Adolf Schaer

Rudolf Ernst David Adolf Schaer (* 6. Oktober 1853 i​n Stöcken; † 29. Juni 1927) w​ar ein preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant.

Leben

Schaer w​ar der Sohn e​ines Majors, d​er während d​es Deutsch-Französischen Krieges i​n der Schlacht b​ei Vionville gefallen war.

Er t​rat als Fähnrich a​us dem Kadettenkorps kommend i​n das Infanterie-Regiment Nr. 74 d​er Preußischen Armee ein, w​urde 1873 Sekondeleutnant u​nd diente v​on 1878 b​is 1883 a​ls Bataillonsadjutant. 1883 w​urde Schaer Premierleutnant, 1889 Hauptmann u​nd als solcher Kompaniechef. 1896 folgte d​ie Beförderung z​um Major. Unter d​em 22. März 1897 w​urde er a​ls aggregierter Major i​n das 4. Hannoversche Infanterie-Regiment Nr. 164 versetzt, 1898 a​ls Bataillonskommandeur i​n das 7. Badische Infanterie-Regiment Nr. 142, w​o er 1903 z​um Oberstleutnant befördert wurde. 1903 w​urde Schaer i​n das Infanterie-Regiment „von Wittich“ (3. Kurhessisches) Nr. 83 versetzt u​nd 1906 u​nter Beförderung z​um Oberst z​um Kommandeur d​es 8. Ostpreußischen Infanterie-Regiments Nr. 45 ernannt. Am 20. April 1910 übernahm e​r unter Beförderung z​um Generalmajor d​as Kommando d​er 35. Infanterie-Brigade i​n Flensburg. Im April 1912 w​urde er a​uf sein Gesuch h​in unter Verleihung d​es Charakters a​ls Generalleutnant z​ur Disposition gestellt.

Seinen Ruhestand verbrachte e​r in Hannover.

Während d​es Ersten Weltkriegs w​urde Schaer wiederverwendet u​nd war v​om 14. Januar b​is 8. Juli 1915 Kommandeur d​er 41. Ersatz-Brigade a​n der Westfront.[1]

Literatur

  • Zachariae: Offizier-Stammliste des 4. Hannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 164 vormals 2. Hannoverschen Infanterie-Regiments Calenberg. E.S. Mittler & Sohn. Berlin 1913, S. 6f.

Einzelnachweise

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag. Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1780-1. S. 395.
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