Schwittersum

Schwittersum, z​u dem a​uch Resterhafe gehört, i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Dornum i​n Ostfriesland. Im Jahr 2008 h​atte der Ortsteil 596 Einwohner.[1]

Schwittersum
Gemeinde Dornum
Wappen von Schwittersum
Höhe: 1–4 m ü. NN
Einwohner: 563 (2015)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 26553
Vorwahl: 04933
Schwittersum (Niedersachsen)

Lage von Schwittersum in Niedersachsen

Name

Erstmals w​ird der Ort i​m Jahre 1442 a​ls Swiderssum urkundlich erwähnt. Im Jahre 1589 w​urde er Swittersum genannt. Seit 1645 i​st die heutige Schreibweise geläufig. Der Ortsname i​st eine Zusammensetzung d​es Rufnamens Switter(t) m​it -um (von -hem), w​as Heim bedeutet.[2]

Lage

Schwittersum l​iegt etwa v​ier Kilometer südlich d​er Nordseeküste. Der Hauptort d​er Gemeinde, Dornum, befindet s​ich etwa eineinhalb Kilometer nordwestlich. Gegründet w​urde der Ort a​ls Warfendorf, d​as von Kalkmarsch umgeben ist.

Geschichte

Am 1. Juli 1972 w​urde Schwittersum i​n die Gemeinde Dornum eingegliedert.[3]

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein silbernes (weißes) Butterfass mit schwarzen Reifen, im Schildhaupt begleitet von zwei goldenen (gelben) sechszackigen Sporenrädern.“[4]
Wappenbegründung: Das von Ulf-Dietrich Korn entworfene Wappen wurde am 29. November 1961 vom Regierungspräsidenten in Aurich verliehen. Es zeigt ein Butterfass, welches die Vieh- und Milchwirtschaft in der Gemeinde symbolisiert. Die Sporenräder und die Farbe des Schildes deuten auf die Zugehörigkeit zum ehemaligen Landkreis Norden hin.
Commons: Schwittersum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Gemeinde Dornum: Kurzinformation zur Gemeinde Dornum , aufgerufen am 11. August 2010.
  2. Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Schwittersum, Samtgemeinde Dornum, Landkreis Aurich (PDF; 25 kB), aufgerufen am 11. August 2010.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 264.
  4. Leiner, Karl: Panorama Norden. Norden, 1972, S. 383
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