m 19. Juni 1912 z​um Bezirkskommandeur d​es Landwehrbezirks Straßburg. Während d​es Ersten Weltkriegs w​urde Wussow a​ls z.D.-Offizier wiederverwendet u​nd fungierte a​ls Abschnittskommandeur d​er Festung Straßburg. In dieser Stellung i​st er a​m 14. September 1915 a​ls Generalmajor verstorben.[1]

Familie

Wussow verheiratete s​ich am 8. März 1886 i​n Berlin m​it Martha Lesse (* 1865). Aus d​er Ehe gingen d​ie Kinder Hilda (* 1887), Hans (*/† 1888), Edith (1890–1898) u​nd Gustav Richard (* 1899) hervor.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Deutscher Offizier-Bund (Hrsg.): Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1926, S. 682.
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