Liste der Baudenkmäler in Gnotzheim

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in dem mittelfränkischen Markt Gnotzheim zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 6. Februar 2015 wieder und enthält 24 Baudenkmäler.

Wappen von Gnotzheim

Baudenkmäler nach Gemeindeteilen

Gnotzheim

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Badgasse 4
(Standort)
Wohnstallhaus Zweigeschossiger Satteldachbau, 18./19. Jahrhundert D-5-77-133-1 BW
Badgasse 4
(Standort)
Nebengebäude Rückwärtig anschließend, eingeschossiger Satteldachbau, Naturstein verputzt, 19. Jahrhundert D-5-77-133-1 BW
Badgasse 4
(Standort)
Scheune und Nebengebäude Eingeschossige Satteldachbauten, 19. Jahrhundert D-5-77-133-1 BW
Kapellbuck 10
(Standort)
Katholische Kirche St. Georg Saalkirche, barocker Neubau, Dachreiter mit Zwiebelhaube, von Francesco de Gabrieli, 1725–27, bezeichnet „1727“; mit Ausstattung D-5-77-133-2
Kirchenbuck
(bei Badgasse 2)
(Standort)
Wegkapelle Kleiner massiver Bau mit Giebelaufsatz, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-5-77-133-11 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:49.05782,10.71198!/D:Kirchenbuck
(bei Badgasse 2), Wegkapelle!/|BW]]
Kirchenbuck 7
(Standort)
Ehemalige Schule Zweigeschossiger Satteldachbau, mit Lisenengliederung, 1858/60 D-5-77-133-27
Kirchenbuck 16
(Standort)
Bauernhof Wohnstallhaus, zweigeschossiger Satteldachbau, um 1896 D-5-77-133-28 BW
Kirchenbuck 16
(Standort)
Bauernhof Scheune, massiver Satteldachbau, gleichzeitig, mit Marienfigur, um 1410 D-5-77-133-28 BW
Kirchenbuck 18
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Michael Saalkirche mit Westturm, barocker Neubau, Turm mit Pilaster- und Geschossgliederung, mit Zwiebelhaube, 1699–1702; mit Ausstattung D-5-77-133-3
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Kirchenbuck 18
(Standort)
Ehemaliger Friedhof mit Friedhofmauer 18./19. Jahrhundert und Pfeilergitterzaun, Ende 19. Jahrhundert, mit Grabdenkmälern des 18./19. Jahrhunderts D-5-77-133-3
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Marktplatz
(Standort)
Johann-Nepomuk-Denkmal Heiligenfigur auf Postament unter Baldachinarchitektur, mit Umfassungsmauer, um 1730/50 D-5-77-133-13
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Marktplatz 7
(Standort)
Hofkapelle Kleiner massiver Bau mit Satteldach, wohl 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-5-77-133-4 BW
Marktplatz 9
(Standort)
Ehemaliger Brauereigasthof Zweigeschossiger Satteldachbau in Ecklage, mit Putzgliederungen, Vortreppe, durch Türstock bezeichnet 1824, im Kern 17. Jahrhundert D-5-77-133-5
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Römerstraße
(Standort)
Wegkapelle Kleiner Massivbau mit Satteldachabschluss, wohl 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-5-77-133-12 BW
Spielberger Straße 12
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau in Ecklage, bezeichnet „1895“ D-5-77-133-29 BW
Spielberger Straße 14
(Standort)
Wohnhaus Kleinhaus, eingeschossiger traufständiger Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert D-5-77-133-7 BW
Spielberger Straße 22
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, mit rustizierten Ecklisenen und Gurtgesims, 1840; ehemaliges Waschhaus im Pfarrgarten, eingeschossiger Satteldachbau, 18. Jahrhundert D-5-77-133-8
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Spielberger Straße 24
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus Zweigeschossiger Satteldachbau, 18. Jahrhundert D-5-77-133-9
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Spielberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Spielberg
(Standort)
Kalvarienbergkapelle Hoher schmaler Bau mit Ziergiebel, mit Stilelementen des Barock, drittes Viertel 18. Jahrhundert, mit Ausstattung D-5-77-133-21 BW
In Spielberg, oberhalb Haus Nummer 10
(Standort)
Lourdeskapelle Massiver Satteldachbau, in neubarocken Formen, bezeichnet 1891; mit Ausstattung D-5-77-133-22 BW
In Spielberg; zugehörig zu Haus Nummer 44
(Standort)
Ehemaliger Sommerkeller Ruinös, 18. Jahrhundert D-5-77-133-24 BW
Spielberg 1
(Standort)
Brauereigasthof Gasthaus, zweigeschossiger Satteldachbau in Ecklage, mit Lisenengliederung, im Kern 1671/72 (dendrochronologisch datiert), Umbauten und Veränderungen im 19. Jahrhundert D-5-77-133-17
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Spielberg 1
(Standort)
Brauhaus Satteldachbau, gegliedert durch Lisenen und Blendarkaden, 1854/55 D-5-77-133-17 BW
Spielberg 12
(Standort)
Ehemaliger Sommerkeller Kellereingang bezeichnet „1738“, überbaut mit eingeschossigem Satteldachbau, 18. Jahrhundert, erneuert; zwei weitere Kellereingänge, 18. Jahrhundert D-5-77-133-23 BW
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielbergsches Schloss Mittelalterliche Höhenburg mit ovaler Zwingermauer und innerem Bering, Hauptbau, viergeschossiger Zweiflügelbau mit Satteldach und Bodeneckerker mit Glockendach, im Kern 14./15. Jahrhundert, barocker Ausbau 18. Jahrhundert D-5-77-133-14
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Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Schlosskapelle Sankt Johannes Evangelist Kleiner Saalbau, im Kern 1412, barockisiert 1732/35, mit Ausstattung D-5-77-133-14 BW
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Wirtschaftsgebäude und Remisen Eingeschossige Sandsteinquaderbauten mit Satteldach, 18. Jahrhundert D-5-77-133-14 BW
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Zwingermauer Buckelquadermauer, vermutlich 18. Jahrhundert D-5-77-133-14 BW
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Glockenturm Rechteckturm mit barocker Gesimsgliederung und oktogonalem Aufsatz mit Haubendach, im Kern 18. Jahrhundert D-5-77-133-14 BW
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Ringmauer Bis zu fünf Meter hohe Steinquadermauer, im Kern 14./15. Jahrhundert D-5-77-133-14
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Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Denkmal Gebauchter Rechteckpfeiler mit Steinskulptur des heiligen Johann Nepomuk, 18. Jahrhundert D-5-77-133-14
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Nebengebäude Eingeschossiger Walmdachbau, 18. Jahrhundert D-5-77-133-14
weitere Bilder
Spielberg 16, In Spielberg
(Standort)
Von-Öttingen-Spielberg`sches Schloss, Auffahrtsallee Mit 15 Linden und 1 Kastanie, 18. Jahrhundert D-5-77-133-14 BW
Spielberg 19
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, 1712 D-5-77-133-15
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Spielberg 19
(Standort)
Ehemalige Scheune Massiver Bau mit Halmwalmdach, 18. Jahrhundert D-5-77-133-15
Spielberg 42
(Standort)
Ehemaliges Gemeindehirtenhaus Wohnhaus, eingeschossiger traufständiger Satteldachbau, frühes 19. Jahrhundert D-5-77-133-18 BW

Weilerau

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Weilerau
(Standort)
Kapelle Kleiner massiver Satteldachbau, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-5-77-133-26
Weilerau 7
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau, durch hölzernen Türstock bezeichnet „1793“ D-5-77-133-25
Weilerau 7
(Standort)
Scheune Satteldachbau, Naturstein, 19. Jahrhundert D-5-77-133-25

Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Spielberg
Spielberg 22
(Standort)
Wirtshausschild In Formen des 18. Jahrhunderts D-5-77-133-16 BW
Spielberg
Spielberg 36 a
(Standort)
Kleines Bauernhaus Erdgeschossig, Satteldach ostseitig abgewalmt, wohl noch 18. Jahrhundert D-5-77-133-19 BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2000, ISBN 3-87490-581-0, S. 181–196.
Commons: Baudenkmäler in Gnotzheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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