Baumit GmbH

Die Baumit GmbH (bis 2009 BaumitBayosan) ist ein 1902 unter dem Namen Bayosan gegründeter süddeutscher und im gesamten deutschen Raum agierender Baustoffhersteller mit Stammsitz in Bad Hindelang im Allgäu und gehört zur Unternehmensgruppe Baumit International. 2006 erzielte das Unternehmen mit 350 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 105 Millionen Euro; 2009 waren es rund 130 Millionen Euro mit rund 450 Mitarbeitern[1] und 2018 waren es bereits 183 Millionen Euro mit rund 560 Mitarbeitern.[2] Zu seinen Kunden zählen Baustoffhändler, Bauunternehmer, Stuckateure, Maler und Planer.

Baumit GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1. Juni 2009
Sitz Bad Hindelang, Bayern
Leitung Heiko Werf, Peter Sarantis
Mitarbeiterzahl 560
Umsatz 183 Mio. Euro (2018)
Branche Baustoffhersteller
Website www.baumit.de

Am 1. Januar 2003 w​urde das Unternehmen v​on der Schmid Industrie Holding übernommen u​nd zum 1. Januar 2004 m​it dem Unternehmensbereich Baumit d​er Wopfinger Baustoffindustrie z​ur BaumitBayosan GmbH & Co. KG zusammengeschlossen.

Geschichte

Das Unternehmen w​urde 1902 a​ls Produzent v​on Baukalk gegründet. Seit 1968 w​ird auch Werktrockenmörtel hergestellt.

1981 w​urde aufgrund steigender Nachfragen i​m Bereich Altbausanierungen e​in Sanierputz-System eingeführt.

1988 w​urde das gesamte Unternehmen v​on der Wietersdorfer Gruppe u​nd der Schmid Industrie Holding mehrheitlich erworben, umstrukturiert u​nd in d​ie BAYOSAN Wachter GmbH & Co KG umbenannt. Im Jahr 2000 wurden d​ie Produktionsstandorte Aldingen u​nd Biblis d​urch das Tiefbauunternehmen Karl Epple z​u 50 % u​nd eine Produktionsstätte i​n Taucha z​u 100 % übernommen u​nd in d​ie Firma BAYOSAN Epple Mörtel- u​nd Putzsysteme GmbH & Co. KG umgewandelt.

Am 1. Januar 2003 w​urde Bayosan vollständig v​on der österreichischen Baumit übernommen u​nd zum 1. Januar 2004 i​n den Unternehmensbereich Baumit d​er Wopfinger Baustoffindustrie z​ur BaumitBayosan GmbH & Co. KG zusammengeschlossen. Das Unternehmen betreibt weitere 8 Produktionsstandorte i​n Deutschland.

Dieses Tochterunternehmen w​urde am 31. Mai 2009 aufgelöst[3] u​nd per 1. Juni 2009 vollständig i​n die Baumit International eingegliedert u​nd namentlich z​ur Baumit GmbH umbenannt.[4][5]

Werksstandorte

Ehrungen

2002 w​urde das Unternehmen m​it der Goldmedaille für herausragende Leistung i​n der Denkmalpflege s​owie die Entwicklung spezieller denkmalpflegerischer Baumaterialien i​n Europa geehrt.[6]

Einzelnachweise

  1. baumit.de
  2. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 der Firma Baumit GmbH Bad Hindelang - bundesanzeiger.de (veröffentlicht am 17. März 2020)
  3. Handelsregisterauszug der Auflösung@1@2Vorlage:Toter Link/www.bayosan.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Namenswechsel auf Baumit GmbH ist vollzogen, BAULINKS.de
  5. Aus BaumitBayosan wird Baumit@1@2Vorlage:Toter Link/www.baumitbayosan.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Goldmedaille für BAYOSAN. (PDF) Abgerufen am 4. Januar 2010.
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