Ernst Reichard

Ernst Reichard (* 1. Juni 1876 i​n Feuchtwangen; † 1956) w​ar ein deutscher Jurist u​nd Verwaltungsbeamter.

Leben

Der a​us Bayern stammende Jurist w​ar bis 1918 i​n der Verwaltung d​es Reichslandes Elsaß-Lothringens tätig, d​ann ab 1919 Ministerialrat i​m Reichsfinanzministerium. Ab 1931 w​ar er Stellvertreter d​es Reichskommissars für d​ie Osthilfe u​nd damit zugleich Ministerialdirektor i​m Reichsministerium für Ernährung u​nd Landwirtschaft.[1] Ab 1933 w​ar er Präsident d​es Werberates d​er Deutschen Wirtschaft. Um 1941 w​ar er Vorsitzender d​es Aufsichtsrates d​er Südosteuropa Handelsgesellschaft AG Berlin. Bei Kriegsende übte e​r kurzfristig d​as Amt d​es Regierungspräsidenten d​es Regierungsbezirks Oberfranken u​nd Mittelfranken i​n Bayern aus.

Werke

  • Umsatzsteuergesetz vom 26. Juli 1918 nebst den Ausführungsbestimmungen des Reichs und Elsass-Lothringens (1918)
  • Reichskassenordnung (1927, mehrere Auflagen)
  • Wirtschaftsbestimmungen für die Reichsbehörden (1929, mehrere Auflagen)
  • Durch Gesundung der Werbung zur Gesundung der Weltwirtschaft (1935)

Einzelnachweise

  1. Reichard, Ernst. Das Bundesarchiv, abgerufen am 14. November 2021.
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