Malweiber

Malweiber wurden abfällig d​ie Frauen genannt, d​ie um d​as Jahr 1900 v​or der Natur malten u​nd dazu m​it Staffelei, Pinsel u​nd Palette i​ns Freie zogen. Da s​ie als Frauen i​n der Kunst n​och nicht z​um Studium zugelassen waren, hatten s​ie ihre Kunst i​n privatem Unterricht u​nd in Malschulen gelernt. Diese hatten s​ich in d​er Nähe d​er Kunstakademien i​n München, Berlin o​der Paris angesiedelt.[1]

Liste von Malweibern

Literatur

  • Marion Magas: Wie sich die Malweiber die Ostseeküste eroberten. Berlin 2008, ISBN 978-3-00-023779-9
  • Katja Behling, Anke Manigold: Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900. Sandmann, München 2009, ISBN 978-3-938045-37-4
  • Angela Rapp: Der Hiddensoer Künstlerinnenbund – Malweiber sind wir nicht. Berlin 2012, ISBN 978-3-00-038345-8
  • Kathrin Umbach; Helga Gutbrod: Die Malweiber von Paris. Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch. Ausstellungskatalog des Edwin-Scharff-Museums, Neu-Ulm, Gebr. Mann Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-7861-2749-9

Einzelnachweise

  1. Handzettel zur Ausstellung Malweiber. Bremer Künstlerinnen am Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Tradition und Moderne vom 29. Januar bis 11. März 2012 im Kreismuseum Syke
  2. Ingeborg Reichert (Hrsg.): Das „Malweib“ Karla Lehr (1874–1958?). Eine vergessene Malerin. Reichert, Wiesbaden 1997, ISBN 3-89500-006-X. (Katalog zur Ausstellung in der Galerie Christa Moering in Wiesbaden vom 5. April 1997 bis zum 24. April 1997.)
  3. Emmy Meyer bei artnet
  4. Anna Peters, ein "Malweib der ersten Stunde" bei geschichtsverein-koengen.de
  5. Gisela Hildebrand: Plate, Anna. In: Bremer Frauenmuseum – Frauenportraits (Memento vom 11. Oktober 2013 im Internet Archive)
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