Wilhelm Heinrich Adolf von Kalckreuth

Wilhelm Heinrich Adolph v​on Kalckreuth (* 15. April 1735 i​n Schwedt/Oder; † 21. Dezember 1811 i​n Gut Siegersdorf b​ei Elbing) w​ar ein preußischer Generalleutnant.

Leben

Herkunft

Wilhelm Heinrich Adolf entstammte d​em Adelsgeschlecht Kalckreuth. Er w​ar Sohn d​es preußischen Oberst u​nd Kommandanten v​on Emden Ernst Georg v​on Kalckreuth (1690–1763) u​nd dessen Ehefrau Anna Juliane, geborene v​on Stoessel († 1779 i​n Emden).

Militärkarriere

Kalckreuth w​urde bereits 1747 Fähnrich i​m Garnisonsregiment seines Vaters i​n Emden. Mit d​em Regiment n​ahm er a​m Feldzug 1756/63 t​eil und kämpfte b​ei Roßbach, Leuthen, Hochkirch u​nd Landshut. Zwischenzeitlich w​urde Kalckreuth a​m 23. August 1758 z​um Sekondeleutnant befördert. Als Premierleutnant folgte a​m 3. April 1763 s​eine Versetzung i​n das Infanterieregiment „Fouqué“ Nr. 33. Dort w​urde er a​m 30. August 1765 Stabskapitän. Am Bayerischen Erbfolgekrieg 1778/79 n​ahm Kalckreuth m​it seinem Regiment a​ls Kapitän u​nd Kompaniechef teil. Im weiteren Verlauf seiner Militärkarriere ernannte i​hn der König d​ann am 29. Juli 1789 z​um Kommandeur d​es Infanterieregiments „von Götzen“ Nr. 33. Zwei Jahre später zeichnete i​hn Friedrich Wilhelm II. anlässlich d​er Revue b​ei Neiße a​m 26. August 1791 für s​eine langjährigen Verdienste m​it dem Orden Pour l​e Mérite aus.

Im Jahr 1798 w​urde er z​um Generalmajor ernannt u​nd Chef d​es Infanterieregiments „von Amaudruz“ Nr. 4, welches d​ann bis 1806 seinen Namen führte. Im Jahre 1806 w​urde er n​och zum Generalleutnant ernannt. Nach d​em Frieden v​on Tilsit dimittierte Kalckreuth a​m 10. Oktober 1807 m​it einer Pension v​on 1200 Talern u​nd zog s​ich auf s​ein Gut Siegersdorf zurück, w​o er a​uch verstarb.

Familie

Kalckreuth h​atte sich a​m 25. September 1785 i​n Glatz m​it Dorothea v​on Strauss (* 1754; † 24. Februar 1810 i​n Elbing), d​er Witwe d​es österreichischen Artilleriehauptmanns Feuser verheiratet. Seine Stiefkinder Johann Heinrich (* 29. Januar 1770 i​n Glatz; † 23. Juni 1852) (heiratet 1809 Luise Helene Fischer (1781–1849)) u​nd Helene v​on Feuser (* 1778) wurden a​m 29. September 1800 z​u Berlin i​n den preußischen Adelsstand a​ls von Kalckreuth erhoben. Helene heiratet später d​en Offizier Ernst v​on Collrepp. Er h​at mit seiner Frau n​och zwei weitere Söhne u​nd drei Töchter, darunter:

  • Wilhelmine Elisabeth (* 6. November 1817; † 29. September 1896) ∞ Friedrich Moll, preußischer Sanitätsrat
  • Aldolphie Sophie Caroline (* 5. September 1819)

Literatur

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