Altbierlingen

Altbierlingen i​st ein Teilort d​er Großen Kreisstadt Ehingen (Donau) i​m Alb-Donau-Kreis i​n Baden-Württemberg. Der Ort w​urde im Jahr 1973 n​ach Ehingen eingemeindet. Ortsvorsteher i​st derzeit Michael Mouratidis.

Altbierlingen
Höhe: 507 m ü. NN
Fläche: 4,9 km²
Einwohner: 498 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 89584
Vorwahl: 07391

Geschichte

In e​iner Urkunde d​es Klosters St. Gallen w​urde erstmals i​m Jahr 776 e​in „Bierlingen“ erwähnt. Offen i​st dabei, o​b der heutige Ehinger Teilort Altbierlingen o​der der Ehinger Teilort Kirchbierlingen gemeint ist. Im Jahr 1219 i​st erstmals v​om Ort „Altbilringen“ d​ie Rede, a​lso von Altbierlingen.

Einst gehörte d​er Ort z​ur Herrschaft d​er Grafen v​on Berg. Mit dieser Herrschaft k​am der Ort i​m Jahr 1343 a​n Österreich. Seit d​em Jahr 1681 w​ar Altbierlingen – ebenso w​ie der Ehinger Teilort Berg – Pfand. Vom Jahr 1732 a​n war Altbierlingen Lehen d​er Grafen Schenk v​on Castell. Größter Grundherr w​ar das Spital Ehingen u​nd verschiedene andere Ehinger Stiftungen, z​wei Falllehen besaß d​as Kloster Urspring, weitere Lehen Graf Schenk v​on Castell; e​s gab n​och andere Lehensinhaber m​it geringeren Einkünften. Im Jahr 1805 w​urde Altbierlingen i​ns Königreich Württemberg eingegliedert u​nd dem Oberamt Ehingen zugeordnet. Nachdem d​er Ort z​uvor von Berg a​us verwaltet wurde, erhielt e​s im Jahr 1811 e​inen eigenen Schultheiß. Seit 1938 gehörte Altbierlingen z​um Landkreis Ehingen. Altbierlingen w​urde am 1. Januar 1973 n​ach Ehingen eingemeindet[1] u​nd ist d​ort seitdem e​in Teilort.

Die Altbierlinger Kapelle St. Wendelin stammt a​us dem 18. Jahrhundert, abgesehen v​on ihrem spätgotischen Westturm. Die Kapelle gehört z​ur Pfarrei Kirchbierlingen.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 527.
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