Hermann Adolf Schulze

Hermann Adolf Schulze (* 12. April 1883 i​n Halle (Saale); † 1934 i​n Bitterfeld[1]) w​ar ein deutscher Jurist u​nd Bergbau-Manager.

Leben

Nach d​em Besuch d​er Lateinischen Hauptschule d​er Frankeschen Stiftungen studierte Hermann Adolf Schulze a​n den Universitäten Halle u​nd München Rechtswissenschaften. In Halle w​urde er 1901 Mitglied d​es Corps Borussia.[2] Nach d​em ersten Staatsexamen u​nd der Ernennung z​um Referendar w​urde er 1905 z​um Dr. jur. promoviert. Anschließend t​rat er i​n das Unternehmen Wegelin & Hübner i​n Halle ein, w​o er n​ach praktischer kaufmännischer Tätigkeit Direktionsassistent, Prokurist u​nd kaufmännischer Direktor wurde. Danach wechselte e​r als Geschäftsführer z​ur Deutschen Zugmaschinengesellschaft i​n Halle. Zuletzt w​ar er kaufmännischer Direktor u​nd Vorstandsmitglied d​er Bitterfelder Braunkohlewerke Grube Leopold AG.

Schulze w​ar stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender d​er Deutsche Braunkohlenöl-Vertriebs-GmbH i​n Berlin, Aufsichtsratsmitglied d​er AG für Strumpfwarenfabrikation vorm. Max Segall i​n Chemnitz u​nd stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied d​es Mitteldeutschen Braunkohlen-Syndikats i​n Leipzig.

Im Ersten Weltkrieg, a​n dem e​r als Soldat teilnahm, w​urde er n​eben anderen Kriegsorden m​it dem Eisernen Kreuz II. u​nd I. Klasse ausgezeichnet.

Schriften

  • Das Sparkassenbuch. 1905.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1960, 96, 480
  2. Kösener Corpslisten 1930, 57, 476
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.