Requiem (Bruckner)

Das Requiem in d-Moll (WAB 39) ist Anton Bruckners Vertonung des lateinischen Requiemtextes, entstanden in den Jahren 1848 und 1849. Es ist seine erste größere Komposition und zugleich seine erste Partitur mit Orchester. Anregung zur Komposition war der Tod seines Förderers Franz Seiler, der Sekretär im Stift Sankt Florian bei Linz war und dem das Werk gewidmet ist.[1] Bruckner revidierte das Requiem zweimal, 1854 und 1894.

Das Werk, welches Bruckner als 25-jähriger Organist in Sankt Florian komponierte, steht noch in der Tradition der Wiener Klassik; wie auch die klassischen Requiemvertonungen von Mozart, Kraus und Cherubini steht Bruckners Requiem in d-Moll, wechselt aber im finalen „Lux Perpetua“ nach D-Dur.

Unterteilung

I. Introitus: Requiem aeternam

II. Sequenz: Dies irae

III. Offertorium:

  1. Domine Jesu Christe
  2. Hostias et preces
  3. Quam olim Abrahae

IV. Sanctus

V. Benedictus

VI. Agnus Dei

VII. Communio:

  1. Requiem aeternam
  2. Cum sanctis tuis

Einzelnachweise

  1. St. Florian auf anton-bruckner.heimat.eu, mit Informationen zum Verhältnis von Franz Seiler und Anton Bruckner
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