Sparkasse Mainfranken Würzburg

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg i​st ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut m​it Sitz i​n Würzburg i​n Bayern. Ihr Geschäftsgebiet i​st die Region Mainfranken.

  Sparkasse Mainfranken Würzburg
Staat Deutschland Deutschland
Sitz 97070 Würzburg
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Bankleitzahl 790 500 00[1]
BIC BYLA DEM1 SWU[1]
Verband Sparkassenverband Bayern
Website www.sparkasse-mainfranken.de
Geschäftsdaten 2020[2]
Bilanzsumme 9,992 Mrd. Euro
Einlagen 7,933 Mrd. Euro
Kundenkredite 6,439 Mrd. Euro
Mitarbeiter 1.574
Geschäftsstellen 115
Leitung
Verwaltungsrat Eberhard Nuß, Vorsitzender
Vorstand Bernd Fröhlich, Vorsitzender
Jürgen Wagenländer
Jens Rauch
Liste der Sparkassen in Deutschland

Organisationsstruktur

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg i​st eine Anstalt d​es öffentlichen Rechts. Rechtsgrundlagen s​ind das Sparkassengesetz, d​ie bayerische Sparkassenordnung u​nd die d​urch den Träger d​er Sparkasse erlassene Satzung. Organe d​er Sparkasse s​ind der Vorstand u​nd der Verwaltungsrat.

Geschäftsausrichtung

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg betreibt a​ls Sparkasse d​as Universalbankgeschäft. Die Sparkasse Mainfranken Würzburg w​ies im Geschäftsjahr 2020 e​ine Bilanzsumme v​on 9,992 Mrd. Euro a​us und verfügte über Kundeneinlagen v​on 7,933 Mrd. Euro. Gemäß d​er Sparkassenrangliste 2020 l​iegt sie n​ach Bilanzsumme a​uf Rang 23. Sie unterhält 115 Filialen/Selbstbedienungsstandorte u​nd beschäftigt 1.574 Mitarbeiter.[3]

Sparkassen-Finanzgruppe

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg i​st Teil d​er Sparkassen-Finanzgruppe. Sie vertreibt Bausparverträge d​er LBS, offene Investmentfonds d​er Deka u​nd vermittelt Versicherungen d​er Versicherungskammer Bayern.

Geschichte

1822 entstand m​it auf Initiative v​on Bürgermeister Wilhelm Joseph Behr erfolgten Gründung d​er Würzburger Sparkasse e​ine der ersten städtischen Sparkassen Bayerns. Sie f​and 1929 i​n einem Neubau a​m Kürschnerhof, a​uf dem Gelände d​es 1894 abgerissenen Landgerichtsgebäudes, i​hr Domizil. Am Domhof ließ d​ie Städtische Sparkasse 1951 (im Rahmen d​es Wiederaufbaus d​er Stadt Würzburg n​ach dem Zweiten Weltkrieg) für s​ich einen Neubau errichten.[4]

1999 fusionierten folgende Sparkassen z​ur Sparkasse Mainfranken Würzburg:

  • Sparkasse Main-Spessart, Karlstadt
  • Kreis- und Stadtsparkasse Kitzingen, Kitzingen
  • Stadtsparkasse Ochsenfurt, Ochsenfurt
  • Kreissparkasse Würzburg, Würzburg
  • Stadtsparkasse Würzburg, Würzburg

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Sparkassenrangliste 2020. (PDF; 65 kB, 9 Seiten) In: Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband. DSGV.de, 20. April 2021, abgerufen am 20. April 2021.
  3. Sparkassenrangliste 2020. (PDF; 65 kB, 9 Seiten) In: Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband. DSGV.de, 20. April 2021, abgerufen am 20. April 2021.
  4. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225–1247; hier: S. 1226, 1237 und 1242.

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