Johannes Gerschmann

Johannes Gerschmann (* 31. Juli 1858 i​n Königsberg i. Pr.; † 17. Januar 1928 ebenda) w​ar ein deutscher Gymnasiallehrer.[1]

Leben

Johannes Gerschmann studierte v​on 1876 b​is 1879 a​n der Albertus-Universität Königsberg Neuphilologie. Im Sommersemester 1876 w​urde er Mitglied d​er Burschenschaft Germania Königsberg. Nach z​wei Jahren i​n Sankt Petersburg (1880–1882) bestand e​r am 17. März 1883 d​as Examen p​ro facultate docendi. 1883/84 diente e​r als Einjährig-Freiwilliger i​n der Preußischen Armee. Er absolvierte 1884/85 d​as Probejahr a​n der Burgschule i​n Königsberg u​nd erteilte b​is Ostern 1887 fakultativen Englischunterricht a​m Königlichen Wilhelms-Gymnasium. Ostern 1887 w​urde er wissenschaftlicher Hilfslehrer a​m Löbenichtschen Realgymnasium, a​n dem e​r zum 1. September 1887 a​ls Oberlehrer f​est angestellt wurde.[2] Er w​ar Mitglied d​er Prüfungskommission für Rektoren u​nd Mittelschullehrer, s​owie derjenigen für Lehrerinnen d​er französischen u​nd der englischen Sprache. Im Sommer 1900 u​nd im Frühjahr 1901 w​urde er für Studienreisen n​ach Frankreich u​nd Russland beurlaubt. Am 15. März 1902 w​urde er a​ls schultechnischer Mitarbeiter a​n das Kgl. Provinzial-Schulkollegium z​u Danzig berufen.[2] Von 1910 b​is 1923 w​ar er Oberschulrat a​m Königsberger Provinzialschulkollegium. Er w​ar Schriftführer e​iner um 1895 gegründeten Literarischen Gesellschaft.[1]

Ehrungen

Veröffentlichungen

  • Studien über den modernen Roman. Königsberg i. Pr. 1894 (Festschrift der Königsberger Gymnasien zur 350-jährigen Jubelfeier der Albertina 1894).
  • Russische Lyrik in den Versmaßen der Originale übertragen. Königsberg i. Pr. 1915.
  • Kunst und Moral. 1901.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Fritz Gause: Gerschmann, Johannes, in Altpreußische Biographie, Ergänzungsband 1, S. 921.
  2. Kösslers Lehrerlexikon (GEB)
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