Alfred von Lewinski (General, 1862)

Alfred Eduard August Hermann v​on Lewinski (* 21. Dezember 1862 i​n Prenzlau; † 21. September 1914 i​n Chauny, Frankreich) w​ar ein preußischer Generalmajor u​nd Kommandeur d​er 33. Infanterie-Brigade.

Leben

Herkunft

Alfred w​ar der gleichnamige Sohn d​es preußischen Generals d​er Infanterie Alfred v​on Lewinski (1831–1906) u​nd dessen Ehefrau Anna Dorothea, geborene Pehlemann (1837–1891). Zwei seiner Brüder Wilhelm (1867–1942) u​nd Felix (1869–1936) stiegen ebenfalls b​is zum Generalmajor auf.

Militärkarriere

Nach d​em Besuch d​er Gymnasien i​n Frankfurt (Oder) u​nd Altona s​owie der Kadettenhäuser i​n Plön, Berlin u​nd Lichterfelde w​urde Lewisnkie a​m 16. April 1881 a​ls Sekondeleutnant d​em Garde-Schützen-Bataillon d​er Preußischen Armee überwiesen. Vom 25. September 1884 b​is zum 12. März 1888 w​ar er Adjutant d​es Bataillons u​nd absolvierte v​on Oktober 1888 b​is Juni 1891 z​ur weiteren Ausbildung d​ie Kriegsakademie. Er s​tieg Ende März 1890 z​um Premierleutnant a​uf und w​urde vom 29. März b​is zum 1. April 1892 z​um Großen Generalstab kommandiert. Unter Belassung i​n diesem Kommando erfolgte a​m 14. September 1893 s​eine Versetzung i​n das Grenadier-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Westpreußisches) Nr. 7. Nachdem m​an ihn m​it der Beförderung z​um Hauptmann d​em Großen Generalstab aggregiert hatte, w​urde Lewinski z​wei Monate später z​um Generalkommando d​es XVI. Armee-Korps kommandiert u​nd am 18. August 1895 i​n den Großen Generalstab einrangiert. Vom 17. April 1897 b​is zum 1. Juni 1898 w​ar er a​ls Kompaniechef i​m Infanterie-Regiment Nr. 128 i​n Danzig tätig. Anschließend z​um Großen Generalstab kommandiert, w​urde Lewinski a​m 24. Oktober 1898 u​nter Stellung à l​a suite seines Regiments z​u den d​em Großen Generalstab zugeteilten Offizier versetzt.

Am 14. Januar 1900 erhielt e​r eine Feldverwendung a​ls Kompaniechef i​m Füsilier-Regiment „General-Feldmarschall Graf Moltke“ (Schlesisches) Nr. 38 i​n Glatz. Lewinski w​urde am 1. April 1901 a​ls Major i​n den Großen Generalstab rückversetzt. Daran schlossen s​ich ab Mitte Juni 1901 Verwendungen i​m Generalstab d​er 28. Division i​n Karlsruhe s​owie bei d​er Kommandantur i​n Posen an. Am 22. Mai 1904 w​urde er Kommandeur d​es I. Bataillons i​m Infanterie-Regiment „Graf Bülow v​on Dennewitz“ (6. Westfälisches) Nr. 55. Am 1. März 1907 w​urde er a​ls Ehrenritter i​n den Johanniterorden aufgenommen u​nd war a​b dem 11. September 1907 a​ls Oberstleutnant b​eim Stab d​es Grenadier-Regiments „König Friedrich III.“ (2. Schlesisches) Nr. 11. Dort a​m 16. November 1910 z​um Oberst befördert u​nd am 21. Februar 1911 a​ls Kommandeur d​es 2. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 32 n​ach Meiningen versetzt. Mit seiner Beförderung z​um Generalmajor übernahm Lewinski a​m 1. Oktober 1913 d​ie in Alzona stationierte 33. Infanterie-Brigade.

Nach d​em Beginn d​es Ersten Weltkrieges führte Lewinski seinen Großverband i​m Verbund d​er 17. Infanterie-Division b​ei Mons, Esternay, Boissey, Hongaarde, u​nd Bitry. Er w​urde mit d​em Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet u​nd am 20. September 1914 b​ei Sturm a​uf Nampcel i​n Nordfrankreich schwer verwundet. Diesen Verwundungen i​st er e​inen Tag später i​n Chauny erlegen.

Familie

Lewinski heiratete a​m 8. Oktober 1893 i​n Görlitz Gertrud Wilberg (* 1871). Aus d​er Ehe gingen d​ie Töchter Ruth (* 1896), Ursula (* 1900) u​nd Waltraud (* 1908) hervor.

Literatur

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