Zuren

Zuren (ukrainisch Цурень; rumänisch Ţureni, deutsch (bis 1918) Zurin) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Tscherniwzi mit etwa 900 Einwohnern (2001).[1]

Kirche der Erzengel Michael und Gabriel
Zuren
Цурень
Zuren (Ukraine)
Zuren
Basisdaten
Oblast:Oblast Tscherniwzi
Rajon:Rajon Herza
Höhe:196 m
Fläche:Angabe fehlt
Einwohner:946 (2001)
Postleitzahlen:60521
Vorwahl:+380 3740
Geographische Lage:48° 14′ N, 26° 6′ O
KOATUU: 7320786201
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Adresse: 60521 с. Цурень
Website: Webseite des Gemeinderates
Statistische Informationen
Zuren (Oblast Tscherniwzi)
Zuren
i1

Die Ortschaft liegt in der Nordbukowina am rechten Ufer des Pruth, 8 km nordwestlich vom Gemeindezentrum Bantscheny, 16 km nordwestlich vom Rajonzentrum Herza und 14 km südöstlich vom Oblastzentrum Czernowitz. Durch das Dorf verläuft die Territorialstraße T–26–04.

In Zuren gab es bis 1918 eine Grenzstation an der Grenze von Österreich-Ungarn zum Königreich Rumänien. Die 1796 im Dorf aus Holz erbaute Kirche der Erzengel Michael und Gabriel ist ein architektonisches Denkmal der Ukraine von nationaler Bedeutung,[2] wurde jedoch in der Vergangenheit lieblos renoviert, sodass kaum was von der ursprünglichen Kirche zu erkennen ist.[3]

Zuren war bis 2017 das administrative Zentrum der gleichnamigen Landratsgemeinde im Norden des Rajon Herza, zu der noch die Dörfer Mamornyzja (Маморниця, ) mit etwa 550 Einwohnern und Mamornyzja Wama (Маморниця Вама, bis 2016 Radhospiwka ) mit etwa 430 Einwohnern gehörten. Seit 2017 gehört Zuren zur Landgemeinde Bantscheny.[4]

Söhne und Töchter der Ortschaft

Commons: Zuren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 15. September 2018 (ukrainisch)
  2. Ortsgeschichte Zuren aufukrainaincognita.com; abgerufen am 15. September 2018 (ukrainisch)
  3. Zuren auf castles.com.ua; abgerufen am 15. September 2018 (ukrainisch)
  4. Webseite der ehemaligen Landratsgemeinde auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 15. September 2018 (ukrainisch)
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