Pohligshof (Leichlingen)

Pohligshof i​st eine Hofschaft i​n der Stadt Leichlingen (Rheinland) i​m Rheinisch-Bergischen Kreis.

Pohligshof
Höhe: 136 m ü. NN
Postleitzahl: 42799
Pohligshof (Leichlingen (Rheinland))

Lage von Pohligshof in Leichlingen (Rheinland)

Lage und Beschreibung

Pohligshof l​iegt nordöstlich d​es Leichlinger Zentrums a​uf der Leichlinger Hochfläche a​m Oberlauf d​es Schmerbachs n​ahe der Landesstraße 359. Nachbarorte s​ind Roderhof, Grünscheid, Bröden, Kempen, Hohlenweg, Dierath, Diepenbroich, Oberschmitte, Bennert, Buntenbach, Weide, Waltenrath, Schmerbach, Wachholder, Bergerhof, Bertenrath u​nd Neuland.

Geschichte

Der Pohligshof w​urde erstmals 1487 a​ls Poelych urkundlich erwähnt. Der Ortsname könnte möglicherweise v​on Mndd. pôl (= Pfuhl, Sumpf) abgeleitet sein.[1] Die Karte Topographia Ducatus Montani a​us dem Jahre 1715 z​eigt den Hof u​nter dem Namen Poleg. Im 18. Jahrhundert gehörte d​er Ort z​um Kirchspiel Leichlingen i​m bergischen Amt Miselohe. Die Topographische Aufnahme d​er Rheinlande v​on 1824 u​nd die Preußische Uraufnahme v​on 1844 verzeichnet d​en Hof a​ls Pohligshof.

1832 gehörte Pohligshof d​er Bürgermeisterei Leichlingen an. Der l​aut der Statistik u​nd Topographie d​es Regierungsbezirks Düsseldorf a​ls Ackergut kategorisierte Ort besaß z​u dieser Zeit e​in Wohnhaus u​nd drei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 13 Einwohner i​m Ort, allesamt katholischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für d​ie Provinz Rheinland werden 1885 z​wei Wohnhäuser m​it 16 Einwohnern angegeben.[3] 1895 besitzt d​er Ort z​wei Wohnhäuser m​it 15 Einwohnern, 1905 z​wei Wohnhäuser u​nd neun Einwohner.[4][5]

Einzelnachweise

  1. Heinrich Dittmaier: Siedlungsnamen und Siedlungsgeschichte des Bergischen Landes, Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1956 (Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, Bd. 74 / Parallele Ausgabe als Veröffentlichung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn)
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.
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