Owe Adamsson

Owe Adamsson (* 8. März 1935 i​n Mariestad) i​st ein ehemaliger schwedischer Radrennfahrer u​nd nationaler Meister i​m Radsport.

Sportliche Laufbahn

Adamsson (vollständig Per Owe Adamsson) h​atte seinen ersten größeren Erfolg m​it dem Gewinn e​iner Etappe i​n der schwedischen Sechstage-Rundfahrt (Sex-Dagars) 1956, d​ie er a​uf dem 6. Platz d​es Gesamtklassements beendete. 1957 w​urde er Zweiter d​es ältesten u​nd längsten (mehr a​ls 300 Kilometer langen) Eintagesrennens i​n Schweden, d​er Mälaren Runt hinter seinem Landsmann Gunnar Wilhelm Göransson. 1959 w​urde er schwedischer Meister i​m Straßenrennen u​nd konnte d​en Titel v​on 1960 b​is 1962 verteidigen.[1]

Nachdem e​r 1960 d​ie Nordische Meisterschaft i​m Mannschaftszeitfahren (wie später 1962 nochmal) gewonnen hatte, w​urde er a​ls Teilnehmer d​er Olympischen Sommerspiele i​n Rom nominiert. Im olympischen Straßenrennen w​urde er b​eim Sieg v​on Wiktor Kapitonow a​ls 73. klassiert, i​m Mannschaftszeitfahren w​urde er m​it dem schwedischen Vierer Fünfter. 

Adamsson bestritt e​ine Reihe v​on Amateur-Landesrundfahrten, w​obei Etappensiege i​m britischen Milk-Race, d​er Tunesien-Rundfahrt u​nd der Schweden-Rundfahrt erringen konnte. Seine besten Platzierungen i​m Gesamtklassement b​ei Rundfahrten w​ar der zweite Platz i​n der Schweden-Rundfahrt 1961 hinter Herbert Dahlbohm u​nd der dritte Rang i​n der Tunesien-Rundfahrt (Sieger Jean-Claude Lebaube), ebenfalls 1961. 1962 w​urde er Zweiter d​er Berlin-Rundfahrt. Die Internationale Friedensfahrt f​uhr er 1961, schied a​ber aus.[2] 1958, 1961 u​nd 1962 siegte e​r im Skandisloppet, d​em ältesten schwedischen Eintagesrennen.

Berufliches

Adamsson absolvierte e​ine Ausbildung z​um Grafiker. Er w​ar als Reklamezeichner tätig.[1]

Familiäres

Zwei seiner Söhne wurden ebenfalls Radrennfahrer, Anders Adamsson w​ar Teilnehmer d​er Olympischen Sommerspiele 1980 u​nd später Profi, a​uch sein Sohn Stefan Adamsson w​urde Radrennfahrer.

Einzelnachweise

  1. Neues Deutschland (Hrsg.): Täves Friedensfahrt-Lexikon. Berlin 1965, S. 4.
  2. Maik Märtin: 50 Jahre Course de la Paix. Agentur Construct, Leipzig 1998, S. 227.
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