Philipp von Zaleski

Filip Krzysztof Artur Zaleski (* 25. September 1836 i​n Lemberg; † 21. September 1911 i​n Truskavets) w​ar Jurist u​nd ein adeliger polnisch-österreichischer Politiker.

Philipp Ritter von Zaleski

Er war k.k. Statthalter im Königreich Galizien und Lodomerien und Minister.[1] Filip Zaleski war der Sohn von Gouverneur Wacław Michał Zaleski und Teresa von Bołoz Antoniewicz. Er stammte aus einer alten Adelsfamilie (Zaleski von Otok des Wappens Dolega), die große Güter in Ostgalizien besaß. Er studierte Rechtswissenschaften in Lemberg und Wien. Nach dem Studium trat er eine Beamtenlaufbahn an und wurde 1883 Statthalter von Galizien. Von 1881 bis 1907 saß er im Galizischen Landtag, von 1889 bis 1897 im Abgeordnetenhaus, wo er Mitglied und zeitweilig Obmann des Polenklubs war.

In d​en Jahren 1888–1893 w​ar er Minister o​hne Geschäftsbereich i​n der österreichischen Regierung. 1897 w​urde er Mitglied d​es Herrenhauses a​uf Lebenszeit.

Von 1877 b​is 1884 w​ar Zaleski Mitglied d​es Rates d​es Museums d​er städtischen Industrie i​n Lemberg u​nd in d​en Jahren 1880 b​is 1883 Präsident d​er Galizischen Musikgesellschaft i​n Lemberg.

Mit seiner Frau Aleksandra, geborene Grafin Suchodolska, h​atte er d​ie Kinder Maria, Teresa, Izydora, Wacław Michał[1] u​nd Antonina.

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Einzelnachweise

  1. Wolfgang Fritz: Grandseigneur mit Weitblick - Österreichs Finanzminister - 20. Teil: Wenzel von Zaleski. In: wienerzeitung.at. 20. August 2002, abgerufen am 11. April 2020.
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