Liste der Kulturdenkmale in Goldisthal

Die Liste d​er Kulturdenkmale i​n Goldisthal führt d​ie Kulturdenkmale d​er Gemeinde Goldisthal i​m thüringischen Landkreis Sonneberg auf. Grundlage dieser Liste i​st das Buch Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland – Kulturdenkmale i​n Thüringen / Landkreis Sonneberg v​on Thomas Schwämmlein m​it dem 30. Mai 2005 a​ls Stand d​er Erfassung. Die folgenden Angaben ersetzen n​icht die rechtsverbindliche Auskunft d​er Denkmalschutzbehörde.

Straße Beschreibung Foto
Blechhammer Der Wegweiser- und Distanzstein stammt aus dem 19. Jahrhundert und gibt die Richtungen und Entfernungen nach Sonneberg, Rudolstadt und Katzhütte an.
Goldberg 2 Den Bau des ehemaligen Gasthauses, ein verschieferter, zweistöckiger Fachwerkbau mit Mansardwalmdach und massivem, tonnengewölbten Keller, beauftragte 1737 der Bergbauunternehmer Ernst Ludwig von Damnitz. Im 19. Jahrhundert trug die Gaststätte den Namen „Zum Fröhlichen Mann“. Bis um 1990 gab es die Nutzung als Gasthaus. Danach stand das Gebäude, auch Herrenhaus genannt, längere Zeit leer. Nach einer umfangreichen Sanierung beherbergt es seit Ende 2013 das neu eingerichtete Naturkundemuseum „Haus der Natur“.
Hauptstraße 22 Das zweigeschossige Hauptgebäude eines ehemaligen Sägewerkes ließ sich 1919 der Eigentümer des Sägewerkes Berthold Langbein im Stil der Heimatschutzarchitektur errichten.
Hauptstraße 30 Die evangelisch-lutherische Kirche entstand 1891/92 als neugotische Saalkirche mit Satteldach und Giebelreiter nach Plänen des schwarzburg-rudolstädtischen Baurates und Architekten Rudolph Brecht.
Wurzelberg Der Altfrauenteich, ein ehemaliger Flößteich, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf Veranlassung der Schwarzburg-Rudolstädter Forstverwaltung aufgestaut und bis 1873 zur Flößerei von Scheitholz genutzt.
Hohe Heide Der Kleine Dreiherrnstein an der Hohen Heide markierte ab 1846 den Grenzpunkt der Territorien von Sachsen-Meiningen, Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen.
Rennsteig Landesgrenzsteine aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stehen am Rennsteig, der ehemaligen Grenze zwischen Schwarzburg-Rudolstadt und den Ernestinischen Fürsten- bzw. Herzogtümern.

(Siehe a​uch Liste v​on Rennsteiggrenzsteinen i​m Abschnitt Saarzipfel–Hohe Heide)

Goldbachtal Landesgrenzsteine aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stehen im Goldbachtal, der ehemaligen Grenze zwischen Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen.

Literatur

  • Thomas Schwämmlein: Landkreis Sonneberg (= Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Thüringen. Bd. 1). E. Reinhold, Altenburg 2005, ISBN 3-937940-09-X, S. 241–247.
Commons: Kulturdenkmale in Goldisthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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