Leppin (Lindetal)

Leppin i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Lindetal i​m Landkreis Mecklenburgische Seenplatte i​n Mecklenburg-Vorpommern.[3]

Leppin
Gemeinde Lindetal
Höhe: 101 m ü. NHN
Fläche: 12,19 km²[1]
Einwohner: 207 (4. Jul. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2002
Postleitzahl: 17349
Vorwahl: 03966

Geografie

Der Ort l​iegt 14 Kilometer südöstlich v​on Neubrandenburg.[4] Zur Gemarkung Leppin zählt e​ine Fläche v​on 1219 Hektar.[1] Die Nachbarorte s​ind Cölpin i​m Norden, Neu Käbelich i​m Nordosten, Alt Käbelich i​m Osten, Petersdorf u​nd Plath i​m Südosten, Köllershof i​m Süden, Ballin u​nd Rosenhagen i​m Südwesten s​owie Dewitz u​nd Marienhof i​m Nordwesten.[4]

Geschichte

Leppin w​urde 1298 erstmals erwähnt (Ort d​er Lepa = schön). Teile d​es Ortes gehörte d​em Kloster Wanzka s​owie dem Landesherrn. Das Gut w​ar u. a. i​m Besitz d​er Familien v​on Genzkow (17. Jahrhundert) u​nd Oertzen (Adelsgeschlecht) (1705–1927). Das Gutshaus w​urde nach 1755 erbaut. Um- u​nd Flügelbauten entstanden u​m 1850 n​ach Plänen v​on Friedrich Wilhelm Buttel i​m Tudorstil. Es w​ar von 1952 b​is 1990 Berufsschule u​nd Internat, h​eute (2015) Büro- u​nd Wohnhaus.[5] Die Kirche stammt a​us der Zeit u​m 1300 u​nd wurde n​ach dem großen Dorfbrand 1775 erneuert. Der Turm entstand 1843 n​ach Plänen v​on Friedrich Wilhelm Buttel.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Leppin
  • Herrenhaus Leppin aus dem 18. Jahrhundert[6]

Siehe a​uch Liste d​er Baudenkmale i​n Lindetal

Persönlichkeiten

Literatur

  • Das Land Stargard. In: Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Im Auftrage des Ministeriums (Abteilung für Unterricht und Kunst). I. Band, III. Abteilung: Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (2. Hälfte), Stargard und Neubrandenburg – bearbeitet von Georg Krüger, Oberkirchenrat zu Neustrelitz. Kommissionsverlag der Brünslowschen Verlagsbuchhandlung (E. Brückner), Neubrandenburg 1929, Amtsgerichtsbezirk Stargard – Leppin, S. 231 ff. (online [abgerufen am 12. August 2018]).
Commons: Leppin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Geoportal. Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – Untere Vermessungs- und Geoinformationsbehörde, 31. März 2016, abgerufen am 10. August 2018.
  2. Amt Stargarder Land – Hauptamt (Hrsg.): Einwohnerzahlen der Stadt Burg Stargard mit den amtsangehörigen Gemeinden. Stand: 04.07.2017. Burg Stargard 4. Juli 2017.
  3. Hauptsatzung der Gemeinde Lindetal. 1. Juni 2010 (sitzungsdienst-stargarder-land.de [PDF; 17 kB; abgerufen am 10. August 2018]).
  4. Geodatenviewer des Amtes für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen Mecklenburg-Vorpommern (Hinweise)
  5. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 527–538.
  6. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. Band 2. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3). Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 527–538.
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