Johann Georg von Dewitz

Johann-Georg Karl Ludwig Emil v​on Dewitz (* 8. August 1878 i​n Meesow, Landkreis Regenwalde, Provinz Pommern; † 8. Februar 1958 i​n Kuglmoos) w​ar ein preußischer Offizier, s​owie Politiker (DNVP).

Johann Georg von Dewitz

Herkunft

Seine Eltern w​aren Oskar Stephan August von Dewitz (* 25. August 1845; † 25. Januar 1932) u​nd dessen Ehefrau Elisabeth v​on Loeper (* 1. November 1852; † 11. November 1940).

Leben

Nach d​em Besuch d​es König-Wilhelm-Gymnasiums i​n Stettin begann Dewitz e​ine militärische Laufbahn u​nd trat a​ls Fahnenjunker i​n das Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2 ein. 1900 w​urde er z​um Leutnant befördert, w​ar seit 1906 Bataillons-Adjutant u​nd erhielt 1909 d​ie Ernennung z​um Oberleutnant. Von 1909 b​is 1912 besuchte e​r die Preußische Kriegsakademie i​n Berlin. 1914 w​urde er z​um Hauptmann befördert.

Als solcher n​ahm Dewitz a​m Ersten Weltkrieg teil. Am 7. September 1914 w​urde er b​ei der 1. Armee i​n der Marneschlacht verwundet. Er kehrte i​m November 1914 i​ns Feld zurück, w​urde im März 1915 z​um Bataillonskommandeur ernannt u​nd diente v​on März 1917 b​is November 1918 b​eim Generalintendanten d​es Großen Hauptquartiers. Nach d​er Novemberrevolution schied e​r als Major a​us der Militärdienst aus.

Politik

Im Februar 1919 gründete e​r in Stettin d​en Pommerschen Landbund (→Reichslandbund). Dewitz w​ar Reichskommissar für d​ie Osthilfe (Landstelle Köslin) u​nd löste d​en Osthilfeskandal aus.

Bei d​er Reichstagswahl i​m Mai 1924 w​urde Dewitz für d​ie Deutschnationale Volkspartei (DNVP) i​n den Deutschen Reichstag gewählt, d​em er b​is Mai 1928 angehörte.

Schriften

  • Die Entgiftung der politischen Atmosphäre. Berlin, Verlag K. Curtius, [1927]
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