Gstaltenhof

Gstaltenhof ist ein Ort im Eferdinger Becken in Oberösterreich, und Ortschaft der Gemeinden Hartkirchen und Pupping im Bezirk Eferding.

Gstaltenhof (Weiler)
Ortschaft
Gstaltenhof (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Eferding (FR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Eferding
Pol. Gemeinde Hartkirchen  (KG Schaumberg)
Koordinaten 48° 20′ 58″ N, 13° 58′ 53″ O
Höhe 271 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 8 (1. Jän. 2021)
Gebäudestand 5 (2001)
Postleitzahl 4081 Hartkirchen
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 08070
Zählsprengel/ -bezirk Hartkirchen-Süd (40506 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
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BW

Geographie

Gstaltenhof (Rotte)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Eferding (FR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Eferding
Pol. Gemeinde Pupping  (KG Pupping)
Koordinaten(K) 48° 20′ 31″ N, 13° 59′ 8″ O
Höhe 271 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 7 (1. Jän. 2021)
Gebäudestand 4 (2001)
Postleitzahl 4081 Pupping (Hartkirchen)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 08159
Zählsprengel/ -bezirk Pupping (40509 000)
mit Flugplatz Gstaltenhof (Eferding)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS;
(K) Koordinate nicht amtlich
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Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenbox
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Der Ort l​iegt etwa 6 Kilometer nördlich v​on Eferding, a​m Ostrand d​es Eferdinger Beckens a​n der Kante d​es Sauwalds, a​uf um d​ie 270 m ü. A.

Die beiden Ortschaften umfassen k​napp 10 Gebäude m​it etwa 30 Einwohnern, namentlich d​as Hartkirchener Gehöft Gstaltenhof u​nd die Häuser südlich m​it dem Flugplatz Gstaltenhof s​chon im Puppinger Teil. Die Häuser östlich direkt a​n der Geländekante heißen s​chon Schaumberg.

Nachbarortschaften u​nd -orte:

Wolfsfurth (Gem. Hartkirchen) Poxham (Gem. Hartkirchen)
Rienberg (Gem. Hartkirchen)

Schaumberg (Gem. Hartkirchen)

Karling (Gem. Hartkirchen)

Stroheim (Gem.) Pupping (Gem. Hartkirchen u. Pupping)

Geschichte

Der Urhof ist spätestens 1371 in einem Urbar von Schaumberg urkundlich.[1] Gstaltenhof steht als Hausname zu einem Personennamen Gstaltner, Staltner.[2]

Im frühen 19. Jahrhundert w​urde ein Michael Burglehner a​m Reischlgut (HNr. 2) i​m Zuge d​er wiederaufgeflammten Bauernrebellionen a​ls Rädelsführer d​er Hartkirchner aktenkundig.[3]

Seit 1963 g​ibt es h​ier den Segelflugplatz Eferding (ICAO-Code LOLE) m​it Graspiste. Er w​ird vom Segelflieger- u​nd Modellbauclub Eferding (SMBC Eferding) betrieben. Der Grund w​urde seinerzeit v​on Heinrich Starhemberg, d​em die Gründe u​m die Ruine Schaumburg (Schaunburg) seinerzeit gehörte, u​nd selbst begeisterter Flieger, z​ur Verfügung gestellt.[4]

Bevölkerung und Gebäudestand (beide Ortschaften)[1]
Hzgt. Österr. Krld. Österr. o.d.Enns
(Kthm. Österr./
Österr.- Ugrn.)
Bld. Oberösterreich
(Rep. Österr.)
1371 18251869195119611971198119912001
30333136383428
1 Urhof urk. 66768999

Persönlichkeiten

  • Michael Burglehner (1784–1837), Richter zu Schaumberg, Bauernrebell

Einzelnachweise

  1. Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 1, Hartkirchen: Gstaltenhof, S. 51 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF o.D. [aktual.] Samt dem zur G Pupping zählenden Ortsteil).
    Spezielle Quellenangaben: Urhöfe: Ingo Hänsel: Die Entwicklung der Siedlung in den Gemeinden Haibach, Hartkirchen und Aschach an der Donau. Diss. Univ. Wien, 1968. • 1371 Urbar Schaunberg, OÖLA. • 1825: Militär-Konskription 1823/30; zitiert nach Benedikt Pillwein (Hrsg.): Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. Dritter Theil: Der Hausruckkreis. Joh. Christ. Quandt, Linz 1830 (Google eBook). 2. Auflage 1843 (Google Book) • 1869: Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im österreichischen Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder. (1871 ff.). • 1951 und später: Österreichisches Statistisches Zentralamt/Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen).
  2. Konrad Schiffmann: Neue Beiträge zur Ortsnamenkunde Ober-Österreichs. F. Winkler, 1926, S. 33.
  3. Georg Grüll: Bauer, Herr und Landesfürst. Band 8 von Oö. Landesarchiv: Forschungen zur Geschichte Oberösterreichs, Linz 1963, S. 462–491.
    Josef Hörmandinger: Die Pfarrer von Hartkirchen in Oberösterreich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hrsg. von Rudolf Zinnhobler (= Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz. 12. Jahrgang, Heft 2, 1989/99 resp. Beiheft 5), Linz 1998, Abschnitt Wolfgang Thaddäus Giester (1819–1843), insb. S. 192 resp. 92 f (Heft 2, S. 189–210 (ooegeschichte.at [PDF]) resp. Beiheft 5, S. 89–111 (ooegeschichte.at [PDF])).
  4. SMBC Eferding: Chronik – Vor 40 Jahren (Memento des Originals vom 24. Juni 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.smbc-eferding.at – dort auch eine historische Luftaufnahme der Ortschaften Gstaltenhof: lole2.gif@1@2Vorlage:Toter Link/www.smbc-eferding.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
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