Liste der Baudenkmäler in Kühbach

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in dem schwäbischen Markt Kühbach zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Kühbach

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Kühbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aichacher Straße 1
(Standort)
Gasthaus zum Peterhof stattlicher, zweigeschossiger Eckbau mit Halbwalmdach und Bodenerker, Putzgliederung, 1. Hälfte 18. Jahrhundert D-7-71-144-2
Aichacher Straße 2
(Standort)
Ehemalige Klosterkirche St. Magnus jetzt katholische Pfarrkirche, Wandpfeilerkirche unter Stichkappentonne mit eingezogenem Chor, südwestlich Zwiebelturm, Turmunterbau romanisch, Langhaus und Chor im Kern spätes 15. Jahrhundert, 1687/88 von Giovanni Androy weitgehend neu gebaut; westlich anschließend sogenannte Stiftergruft, 15. Jahrhundert; mit Ausstattung (siehe auch: Kanzel). D-7-71-144-1
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Großhausener Straße 2
(Standort)
Gartenhaus des ehemaligen Klostergartens quadratischer Bau mit spitz zulaufendem Walmdach, 1690; Teilstück der Klostermauer. D-7-71-144-6 BW
Großhausener Straße 2
(Standort)
Ehemalige Klostergebäude jetzt Schlossgut und Brauerei; Dreiflügelanlage um Innenhof, zweigeschossige Walmdachbauten in neuklassizistischen Formen, Mittelrisalit mit Volutenaufsatz, im Kern spätmittelalterlich, 1684 ff. von Giovanni Androi erneuert, nach Brand um 1860 wiederhergestellt; Wirtschaftsgebäude, gleichzeitig; Einfriedung. D-7-71-144-3
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Marktplatz
(Standort)
Brunnenförmiges Kriegerdenkmal mit Marienfigur 1923 D-7-71-144-4
Marktplatz 1; Schrobenhausener Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus und ehemalige Klosterbäckerei breitgelagerter zweigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung und rundbogiger Hofeinfahrt, im Kern 18. Jahrhundert D-7-71-144-8
Marktplatz 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus winkelförmiger Satteldachbau mit korbbogiger Hofeinfahrt, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-7-71-144-5
Pfarrstraße 1
(Standort)
Scheunengebäude Satteldachbau mit dreischiffigem böhmischem Kappengewölbe über Steinsäulen im Südteil, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-7-71-144-32
Pfarrstraße 3
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Giebelbau mit Satteldach, Bodenerker, zwei Giebelluken und Ecknische mit Hausmadonna, von Hans Grienbamer, 1684/85; Ökonomiegebäude, schlichte Satteldachbauten, 18. Jahrhundert; Mauereinfriedung, 18. Jahrhundert D-7-71-144-7
Schulstraße 9
(Standort)
Friedhofskapelle Saalbau mit Satteldach und Dachreiter, 1863/65; mit Ausstattung; Leichenhaus, Walmdachbau, in neugotischen Formen, 1905; Friedhofskreuz, 1863; Friedhofsmauer. D-7-71-144-33
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Großhausen

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kühbacher Straße 8
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist pilastergegliederter Saalbau mit flacher Stichkappentonne und eingezogenem Chor unter Flachkuppel, nördlicher Zwiebelturm, 1732 ff.; mit Ausstattung. D-7-71-144-9
Walchshofener Straße 7
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus zweigeschossiger Satteldachbau, 1704. D-7-71-144-10

Haslangkreit

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Buchholz
(Standort)
Kapelle tonnengewölbter Rechteckbau mit Dachreiter, um 1900/10; im Buchholz. D-7-71-144-14 BW
Buchholz
(Standort)
zwei Gedenksteine für die Ende des 19. Jahrhunderts aufgelassenen Höfe Oberbuch und Unterbuch, bezeichnet 1895 und 1914; im Buchholz. D-7-71-144-15 BW
Kreuter Holz
(Standort)
Katholische Kapelle St. Isidor und Wendelin sogenannte Weiherkapelle, kleiner Rechteckbau mit halbrundem Schluss, Pilastergliederung und geschwungenem Giebel, bezeichnet 1694; mit Ausstattung; südlich des Orts am Weg nach Kühbach. D-7-71-144-13
Schloßstraße 17
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus zweigeschossiger, traufständiger Satteldachbau mit Putzbändern und Resten von Architekturmalerei, Ende 17. Jahrhundert, nach 1812 erweitert. D-7-71-144-12 BW
Schloßstraße 27
(Standort)
Ehemaliges Wasserschloss ehemalige Vierflügelanlage, dreigeschossige, nach Süden offene Dreiflügelanlage mit Satteldach und geschweiften Giebeln, Osttrakt mit Erker und Uhrenturm mit Zwiebelhaube, Nordtrakt mit dreigeschossigem Erker, im Westtrakt Schlosskapelle St. Georg mit Ausstattung, 1675–80. D-7-71-144-11
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Oberschönbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Oberschönbach
(Standort)
Katholische Kapelle St. Maria schlichter Rechteckbau mit halbrunder Apsis, Satteldach und Dachreiter, um 1820/30; mit Ausstattung; bei Haus Nummer 9. D-7-71-144-16

Paar

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchweg 7
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Lorenz und Stephan kreuzförmige Anlage mit Satteldachturm, Saalbau mit Stichkappentonne, von Abraham Bader, 1606/07; mit Ausstattung (siehe auch: Kanzel). D-7-71-144-17
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Kreisstraße 13
(Standort)
Drei Mörtelplastiken Heiliger Isidor, Schwein und Kuh, um 1880/90; am Stall. D-7-71-144-34 BW

Sedlhof

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sedlhof 1
(Standort)
Ehemaliges Wasserschloss sogenanntes Schloss Großhausen, Rest einer ursprünglich spätgotischen Anlage, mehrfach verändert. D-7-71-144-18 BW
Sedlhof 1
(Standort)
Gutshof Vierseitanlage; Hauptgebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit zwei Aufzugsluken, im Kern 18. Jahrhundert; Scheune, Satteldachbau, gegenüber dem Hauptgebäude, im Kern 18. Jahrhundert; östliches und westliches Wirtschaftsgebäude, Satteldachbauten, Ende 19. Jahrhundert D-7-71-144-19 BW

Stockensau

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Stockensau
(Standort)
Ehemalige Schlosskapelle St. Jakobus der Ältere Saalbau mit Satteldach und Dachreiter, Anfang 18. Jahrhundert; mit Ausstattung; bei Haus Untere Dorfstraße 8. D-7-71-144-20
Mittelfeld
(Standort)
Hofkapelle kleiner Rechteckbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung; am südwestlichen Ortsausgang. D-7-71-144-21

Unterbernbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bachstraße 7
(Standort)
Bauernhaus erdgeschossiger Wohnstallbau mit Greddach, Stadeleinfahrt angehoben, Wirtschaftsteil zu Wohnzwecken umgebaut, Ende 19. Jahrhundert D-7-71-144-23
Bachstraße 12
(Standort)
Bauernhof erdgeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach, bezeichnet 1893, Stallung mit böhmischem Kappengewölbe, Ende 19. Jahrhundert D-7-71-144-25
Bachstraße 17
(Standort)
Bauernhof Wohnhaus, erdgeschossiger Giebelbau mit Greddach, 1901, Wirtschaftsgebäude modernisiert. D-7-71-144-35
Bachstraße 18
(Standort)
Bauernhof Wohnhaus, erdgeschossiger Giebelbau mit Greddach, Ende 19. Jahrhundert; Stall und Stadel, querstehender Satteldachbau, gleichzeitig. D-7-71-144-26
Dekan-Moll-Straße 3
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Segmentbogenfenstern und Backsteindekoration, 1853. D-7-71-144-27
Dekan-Moll-Straße 14
(Standort)
Bauernhaus erdgeschossiger Wohnstallbau mit Satteldach, bezeichnet 1885. D-7-71-144-28
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Martinstraße 5
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Martin Saalbau mit eingezogenem Chor unter Kreuzrippengewölbe, Satteldachturm mit geschwungenem Volutengiebel, im Kern 15. Jahrhundert, Langhaus 1875/76; mit Ausstattung. D-7-71-144-22
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Unterschönbach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterschönbach 7
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Kastulus flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor unter Netzrippengewölbe, nördlicher Satteldachturm, Langhaus 13. Jahrhundert, Chor und Turm um 1459; mit Ausstattung. D-7-71-144-30
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Winden

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Winden
(Standort)
Ehemalige Schlosskapelle St. Johannes Baptist Rechteckbau mit Satteldach und Turm mit oktogonalem Aufsatz und Spitzhelm, 1. Drittel 17. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-7-71-144-31

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Georg Paula, Christian Bollacher: Landkreis Aichach-Friedberg (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band VII.87). Karl M. Lipp Verlag, München 2012, ISBN 978-3-87490-591-6, S. 327–360.
Commons: Baudenkmäler in Kühbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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