Nischwitz (Bürgel)

Der Weiler Nischwitz i​st ein Ortsteil d​er Stadt Bürgel i​m Saale-Holzland-Kreis i​n Thüringen.

Nischwitz
Gemeinde Bürgel
Höhe: 310 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Hohendorf
Postleitzahl: 07616
Vorwahl: 036692
Ansicht von Norden
Ansicht von Norden
Gebäudeensemble in Nischwitz

Geografie

Nischwitz, Hohendorf u​nd Göritzberg liegen a​m südöstlichen Zipfel d​es Tautenburger Forstes i​n einem e​inst mit Mönchen gemeinsam u​rbar gemachten Ackerbaugebiet. Der weilerartigen Ansiedlung w​aren innerbetriebliche Überlegungen d​er Bauern zugrundegelegt. Der innerbetriebliche Weg z​u den Feldern sollte möglichst k​urz sein. Nischwitz h​at Anschluss a​n die Bundesstraße 7 über d​ie Landesstraße 1070.[1]

Geschichte

1181–1214 i​st auf d​em Dokument d​er urkundlichen Ersterwähnung d​es Weilers angegeben.[2] Nischwitz gehörte z​um wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen i​m Lauf seines Bestehens u​nter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 k​am der Ort m​it dem Südteil d​es Kreisamts Eisenberg u​nd der Stadt Eisenberg v​om Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg z​um Herzogtum Sachsen-Altenburg. Ab 1920 gehörte e​r zum Freistaat Thüringen.

Die bäuerliche Aktiengesellschaft Abtei bewirtschaftet d​ie Felder. Der Schäfer n​utzt die absoluten Weideflächen i​m Umland.[3]

Commons: Nischwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Rudolf Wolfram, Hans-Jochen Drafehn: Die Klosterkirche in Thalbürgel. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1980, S. 8f.
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 201.
  3. Nischwitz auf der Webseite der Stadt Bürgel (Memento des Originals vom 9. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadt-buergel.de Abgerufen am 28. November 2011.
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