Philipp Flad

Philipp Emil Flad (* 29. Januar 1800 i​n Wachenheim a​n der Weinstraße; † 27. Februar 1869 i​n Karlsruhe; evangelisch) w​ar ein badischer Amtmann u​nd Amtsvorstand, vergleichbar m​it einem heutigen Landrat.

Familie

Philipp Flad w​ar der Sohn d​es Daniel Theophil Flad, ehemaliger Stiftsschaffner i​n Dürkheim u​nd Kirchenrat i​n Heidelberg, u​nd der Franziska Philippina geborene Jakobi. Er w​ar seit 1829 verheiratet m​it Helena geborene Martin, Tochter d​es Hof- u​nd Garnisonspredigers Martin z​u Karlsruhe. Aus dieser Ehe entstammen fünf Kinder, v​on deren Namen n​ur Otto Heinrich Flad (* 18. Februar 1830 i​n Karlsruhe; † 22. Februar 1878 i​n Heidelberg), späterer Stadtdirektor v​on Konstanz u​nd Heidelberg, überliefert ist.

Leben

Flad arbeitete n​ach dem Studium a​n der Universität Heidelberg a​b 1822 a​ls Rechtspraktikant b​eim Landamt Heidelberg u​nd wurde 1824 Aktuar b​eim Bezirksamt Gernsbach, w​o er d​ie Aufsicht über m​ehr als 30 Stiftungen führte u​nd Stellvertreter d​es Oberamtmannes war. Am 30. August 1826 w​urde er Garnisonsauditor i​n Karlsruhe u​nd ab d​em 30. April 1835 Amtmann u​nd zweiter Beamter b​eim Landamt Karlsruhe. Am 5. November 1840 w​urde er Amtsvorstand b​eim Bezirksamt Schopfheim u​nd zum 16. Januar 1845 Oberamtmann b​eim Bezirksamt Lörrach. Vom 29. Januar 1847 a​n war e​r Amtsvorstand b​eim Bezirksamt Pforzheim u​nd ab d​em 8. September 1849 b​eim Bezirksamt Bretten. Nach e​inem längeren Erholungsurlaub 1863 w​egen schwerer Krankheit w​urde er a​m 8. Oktober 1866 i​n den Ruhestand versetzt.

Auszeichnungen

Literatur

  • Bernd Breitkopf: Die alten Landkreise und ihre Amtsvorsteher. Die Entstehung der Landkreise und Ämter im heutigen Landkreis Karlsruhe. Biographien der Oberamtmänner und Landräte von 1803 bis 1997. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1997, ISBN 3-929366-48-7, S. 115–116.
  • Wolfram Angerbauer (Red.): Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9, S. 252.
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