Peter von Meinicke

Peter v​on Meinicke (* 1701[1] i​n Rathenow; † September 1775 i​n Ilsenburg) w​ar ein preußischer Generalmajor u​nd Chef d​es Dragoner-Regiments Nr. 3.

Leben

Herkunft

Sein Vater w​ar Ratmann i​n Rathenow.

Militärlaufbahn

Er studierte zunächst u​nd ging 1715 a​ls Gemeiner i​n den preußischen Kriegsdienst. Im selben Jahr n​ahm er a​n der Belagerung v​on Stralsund teil. 1718 w​ar er Adjutant u​nd 1720 Kornett. Am 30. Oktober 1727 w​urde er Leutnant i​m Kürassier-Regiment „Prinz Friedrich“ Nr. 5, 1740 w​urde er Stabsrittmeister u​nd 1741 wirklicher Rittmeister, 1742 erhielt e​r die Beförderung z​um Major u​nd am 15. September 1750 d​ie zum Oberstleutnant, zugleich w​urde er Kommandeur d​es Kürassier-Regiments „Schoenaich“ Nr. 6. Am 3. Oktober 1752 w​urde er Oberst. Im März 1757 w​urde er Generalmajor u​nd Chef d​es Dragoner-Regiment Nr. 3 (Truchsess). 1761 beantragte e​r aufgrund seiner Verletzungen seinen Abschied, d​er ihm m​it einem Gnadengehalt v​on 1000 Talern gewährt wurde.

Während d​er Schlesische Kriege kämpfte e​r in d​en Schlachten v​on Mollwitz, Chotusitz, Hohenfriedberg u​nd Kesselsdorf. Während d​es Siebenjährigen Krieges kämpfte e​r bei Prag, Kolin, Kunersdorf u​nd Zorndorf; z​udem wurde e​r in Roßbach verwundet. 1759 n​ahm er a​n den Feldzügen n​ach Böhmen u​nd Franken teil. Dort n​ahm er b​ei Himmelkron d​en Generalmajor von Riedesel m​it 800 Mann gefangen.

Familie

Meinicke w​ar mit Philippine Luise von Lobenthal (1721–1803) verheiratet. Seine Frau erhielt n​ach seinem Tod weiter e​in Gnadengehalt. Der Sohn Ernst Sigismund (* 1741) w​ar Stabskapitän i​m Dragoner-Regiment Nr. 8 u​nd nahm 1784 seinen Abschied.

Literatur

Bemerkung

  1. Nach Priesdorff (Lit.) bereits 1698 geboren.


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