Dingstetten (Bernhardswald)

Dingstetten i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Bernhardswald i​m Oberpfälzer Landkreis Regensburg (Bayern).

Dingstetten
Gemeinde Bernhardswald
Höhe: 460 m
Einwohner: 21 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 93170
Vorwahl: 09408

Geografische Lage

Der Weiler Dingstetten l​iegt in d​er Region Regensburg, e​twa zwei Kilometer nordöstlich v​on Bernhardswald.

Geschichte

Dingstetten w​urde 1521 erstmals schriftlich erwähnt. Ein Hof i​n Dingstetten gehörte z​um Landgericht Donaustauf u​nd grundherrlich z​um Kloster Reichenbach z​ur Propstei Langfeld.

Im 17. Jahrhundert ging der Ort in den Besitz des Klosters Walderbach über. Ein anderer Hof in Dingstetten gehörte 1599 mit der Gült und Vogteiobrigkeit zu Schloss Kürn. Das Rentamt Straubing hatte 1599 die Hohe Obrigkeit inne. 1606 waren die Paulsdorfferischen Erben die Grundherren dieses Hofes. Johann Bernhard von Stingelheim war 1676 sein Besitzer. Er verkaufte 1680 den Hof an Georg Konrad Freiherr von Lerchenfeld in München, dadurch gehörte dieser Hof zu Unterbrennberg. Dem Kloster St. Mang in Stadtamhof gehörten 2/3 des Groß- und Kleinzehnts, das restliche Drittel ging an die Pfarrei Wenzenbach.[2]

Zum Stichtag 23. März 1913 (Osterfest) gehörte Dingstetten z​ur Pfarrei Wenzenbach m​it 3 Häusern u​nd 24 Einwohnern.[3]

Am 31. Dezember 1990 h​atte Dingstetten 21 katholische Einwohner u​nd gehörte z​ur Pfarrei Bernhardswald.[4]

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 268 (Digitalisat).
  2. Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 41: Das Landgericht Stadtamhof, die Reichsherrschaften Donaustauf und Wörth S. 232
  3. Bistum Regensburg (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S. 451 (Digitalisat).
  4. Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 74
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