Liste der denkmalgeschützten Objekte in Himmelberg

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Himmelberg enthält d​ie 8 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Gemeinde Himmelberg.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hll. Rupert und Virgil und Friedhof
BDA: 53420
Objekt-ID: 61379
Außerteuchen 7
Standort
KG: Äußere Teuchen
Die schindelgedeckte Kirche mit polygonalem Chor und Nordturm über einer Beinkammer ist ein spätgotischer Bau aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die einheitliche Ausstattung stammt aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.[2]
Kath. Filialkirche hl. Thomas und Friedhof
BDA: 55148
Objekt-ID: 63702
Werschling
Standort
KG: Dragelsberg
Urkundliche Erwähnung 1494. Kleiner Bau, von Friedhofsmauer umgeben, Langhaus im Kern 12./13. Jahrhundert, niedriger Chorturm Ende 15. Jahrhundert mit rundbogigen Schallöffnungen und Pyramidendach. Südliche Sakristei mit Beinkammer im Untergeschoß (gleichzeitig mit Chorturm). Westliches Vordach vom Friedhofsportal getragen. West-Portal spitzbogig, abgefast; seitlicher Opfertisch. Wandmalereien an der Süd-Wand: 10 Gebote in bildlichen Darstellungen, sowie 5 Gebote der Kirche (?); Feld mit den 2 Stiftern, bezeichnet 1516. Bei Restaurierung 1994 Farbigkeit von 1716 wiederhergestellt. Freskensicherung, Teilfreilegung frühgotischer Christophorus.[3]
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Kirchhof mit Karner
BDA: 53882
Objekt-ID: 61959
Himmelberg
Standort
KG: Himmelberg
Die große Kirche mit dreistufigen Strebepfeilern am polygonalen Chor ist ein im Kern gotischer Bau, der nach einem Brand im 18. Jahrhundert wiederhergestellt und um ein Joch nach Westen erweitert wurde. Im Langhaus sind barocke Wandmalereien; die Ausstattung ist einheitlich barock.[4]
Nischenbildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 80986
Objekt-ID: 94743
Himmelberg, Sonnseitenstraße
Standort
KG: Himmelberg
Der Bildstock birgt eine Figur des heiligen Johannes Nepomuks aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[5] Renoviert im Jahre 2006 von Siegfried Süßenbacher.
Schloss Biberstein/Piberstein mit Nebengebäude und Innenausstattung
BDA: 35595
Objekt-ID: 34379
Himmelberg, Schlossweg 1, 3
Standort
KG: Himmelberg
Der dreigeschoßige Bau mit Arkadenhof und Schlosskapelle wurde 1571 erbaut. Im Erdgeschoß haben die Räume Gewölbe mit Stuckgraten; im Obergeschoß gibt es eine bemerkenswerte Stuckdecke. Im Schlosshof sind einige Grenzsteine von Anfang des 17. Jahrhunderts.[6]
Wohnhaus, Büchsenmacher- oder Malikeusche
BDA: 61962
Objekt-ID: 74457
Tiebelweg 31
Standort
KG: Himmelberg
Das Wohnhaus wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. An der Fassade befinden sich Sgraffitodekorationen und darüber die Jahreszahl 1688. Im ersten Obergeschoß ist eine bemalte Kassettendecke erhalten.[5]
Volksschule und Turnhalle
BDA: 53880
Objekt-ID: 61957
Schulstraße 8
Standort
KG: Himmelberg
Die Volksschule wurde im Jahr 1908 errichtet. Der Fest- und Turnsaal wurde 1978/80 nach Plänen von Clemens Holzmeister angebaut. Er weist eine in Joche unterteilte Holzdecke sowie ein Emailmedaillon von Giselbert Hoke auf.[5]
Kath. Filialkirche hll. Philipp und Jakob und Friedhof
BDA: 54404
Objekt-ID: 62674
Pichlern
Standort
KG: Pichlern
Die Kirche mit eingezogenem polygonalen Chor, hölzerner Vorlaube und hölzernem Dachreiter ist ein spätgotischer Bau. Der Hauptaltar ist ein spätgotischer Flügelaltar.[7]
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Himmelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 27.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1066.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 296.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 298.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 296ff.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 623.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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