Reulbach

Reulbach i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Ehrenberg (Rhön) i​m osthessischen Landkreis Fulda.

Reulbach
Höhe: 575 m ü. NHN
Fläche: 9,1 km²[1]
Einwohner: 365 (30. Jun. 2019)[2]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36115
Vorwahl: 06681

Geographische Lage

Reulbach l​iegt auf e​inem Hochplateau zwischen d​em 816 Meter h​ohen Ehrenberg i​m Osten u​nd der 950 Meter h​ohen Wasserkuppe i​m Südwesten. Der i​m Ort entspringende Reulbach fließt alsbald i​n den Brandbach, e​inem linken Nebenfluss d​er Ulster. Reulbach grenzt i​m Norden a​n Wickers u​nd Brand, i​m Westen a​n Abtsroda u​nd Obernhausen, i​m Süden a​n Sandberg u​nd Wüstensachsen u​nd im Osten a​n Seiferts u​nd Melperts.

Geschichte

Der Arbeitskreis "Chronik 700 Jahre Reulbach" g​eht von d​er ersten urkundlichen Erwähnung v​on Reulbach m​it Rügelberk aus, w​eil es 1303 u​nter diesem Namen i​m Lehenverzeichnis d​es Würzbürger Fürstbischofs Andreas v​on Gundelfingen, d​em ältesten Lehenbuch d​es Bistums Würzburg, erscheint. Nach e​iner Wüstungsperiode w​urde der Ort s​eit dem 16. Jahrhundert wieder besiedelt.[3]

Gebietsreform

Am 1. August 1972 w​urde Reulbach i​m Zuge d​er Gebietsreform i​n Hessen k​raft Landesgesetz i​n die 197´0 n​eu gegründete Gemeinde Ehrenberg (Rhön) eingemeindet.[4] Für Melperts w​ie für d​ie anderen ehemals eigenständigen Gemeinden wurden Ortsbezirke m​it Ortsbeirat u​nd Ortsvorsteher n​ach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[5]

Einwohnerentwicklung

Reulbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2019
Jahr  Einwohner
1834
 
481
1840
 
466
1846
 
460
1852
 
452
1858
 
442
1864
 
429
1871
 
401
1875
 
375
1885
 
376
1895
 
394
1905
 
405
1910
 
415
1925
 
420
1939
 
412
1946
 
572
1950
 
537
1956
 
404
1961
 
384
1967
 
405
1970
 
380
1980
 
?
1992
 
374
1995
 
394
2000
 
418
2005
 
419
2010
 
413
2015
 
401
2019
 
365
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1970:[1]; ab 1962[2]

Religion

Einführung d​er Reformation: vermutlich u​m 1540 d​urch Marcus Sebander. Katholischer Bekenntniswechsel: 1628.

Verkehr

Durch Reulbach führt d​ie Kreisstraße 38, d​ie den Ort m​it Brand u​nd Wüstensachsen verbindet.

Einzelnachweise

  1. Reulbach, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Haulhaltssatzung 2020. (PDF; 4 MB) Wohnbevölkerung. In: Webauftritt. Gemeinde Ehrenberg (Rhön), S. 2, abgerufen im August 2020.
  3. Arbeitskreis "Chronik 700 Jahre Reulbach": Aus Rügelberk wird Reulbach. Hrsg.: Ortsbeirat Reulbach. Ehrenberg (Rhön) 2003, S. 14.
  4. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda (GVBl. II 330-14) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 220, § 6 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  5. Hauptsatzung. (PDF; 120 kB) § 5. In: Webauftritt. Gemeinde Ehrenberg, abgerufen im August 2020.
  6.  Info: Bitte auf Vorlage:HessBib umstellen, um auch nach 2015 erfasste Literatur zu selektieren!
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