Julien Piguet
Julien Piguet (* 22. Januar 1983 in Paris) ist ein französischer Autorennfahrer, Unternehmer und Stuntman.
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Karriere als Rennfahrer
Julien Piguet begann 1999 mit dem Motorsport und war ein erfolgreicher französischer Nachwuchspilot im Monopostosport. Er wurde 2000 Dritter in der B-Klasse der französischen Formel-3-Meisterschaft[1] und 2001 Zweiter in der Winterserie der Formel Renault. Dabei ließ er spätere Weltklasserennfahrer wie Lewis Hamilton und Jamie Green hinter sich.[2]
Nachdem ihm der Aufstieg in die nächsten Monoposto-Rennformeln nicht gelang, fuhr er ab Mitte der 2000er-Jahre in der französischen Tourenwagen-Meisterschaft und verschiedenen Markenpokaln. In den 2010er-Jahren kamen unter anderem Einsätze in der 24H Series und GT4-Serien hinzu. Dreimal in Folge – 2017, 2018 und 2019 – gewann er die FFSA-GT-Meisterschaft, eine französische GT- und Tourenwagenserie.
Unternehmer
2007 gründete er Driving Evolution, ein Unternehmen, das Fahrzeugtests für Hersteller durchführt. Außerdem organisiert die Agentur die Renault Sport Passion Days.
Stuntman
Julien Piguet, der beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und dem Großen Preis von Frankreich für die Veranstalter Show- und Zuschauerfahrten durchführte, war viele Jahre als Stuntfahrer bei Filmproduktionen tätig. Unter anderem bei Willkommen bei den Sch’tis, Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt, Ziemlich beste Freunde und Grace of Monaco.
Statistik
Le-Mans-Ergebnisse
Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
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2020 | ![]() |
Porsche 911 RSR | ![]() |
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Rang 43 |