Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hermagor-Pressegger See

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Hermagor-Pressegger See enthält d​ie 50 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Schloss Khünegg
BDA: 21465
Objekt-ID: 17785
seit 2017
Egg 1
Standort
KG: Egg
Das Schloss ist ein stattlicher hakenförmiger dreigeschoßiger Bau, der im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammt. Erhalten sind auch Teile der Befestigungsmauern und ein runder Wehrturm.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Michael
BDA: 21468
Objekt-ID: 17788
in Egg
Standort
KG: Egg
Die wehrhafte gotische Kirche hat ein dreijochiges Langhaus und einen dreijochigen Chor in gleicher Breite und südlich zwei gotische Kapellenanbauten. Der mächtige Turm steht nördlich am Langhaus und die Sakristei steht nördlich am Chor. Außen am Chor sind Reste eines bemerkenswerten großen Freskos (1488). Chor und Langhaus sind netzrippengewölbt, teils mit bemalten Schlusssteinen. An einem Fenster sind Glasmalereien von 1490. Der klassizistische Hochaltar mit Michaelsfigur stammt von 1837. In den Kapellen befindet sich jeweils ein Altar aus dem 17. Jahrhundert. Bemerkenswert ist ein spätgotischer Betstuhl.[3]
Kath. Filialkirche hl. Chrysanthus
BDA: 21467
Objekt-ID: 17787
in Fritzendorf
Standort
KG: Egg
Die neugotische Kapelle hat ein dreiachsiges Langhaus mit hohen Spitzbogenfenstern, einen niedrigeren eingezogenen Chor mit 3/8-Schluss und einen Dachreiter mit Pyramidenhelm. Hauptaltar und Kanzel sind neugotisch, der linke Seitenaltar stammt etwa von 1700. Die kleine, mehrfach umgebaute Orgel geht in Teilen bis ins 18. Jahrhundert zurück.[4]
Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer
BDA: 21466
Objekt-ID: 17786
in Götzing
Standort
KG: Egg
Die kleine spätgotische Kirche besitzt eine offene Pfeilervorhalle und einen hölzernen Turm mit Spitzgiebelhelm. Bemerkenswert ist die geschnitzte frühbarocke Tür im spitzbogigen Westportal. Das Flachtonnengewölbe hat ein dekoratives Rippennetz. Hoch- und Seitenaltäre stammen etwa von 1700, die bemerkenswerten Betstühle sind noch etwas älter.[5]
Kapelle Maria Lourdes (Tomaschitz)
BDA: 11325
Objekt-ID: 7410
bei Micheldorf 17
Standort
KG: Egg
Die 1902 errichtete neugotische Kapelle ist ein einfacher Bau mit Chor mit 6/10-Schluss und hölzernem Dachreiter. Das Presbyteriumsgewölbe ist sternenverziert. Der Zentrale Schrein des neugotischen Altars von Ignaz Hutter wird von einem krabbenverzierten Wimperg überdacht.[6]
Kapelle hl. Maria
BDA: 11112
Objekt-ID: 7185
in Potschach
Standort
KG: Egg
Die 1864 errichtete Kapelle ist ein neugotischer Bau mit Dachreiter; Portal und Fenster sind spitzbogig. Der spätbarocke, mit 1724 bezeichnete Altar mit Akanthusranken befand sich früher in der Kapelle in Fritzendorf.[7]
Kath. Pfarrkirche hl. Jakob
BDA: 21454
Objekt-ID: 17774
in Förolach
Standort
KG: Görtschach
Die gotische Kirche hat einen Chor mit 3/8-Schluss, einen mächtigen Nordturm mit Mauerschlitzen, und mit 1521 bezeichnete Fresken an Chor und Südfassade. Der Hochaltar mit reicher Knorpelwerkverzierung stammt etwa von 1680. Kanzel und Seitenaltar sind neugotisch; das Gemälde Enthauptung des Jakobus am Hochaltar stammt von Joseph Straka aus 1912. Ein bemalter Baldachin aus dem 18. Jahrhundert wird in der Kirche aufbewahrt.[8]
Kath. Filialkirche hl. Heinrich
BDA: 21453
Objekt-ID: 17773
in Görtschach
Standort
KG: Görtschach
Die spätgotische Kirche weist eine Pfeilervorhalle, einen massiven Nordturm und einen Chor mit 3/8-Schluss und vier derben Strebepfeilern auf; das Langhaus wurde barockisiert. Decken- und Wandgemälde im Inneren stammen aus dem 18. Jahrhundert. Der Hochaltar, ein prächtiger Triumphbogenaltar von etwa 1670 wurde 1977 restauriert. Auch die Seitenaltäre stammen aus dem 17. Jahrhundert.[9]
Kath. Filialkirche hl. Ruprecht
BDA: 21452
Objekt-ID: 17772
in Presseggen
Standort
KG: Görtschach
Die kleine spätgotische Kirche mit zweijochigem Langhaus und eingezogenem einwöchigen Chor wurde 1485 geweiht. Sie hat ein spitzbogiges profiliertes Portal, einen Dachreiter, eine Pfeilervorhalle, und Sternrippengewölbe. Bemerkenswert ist der aus dem späten 17. Jahrhundert stammende Hauptaltar mit zweigeschoßiger Säulenädikula und einer Rupert-Figur aus dem 15. Jahrhundert.[10]
Befestigung Heidenturm bei Danz
BDA: 21455
Objekt-ID: 17775
Danz
Standort
KG: Guggenberg
Die rechteckige Wallanlage konnte bisher nicht datiert werden. Sie könnte als Sperre der Straße über den Nassfeldpass gedient haben.[11]
Kath. Filialkirche hl. Ulrich
BDA: 21456
Objekt-ID: 17776
Guggenberg
Standort
KG: Guggenberg
Die kleine Kirche ist ein barocker Bau aus dem 17. Jahrhundert mit Dachreiter und Altarraum mit 3/8-Schluss. 1987 wurde der frühbarocke Architekturdekor wiederhergestellt. Der Altar trägt die Jahreszahl 1686, an ihm ist ein spätbarockes Bild der Marienkrönung.[12]
Pfarrhof
BDA: 30727
Objekt-ID: 27488
Dechant-Pietschnigg-Gasse 1
Standort
KG: Hermagor
Der dreigeschoßige Bau vom Ende 15. Jahrhundert wurde renoviert 1736, 1854 und 1902 renoviert. Beim Brand 1904 blieb er verschont.[13]
Kath. Filialkirche Maria Thurn (Maria Heimsuchung)
BDA: 21461
Objekt-ID: 17781
Gailtalstraße 29
Standort
KG: Hermagor
Die spätgotische, barockisierte Wallfahrtskirche war bis 1859 die Schlosskapelle des Thurnhofs. Der 1993 außen restaurierte Bau weist ein dreiachsiges Langhaus, einen niedrigen Chor mit 3/8-Schluss und einen hölzernen Dachreiter mit Spitzhelm auf. Der Hauptaltar mit Marienbild und Opfergangsportalen ist von 1690. In der Kirche befinden sich mehrere Votivbilder und ein auf Holz gemaltes Wappen (Familie Grossing) von 1570.[14]
Evang. Pfarrkirche A.B., Schneerosenkirche
BDA: 21460
Objekt-ID: 17780
Radniger Straße 4
Standort
KG: Hermagor
Die 1926 geweihte Kirche wurde nach einem Entwurf von Matthias Unterberger am nördlichen Hang über der Stadt erbaut und 1995 außen restauriert. Sie ist ein romanisierender Langbau mit Turm in der Südostecke, der Saal mit Flachtonne, und 3/8-Apsis. Ostseitig Seitenschiffanbau durch Empore unterteilt. Das Altarbild „Guter Hirt“ stammt von Engelbert Lenard.[13]
Ehem. Schloss Thurnhof
BDA: 21457
Objekt-ID: 17777
Thurnhof 1
Standort
KG: Hermagor
Der Thurnhof ist ein viergeschoßiger Turm von etwa 1500. Angebaut ist ein zweigeschoßiges Wohnhaus, in dem eine Holzbalkendecke mit 1593 bezeichnet ist.[15]
Franzosendenkmal
BDA: 21458
Objekt-ID: 17778

Standort
KG: Hermagor
Das Denkmal am Fuß der Stützmauer der Pfarrkirche erinnert an den Sieg der Österreicher über die Franzosen am 18. September 1813 bei Hermagor. Die Bronzestatue eines Achterjägers von Josef Valentin Kassin aus Klagenfurt wurde 1913 errichtet.[13]
Marienkapelle im Friedenspark
BDA: 21459
Objekt-ID: 17779

Standort
KG: Hermagor
Die Marienkapelle wurde als Grabkapelle des Johann Moro im ehemaligen Friedhof, dem heutigen Friedenspark, erbaut und 1859 geweiht. Seit 1880 ist sie die Grabkapelle der Familie Frenzl. Als Baumeister wird Domenico Venchiarutti angenommen. Der spätklassizistische Bau mit giebelbekrönter Säulenfront ist im Inneren mit Dekorationsmalereien ausgestattet.[16]
Kath. Pfarrkirche hll. Hermagoras und Fortunatus
BDA: 21462
Objekt-ID: 17782

Standort
KG: Hermagor
Das Langhaus der spätgotischen Kirche wurde nach Zerstörung in den Türkenkriegen (1478) aufgebaut. Das Mauerwerk im Chor mit 5/8-Schluss und Strebepfeilern stammt noch vom Vorgängerbau, im Chorschluss sind Freskenreste aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhalten. Details der Fassade wie Fensterumrahmungen, umlaufendes Spitzbogenfries und Verkleidung und Aufsätze der an den Langhausecken gehen auf eine historisierende Renovierung von 1904 zurück. Das Langhaus ist netzrippengewölbt, der niedrigere Chor kreuzrippengewölbt. Die Malereien in den Gewölben stammen vom Ende des 15. Jahrhunderts. Der spätbarocke Hauptaltar und die Seitenaltäre im Langhaus wurden Mitte des 18. Jahrhunderts geschaffen; in der Südkapelle befindet sich ein gotischer Flügelaltar. An und in der Kirche sind einige Wappengrabplatten aus dem 15. und 16. Jahrhundert.[17]
Burgruine Khünburg
BDA: 11417
Objekt-ID: 7512

Standort
KG: Khünburg
Um 1200 wurde die etwa 30 × 40 Meter große romanische Burganlage errichtet. Seit einem Brand 1540 verfällt der Bau; erhalten sind noch der 5-geschoßige Bergfried, bis zu 8 Meter hohe Teile der Ringmauer sowie einige Mauern eines Wohngebäudes.[2]
Kath. Filialkirche hl. Nikolaus
BDA: 21464
Objekt-ID: 17784
in Kraschach
Standort
KG: Mitschig
An der kleinen gotischen Kirche und im Chor mit 5/8-Schluss befinden sich Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. In den 1990er Jahren wurden das bemerkenswerte Gewölbedekor des 16. Jahrhunderts über dem Altar freigelegt und die Architekturpolychromie des 18. Jahrhunderts im Langhaus wiederhergestellt. Der Hauptaltar, die Kanzel und ein geschnitzter Rosenkranz stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Am linken Seitenaltar ist ein gotischer Altarschrein mit barock gemalter Rahmung.[18]
Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena
BDA: 21463
Objekt-ID: 17783
in Mitschig
Standort
KG: Mitschig
Die Kirche ist ein einfacher barocker Langbau mit niedrigem eingezogenem Chor mit 5/8-Schluss. Sie hat eine offene Vorhalle, einen Dachreiter mit Spitzhelm und im Norden eine angebaute Sakristei. Der Altar mit illusionistischem Baldachin ist ebenso wie die Orgel spätbarock. Die Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert.[19]
Kath. Filialkirche hl. Athanasius
BDA: 21472
Objekt-ID: 17792
in Kühweg
Standort
KG: Möderndorf
Die kleine spätgotische Kirche mit hölzernem Dachreiter mit Glocke aus dem 13. Jahrhundert, Pfeilervorhalle und Chor mit 3/8-Schluss ist am Dachstuhl mit 1635 bezeichnet. Das Deckengemälde im Langhaus stammt von 1774. Jahrhundert. Hauptaltar, Seitenaltar mit Marienbild (Kopie nach Lukas Cranach) und Kanzel stammen aus dem 17. oder 18. Jahrhundert.[20]
Burgruine Malenthein
BDA: 11095
Objekt-ID: 7164
seit 2018
in Kühweg
Standort
KG: Möderndorf
Die um 1300 errichtete und im 15./16. Jahrhundert erweiterte Burg verfiel im 18. Jahrhundert. Es sind Teile des äußeren Mauerrings und eines Wohnturms erhalten.[21]
Schloss Möderndorf/Gailtaler Heimatmuseum
BDA: 21469
Objekt-ID: 17789
Möderndorf 1
Standort
KG: Möderndorf
Das 1458 urkundlich erwähnte Schloss ist ein viergeschoßiger Bau mit steilem Dach. An der Nordseite ist ein Rundportal, ein Engelsturz-Fresko stammt etwa von 1800. An der Südfassade ist noch der Originalputz aus der Bauzeit. In den oberen Stockwerken gibt es barocke Kassettendecken und Stuckdekorationen, in den unteren Etagen Tonnengewölbe.[22]
Kath. Filialkirche hl. Martin
BDA: 21470
Objekt-ID: 17790
in Möderndorf
Standort
KG: Möderndorf
Die kleine spätgotische Kirche mit Chor mit 5/8-Schluss und sechsseitigem hölzernen Dachreiter mit Spitzhelm wurde im 15. Jahrhundert errichtet. An der Südseite der Kirche ist ein Christophorusfresko aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im spitzbogigen Westportal ist eine Holztür mit spätgotischen Beschlägen. Der Chor ist sternrippengewölbt, die Sakristei kreuzgratgewölbt. Bemerkenswert sind die beiden spätgotischen Flügelaltäre an den Seiten.[23]
BW Kath. Filialkirche hl. Urban
BDA: 21471
Objekt-ID: 17791
in Möderndorf
Standort
KG: Möderndorf
Die kleine spätgotische Bergkirche mit dreiseitigem Schluss, Dachreiter und spitzbogigem profilierten Westportal wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Der Chor ist sternrippengewölbt; am Triumphbogen steht die Jahreszahl 1632. Vermutlich wurden in jenem Jahr die spätgotischen Wandmalereien im Chor übermalt. Der einfache Hochaltar stammt etwa von 1700.[24]
Straßenbrücke beim „Steinbrugger“
BDA: 21474
Objekt-ID: 17794
bei Grünburg 8
Standort
KG: Möschach
Die Steingewölbebrücke wurde 1849 genannt; dürfte aber älter sein.[25]
Kath. Filialkirche hl. Katharina
BDA: 21473
Objekt-ID: 17793
in Radnig
Standort
KG: Möschach
Eine hier im 11. Jahrhundert erbaute romanische Kirche wurde in den Türkenkriegen des 15. Jahrhunderts zerstört und bald danach wieder aufgebaut. Bemerkenswert ist die Decke der Vorhalle mit ihrer Schablonenmalerei von Ende des 15. Jahrhunderts, die sich bis zum 19. Jahrhundert noch im Langhaus befunden hatte. Der Altar ist mit 1670 bezeichnet; am Altartisch ist eine römerzeitliche Grabinschrift.[26]
Mauerspeicher bei Steinwender
BDA: 11113
Objekt-ID: 7186
bei Untermöschach 6
Standort
KG: Möschach
Der ehemalige herrschaftliche Zehentspeicher ist ein gemauerter dreigeschoßiger Bau unter Schopfwalmdach über rechteckigem Grundriss. An der Ostseite befinden sich eine gemauerte Außentreppe und ein terrassenartiger Vorbau mit Holzgeländer. Ein Deckenbalkenfragment ist mit 1631 bezeichnet. Über dem Portal ist bemerkenswertes Architekturdekor, bezeichnet 1641.[27]
Schloss Lerchenhof
BDA: 21475
Objekt-ID: 17795
Untermöschach 8
Standort
KG: Möschach
Das spätklassizistische Herrenhaus wurde von 1848 bis 1851 im Auftrag des Montanindustriellen Julius von Wodley möglicherweise von Johann Domenico Venchiarutti erbaut. Es handelt sich um ein stattliches dreigeschoßiges Biedermeierschloss mit siebenachsiger Fassade.[27]
hallstattzeitliche Wehranlage/befestigte Siedlung, Befestigung Gradisce bei Kreuth
BDA: 24948
Objekt-ID: 21362
Dollin
Standort
KG: Nampolach
Die Wallanlage stammt aus der Hallstattzeit.[28]
Kapelle Zum hl. Kreuz oder Blitzkapelle
BDA: 11096
Objekt-ID: 7165
in Brugg
Standort
KG: Nampolach
Die kleine neugotische Kapelle mit Dachreiter und 3/8-Schluss wurde 1903 errichtet.[28]
Kath. Filialkirche hl. Ägid
BDA: 24946
Objekt-ID: 21360
in Dellach
Standort
KG: Nampolach
Die kleine gotische Kirche mit 3/8-Schluss, gekehltem Spitzbogenportal und niedriger offener Pfeilervorhalle weist am Giebel Freskenreste von etwa 1400 auf. Im sternrippengewölbten steht der reich geschmückte Hochaltar vom Ende des 17. Jahrhunderts. Zwei einfache, ähnlich alte Seitenaltäre und ein barockes Vortragekreuz ergänzen die Einrichtung.[29]
Hügelgräberfeld Eggforst
BDA: 25959
Objekt-ID: 22411
Forstwald
Standort
KG: Nampolach
Das Hügelgräberfeld im Eggforst stammt aus der Hallstattzeit.[28]
Kath. Filialkirche hl. Leonhard
BDA: 24953
Objekt-ID: 21367
in Latschach
Standort
KG: Nampolach
Die Kirche ist ein kleiner spätgotischer Bau mit Chor mit 3/8-Schluss, Turm über der Sakristei, zwei derben Strebepfeilern an der Südseite, und großer Pfeilervorhalle in Schiffsbreite. Im netzgratewölbten Langhaus befindet sich eine barocke hölzerne Empore. Der Hochaltar stammt etwa von 1640; die Seitenaltäre und die Kanzel wurden 1772 von Josep Kapfer gefertigt.[30]
Pfarrhof
BDA: 24955
Objekt-ID: 21369
Mellweg 15
Standort
KG: Nampolach
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger Bau aus dem 19. Jahrhundert. Über dem Portal ist ein Rundbild mit der Darstellung der Maria Immaculata angebracht.[31]
Kath. Pfarrkirche hl. Gertraud
BDA: 24954
Objekt-ID: 21368
in Mellweg
Standort
KG: Nampolach
Die gotische, um 1400 errichtete Kirche hat ein netzrippengewölbtes Langhaus, einen sternrippengewölbten Chor mit 3/8-Schluss, und einen gedrungenen Turm, in dessen Erdgeschoß sich die kreuzgratgewölbte Sakristei befindet. Die Fresken an der Nordseite der Kirche und im Langhaus stammen aus der Bauzeit. Die Seitenaltäre stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts; Hochaltar, Kanzel und Taufbecken sind gut 100 Jahre jünger. Das Langhaus wurde 1844 um ein Westjoch verlängert.[32]
Kath. Filialkirche hl. Kunigunde
BDA: 24952
Objekt-ID: 21366
in Nampolach
Standort
KG: Nampolach
Mit dem Bau der kleinen spätgotischen Kirche wurde 1521 begonnen. Sie hat nördlich vom Chor mit 4/6-Schluss einen gedrungenen Turm, außerdem ein spitzbogiges Westportal und eine offene Pfeilervorhalle. Der Hauptaltar mit Knorpelwerk und der rechte Seitenaltar stammen von etwa 1650; der linke Seitenaltar von etwa 1725.[33]
Kath. Filialkirche hl. Valentin
BDA: 24951
Objekt-ID: 21365
in Paßriach
Standort
KG: Nampolach
Die einfache Kirche mit hölzernem Dachreiter ist ein spätgotischer Bau; auf eine Renovierung im 17. Jahrhundert weisen die Jahreszahlen 1668 an der Westür und 1672 am Triumphbogen hin. An der Südwand ist ein barockes Christophorusfresko. Haupt- und Seitenaltäre stammen etwa von 1675.[34]
Evang. Pfarrkirche A.B.
BDA: 24957
Objekt-ID: 21371
in Jenig
Standort
KG: Rattendorf
Die 1936 geweihte Kirche wurde nach Plänen der Villacher Baumeister Paul Galsterer erbaut. Der einfache Bau mit Dachreiter zeigt sich im Inneren als gut proportionierter Raum mit einer Holzdecke auf Schwibbögen und Wandpfeilern.[35]
Kath. Pfarrkirche hll. Andreas und Markus
BDA: 24956
Objekt-ID: 21370
in Rattendorf
Standort
KG: Rattendorf
Die spätgotische Kirche mit eingezogenem Chor mit 5/8-Schluss, profiliertem kielbogigem Westportal und Turm nördlich vom Chor wurde Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet. Der hohe Hauptaltar ist mit 1718 bezeichnet; die beiden Seitenaltäre stammen aus dem späten 17. bzw. aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts; die Kanzel ist neugotisch.[36]
Römische Talsperre Hadnmauer
BDA: 24966
Objekt-ID: 21380
Konzen
Standort
KG: Rattendorf
Teile der römischen Talsperre aus dem 1. oder 2. Jahrhundert zum Schutz der Gurina sind heute noch im Bereich von Jenig bis Rattendorf als Geröllwall sichtbar.[37]
BW Stellung Rattendorfer Alm mit Mannschaftsbaracke I (Zanklhütte) und Scottikapelle
BDA: 205520
seit 2021

Standort
KG: Rattendorf
Die Siedlung auf der Rattendorfer Alm entstand im Zusammenhang mit dem Gebirgskrieg im Ersten Weltkrieg, die dazugehörige Scottikapelle wurde um 1980 restauriert.

Anmerkung: Koordinaten a​uf die Scottikapelle

Kath. Filialkirche hl. Georg
BDA: 24962
Objekt-ID: 21376
in Tröpolach
Standort
KG: Tröpolach
Die Kirche mit mächtigem Chorturm wurde im 13. Jahrhundert errichtet, und später spätgotisch sowie barock umgestaltet. Langhaus und Chor sind netzrippengewölbt. Die Seitenaltäre stammen etwa von 1700, der neobarocke Hochaltar von 1857.[38]
Evangelisches Schul- und Bethaus
BDA: 24960
Objekt-ID: 21374
Watschig 13
Standort
KG: Tröpolach
Das turmlose evangelische Bethaus wurde 1782/83, also sofort nach dem Toleranzpatent, errichtet. Im Inneren befindet sich eine große hölzerne Orgelempore; über dam Altar ist ein Deckengemälde. Die Rokoko-Einrichtung (Hochaltar mit Opfergangsportalen, Kanzel, Orgel) stammt aus der Erbauungszeit.[39]
Kath. Filialkirche Maria Hilf
BDA: 24959
Objekt-ID: 21373
Watschig
Standort
KG: Tröpolach
Die neugotische Kapelle mit Dachreiter und Chor mit 5/8-Schluss enthält einen von etwa 1680 stammenden Altar.[40]
Kath. Filialkirche hl. Leonhard zu Schlanitzen
BDA: 24961
Objekt-ID: 21375
bei Schlanitzen
Standort
KG: Tröpolach
Die Kirche ist ein spätgotischer Bau von Ende des 15. Jahrhunderts, mit Chor mit 5/8-Schluss, Dachreiter, spitzbogigem profiliertem Westportal und einem Christophorus-Fresko. Ein Balken im Langhaus trägt die Jahreszahl 1498. Die Langhausdecke ist schabloniert bemalt; der Chor ist sternrippengewölbt. Zur Einrichtung gehören der Hochaltar mit spätgotischem Mittelbild, ein als Seitenaltar verwendeter spätgotischer Flügelaltar mit Schnitzfiguren, ein schlichter Seitenaltar von 1632, und eine lebensgroße Schnitzfigur Schmerzensmann aus dem 17. Jahrhundert.[41]
Hügelgräberfeld Obervellach
BDA: 24963
Objekt-ID: 21377
Kirchfeld
Standort
KG: Vellach
Das Hügelgräberfeld am Fuß des sogenannten Eichforsts stammt aus der Latènezeit. Von den ursprünglich fünf Grabhügeln sind noch zwei mit einem Durchmesser von fünf bzw. elf Metern erhalten. Es handelt sich vermutlich um Brandbestattungen mit Keramik- und Metallbeigaben in Stein- und Holzeinbauten.[42]
Kath. Filialkirche hl. Dreifaltigkeit (St. Trinitas und Antonius von Padua)
BDA: 24965
Objekt-ID: 21379
in Obervellach
Standort
KG: Vellach
Die Kirche ist ein kleiner spätgotischer Bau mit rundbogigem Westportal, Chor mit 3/8-Schluss und Dachreiter. Auf die Barockisierung von 1686 gehen die hölzerne Empore, der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre, ein geschnitzter Rosenkranz und zwei Vortragestangen zurück.[43]
Kath. Filialkirche hl. Magdalena
BDA: 24964
Objekt-ID: 21378
in Untervellach
Standort
KG: Vellach
Die kleine spätgotische Kirche mit Chor mit 3/8-Schluss, hölzernem Dachreiter und großer Pfeilervorhalle ist am Chorgewölbe mit der Jahreszahl 1502 bezeichnet. Im Chor wurde die frühbarocke Farbgestaltung von 1613 wiederhergestellt; aus der gleichen Zeit stammen Wandmalereien an den Chorwänden sowie ein Christophorus-Fresko an der Fassade. Es gibt aber auch noch Reste eines weiteren, älteren Christophorusfreskos. Ein spätgotischer Flügelaltar, der ab 1502 Hauptaltar dieser Kirche war, dient heute als Seitenaltar; der heutige, frühbarocke Hochaltar stammt von 1652, ein weiterer Seitenaltar aus dem 18. Jahrhundert.[44]
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hermagor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 105.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 103–105.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 181–182.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 223–224.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 535.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 646.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 143–144.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 220.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 650–651.
  11. Rupert Gietl: Die Römer auf den Pässen der Ostalpen. Wien 2004.
  12. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 252.
  13. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 294.
  14. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 951.
  15. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 952.
  16. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 294 f.
  17. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 292–294.
  18. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 425.
  19. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 551.
  20. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 435–436.
  21. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 436.
  22. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 557–558.
  23. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 556–557.
  24. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 557.
  25. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 250.
  26. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 663.
  27. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 990.
  28. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 531.
  29. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 74.
  30. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 445–446.
  31. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 532.
  32. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 531–532.
  33. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 569–570.
  34. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 613–614.
  35. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 670.
  36. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 669–670.
  37. Georg Burger: Heimatbuch von Rattendorf. 1971.
  38. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 974.
  39. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1053–1054.
  40. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1054.
  41. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 866–867.
  42. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 601.
  43. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 601–602.
  44. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 992.
  45. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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