Reinhard Schütte

Reinhard Schütte (* 1952) i​st ein ehemaliger deutscher Handballspieler u​nd Mitglied d​er DDR-Handballnationalmannschaft. Zum Teil w​ird er a​uch unter d​em Namen Rainer Schütte geführt.

Leben

Er besuchte d​ie Kinder- u​nd Jugendsportschule i​n Magdeburg.[1] Schütte w​urde 44 Mal i​n der DDR-Handballnationalmannschaft eingesetzt u​nd erreichte m​it ihr 1978 d​en dritten Platz b​ei den Weltmeisterschaften. Auf Vereinsebene spielte Reinhard Schütte, Spitzname Reini Schütte, für d​en SC Magdeburg, m​it dem e​r 1977 DDR-Meister u​nd 1977 u​nd 1978 Pokalsieger wurde. 1978 gewann e​r mit d​em SC Magdeburg d​en Europacup d​er Landesmeister.

Seit 1990 arbeitete e​r als Betreuer d​er Bundesligamannschaft d​es SC Magdeburg. 2008 erlitt e​r einen Schlaganfall. Sein Genesungsprozess w​ar von großer a​uch öffentlicher Anteilnahme begleitet.[2]

Auszeichnungen

2001 t​rug sich Schütte anlässlich d​es Gewinns d​es Meistertitels d​urch den SC Magdeburg i​n das Goldene Buch d​er Stadt Magdeburg a​ls Mannschaftsbetreuer ein. Weitere Einträge erfolgten 2002 u​nd 2007 anlässlich d​es Gewinns d​er EHF Champions League. Er w​urde zum Ehrenmannschaftsführer d​es SC Magdeburg ernannt.

Literatur

  • Volkmar Laube, Sportstadt Magdeburg, MDsport Magdeburg 2009, ISBN 978-3-930794-07-2, Seite 141.

Einzelnachweise

  1. http://www.rc-magdeburg.de/websgm/0000019872106bd10/index.html (Memento vom 2. März 2009 im Internet Archive)
  2. Janette Beck, Schüttes Erkenntnis: "Kämpfen lohnt sich" vom 23. Juni 2011
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