Liste der Stolpersteine in Wiesbaden-Mitte

 Info: Angaben z​u Eigenschaften, welche a​lle Teillisten für Wiesbaden gemeinsam haben, s​ind unter Liste d​er Stolpersteine i​n Wiesbaden z​u finden.

Liste

Adresse Name Inschrift mit Ergänzungen Verlege­datum Bild Anmerkung
Bahnhofstraße 1

Oskar Braun Hier wohnte
Oskar Braun
Jg. 1880
'Schutzhaft' 1938
Dachau
Ermordet 22.12.1938
6. Okt. 2016 Oskar Braun kam nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland, lebte in Düsseldorf und war staatenlos. Seit 1921 war er Teilhaber der Rheinischen Wollwarenfabrik, einer im Handelsregister von Wiesbaden eingetragenen Firma, und wurde 1924 deren alleiniger Inhaber. Die Führung einer produzierenden Fabrik wird indes im Verlauf der Wirtschaftskrise immer schwieriger, so dass er mehr und mehr auf den Bereich der Wäschevertretung angewiesen ist und sein Einkommen in den Jahren nach 1933 erheblich abnimmt. Dabei werden auch die Boykottmaßnahmen der Nazis eine Rolle gespielt haben.[1]
Luisenstraße 47

Henriette Ackermann
geb. Marx
Hier wohnte
Henriette Ackermann
geb. Marx
Jg. 1863
Deportation 1942
KZ Theresienstadt
Tot 24.9.1942
8. Aug. 2007 Als Mutter von acht Kindern musste die Jüdin Ackermann während der nationalsozialistischen Diktatur selbst ohnmächtig zuschauen, wie ihre Familie immer weiterauseinander gerissen und teilweise vernichtet wurde. Anderen wiederum gelang die Flucht, doch auch hier bestand aufgrund der politischen Verhältnisse und wegen der Kriegswirren kaum mehr Kontakt.[2]
Martha Holzmann
geb. Ackermann
Hier wohnte
Martha Holzmann
geb. Ackermann
Jg. 1896
Deportiert 1942 Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Adolf Stern Hier wohnte
Adolf Stern
Jg. 1878
Gedemütigt / Entrechtet
Flucht in den Tod 10.6.1942
30. Apr. 2013
Hedwig Stern
geb. Mann
Hier wohnte
Hedwig Stern
geb. Mann
Jg. 1879
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
10.8.1942
Constanze Trum
geb. Mann
Hier wohnte
Constanze Trum
geb. Mann
Jg. 1887
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
2. Dez. 2010
Mauergasse 19

Clotilde Adler Hier wohnte
Clotilde Adler
geb. Nassauer
Jg. 1882
Deportation 1942
Izbica
Ermordet in Sobibor
8. Apr. 2014
Mathilde Simon
geb. Wolff
Hier wohnte
Mathilde Simon
geb. Wolff
Jg. 1872
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 8.10.1942
18. Feb. 2009 Die Simons[3] betrieben in der Mauergasse 19 eine Bäckerei. Das Haus, in dem sie zusammen mit Mathildes lediger Schwester Rebecka Wolff auch wohnten, gehörte Wilhelm Simon.
Wilhelm Simon Hier wohnte
Wilhelm Simon
Jg. 1887
Gedemütigt/Entrechtet
Tot 7.4.1941
in Wiesbaden
Rebecka Wolff Hier wohnte
Rebecka Wolff
Jg. 1874
Deportiert 1943
Theresienstadt
Befreit 1945
Überlebt
Taunusstraße 6

Kurt-Jakob Amson Hier wohnte
Kurt-Jakob Amson
Jg. 1905
Eingewiesen 1927 Heilanstalt Eichberg
Tot 21.01.1940
5. Mai 2010 Aufgrund einer angeborenen körperlichen und geistigen Behinderung war Kurt-Jakob Amson schon früh auf institutionelle Heimpflege und Betreuung angewiesen[4]

Sein Bruder Rolf Amson war ebenfalls behindert und lebte seit seinem 9. Lebensjahr auch im „Heilerziehungsheim Calmenhof“ in Idstein
Rolf Amson Hier wohnte
Rolf Amson
Jg. 1911
Eingewiesen 1941 Heilanstalt Weilmunster
Heilanstalt Hadamar
Ermordet 1941
Bahnhofstraße 46

Emma August
geb. Weil
Hier wohnte
Emma August
geb. Weil
Jg. 1862
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29.12.1942
14. Apr. 2014
Lea Emilie Nussbaum
geb. August
Hier wohnte
Lea Emilie Nussbaum
geb. August
Jg. 1895
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 18.4.1943
Maximilian Nussbaum Hier wohnte
Maximilian Nussbaum
Jg. 1893
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 6.10.1944
Auschwitz
Hedwig Strauss
geb. Rödelheimer
Hier wohnte
Hedwig Strauss
geb. Rödelheimer
Jg. 1879
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 21.9.1942
Das Ehepaar Strauß[5] führte eine Weingroßhandlung in der Nikolasstraße 28, heute Bahnhofstraße 46, die sehr gut lief. Sie besaßen eigene Weinberge in Geisenheim. Weinlieferungen wurden deutschlandweit abgewickelt.
Sebald Strauss Hier wohnte
Sebald Strauss
Jg. 1866
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 6.10.1942
Kirchgasse 29

Helene Schwarz
geb. Birnzweig
Hier wohnte
Helene Schwarz
geb. Birnzweig
Jg. 1893
Deportiert 1942
Ermordet in
Sobibor
1. Juni 2016
Rudolf Schwarz Hier wohnte
Rudolf Schwarz
Jg. 1881
'Schutzhaft' 1938
Buchenwald
Deportiert 1942
Ermordet im
besetzten Polen
Kirchgasse 52


Hilde Agnes Bachmann
geb. Cahen
Hier wohnte
Hilde Agnes Bachmann
geb. Cahen
Jg. 1897
Deportiert 1942 Lublin
Ermordet in
Sobibor
8. Apr. 2014 Zur Erinnerung an Sophie Cahen, geb. Kleeberg, und ihre Tochter Hilde Agnes Bachmann[6]
Sophie Cahen
geb. Kleeberg
Hier wohnte
Sophie Cahen
geb. Kleeberg
Jg. 1871
gedemütigt/entrechtet
Flucht in den Tod
19.10.1940
Adelheidstraße 18

Elise Baer
geb. Herz
Hier wohnte
Elise Baer
geb. Herz
Jg. 1882
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod 25.08.1942
30. Juni 2009 Von 1933 bis 1936 lebte Elise Baer in der Adelheidstraße 18 im Erdgeschoss. Sie wurde finanziell von ihrer Tochter Anna unterstützt. Im Testament ihres Schwiegersohnes, der wegen der nationalsozialistischen Repressalien Selbstmord beging, ist zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes von Elise Baer ein monatlicher Betrag von 200 RM ausgewiesen. Ihre Tochter Anna war schon im März 1942 von Mainz nach Lublin deportiert worden, ihr Schwiegersohn hatte sich 1939 das Leben genommen. Von ihm hatte Elise Baer eine Kapsel Zyankali erhalten. Nachdem sie den Bescheid mit dem Datum ihrer Deportation erhalten hatte, räumte sie am 25. August 1942 ihre Wohnung auf, richtete sich ordentlich her, legte sich auf das gemachte Bett und nahm das Gift ein.[7]
Ellenbogengasse 11

Julie Baum
geb. Schloss
Hier wohnte
Julie Baum
geb. Schloss
Jg. 1875
Deportiert 1942
Theresienstadt
Treblinka
Ermordet 29.9.1942
19. Apr. 2016 Erinnerungsblatt an Julie Baum und ihre Schwester Klara Dreifuss[8]

Zur Erinnerung an Sophie Cahen, geb. Kleeberg, und ihre Tochter Hilde Agnes Bachmann[9]
Klara Dreifuss
geb. Schloss
Hier wohnte
Klara Dreifuss
geb. Schloss
Jg. 1868
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 20.11.1942
Mauergasse 8

Karl Baum Hier wohnte
Karl Baum
Jg. 1884
Deportiert 1942 Lublin
Ermordet in Sobibor
22. Jan. 2009 Karl Baum[10] war Inhaber einer alteingesessenen Metzgerei in der Schulgasse 2 in Wiesbaden, wo sich auch die Wohnung befand. Zeugen bestätigen, dass das Geschäft bis 1932 gut lief.

Erinnerungsblatt Karl und Toni Baum sowie Karls Bruder Leo[11]
Leo Baum Hier wohnte
Leo Baum
Jg. 1893
Seit 1934 "Heilanstalt" Eichberg
Ermordet 1941 in
'Heilanstalt’ Hadamar
Toni Baum
geb. Bierig
Hier wohnte
Toni Baum
geb. Bierig
Jg. 1886
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Herrngartenstraße 11

Regina Beck
geb. Sichel
Regina Beck
geb. Sichel
Jg. 1868
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
28.8.1942
2. Mai 2013 Regina Beck war Eigentümerin des Hauses Herrngartenstraße 11. Da sie keinen Beruf und somit kein Einkommen durch Arbeit hatte, vermietete sie in ihrem Haus Wohnungen an zwei jüdische Parteien im Vorderhaus und drei sogenannte arische Parteien im Hinterhaus. Am 12. Februar 1940 musste sie dann eine Sicherungsanordnung für ihr Konto unterschreiben; damit war es gesperrt und ihr Vermögen für sie nicht mehr verfügbar. 1942 – sie war schon 72 Jahre alt – wurde sie noch als arbeitsfähig eingestuft. Regina Beck wurde nicht verhaftet und nach Theresienstadt deportiert, weil sie sich wenige Tage zuvor, am 28. August 1942, das Leben nahm. Einige ihrer Geschwister und deren Kinder überlebten den Holocaust. Von ihnen wurde am 12. Oktober 1949 ein Entschädigungsantrag gestellt. Sie erhielten insgesamt 10.000 Mark Entschädigung.[12]
Röderstraße 26

Rosa Borger
geb. Melamet
Hier wohnte
Rosa Borger
Jg. 1896
geb. Melamet
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
24. Okt. 2019 Erinnerungsblätter an Rosa Borger geb. Melamet und ihren Sohn Oskar David[13]
Oskar Borger Hier wohnte
Oskar Borger
Jg. 1926
Deportiert 1942
Ermordet im besetzten Polen
Pagenstecherstraße 4

Dr. Max Marcus
Bender
Hier wohnte
Dr. Max Marcus Bender
Jg. 1861
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 27.9.1942
30. Apr. 2013
Mauergasse 12

Felix Berney Hier wohnte
Felix Berney
Jg. 1883
Deportiert 10.8.1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
22. Jan. 2008 Die Berneys wohnten in der Mauergasse 12. Das Ehepaar führte dort eine alteingesessene Metzgerei.[14]
Rosalie Berney
geb. Katz
Hier wohnte
Rosalie Berney
geb. Katz
Jg. 1878
Deportiert 10.6.1942
Ermordet 1942
in Sobibor
Luisenstraße 17

Beate Berney Hier wohnte
Beate Berney
Jg. 1923
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in
Sobibor
2. Mai 2013
Heinrich Berney Hier wohnte
Heinrich Berney
Jg. 1888
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in
Sobibor
Karolina Berney
geb. Löser
Hier wohnte
Karolina Berney
geb. Löser
Jg. 1890
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in
Sobibor
Wilhelmstraße 30

Paula Bertram
geb. Dispeker
Hier wohnte
Paula Bertram
geb. Dispeker
Jg. 1881
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
11.6.1942
9. Okt. 2014
Jeanette Mosbach
geb. Dispeker
Hier wohnte
Jeanette Mosbach
geb. Dispeker
Jg. 1879
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Kirchgasse Ecke Schulgasse, Kaufhaus Karstadt



Adolf Julius Blumenthal Adolf Julius
Blumenthal
Jg. 1887
Deportiert Sobibor
Ermordet 16.7.1943
30. März 2006 Zur Erinnerung an Julie, Adolf und Irma Blumenthal[15]
Irma Blumenthal
Rosenthal
Irma Blumenthal
Rosenthal
Jahrgang 1898
Deportiert
Auschwitz
Ermordet 25.1.1943
Luisenstraße 26

Paula Briefwechsler
geb. Blumenthal
Hier wohnte
Paula Briefwechsler
geb. Blumenthal
Jg. 1899
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
15. Mai 2015 Nach Wiesbaden waren Simon und Paula Briefwechsler und ihr Sohn Walter[16] gekommen, um ihre Flucht aus Nazideutschland zu organisieren. Im Juli 1939 zogen sie von St. Pölten/Österreich zur Untermiete in die Luisenstraße 26.
Simon Briefwechsler Hier wohnte
Simon Briefwechsler
Jg. 1894
Flucht 1939 England
Interniert Isle of Man
Gefangenentransport
1940 Australien
1943 Palästina
Walter Briefwechsler Hier wohnte
Walter Briefwechsler
Jg. 1930
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
Kaiser-Friedrich-Ring 34

Alicia Capell
geb. Joseph
Hier wohnte
Alicia Capell
geb. Joseph
Jg. 1887
Deportiert 1.8.1942
Tot 15.6.1944
22. Jan. 2008 Edmund Capell[17] war seit 1910 Kantor der liberalen Jüdischen Gemeinde am Michelsberg und Lehrer in Wiesbaden. Bis 1935 gab er an Wiesbadener Knabenschulen jüdischen Religionsunterricht.
Edmund Capell Hier wohnte
Edmund Capell
Jg. 1876
Deportiert 1.9.1942
Theresienstadt
Tot 24.9.1942
Oranienstraße 60

Frieda Decker Hier wohnte
Frieda Decker
Jg. 1871
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 4.10.1942
8. Apr. 2014
Otto Selig Hier wohnte
Otto Selig
Jg. 1878
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Adelheidstraße 44

Julie Dreyfuss
geb. Altmayer
Hier wohnte
Julie Dreyfuss
geb. Altmayer
Jg. 1875
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 14.12.1942
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Julie Dreyfuss, geb. Allmayer[18]
Oranienstraße 43

Dora Ebbe Hier wohnte
Dora Ebbe
Jg. 1928
Ausgewiesen 1938
nach Bendzin/Polen
Todesmarsch
Tot an Folgen 1945
28. Aug. 2008 Zur Erinnerung an Max Ebbe und seine Kinder Leopold und Dora[19]

Max Ebbe heiratet 1919 Hedwig Ebbe, geb. Eiba, die aus München stammt. Er hat den Beruf des Uhrmachers erlernt und eröffnet 1920 ein Uhrengeschäft in der Kirchgasse 49.
Leopold Ebbe Hier wohnte
Leopold Ebbe
Jg. 1926
Ausgewiesen 1938
nach Bendzin/Polen
Ermordet
Max Ebbe Hier wohnte
Max Ebbe
Jg. 1895
Ausgewiesen 1938 nach
Bendzin/Polen
Ermordet
Neugasse 3

Benni Ehrenreich Hier wohnte
Benni Ehrenreich
Jg. 1927
Flucht 1938 Polen
Ermordet in
Auschwitz
5. Mai 2010 Benni, Mary und Rosi Ehrenreich lebten mit ihren Eltern Heinrich und Lotte, geb. Dörner, und der jüngeren Schwester Fanny,[20] in der Neugasse 3. Heinrich Ehrenreich stellte „Wollwaren, Strickwaren und sonstige Textilwaren her“ und vertrieb sie über einen Großhandel. Geschäfts- und Wohnräume befanden sich im 1. Stock des Hauses.
Mary Ehrenreich Hier wohnte
Mary Ehrenreich
Jg. 1922
Flucht 1938 Holland
Interniert Westerbork
Ermordet in Auschwitz
Rosi Ehrenreich Hier wohnte
Rosi Ehrenreich
Jg. 1924
Flucht 1939 Holland
Interniert Westerbork
Ermordet in Auschwitz
Leon Golomb Hier wohnte
Leon Golomb
Jg. 1897
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
8. Apr. 2014 Seit 1923 hatte Leon Golomb[21] ein Gewerbe in Wiesbaden angemeldet. Er war Handelsvertreter für Wäscheartikel und arbeitete für diverse Wäschefabriken auf Provisionsbasis. Dafür war er in ganz Deutschland unterwegs.
Luisenstraße 14

Betty Engel
geb. Goslar
Hier wohnte
Betty Engel
geb. Goslar
Jg. 1873
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 22.3.1944
15. Okt. 2015 Seit 1922 wohnte die Familie Engel[22] in der Luisenstraße 14

Paul Engel beendete seine Schulzeit in Wiesbaden und absolvierte anschließend am Technikum in Bingen sein Studium zum Maschinenbauingenieur. Seine erste Anstellung fand er bei Krupp in Duisburg; sie endete nach dem Ruhrkampf von 1923/24. Paul kehrte nach Wiesbaden zurück.
Paul Engel Hier wohnte
Paul Engel
Jg. 1900
Deportiert 1942 Izbica
1942 Majdanek
Ermordet
Friedrichstraße 6

Dr. Willi
Fackenheim
Hier wohnte
Dr. Willi Fackenheim
Jg. 1882
Verhaftet 1938
Buchenwald
Flucht 1939 Shanghai
Tot 1943
8. Juni 2007 Dr. Willi Fackenheim[23] studierte in Halle, Berlin und Würzburg Medizin und eröffnet in Wiesbaden eine Praxis als praktischer Arzt und Kurarzt. Während des Ersten Weltkriegs musste er als Lazarettarzt in der Armee dienen. Er wurde als Hauptmann entlassen und mit dem EK II ausgezeichnet.
Elsa Fackenheim
geb. Altschul
Hier wohnte
Elsa Fackenheim
geb. Altschul
Jg. 1894
Flucht 1939 Shanghai

Tot 1945

Mauergasse 14



David Förster Hier wohnte
David Förster
Jg. 1925
Ausgewiesen 1939
nach Polen
Interniert Ghetto Bendzin
Ermordet
2. Juli 2009
Heinrich Förster Hier wohnte
Heinrich Förster
Jg. 1930Ausgewiesen 1938
nach Polen
Interniert Ghetto Bendzin
Ermordet
Melga Mathilde
Förster
Hier wohnte
Melga Mathilde Förster
Jg. 1928
Ausgewiesen 1938
nach Polen
Interniert Ghetto Bendzin
Ermordet
Moritz Förster Hier wohnte
Moritz Förster
Jg. 1898
Ausgewiesen 1938
nach Polen
Interniert Ghetto Bendzin
Ermordet
Regina Förster
geb. Frommer
Hier wohnte
Regina Förster
geb. Frommer
Jg. 1905
Ausgewiesen 1938
nach Polen
Interniert Ghetto Bendzin
Ermordet
Herderstraße 11

Abraham Friedmann Hier wohnte
Abraham Friedmann
Jg. 1886
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
8. Juni 2007 Zur Erinnerung an die dritte Generation der Familie Friedmann[24]
Beatrix Friedmann Hier wohnte
Beatrix Friedmann
Jg.1924
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Edith Friedmann Hier wohnte
Edith Friedmann
Jg. 1921
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Hilde Friedmann
geb. Stiefel
Hier wohnte
Hilde Friedmann
geb. Stiefel
Jg. 1882
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Judith Friedmann Hier wohnte
Judith Friedmann
Jg. 1940
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Michelsberg 26

Juda Baruch Licht Hier wohnte
Baruch Licht
Jg. 1877
Ausgewiesen 1938 Polen
Ghetto Tarnow
Ermordet
22. Jan. 2009 Zur Erinnerung an Baruch und Eva Licht, geb. Neustadt, sowie ihre Kinder[25]
Eva Chavitte Licht
geb. Neustadt
Hier wohnte
Eva Licht
geb. Neustadt
Jg. 1880
Ausgewiesen 1938
Polen
Ghetto Tarnow
Ermordet
Ephraim Licht Hier wohnte
Ephraim Licht
Jg. 1908
Polenaktion 1938
Ermordet
30. Apr. 2013 Zur Erinnerung an die Geschwister Jakob, Ephraim und Jenny Licht[26]
Jakob Licht Hier wohnte
Jakob Licht
Jg. 1905
Polizeiaktion 1938
Zwangsarbeit 1940
im besetzten Polen
Erschossen
Jenny Gartenhaus
geb. Licht
Hier wohnte
Jenny Gartenhaus
geb. Licht
Jg. 1910
Polenaktion 1938 Tarnow
Ermordet
Adelheidstraße 72

Cäcilie Goldstein
geb. Keins
Hier wohnte
Cäcilie Goldstein
geb. Keins
Jg. 1887
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Cäcilie Goldstein, ihre Tochter Nora und ihre ganze Familie[27]
Nora Goldstein Hier wohnte
Nora Goldstein
Jg. 1905
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Bahnhofstraße 25

Berthold Guthmann Hier wohnte
Berthold Guthmann
Jg. 1893
Deportiert 1943
Theresienstadt
Ermordet 29.9.1944 in
Auschwitz
8. Juni 2007 Zur Erinnerung an drei Generationen Guthmann: Jacob, Berthold und Paul.[28] Berthold Guthmann war Flieger in der Richthofen-Staffel. Er studierte in Freiburg und Gießen Jura und war Mitglied einer Verbindung. Er ließ sich in Wiesbaden als Rechtsanwalt nieder. Während er anderen verstärkt bei der Emigration half, blieb er selbst mit seiner Familie in Wiesbaden. Er wurde Vorsitzender der Jüdischen „Einheitsgemeinde“ in der Friedrichstraße.
Jakob Guthmann Hier wohnte
Jakob Guthmann
Jg. 1868
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 18.9.1942
Paul Guthmann Hier wohnte
Paul Guthmann
Jg. 1922
Deportiert 1943
Theresienstadt
Auschwitz
Ermordet 12.3.1945
KZ Mauthausen
Nerostraße 46

Perlja Hammermann
geb. Kupermann
Hier wohnte
Perlja Hammermann
geb. Kupermann
Jg. 1875
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29.9.1942 Treblinka
2. Juli 2009 Zur Erinnerung an Perlja Hammermann, geb. Kupermann[29]
Schützenhofstraße Auguste Harpuder 29. Oktober 2021
Karl Harpuder 29. Oktober 2021
Luisenstraße 19
Ottilie Herz Hier wohnte
Otilie Herz
Jg. 1866
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 18.9.1942
6. Okt. 2016 Otilie Herz war gelähmt. Ihre Leidenschaft galt der Musik und der Literatur. Trotz ihrer Behinderung führte sie ein reges gesellschaftliches Leben.[30]
Webergasse 35

Carl Nathan Herzog Hier wohnte
Carl Nathan Herzog
Jg. 1867
Denunziert
Verhaftet 1942
Buchenwald
Tot 2.11.1942
4. Okt. 2011
Adelheidstraße 34

Karl Jakob Friedrich Herzog
Hier wohnte
Karl Herzog
Jg. 1879
Deportiert 1943
Auschwitz
Ermordet 2.2.1943
Karl Jakob Friedrich Herzog war Buchhalter und arbeitete seit 1928 als Steuerberater. Er heiratete die evangelische Maria Augusta geb. Brand und trat selbst zum evangelischen Glauben über. Im Jahr 1936 hätte Karl Herzog das Steuerberatungsbüro seines Chefs übernehmen können. Knapp vier Monate konnte Karl Herzog die Firma führen, dann hieß es, die Unterschriften auf dem Vertrag seien nie beglaubigt worden und der Vertrag wurde als nichtig erklärt.[31]
Adelheidstraße 103

Rosa Hobbach
geb. Cahn
Hier wohnte
Rosa Hobbach
geb. Cahn
Jg. 1895
Deportiert 1943
Auschwitz
Ermordet 8.12.1943
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Rosa Hobbach, geb. Cahn[32]
Herderstraße 10

André Hoevel Hier wohnte
André Hoevel
Jg. 1900
Mehrmals verhaftet
Sachsenhausen
Buchenwald
Zuletzt verhaftet 1941
Hochverrat
Hingerichtet 28.8.1942
Zuchthaus Preungesheim
27. Jan. 2009
Anneliese Hoevel
geb. Fiedler
Hier wohnte
Anneliese Hoevel
geb. Fiedler
Jg. 1898
Mehrmals verhaftet
KZ Moringen
KZ Lichtenberg
Zuletzt verhaftet 1941
Hochverrat
Hingerichtet 28.8.1942
Zuchthaus Preungesheim
Herrngartenstraße 10

Gizela Hofstädter
geb. Schur
Hier wohnte
Gizela Hofstädter
geb. Schnur
Jg. 1910
Ausgewiesen 1938 Polen
Flucht 1939 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1944
Ermordet in Auschwitz
13. Okt. 2009
Osias Bernhard Hofstädter Hier wohnte
Osias Bernhard Hofstädter
Jg. 1909
Ausgewiesen 1938 Polen
Flucht 1939 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1944
Ermordet in Auschwitz
Moritzstraße 15

Adolf Itzinger Hier wohnte
Moritzstraße 15
Adolf Itzinger
Jg. 1925
Ausgewandert Juli
1939 nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
30. Juni 2009 Israel Itzinger betrieb Handel mit Textilwaren, die er von Großhandelsfirmen bezog und weiterverkaufte. Er reiste im Inland und auch bis ins damals ausländische Saargebiet mit dem Zug.

Zur Erinnerung an Familie Itzinger, Moritzstraße 15[33]
Henny Itzinger
geb. Berger
Hier wohnte
Henny Itzinger
geb. Berger
Jg. 1902
Ausgewandert Juli 1939
nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
Israel Itzinger Hier wohnte
Israel Itzinger
Jg. 1897
Ausgewiesen 28.10.1938
Ghetto Biecz
Ermordet
Emanuel Itzinger Hier wohnte
Emanuel Itzinger
Jg. 1927
Ausgewandert
Juli 1939 nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
Isaac Schaja
Itzinger
Hier wohnte
Isaac Schaja Itzinger
Jg. 1928
Ausgewandert
Juli 1939 nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
Manfred Itzinger Hier wohnte
Manfred Itzinger
Jg. 1927
Ausgewandert
Juli 1938 nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
Milka Itzinger Hier wohnte
Milka Itzinger
Jg. 1925
Ausgewandert Juli
1938 nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
Paul Moses Itzinger Hier wohnte
Paul Moses Itzinger
Jg. 1937
Ausgewandert
Juli 1938 nach Polen
Ghetto Biecz
Ermordet
Kaiser-Friedrich-Ring 80

Erna Kahn
geb. Kahn
Hier wohnte
Erna Kahn
geb. Kahn
Jg. 1908
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942
in Sobibor
8. Juni 2007 Zur Erinnerung an Julius und Erna Kahn, geb. Kahn, und ihre Tochter Lore-Bertel[34]
Julius Kahn Hier wohnte
Julius Kahn
Jg.1892
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 23.12.1944
Dachau
Lore Kahn Hier wohnte
Lore Kahn
Jg. 1933
Deportiert 1942 Lublin
Ermordet 1942 in
Sobibor
Schwalbacher Straße 61

Adolf Kaplan Hier wohnte
Adolf Kaplan
Jg. 1886
Deportiert 10.8.1942
Ermordet in Majdanek
13. Okt. 2009 Zur Erinnerung an Adolf Kaplan[35]
Webergasse 46

Max Kassel Hier wohnte
Max Kassel
Jg. 1874
Erschossen von SA
22.4.1933
13. Apr. 2005 Zur Erinnerung an Max Kassel[36]
Wilhelmstraße 42

Dorothea Katzenstein
geb. Pfeiffer
Hier wohnte
Dorothea Katzenstein
geb. Pfeiffer
Jg. 1883
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 23.1.1943
Auschwitz
13. Okt. 2009 Leo und Dora Katzenstein[37] trugen eine Kunstsammlung zusammen, die Gemälde, antike Möbel und Meißner Porzellan umfasste.

Von 1914 bis 1918 diente Dr. Leopold Katzenstein als Arzt im Ersten Weltkrieg. 1926 gründete er die "Pharmazeutische Fabrik Dr. Katzenstein KG" in Erbenheim, in der auch die bekannten "Risinetten" hergestellt wurden, ein Mittel gegen Husten und Halsschmerzen. In den Jahren 1906 und 1908 verfasste Dr. Katzenstein zwei Bücher über Wiesbaden und den Nutzen seiner Heilquellen.
Dr. Leopold
Katzenstein
Hier wohnte
Leopold Katzenstein
Jg. 1877
Deportiert 1942
Sachsenhausen
Ermordet 17.8.1942
Adolfsallee 30

Felix Kaufmann Hier wohnte
Felix Kaufmann
Jg. 1867
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 18.2.1943
4. Okt. 2011 Zur Erinnerung an Felix Kaufmann, Johanna Kaufmann, geb. Frank, und Thekla Hess, geb. Kaufmann[38]
Hier lebten mindestens dreizehn Juden, die während der nationalsozialistischen Herrschaft in diesem zum Judenhaus erklärten Gebäude lebten, zum Teil auch zwangsweise dort einquartiert worden waren. Sieben von ihnen traten von hier aus den Weg in die Vernichtung an.
[39]
Johanna Jenny
Kaufmann
geb. Frank
Hier wohnte
Johanna Jenny
Kaufmann
geb. Frank
Jg. 1873
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 25.1.1943
Thekla Hess
geb. Kaufmann
Hier wohnte
Thekla Hess
geb. Kaufmann
Jg. 1873
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 6.11.1943
Schiersteiner Straße 3

Irma Kaufmann
geb. Kern
Hier wohnte
Irma Kaufmann
geb. Kern
Jg. 1901
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
5. Mai 2010
Otto Klaus Hier wohnte
Otto Klaus
Jg. 1892
Verhaftet 1934
Gefängnis Trier
Eingewiesen 1938
Heilanstalt Bendorf/Sayn
Tot 9.2.1939
Adelheidstraße 90

Anna Strauß
geb. Weis
Hier wohnte
Anna Strauß
geb. Weis
Jg. 1869
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
24.8.1942
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Siegfried und Anna Weis, gesch. Strauß[40]
Siegfried Weis Hier wohnte
Siegfried Weis
Jg. 1865
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
28.8.1942
Langgasse 21

Lili Laser
geb. Herz
Hier wohnte
Lilli Laser
geb. Herz
Jg. 1883
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 18.9.1943
15. September 2005 Zur Erinnerung an Dr. Eduard und Lili Laser[41]
Eduard Laser Hier wohnte
Eduard Laser
Jg. 1875
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 17.9.1943
Adolfsallee 14

Ludwig Leffmann Hier wohnte
Ludwig Leffmann
Jg. 1884
Medikamente verweigert
Tot 6.10.1944
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Ludwig und Auguste Leffmann[42]
Stiftstraße 8

Hermine Bertha Levi Hier wohnte
Hermine Bertha Levi
Jg. 1865
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
28.8.1942
15. Mai 2015 Hermine Bertha Levi[43] war Buchhändlerin und seit 1885 Inhaberin einer Buchhandlung mit Antiquariat in der Taunusstraße als Nachfolgerin ihres Vaters Jacob Levi und ihres Onkels Carl Levi. 1933 musste die Firma aufgegeben werden.
Adolfsallee 26

Herbert Leo Levitta Hier wohnte
Herbert Leo Levitta
Jg. 1927
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 1943
in Auschwitz
8. Aug. 2006 Leo Levitta war Teilhaber des Kommissionsgeschäfts „Leo Levitta und Söhne“. Es handelte sich um ein sehr gut eingeführtes Unternehmen, das speziell mit Rheingauer Weinen handelte. Der Kundenstamm war über ganz Deutschland verteilt.

Zur Erinnerung an Ludwig und Hertha Levitta sowie ihren Sohn Herbert Levitta[44]
Hertha Levitta
geb. Rosenstrauss
Hier wohnte
Hertha Levitta
geb. Rosenstrauss
Jg. 1894
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 1943
in Auschwitz
Ludwig Levitta Hier wohnte
Ludwig Levitta
Jg. 1885
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 1943
in Auschwitz
Luisenplatz 2

Heinz Lewin Hier wohnte
Heinz Lewin
Jg. 1888
Flucht 1936
Frankreich
Interniert Drancy
Deportiert 1942
Ermordet in
Auschwitz
28. Juni 2019 Heinz Lewin komponierte Operetten- und Ballettmusik, Chansons, Schlager und Filmmusiken (u. a. 1932: Kriminalreporter Holm), zumeist unter dem Pseudonym Heinz Letton. Seine Kompositionen waren populär und wurden in Wiesbaden und auf vielen Bühnen aufgeführt. In den 1930er Jahren lag Lewins Schwerpunkt in der Komposition von Filmmusiken.[45][46]
Herderstraße 28

Kurt Lewinsohn Hier wohnte
Kurt Lewinsohn
Jg. 1891
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in
Majdanek
8. Apr. 2014 Kurt Lewinsohn[47] war Kaufmann und Teilhaber der 1922 in das Handelsregister eingetragenen Firma „Lewinsohn und Stein, GmbH“. Die Firma vertrieb Metall und Musikwaren aller Art.
Untere Albrechtstraße 13

Albert Liebmann Hier wohnte
Albert Liebmann
Jg. 1876
Vor Deportation
Flucht in den Tod
28.8.1942
5. Mai 2010 Zur Erinnerung an Albert Liebmann und Margarethe Dorothea geb. Bragenheim[48]
Margarethe Dorothea
Liebmann
geb. Bragenheim
Hier wohnte
Margarethe D. Liebmann
geb. Bragenheim
Jg. 1883
Vor Deportation
Flucht in den Tod
26.8.1942
Josef Steinberg Hier wohnte
Josef Steinberg
Jg. 1893
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1.7.1942
Majdanek
Kirchgasse 43

Dr. Alfred Loeb Hier wohnte
Dr. Alfred Loeb
Jg. 1869
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 30.6.1942
4. Okt. 2011 Zur Erinnerung an Dr. Alfred Loeb und Charlotte Loeb[49]
Charlotte Loeb Hier wohnte
Charlotte Loeb
Jg. 1856
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 8.10.1942
Frieda Simon
geb. Bensinger
Hier wohnte
Frieda Simon
geb. Bensinger
Jg. 1875
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet in Treblinka
2. Mai 2013
Siegfried Simon Hier wohnte
Siegfried Simon
Jg. 1864
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet in
Treblinka
Albert Löb Hier wohnte
Albert Löb
Jg. 1874
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29.9.1942
Treblinka
1. Okt. 2013
Käthe Löb Hier wohnte
Käthe Löb
Jg. 1877
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29.9.1942
Treblinka
Ernst Löb Hier wohnte
Ernst Löb
Jg. 1918
'Schutzhaft’ 1938
Buchenwald
Misshandelt
Flucht 1939 Frankreich
Tot an den Folgen
1939 Nantes
Erna Löb Hier wohnte
Erna Löb
Jg. 1919
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Adolfsallee 33


Helmut Lindt Hier wohnte
Helmut Lindt
Jg. 1901
Flucht Belgien
Frankreich
Interniert Drancy
1942 Auschwitz
Ermordet
auch: Häftling im Camp de Gurs, auch: gestorben 1945[50]
Dr. Ludwig Lindt Hier wohnte
Dr. Ludwig Lindt
Jg. 1870
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 7.2.1943
Karlstraße 39

Adolf Lubasch Hier wohnte
Adolf Lubasch
Jg. 1928
Flucht 1939 Belgien
Deportiert 1942
aus Mechelen
Ermordet in Auschwitz
8. Juni 2007 Zur Erinnerung an Max und Frieda Lubasch sowie ihre Kinder Paula, Adolf und Markus[51]

Max und Frieda Lubasch betrieben eine Textil- und Wäschegroßhandlung[52]
Frieda Lubasch
geb. Gutfreund
Hier wohnte
Frieda Lubasch
geb. Gutfreund
Jg. 1899
Flucht 1939 Belgien
Deportiert 1942
aus Mechelen
Ermordet in Auschwitz
Markus Lubasch Hier wohnte
Markus Lubasch
Jg. 1928
Flucht 1939 Belgien
Deportiert 1942 aus
Mechelen
Ermordet in Cosel
Max Lubasch Hier wohnte
Max Lubasch
Jg. 1897
Flucht 1939 Belgien
Interniert 1940
Tot in Belgien
Paula Lubasch Hier wohnte
Paula Lubasch
Jg. 1925
Flucht 1939 Belgien
Deportiert 1942 aus
Mechelen
Ermordet in Auschwitz
Adlerstraße 42

Helene Ludwig
geb. Dewald
Hier wohnte
Helene Ludwig
geb. Dewald
Jg. 1869 Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
28.8.1942
2. Juli 2009 Zur Erinnerung an Helene Ludwig geb. Dewald[53]
Oranienstraße 27 Mina Mannheimer Hier wohnte

Mina Mannheimer

Jg. 1870

Deportiert 1. September 1942

Altersghetto Theresienstadt

Tot 16. November 1942

In einem Formular mit dem die Nazibehörden die Vermögensverhältnisse der jüdischen Bürger überprüften, um Vermögen gegebenenfalls zu konfiszieren, gab Mannheimer, die als Schneiderin arbeitete an, mittellos zu sein und von der Jüdischen Wohlfahrt un-terstützt zu werden. Mina Mannheimer wurde am 1. September 1942 in das sog. Altersghetto Theresienstadt deportiert. Die unwürdigen und unmenschlichen Zustände überlebte sie nur kurze Zeit.[54]
Wagemannstraße 27






Hedwig
Großhut-Mantel
Hier wohnte
Hedwig
Großhut-Mantel
Jg. 1907
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
21. Feb. 2006 Irma, Gisela, Sally, Hedwig und Franziska, die Kinder von Ludwig Mantel und seiner Frau Rosa Rude, geb. Stern, wurden in Wiesbaden geboren. Die Familie wohnte von Anfang an in der Wagemannstraße 27. Im Oktober 1938 wurden Rosa Großhut, ihre Töchter Irma und Hedwig sowie deren fünfjähriger Sohn Heinz als staatenlose Ostjuden an die polnische Grenze abgeschoben. Anfangs lebten sie in Bychawa bei Lublin. Nach der Besetzung Polens kamen sie zunächst in das Ghetto Izbica, wurden dann sehr wahrscheinlich nach Majdanek oder Sobibor deportiert und dort ermordet.

Anfang 1933 wurde Ludwig Mantel von der SA misshandelt und gezwungen, einen langjährigen Freund, einen Christen, der mit einer Jüdin verheiratet war, zum Gespött der Passanten in einem Kohlenkarren durch die Straßen der Innenstadt zu fahren. Um den Hals musste dieser ein Schild mit der Aufschrift tragen: „Ich bin ein Schwein, ich habe die Rasse geschändet.“ Im Dezember 1934 starb Ludwig Großhut an den Folgen der Misshandlungen.
Heinz Großhut-Mantel Hier wohnte
Heinz
Großhut-Mantel
Jg. 1933
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
Ludwig Mantel Hier wohnte
Ludwig Mantel
Jg. 1878
Misshandelt von SA
Tot 22.12.1934
Rosa Großhut-Mantel Hier wohnte
Rosa
Großhut-Mantel
Geb. Stern
Jg. 1871
Ausgewiesen 1938 Polen
Ermordet in Majdanek
Irma Großhut-Mantel Hier wohnte
Irma
Großhut-Mantel
Jg. 1902
Ausgewiesen 1938 Polen
Ermordet in
Majdanek
Kirchgasse 5

Jenny Marx Hier wohnte
Jenny Marx
Jg. 1874
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29.9.1942
Treblinka
8. Apr. 2014 Zur Erinnerung an die Geschwister Jenny und Paula Marx[55]
Paula Marx Hier wohnte
Paula Marx
Jg. 1876
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29.9.1942
Treblinka
Rheinstraße 97

Heinrich Maschmeyer Hier wohnte
Heinrich Maschmeyer
Jg. 1885
Im Widerstand
Verhaftet 1933
Osthofen
Schwer Misshandelt
Arbeitsunfähig
Tot 10.6.1945
1. Okt. 2013
Taunusstraße 20

Dr. Josef Dawson Mayer Hier wohnte
Joseph Mayer
Jg. 1870
Flucht in den Tod
1940
21. Feb. 2006 Ende der 1890er Jahre erwirbt Josef Dawson Mayer[56] die Taunusapotheke in Wiesbaden und unterhält hier zeitweilig auch eine kleine Fabrik für pharmazeutische Präparate. Seine pharmaziehistorische Sammlung, die er im zweiten Stock seines Hauses aufbewahrte, galt seinerzeit als die bedeutendste in Deutschland. Außerdem sammelte er Kunst und war mit dem Maler Alexej Jawlensky befreundet.
Herderstraße 8

Emmy Meyer
geb. Kahn
Hier wohnte
Emmy Meyer
geb. Kahn
Jg. 1894
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
8. Apr. 2014 Zur Erinnerung an Julius Meyer, Emmy Meyer, geb. Kahn, und Erich Hermann Meyer[57]
Erich Hermann
Meyer
Hier wohnte
Erich Hermann Meyer
Jg. 1930
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Majdanek
Julius Meyer Hier wohnte
Julius Meyer
Jg. 1930
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Majdanek
Else Schott
geb. Rothschild
Hier wohnte
Else Schott
geb. Rothschild
Jg. 1882
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 4.10.1944 Auschwitz
Nach dem Tod ihres Mannes 1933 widmete seine Witwe Else Schott[58] sich der Wohlfahrtspflege in der Wiesbadener jüdischen Gemeinde, bei deren Mitarbeitern sie sehr beliebt war, wie Zeugen damals berichteten.

Zur Erinnerung an Else Schott, geb. Rothschild, und Recha Schott[59]
Recha Schott Hier wohnte
Recha Schott
Jg. 1884
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Oranienstraße 45

Simon Möllrich Hier wohnte
Simon Möllrich
Jg. 1853
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 9.9.1942
27. Okt. 2021 25 Jahre wohnte Simon Möllrich in der Oranienstraße 45. Seine Frau Betty starb 1933. Möllrich zog später in die Luisenstraße, 1942 in das jüdische Altersheim an der Geisbergstraße 24.[60]
Adelheidstraße 94

Simon Morgenthau Hier wohnte
Simon Morgenthau
Jg. 1850
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 7.9.1942
8. Juni 2007 Zur Erinnerung an Seligmann und Sofie Morgenthau, Arthur und Stefanie Morgenthau[61]
Sophie Morgenthau
geb. Bender
Hier wohnte
Sophie Morgenthau
geb. Bender
Jg. 1864
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 2.12.1942
Fritz Salomon Hier wohnte
Fritz Salomon
Jg. 1885
Eingewiesen
Landesklinik Eichberg
Tot 9.1.1943
Zur Erinnerung an Fritz Salomon[62]
Irma Stern
geb. Ackermann
Hier wohnte
Irma Stern
geb. Ackermann
Jg. 1897
Deportiert 1942
Izbica
Ermordet in
Sobibor
19. Apr. 2016
Hirschgraben 28

Julius Nathan Hier wohnte
Julius Nathan
Jg. 1898
Verhaftet 1941
Sachsenhausen
Tot 25.5.1943
2. Mai 2013 Julius Nathan[63] ließ sich zum Kaufmann ausbilden und vertrieb Metzgereibedarfsartikel für die Koblenzer Firma seines Vaters Jakob Nathan.
Herderstraße 21

Hedwig Neumann
geb. Roos
Hier wohnte
Hedwig Neumann
geb. Roos
Jg. 1883
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942
9. Okt. 2014 Zur Erinnerung an Moritz Neumann und Hedwig Neumann, geb. Roos[64]

Moritz Neumann führte gemeinsam mit seinem Bruder Karl die Weinhandlung „Laufer & Co“ in Ingelheim in der Bahnhofstraße 43. Nachdem die Weinhandlung aufgrund von Repressalien 1938 aufgegeben worden war und sie ihr Haus verkaufen mussten, zogen die Neumanns im gleichen Jahr nach Wiesbaden in die Herderstraße 21.
Moritz Neumann Hier wohnte
Moritz Neumann
Jg. 1878
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 1942
Kaiser-Friedrich-Ring 42

Irene Irma Rabinowicz
geb. Elias
Hier wohnte
Irene Irma Rabinowicz
geb. Elias
Jg. 1890
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 29.1.1943
15. September 2005
Heinrich Rabinowicz Hier wohnte
Heinrich Rabinowicz
Jg. 1874
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 27.11.1942
Herderstraße 26

Heinrich Reich Hier wohnte
Heinrich Reich
Jg. 1874
Deportiert 1942
Ermordet 20.2.1943
Auschwitz
28. Aug. 2008
BW
Als Berufsbezeichnung gab Heinrich Reich[65] „Straßenfotograf“ an. Er fotografierte wohl vor allem vornehme Kurgäste, denn damit konnte er den Lebensunterhalt für sich und seine Partnerin verdienen.
Kirchgasse 47

Clara Reinstein
geb. Lury
Hier wohnte
Clara Reinstein
geb. Lury
Jg. 1882
Deportiert 1942
Lublin
Schicksal unbekannt
1. Okt. 2005 Die Reinsteins eröffneten ein Herrenmodengeschäft und führten es mit Erfolg zunächst in der Kirchgasse 47, seit ca. 1915 in der Langgasse 7. Das im Handelsregister mit „Prince of Wales Herrenmodeartikel“ eingetragene Geschäft wurde gerne von Kurgästen besucht. Clara Reinstein,[66] die perfekt englisch und französisch sprach, war für Einkauf und Verkauf zuständig.
Sally Salomon Reinstein Hier wohnte
Sally Salomon Reinstein
Jg. 1873
Gedemütigt/Entrechtet
Tot 2.12.1938
Die Zerstörung seiner Existenz, die Verhaftung seines Sohnes Adolf, die demütigende Forderung, die durch Nazi-Vandalismus entstandenen Schäden aus eigener Tasche begleichen zu müssen, erregten und verwundeten Sally Reinstein[67] sehr. Er starb am 2. Dezember 1938 vermutlich an den Folgen eines Herzinfarkts.
Dr. Albert Stahl Hier arbeitete
Dr. Albert Stahl
Jg. 1875
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 9.12.1942
Dr. Albert Stahl[68] wurde 1903 als Rechtsanwalt in Wiesbaden zugelassen. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil. Mit Datum vom 5. Mai 1920 wurde als Notar zugelassen. Im Rahmen des Gesetzes „zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ von 1933 wurde Dr. Stahl im Juni des gleichen Jahres das Notariat entzogen.
Herrngartenstraße 16

Grete Rosenau
geb. Wertheim
Hier wohnte
Grete Rosenau
geb. Wertheim
Jg. 1883
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 15.5.1944
Auschwitz
2. Mai 2013 Das Ehepaar Rosenau[69] betrieb in Wiesbaden einen Fahrradgroßhandel unter dem Namen Moritz Rosenau & Co. mit einer Filiale in Mainz. Am 17. Oktober 1924 wurde die einzige Tochter Gerti geboren. Sie wurde am 5. Juni 1938 in der Synagoge am Michelsberg, die in der Reichspogromnacht zerstört wurde, eingesegnet. Am 6. Juli 1939 kam Gerti mit einem Kindertransport nach England und entkam somit den Schrecken der Naziherrschaft.
Moritz Rosenau Hier wohnte
Moritz Rosenau
Jg. 1873
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 9.2.1943
Wilhelmstraße 20

Salomon Rosenstrauch Hier wohnte
Salomon Rosenstrauch
Jg. 1875
Misshandelt von SA
Tot an Folgen
22.4.1933
5. Mai 2010
Rheinstraße 81

Jette Rottenberg Hier wohnte
Jette Rottenberg
Jg. 1910
Eingewiesen

Jacoby’sche

Anstalt Bendorf-Sayn
Deportiert 1942
Krasniczyn
Ermordet 1.5.1943

30. Apr. 2013 Familie Rottenberg[70] lebte seit 1907 in Wiesbaden. In der Rheinstraße 81 führte Philipp Rottenberg ein gut gehendes Weiß- und Wollwarengeschäft. Er hatte einen Versandhandel, belieferte Einzelhandelsgeschäfte in der Region und verkaufte direkt an Kunden.
Mina Rottenberg Hier wohnte
Mina Rottenberg
Jg. 1881
Deportiert 1942
Schicksal unbekannt
Karoline Kätchen
Haas
Hier wohnte
Karoline Kätchen
Haas
Jg. 1890
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Taunusstraße 14

Leo Lazarus Rubinstein Hier wohnte
Leo Lazarus Rubinstein
Jg. 1904
Deportiert 1943
Auschwitz
Befreit/Überlebt
2. Okt. 2012
Taunusstraße 46/48

Ruth Irmgard Rückersberg Hier wohnte
Ruth Irmgard Rückersberg
Jg. 1921
Deportiert 1942
Auschwitz
Ermordet Sept. 1942
3. Mai 2011 Ruth Rückersberg[71] hatte zwei ältere Brüder: Kurt Siegfried und Walter, die die Verfolgungen der Nazizeit überlebt haben. Ihre Eltern, Robert Rückersberg und Rosa geb. Gottschalk, führten in Wiesbaden das Hotel Kronprinz in der Taunusstraße 46/48.
Kirchgasse 46

Brandel Berta Saal
geb. Million
Hier wohnte
Brandel Berta Saal
geb. Million
Jg. 1874
Ausgewiesen 1938
nach Polen
 ???
13. Okt. 2009
Jonas Saal Hier wohnte
Jonas Saal
Jg. 1874
Ausgewiesen 1938
nach Polen
 ???
Kleiststraße 19

Ricka Schartenberg Hier wohnte
Ricka Schartenberg
Jg. 1883
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
5. Mai 2010 Ricka Schartenberg[72] arbeitete als Prokuristin im Kaufhaus Blumenthal in der Kirchgasse – heute Karstadt – bis sie „aus rassischen Gründen“ 1936 entlassen wurde. Schon seit 1933 war ihr Gehalt kontinuierlich zurückgegangen. Vom Zeitpunkt ihrer Entlassung an war sie nerven- und gemütskrank und konnte nicht mehr für sich selbst sorgen. Ihre Schwester Rosa musste sie pflegen.
Rosa Schartenberg Hier wohnte
Rosa Schartenberg
Jg. 1887
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Adelheidstraße 82

Oskar Osias
Emanuel Kohn
Hier wohnte
Oskar Osias
Emanuel Kohn
Jg. 1904
Deportiert Sachsenhausen
Ermordet 31.12.1941
Ravensbrück
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Oskar Emanuel Kohn[73]

Alfred Scherer[74] führte ein Zigarrenhaus in der Kirchgasse.

Jennys Geschwister Rebecca, Isidor und Leopold konnten in die USA bzw. nach Südamerika fliehen.
Alfred Scherer Hier wohnte
Alfred Scherer
Jg. 1897
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet 24.8.1942
Majdanek
Jenny Scherer
geb. Horwitz
Hier wohnte
Jenny Scherer
geb. Horwitz
Jg. 1889
Deportiert 1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Webergasse 3

Julie Schöniger
geb. Mayer
Hier wohnte
Julie Schöniger
geb. Mayer
Jg. 1889
Deportiert 1943
Auschwitz
Ermordet 4.12.1943
8. Apr. 2014 Zur Erinnerung an Julie Schöniger, geb. Mayer[75]
Adelheidstraße 54

Frida Schwarz
geb. Cohen
Hier wohnte
Frida Schwarz
geb. Cohen
Jg. 1866
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
29.8.1942
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Sigmund Schwarz, Frida Schwarz, geb. Cohen, Therese Schwarz[76]

Therese Schwarz betreute die Deportationsopfer in der Synagoge in Wiesbaden und am Güterbahnhof und hat auf Verlangen Veronal ausgegeben. Im Februar 1943 wurde sie mit anderen noch in Wiesbaden verbliebenen jüdischen Bürgern nach Frankfurt deportiert. Die Fahrt mussten die Opfer selbst bezahlen.
Sigmund Schwarz Hier wohnte
Sigmund Schwarz
Jg. 1880
Gedemütigt/Entrechtet
Tot 15.12.1942
vor Deportation
Therese Schwarz Hier wohnte
Therese Schwarz
Jg. 1893
Deportiert 1943
Flucht in den
Tod vor Transport
18.10.1943 in Frankfurt
Emanuel-Geibel-Straße 11

Bernhard Sipper Hier wohnte
Bernhard Sipper
Jg. 1916
Verhaftet 1938
Deportiert
Auschwitz
Ermordet am 18.2.1943
30. Okt. 2011 Zur Erinnerung an Bernhard Sipper[77]
Oranienstraße 45

Jakob Sommerfeld Hier wohnte
Jakob Sommerfeld
Jg. 1887
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
13. Okt. 2011 Zur Erinnerung an Jakob Sommerfeld[78]
Schwalbacher Str. 41

Eva Sternbach Hier wohnte
Eva Sternbach
Jg. 1911
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
15. Mai 2015 Zur Erinnerung an Eva Sternbach und ihre Kinder Harry, Leo und Fanny[79]
Fanny Sternbach Hier wohnte
Fanny Sternbach
Jg. 1939
Deportiert 1942
Ermordet in Sobibor
Harry Sternbach Hier wohnte
Harry Sternbach
Jg. 1935
Deportiert 1942
Ermordet im
besetzten Polen
Leo Sternbach Hier wohnte
Leo Sternbach
Jg. 1936
Deportiert 1942
Ermordet im
besetzten Polen
Sander Sternbach Hier wohnte
Sander Sternbach
Jg. 1873
'Polenaktion' 1938
Beuthen/Bytom
Ermordet 30.10.1941
Lemberg
Salomon Sternbach Hier wohnte
Salomon Sternbach
Jg. 1903
Verhaftet 1941
Mauthausen
Flucht in den Tod
14.2.1942
25. Okt. 2018
Josef Sternbach Hier wohnte
Josef Sternbach
Jg. 1905
"Polenaktion" 1938
Beuthen / Bythom
Ermordet im besetzten Polen
Moritzstraße 40

Gustav Strauss Hier wohnte
Gustav Strauss
Jg. 1892
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 24.1.1943
Auschwitz
15. Okt. 2015 Zur Erinnerung an Gustav Strauss[80]
Untere Albrechtstraße 17

Helene Strauß
geb. Simon
Hier wohnte
Helene Strauss
geb. Simon
Jg. 1858
Gedemütigt/Entrechtet
Flucht in den Tod
21.8.1942
19. Apr. 2016 Helene Strauß, geb. Simon, heiratete im August 1880 den Weinhändler Salomon Strauß, Jahrgang 1860, aus Freilaubersheim. Die einzige Tochter Irma wurde 1895 in Wöllstein geboren. Nach der Machtübernahme der Nazis wurde gar nichts mehr verdient. Im Juli 1939 starb Salomon Strauß, Steuern konnten nicht mehr gezahlt, das Haus in der Albrechtstraße musste verkauft werden, bis schließlich so wenig Geld vorhanden war, dass sogar die Raten für die "Judenvermögensabgabe" vom Finanzamt erlassen werden mussten.[81]
Irma Strauss Hier wohnte
Irma Strauss
Jg. 1895
Deportiert 1942
Ermordet in
Sobibor
Adelheidstraße 75

Anna Sulzberger
geb. Lieber
Hier wohnte
Anna Sulzberger
geb. Lieber
Jg. 1900
Deportiert 10.6.1942
Ermordet 1942 in
Sobibor
22. Jan. 2008 Unter zunehmend härteren Lebensbedingungen wurde die finanzielle Situation der Familie Sulzberger[82] weiter eingeschränkt. Die „Judenvermögensabgabe“ im Dezember 1938 und die „Reichsfluchtsteuer“ im Januar 1941 mussten durch den Verkauf von Wertpapieren und Grundbesitz beglichen werden.

Durch das Berufsverbot für jüdische Anwälte 1933 und finanzielle Probleme in der Großfamilie verschlechterte sich auch deren wirtschaftliche Lage. An seinen Kriegsfolgeschäden verstarb Dr. Martin Sulzberger am 09.03.1936 im Israelitischen Krankenhaus in Frankfurt.
Manfred Sulzberger Hier wohnte
Manfred Sulzberger
Jg. 1929
Deportiert 10.6.1942
Ermordet 1942 in
Sobibor
Paul Sulzberger Hier wohnte
Paul Sulzberger
Jg. 1931
Deportiert 10.6.1942
Ermordet 1942 in
Sobibor
Esther Lieber Hier wohnte
Esther Lieber
geb. Adler
Jg. 1871
Deportiert 1.9.1942
Theresienstadt
Treblinka
Ermordet 29.9.1942
Faulbrunnenstraße 9

Arthur Weil Hier wohnte
Arthur Weil
Jg. 1880
Verhaftet 1938
Sachsenhausen
Tot 14.3.1942
4. Okt. 2011 Von 1931 bis Dezember 1938 hatte Arthur Weil[83] ein Gewerbe als Kammerjäger bei den städtischen Behörden angemeldet. Die ganze Familie litt unter den Repressalien der Nationalsozialisten.
Adelheidstraße 70

Bertha Weinberg
geb. Schwabe
Hier wohnte
Bertha Weinberg
geb. Schwabe
Jg. 1881
Deportiert 10.8.1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
30. Juni 2009 Zur Erinnerung an Berta Weinberg, geb. Schwabe, und ihren Sohn Kurt Weinberg[84]
Kurt Weinberg Hier wohnte
Kurt Weinberg
Jg. 1906
Deportiert 10.6.1942
Lublin
Ermordet in Sobibor
Kaiser-Friedrich-Ring 66

Isak Weiss Hier wohnte
Isak Weiss
Jg. 1893
Flucht 1938 Belgien
1940 Frankreich
1942 Schweiz
15. Okt. 2015
Klara Weiss Hier wohnte
Klara Weiss
Jg. 1923
Flucht 1939 Belgien
1940 Frankreich
Interniert Drancy
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Leo Weiss Hier wohnte
Leo Weiss
Jg. 1928
Flucht 1939 Belgien
1940 Frankreich
Interniert Drancy
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Sara Weiss
geb. Holländer
Hier wohnte
Sara Weiss
geb. Holländer
Jg. 1897
Flucht 1939 Belgien
1940 Frankreich
Interniert Drancy
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Körnerstraße 8


Ernst Siegmund Wolf Hier wohnte
Ernst Siegmund Wolf
Jg. 1895
Deportiert 1942
Theresienstadt
1944 Auschwitz
Ermordet
Frieda Hilda Wolf
geb. Feibel
Hier wohnte
Frieda Hilda Wolf
geb. Feibel
Deportiert 1942
Theresienstadt
1944 Auschwitz
Ermordet
Inge Wolf Hier wohnte
Inge Wolf
Jg. 1923
Deportiert 1942
Ermordet in
Sobibor
Röderstraße 27
Inge Wolf Hier wohnte
Inge Wolf
Jg. 1940
Eingewiesen 3.2.1942
Heilanstalt Eichberg
'Kinderfachabteilung'
Ermordet 14.2.1943
Der kleinen Inge Wolf war nur ein ganz kurzes Leben beschieden. Sie kam 1940 körperlich und geistig schwer behindert zur Welt. Sie wurde in Hadamar vermutlich Opfer eines Euthanasiemordes.[85]

Einzelnachweise

  1. Erinnerungsblatt an Oskar Braun (PDF; 213 kB)
  2. Daniel Honsack: Ein Ort für die Trauer fehlt. In: Wiesbadener Tagblatt, 6. Juni 2008 (PDF; 402 kB)
  3. Erinnerungsblätter an die Familie Wilhelm Simon und an Rebecka Wolff (PDF; 589 kB)
  4. Erinnerungsblaetter Kurt-Jakob Amson (PDF; 271 kB)
  5. Erinnerungsblätter an Sebald Strauß und Hedwig Strauß, geb. Rödelheimer (PDF; 1,7 MB)
  6. Erinnerungsblatt an Sophie Cahen, geb. Kleeberg und ihre Tochter Hilde Agnes Bachmann (PDF; 250 kB)
  7. Erinnerungsblatt Elise Baer, geb. Herz (PDF; 337 kB)
  8. Erinnerungsblatt an Julie Baum und ihre Schwester Klara Dreifuss (PDF; 288 kB)
  9. Erinnerungsblätter an Sophie Cahen, geb. Kleeberg und ihre Tochter Hilde Agnes Bachmann (PDF; 250 kB)
  10. Erinnerungsblatt an Karl Baum (PDF; 664 kB)
  11. Erinnerungsblatt Karl und Toni Baum sowie Karls Bruder Leo (PDF; 664 kB)
  12. Erinnerungsblatt an Regine Beck, geb. Sichel (PDF; 2,5 MB)
  13. Erinnerungsblätter an Rosa und Oskar David Borger (PDF; 1,7 MB)
  14. Erinnerungsblätter der Familie Berney (PDF; 1,0 MB)
  15. Erinnerungsblatt Adolf Julius Blumenthal (PDF; 1,9 MB)
  16. Erinnerungsblätter an Simon und Paula Briefwechsler und ihren Sohn Walter (PDF; 2,4 MB)
  17. Erinnerungsblatt an Edmund Capell (PDF; 623 kB)
  18. Zur Erinnerung an Julie Dreyfuss geb. Allmayer (PDF; 945 kB)
  19. Erinnerungsblätter an Max Ebbe und seine Kinder Leopold und Dora (PDF; 959 kB)
  20. Erinnerungsblätter an Benni, Mary und Rosi Ehrenreich sowie ihre Eltern Heinrich und Lotte, geb. Dörner, und der jüngeren Schwester Fanny (PDF; 310 kB)
  21. Erinnerungsblatt an Leon Golomb (PDF; 349 kB)
  22. Erinnerungsblätter an Betty und Paul Engel (PDF; 224 kB)
  23. Erinnerungsblätter an Dr. Willy Fackenheim und Elsa Fackenheim, geb. Altschul (PDF; 742 kB)
  24. Erinnerungsblätter an die dritte Generation der Familie Friedmann (PDF; 610 kB)
  25. Erinnerungsblätter an Baruch und Eva Licht, geb. Neustadt, sowie ihre Kinder (PDF; 890 kB)
  26. Erinnerungsblätter an die Geschwister Jakob, Ephraim und Jenny Licht (PDF; 1,4 MB)
  27. Erinnerungsblätter an Cäcilie Goldstein, ihre Tochter Nora und ihre ganze Familie (PDF; 1019 kB)
  28. Erinnerungsblätter an drei Generationen Guthmann: Jacob, Berthold und Paul (PDF; 610 kB)
  29. Erinnerungsblatt an Perlja Hammermann, geb. Kupermann (PDF; 305 kB)
  30. Wiesbaden Kurier: Gegen das Vergessen: Stolpersteine an weiteren sechs Orten in Wiesbaden verlegt, Artikel von Anja Baumgart-Pietsch, 8. Oktober 2016
  31. Zur Erinnerung an Karl Jakob Friedrich Herzog und Maria Augusta Herzog, geb. Brand
  32. Erinnerungsblatt an Rosa Hobbach, geb. Cahn (PDF; 221 kB)
  33. Erinnerungsblätter an Familie Itzinger, Moritzstraße 15 (PDF; 703 kB)
  34. Erinnerungsblätter an Julius und Erna Kahn geb. Kahn, und ihre Tochter Lore-Bertel (PDF; 647 kB)
  35. Erinnerungsblatt an Adolf Kaplan (PDF; 377 kB)
  36. Erinnerungsblatt an Max Kassel (PDF; 1,9 MB)
  37. Erinnerungsblätter an Leo und Dora Katzenstein (PDF; 328 kB)
  38. Erinnerungsblätter an Felix Kaufmann, Johanna Kaufmann, geb. Frank, und Thekla Hess, geb. Kaufmann (PDF; 188 kB)
  39. Judenhäuser in Wiesbaden (1939–1942)
  40. Erinnerungsblätter an Siegfried und Anna Weis, gesch. Strauß (PDF; 814 kB)
  41. Erinnerungsblätter an Dr. Eduard und Lili Laser (PDF; 930 kB)
  42. Erinnerungsblätter an Ludwig und Auguste Leffmann (PDF; 899 kB)
  43. Erinnerungsblatt an Hermine Bertha Levi (PDF; 193 kB)
  44. Erinnerungsblätter an Ludwig und Hertha Levitta sowie ihren Sohn Herbert Levitta (PDF; 705 kB)
  45. Erinnerungsblatt an Heinz Lewin (PDF; 251 kB)
  46. Aktives Museum Spiegelgasse: EIN STOLPERSTEIN für HEINZ LEWIN. (Information zur Verlegung eines Stolpersteins am 27. Juni 2019) (PDF)
  47. Erinnerungsblatt an Kurt Lewinsohn (PDF; 556 kB)
  48. Erinnerungsblätter an Albert Liebmann und Margarethe Dorothea geb. Bragenheim (PDF; 647 kB)
  49. Erinnerungsblätter an Dr. Alfred Loeb und Charlotte Loeb (PDF; 235 kB)
  50. Lindt, Helmut, in: Gabriele Mittag: Es gibt nur Verdammte in Gurs. Literatur, Kultur und Alltag in einem südfranzösischen Internierungslager. 1940–1942. Tübingen : Attempto, 1996, S. 285
  51. Erinnerungsblätter an Max und Frieda Lubasch sowie ihre Kinder Paula, Adolf und Markus (PDF; 711 kB)
  52. Erinnerungsblätter an Max und Frieda Lubasch (PDF; 711 kB)
  53. Erinnerungsblätter an Helene Ludwig geb. Dewald (PDF; 249 kB)
  54. Erinnerungsblatt an Mina Mannheimer
  55. Erinnerungsblätter an die Geschwister Jenny und Paula Marx (PDF; 341 kB)
  56. Erinnerungsblatt an Josef Dawson Mayer (PDF; 614 kB)
  57. Erinnerungsblätter an Julius Meyer, Emmy Meyer geb. Kahn und (PDF; 3,3 MB) Erich Hermann Meyer (PDF; 3,3 MB)
  58. Erinnerungsblätter an Else Schott geb. Rothschild und Recha Schott (PDF; 1,7 MB)
  59. Erinnerungsblätter an Else Schott geb. Rothschild, und Recha Schott (PDF; 1,7 MB)
  60. Gedenkblatt Aktives Museum Spiegelgasse
  61. Erinnerungsblätter an Seligmann und Sofie Morgenthau, Arthur und Stefanie Morgenthau (PDF; 615 kB)
  62. Erinnerungsblatt an Fritz Salomon (PDF; 744 kB)
  63. Erinnerungsblatt an Julius Nathan (PDF; 1,5 MB)
  64. Erinnerungsblätter an Moritz Neumann und Hedwig Neumann, geb. Roos (PDF; 183 kB)
  65. Erinnerungsblatt an Heinrich Reich (PDF; 882 kB)
  66. Erinnerungsblatt an Clara Reinstein (PDF; 204 kB)
  67. Erinnerungsblatt an Sally Reinstein (PDF; 204 kB)
  68. Erinnerungsblatt an Dr. Albert Stahl (PDF; 221 kB)
  69. Erinnerungsblätter an Moritz Rosenau und Grete geb. Wertheim (PDF; 2,1 MB)
  70. Erinnerungsblätter an Mina und Jette Anna Rottenberg (PDF; 304 kB)
  71. Erinnerungsblatt an Ruth Irmgard Rückersberg (PDF; 303 kB)
  72. Erinnerungsblätter an Ricka und Rosa Schartenberg (PDF; 559 kB)
  73. Erinnerungsblatt an Oskar Emanuel Kohn (PDF; 325 kB)
  74. Erinnerungsblätter an Alfred Scherer und Jenny Scherer geb. Horwitz (PDF; 449 kB)
  75. Erinnerungsblatt an Julie Schöniger, geb. Mayer (PDF; 365 kB)
  76. Erinnerungsblätter an Sigmund Schwarz, Frida Schwarz, geb. Cohen, Therese Schwarz (PDF; 1,7 MB)
  77. Erinnerungsblatt an Bernhard Sipper (PDF; 531 kB)
  78. Zur Erinnerungsblatt an Jakob Sommerfeld (PDF; 563 kB)
  79. Erinnerungsblätter an Eva Sternbach und ihre Kinder Harry, Leo und Fanny (PDF; 756 kB)
  80. Erinnerungsblatt an Gustav Strauss (PDF; 235 kB)
  81. Erinnerungsblätter für Helene und Irma Strauß (PDF; 229 kB)
  82. Erinnerungsblätter an Anna Sulzberger, ihre Söhne und ihre Mutter Esther Lieber (PDF; 1,8 MB)
  83. Erinnerungsblatt an Arthur Weil (PDF; 217 kB)
  84. Erinnerungsblätter an Berta Weinberg, geb. Schwabe, und ihren Sohn Kurt Weinberg (PDF; 283 kB)
  85. Wiesbadener Kurier: 16 neue Stolpersteine. 16. März 2021 (WKplus)
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