Kein Entkommen

Kein Entkommen i​st ein deutscher Psychothriller v​on Andreas Senn a​us dem Jahr 2014.[1] Anja Kling u​nd Benno Fürmann spielen d​ie Hauptrollen i​n dem Fernsehfilm. Nach e​inem Überfall u​nd den psychischen Folgen w​ird ihre Ehe u​nd Beziehung z​u den Kindern u​nd Freunden a​uf die Probe gestellt.[2]

Film
Originaltitel Kein Entkommen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 90 Minuten
Stab
Regie Andreas Senn
Drehbuch Stefanie Veith, Matthias Tuchmann
Produktion Rima Schmidt
Musik Fabian Römer
Kamera Sonja Rom
Schnitt Uta Schmidt
Besetzung

Handlung

Anna wird eines nachmittags nach einem Hockey-Spiel an einer Bushaltestelle von drei Jugendlichen überfallen, brutal und wiederholt getreten und mit einer Eisenstange geschlagen. Obwohl ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt nötig ist, beschließen sie und ihr Mann, den Kindern Lina – fünf Jahre alt – und Jan – ca. fünfzehn – die Verletzungen als durch einen Unfall verursacht glaubhaft zu machen. Die Verhandlung gegen die drei Täter, in der Anna als Zeugin aussagt, übersteht sie nur durch den Glauben auf eine klare Verurteilung der drei Angeklagten. Als die Strafe für den jüngsten der drei Täter – Marco – nur aus Sozialstunden besteht, ist ihr Vertrauen in den Rechtsstaat erschüttert. Gleichzeitig will Anna die Folgen des Überfalls nicht wahrhaben – sie verweigert eine Psychotherapie und möchte sofort wieder in dem Bauunternehmen, das sie mit ihrem Mann zusammen aufgebaut hat, mitarbeiten. Sie ist stärker traumatisiert als sie zugeben kann und will. Im Alleingang – ohne ihre Familie oder die Polizei hierüber zu informieren – versucht Anna, Marco eine erneute Straftat nachzuweisen. Sie lernt seine Freundin kennen, die von Marco schlecht behandelt und auch geschlagen wird, diese ihren Sohn Jan – der sich in das Mädchen verliebt und beschützen will – und plötzlich ist Anna wieder im Krankenhaus angelangt: Jan ist nur leicht verletzt, Marco, den er mit einem Messer verletzt hat, schwer. Ob die Verletzungen auf Notwehr beruhen oder Jan geplant angegriffen hat, bleibt ungeklärt. Weiter lernt Anna in der Klinik Marcos Mutter kennen – die nicht weiß, dass es sich bei ihr um ein Opfer ihres Sohnes handelt. Erstes Verständnis bahnt sich an. Der Film endet mit einem gemeinsamen Frühstück der Familie, bei dem Anna den Geschichten aus dem Kindergarten ihrer Tochter Lina nicht folgen kann.

Einzelnachweise

  1. Fernsehfilm der Woche – Kein Entkommen. ZDF.de, abgerufen am 25. März 2014.
  2. Barbara Sichtermann: ZDF-Montagsfilm zu Jugendgewalt – Für die Opfer gibt es kein Entkommen. Tagesspiegel, abgerufen am 2. April 2014: „Jugendgewalt aus der Opferperspektive: Der packende ZDF-Film „Kein Entkommen“ mit Anja Kling und Benno Fürmann.“
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