Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Bad Wimsbach-Neydharting enthält d​ie 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Gemeinde Bad Wimsbach-Neydharting i​n Oberösterreich (Bezirk Wels-Land).[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Römische Villa Freithofholz
BDA: 57879
Objekt-ID: 68215
Flur Bachloh
Standort
KG: Bachloh
Die römische villa rustica aus dem Ende des 1. Jahrhunderts bestand bis ins 4. Jahrhundert und wurde ab 1950/51 untersucht, freigelegt und konserviert.
Kath. Filialkirche hl. Georg und ehem. Friedhofsfläche
BDA: 52225
Objekt-ID: 58767
Kößlwang 37, bei
Standort
KG: Kößlwang
Die 1135 erstmals erwähnte, kleine einschiffige Filialkirche besitzt einen aus dem Achteck geschlossenen Chor der ausgehenden Gotik und einen barocken Dachreiter über dem Westgiebel. Das teilweise in Tuffquaderbau gehaltene Bauwerk beherbergt einen Hauptaltar mit einem Gemälde der Maria als Himmelskönigin aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts.
Kath. Filialkirche hl. Thomas von Canterbury
BDA: 76035
Objekt-ID: 89576
bei Haag 14
Standort
KG: Neydharting
Die 1220 erstmals erwähnte Kirche wurde 1893 zu einer Filialkirche ausgebaut, wobei eine langrechteckige Kirche mit leicht eingezogenem, in korbbogiger Rundung abgeschlossenem Chor entstand. Die Kirche mit Kapellenanbau und Turm im südlichen Chorwinkel beherbergt einen Hochaltar aus der Zeit um 1700 mit einem Altarbild des Heiligen Thomas von Canterbury aus dem Jahr 1837.
Freilichtmuseum Hackenschmiede
BDA: 37676
Objekt-ID: 36894
Almeggerstraße 12
Standort
KG: Wimsbach
Die bereits 1604 genannte Hackenschmiede wird von drei oberschlächtigen Wasserrädern angetrieben, die vom Wimsbach gespeist werden. Die größte Wasserradanlage misst 3,1 m Raddurchmesser und besitzt einen 6 m langen Grindel (Holzwelle des Wasserrads) und zwei Schwanzhämmer. Die Schmiede wurde 1968 vom Kulturverein angekauft und zwischen 1975 und 1978 renoviert.[2]
Kapelle in der Allee, sog. Schlosskapelle, Ehrenfeld-Kapelle samt Ausstattung
BDA: 76066
Objekt-ID: 89608
seit 2013
Bachloh
Standort
KG: Wimsbach
Friedhof mit Friedhofsportal
BDA: 76031
Objekt-ID: 89572
Kirchenberg 4, bei
Standort
KG: Wimsbach
Das spätgotische Friedhofsportal stammt aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts.
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
BDA: 52715
Objekt-ID: 60239
Kirchenberg 2, bei
Standort
KG: Wimsbach
Die große, schlichte hochbarocke Landkirche wurde ab 1688 neu errichtet, wobei Teile des spätgotischen Baues wie die Sakristei und der Teile des Turms miteinbezogen wurden. Die vom Friedhof umgebene Kirche beherbergt einen hochbarocken Hauptaltar mit einem Gemälde der Marter des heiligen Stephan.
Ehem. Benefiziatenhaus
BDA: 76033
Objekt-ID: 89574
Kirchenberg 4
Standort
KG: Wimsbach
Gemeindeamt
BDA: 76041
Objekt-ID: 89582
Markt 1
Standort
KG: Wimsbach
Das Gemeindeamt wurde 1954 durch die Zusammenlegung dreier Häuser gebildet, wobei die Gebäude weitgehend verändert wurden.
Schloss Wimsbach
BDA: 37677
Objekt-ID: 36895
Schloß 1
Standort
KG: Wimsbach
Das an einem Steilabhang des Wimsbach an der Brücke von Lambach nach Vorchdorf befindliche Schloss besitzt einen spätmittelalterlichen Burgkern, der vermutlich nach einem Brand 1626 zu einem einigermaßen regelmäßigen Wohnschloss um einen leicht rechteckigen Hof mit je einem Obergeschoß je Flügel ausgebaut wurde. Die Außenansicht des Schlosses wird von der Holzschindeldeckung und den Ecktürmen mit achtseitigem Pyramidenaufbau geprägt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Gerichtsbezirkes Lambach. Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1959 (Österreichische Kunsttopographie, Band XXXIV. Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Wels II. Teil)
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Oberösterreich. 6. Auflage. Schroll, Wien 1977
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Freilichtmuseum Hackenschmiede
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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