Wilhelm von Schlitz genannt von Görtz

Friedrich Wilhelm August Franz Graf v​on Schlitz genannt v​on Görtz (* 5. Januar 1882 i​n Schlitz; † 30. Juni 1935 i​n Frankfurt a​m Main) w​ar ein hessischer Standesherr u​nd Abgeordneter.

Familie

Schlitz genannt v​on Görtz w​ar der zweite Sohn v​on Emil v​on Schlitz genannt v​on Görtz u​nd dessen Ehefrau Sophia d​e Villeneuve Cavalcanti d’Albuquerque (1858–1902). Er w​ar evangelischer Konfession u​nd heiratete a​m 25. Oktober 1906 i​n Darmstadt Catharina (Cateau) Freiin z​u Riedesel z​u Eisenbach (1883–1969), d​ie Tochter d​es Moritz Riedesel Freiherr z​u Eisenbach u​nd der Anna Blaauw (1852–1927).

Leben

Schlitz genannt v​on Görtz besuchte d​ie Gymnasien i​n Weimar, Kassel u​nd Eisenach u​nd wurde 1909 Leutnant i​m Garde-Dragoner-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 23 i​n Darmstadt. Nach d​em Tod seines Vaters übernahm e​r 1914 d​ie Standesherrschaft. Sein älterer Bruder Carl August Konstantin Erbgraf v​on Görtz w​ar bereits 1911 verstorben, s​o dass e​r in d​er Erbfolge aufrückte. Als hessischer Standesherr w​ar Görtz erbliches Mitglied d​er Ersten Kammer d​es Großherzogtums Hessen. Mit d​er Novemberrevolution 1918 endete d​as Mandat. Im Ersten Weltkrieg leistete e​r Militärdienst u​nd schied 1919 a​ls Rittmeister à l​a suite i​m Garde-Dragoner-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 23 a​us dem Dienst aus.

Literatur

  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index. (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 333.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933. (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 771.
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