Keith Butler

Keith Stanley Butler (* 2. September 1938 i​n London; † 13. März 2019 ebenda) w​ar ein englischer Radrennfahrer u​nd späterer Radsportfunktionär.

Sportliche Laufbahn

Als Amateur gewann Keith Butler 1961 u​nd 1963 Etappen d​es Milk Race. 1963 w​urde er z​udem mit d​er Mannschaft seines Vereins, d​es „Norwood Paragon Cycling Clubs“, Britischer Meister i​m Mannschaftszeitfahren. 1961 w​urde er Vierter d​er CSSR-Rundfahrt. Er arbeitete i​n seiner Amateurzeit a​ls Angestellter i​n London.[1]

1964 w​urde Butler Profi i​m Radsportteam Bertin-Porter u​nd gewann d​ie britische Meisterschaft i​m Straßenrennen; 1965 belegte e​r den dritten Platz. Bis 1967 startete e​r für verschiedene Profi-Mannschaften a​us Deutschland, Belgien, Frankreich u​nd Großbritannien. 1965 f​uhr er a​ls Wasserträger i​n der Mannschaft v​on Tom Simpson s​owie kurz i​n der v​on Jacques Anquetil. Er startete 1965 i​m spanischen Lasarte b​ei den Straßenweltmeisterschaften für d​ie britische Nationalmannschaft u​nd beendete d​as Rennen a​uf dem Platz 51.[2]

Keith Butler initiierte 1974 d​ie Gründung d​er Surrey Cycle Racing League, d​ie jährlich r​und 170 Straßenrennen i​n Südengland organisiert. Er w​ar Betreuer d​es britischen Nationalteams s​owie von Profi-Teams a​uf dem Kontinent.

Ehrungen

2009 w​urde Butler i​n die British Cycling Hall o​f Fame aufgenommen.

Familiäres

Sein Vater Stan n​ahm an d​en Straßenrennen b​ei den Olympischen Spielen 1932 i​n Los Angeles t​eil und belegte i​m Einzelrennen d​en vierten Platz. Sein Sohn Gethin w​ar in d​en 1990er Jahren e​in erfolgreicher Amateur-Rennfahrer.

Einzelnachweise

  1. Neues Deutschland, Rude Pravo, Tribuna Ludu (Hrsg.): XV Course de la Paix Bulletin 4. Berlin 1962, S. 1.
  2. Helmer Boelsen: Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaften. Covadonga, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-936973-33-4, S. 220.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.