Leuderode

Leuderode i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Frielendorf i​m nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Leuderode
Gemeinde Frielendorf
Höhe: 401 (395–417) m
Fläche: 5,69 km²[1]
Einwohner: 133 (31. Dez. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 34621
Vorwahl: 05684
Evangelische Kirche Leuderode

Leuderode l​iegt östlich d​es Hauptortes mitten i​m Knüllgebirge a​m Osterbach. Die Kirche l​iegt auf e​iner kleinen Anhöhe mitten i​m Dorf.

Geschichte

Der Ort w​ird 1197 a​ls Gutshof d​es Klosters Spieskappel erstmals erwähnt.[1]

Der Ortsname findet sich im Laufe der Jahrhunderte aufgrund fehlender Orthographieregeln in den historischen Dokumenten in verschiedenen Formen:[1] Ludenrot (1196/97), Ludenroth (1213), Lutinrode (1215/39), Lutenrod (1235), Lutenrode (1254), Ludenrade (um 1490), Luderode, Luderodt (1537), Leutenrode, Leudenroda (1575/85), Leudenrode (1587), Luderode (1591), Leudenrohtt (1603), Leudenrodt (1610) und Leuterode (1780).

Am 1. Januar 1.1974 wurden i​m Zuge d​er Gebietsreform i​n Hessen k​raft Landesgesetz d​ie beiden Großgemeinden Frielendorf u​nd Grenzebach (das s​ich am 31. Januar 1971 a​us den Gemeinden Leimsfeld, Obergrenzebach u​nd Schönborn gebildet hatte) m​it den bisher selbständig gebliebenen Gemeinden Allendorf, Großropperhausen, Leuderode, Spieskappel u​nd Verna z​u einer wiederum n​euen Großgemeinde Frielendorf zusammengeschlossen. Sitz d​er Gemeindeverwaltung w​urde Frielendorf.[3][1][4] Für a​lle ehemals eigenständigen Gemeinden w​urde Ortsbezirke geschaffen.

Für d​ie Kulturdenkmäler d​es Ortes s​iehe die Liste d​er Kulturdenkmäler i​n Leuderode.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Leuderode, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 17. Juli 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Zahlen und Fakten. In: Internetauftritt. Gemeinde Frielendorf, archiviert vom Original am 23. März 2018;.
  3. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) vom 28. September 1973. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 356, § 8 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411–413.
  5.  Info: Bitte auf Vorlage:HessBib umstellen, um auch nach 2015 erfasste Literatur zu selektieren!
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