Liste der Wegekreuze und Bildstöcke in Würselen

Die Liste d​er Wegekreuze u​nd Bildstöcke i​n Würselen listet d​ie Flur- u​nd Wegekreuze s​owie die Bildstöcke m​it ihrer jeweiligen persönlichen Geschichte – soweit bekannt – i​n Würselen o​hne Anspruch a​uf Vollständigkeit auf.

Liste

f1 Karte m​it allen Koordinaten: OSM | WikiMap

Standort Datierung Beschreibung/Inschrift Bild
Aachener Straße
(Lage)
Weißes Holzkreuz für eine Tote durch Verkehrsunfall 2016.
Aachener Straße
(Lage)
2022 Holzkreuz für zwei Tote durch Verkehrsunfall am 1. September 2021 an dieser Stelle. Inschrift: „Für immer geliebt“.[1]
Ackerstraße/
Holzweg
(Lage)
1908 Eingemeißelt: „Errichtet von Nikolaus Merx * 31.7.1818, † 29.3.1908“.
Im Sockel eingemeißelt: „Mein Jesus Barmherzigkeit!“
1970 renoviert und Kruzifix erneuert (Jahreszahl 1970 eingraviert); 230 cm hoch.
Adamsmühle
(Lage)
Juli 2014
Einweihung: 25.10.2014[2]
Metallkreuz zur Erinnerung an zwei gefallene Soldaten des Zweiten Weltkriegs; angebrachte Plakette mit der Inschrift:
„In Erinnerung an die 1944 im Kampf um Aachen gefallenen Soldaten“

Stellvertretend für alle Opfer:
Gefreiter Leonard Vorbuchner, Artillerie-Regt. 116. Panzer-Division

* 10.02.1922 in Bayern † 19.09.1944 in Würselen

PFC Allison Ray Jackson, 30th Inf. Div., 119th Inf. Regt.

* 20.12.1921 in Tennessee, USA † 07.11.1944 in Würselen

„Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen."
(Heraklit, griech. Philosoph; [3])
Aufgestellt durch die Z.I.F.
(Zeitgeschichte Interdisziplinäre Forschungsgruppe)
(www.zif-info.de)
Im Juli 2014“


weitere Bilder
Alte Mühle
Wegekreuz Pütz
(Lage)
1944 Steinkreuz mit der Inschrift „Dem Allgütigen zum Danke für gnädige Errettung aus dem fürchterlichen Kriegsgeschehen des Jahres 1944 - Gestiftet von Familie Pütz“.
Alter Schüttsberg/
Ather Straße
(Lage)
1808 Metallkreuz mit Kruzifix, oben auf dem Kreuz angebrachte Plakette mit der Inschrift „INRI“, unten im Stamm eingeritzt „ANNO 1808“.
Am Güterbahnhof
(Lage)
1988 Von der Salmanus-Bogen-Schützengesellschaft 1889 e.V. errichtet, 2012 restauriert.
Am Mühlenhaus/
Pleyer Straße
(Lage)
1891 Dreigeschossiger Sockel mit Kreuz mit Knorpel und Kruzifix, 313 cm hoch, schräg abschließend, Blaustein.
Im Querbalken eingemeißelt: „Mein Jesus Barmherzigkeit!“
Im Sockel ist die Inschrift: „Christus unsere Hoffnung 1891“ eingraviert.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 71/St unter Denkmalschutz.
Ankerstraße/
Oppener Straße
(Lage)
Holzkreuz mit Kruzifix, oben auf dem Kreuz angebrachte Plakette mit der Inschrift „INRI“.
Bardenberger Straße/
Burgstraße
(Lage)
1913 Steinkreuz mit Kruzifix aus Metallguss, mehrfach zerstört, aber immer wieder instand gesetzt.
Birk
(Lage)
1961 Holzkreuz mit Kruzifix unter halbrundem Schutzdach. Das Kreuz wurde 2004 von anderer Stelle in Birk hierher versetzt. Früher diente als Basis ein alter Mühlstein.
Birker Weg
(Lage)
ca. 1970 Blausteinsockel mit Kruzifix, im unteren Teil ein eingesetztes Relief eines Christuskopfes, Inschrift auf gerolltem Schild „INRI“, Gesamthöhe 248 cm.
Seit Mitte des 18.ten Jahrhunderts stand hier ein Steinkreuz, es wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört, nach 1945 stand hier ein Holzkreuz. Um 1970 Erwerb des bestehenden Kreuzes von einem belgischen Friedhof, welches restauriert wurde.
Broicher Pfad
(Lage)
Bildstock unter Schutzdach, Bild mit Maria.
Broicher Straße
(Lage)
2011 Ehemaliges Grabkreuz eines Würseleners Friedhofs als Ersatz für ein schmiedeeisernes Kreuz, das 2011 gestohlen wurde.
Broicher Straße
(Lage)
1760 Im Jahr 1760 ist beim Vogelschuss in Broich wohl versehentlich ein Jakobus Becker durch einen Schuss aus einer anderen Büchse tödlich getroffen worden. Auf dem Kreuz wird darum gebeten, für ihn ein Pater Noster und ein Ave Maria zu beten.
Das Kreuz wurde mehrmals verstellt. Auf dem jetzigen Platz (Stand 2021) steht es seit 1993.
Broicher Straße
(Lage)
Metallkreuz
Broicher Straße
(Lage)
1957 Gemauertes Kreuz in der Giebelwand vom Kloster Broich.
Broicher Straße/
Blumenrather Straße
(Lage)
1967 Steinkreuz, Gesamthöhe 200 cm.
Dommerswinkel/
Joststraße
(Lage)
1888
(eingemeißelt)
Das Kreuz steht an der Stelle der ehemaligen St. Jodokus-Kapelle, 1888 errichtet, Sockel jünger. Nachdem bei Sturm die dahinterliegende Linde auf das Kreuz gefallen war (ca. 1995?) wurde das Kreuz restauriert und ein neuer Setzling (wieder Linde) gepflanzt.
Eingemeißelte Inschrift: „Christus hat für uns gelitten und uns ein Beispiel hinterlassen, dass wir in seine Fussstapfen eintreten sollen. 1 Petri 2.21“.
„Erecta sum anno Domine 1888“.
Gesamthöhe 286 cm.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 74/St unter Denkmalschutz.
Dorfstraße/
Niederbardenberger Straße
(Lage)
1899 Im Kreuzmittelstück unter eingemeißeltem Kreuz ist die Inschrift: „Im Kreuz ist Heil“ eingraviert.
Im untersten Sockel ist die Jahreszahl 1899 eingemeißelt
Gesamthöhe 363 cm

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 73/St unter Denkmalschutz.
Duffesheider Weg
(Lage)
Hagelkreuz aus Puddeleisen mit Kruzifix, in der Nacht vom 19. auf 20. Dez. 2012 durch Vandalismus beschädigt, 2013 wiederhergestellt.
Elchenrather Weg/
Quemeller Weg
(Lage)
2004 Vor dem Zweiten Weltkrieg stand hier ein Wegkreuz, dessen Verbleib unbekannt ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ca. 60 Meter entfernt an der Kreuzung Broicher Straße/Fabrikstraße eine neue Anlage errichtet. Diese Anlage bestand aus einem aus Ziegelsteinen gemauerten Sockel, der als Altar bei Fronleichnamsprozessionen diente, einem Holzkreuz mit Korpus und Dach. Bei einem Autounfall wurde die Anlage in den 1970er Jahren komplett zerstört. Die neue Anlage war eine moderne Holz-Metall-Konstruktion. Im Jahr 2003 wurde auch dieses Kreuz bei einem Autounfall zerstört. Das neue, moderne Kreuz wurde wieder an den alten Platz des Vor-Kriegs-Kreuzes zurückverlegt und ist eine schlichte Stahlkonstruktion. Es wurde Palmsonntag 2004 eingeweiht.
Endstraße
(Lage)
Metallbänder, ein Kruzifix darstellend in einer Art Mandorla aus 1970 vom Kunstschmied Heinz Zitzen; neuer Standort seit 2021. Vorher Blaustein-Unterbau auf Ziegelsteinaltar.
Euchener Straße
(Lage)
Euchen, vor St. Willibrord, als Ersatz für das im Zweiten Krieg zerstörte Kreuz, Holz mit Kruzifix unter Schutzdach, Gesamthöhe 250 cm.
Euchener Viehweg/
Holzweg
(Lage)
1948 hier aufgestellt Kreuz vom aufgelösten Broicher Friedhof, 2011 aufwändig restauriert, neuer Sockel aus Naturstein (vorher Kunststein), Kreuz von ca. 1900, Gesamthöhe 195 cm, Kruzifix 2018 gestohlen.
Im Sockel ist die Inschrift: „MEIN JESUS BARMHERZIGKEIT“ eingraviert.
Fastradaallee
(bis 2017 Kütgensallee)
(Lage)
Juni 2013 Holzkreuz zur Erinnerung an zwei Opfer des Zweiten Weltkriegs; angebrachte Plakette mit der Inschrift
„Dieses Kreuz erinnert an die Opfer, die in den Kriegsjahren 1944/45
in Würselen ums Leben kamen“

„Man kann nicht lernen, die Lebenden zu lieben,
wenn man die Erinnerung an die Gefallenen nicht bewahren kann.
K. Rokossowski
(russ. Marschall, II WK)“

Stellvertretend für die amerikanischen Opfer:
1st Lt. R. A. Remik

geb.: 09.05.1915 in New Hamshire [sic] / USA
gefallen: 15.10.1944 in Würselen

Stellvertretend für die deutschen Opfer:
Zivilist Hubert Aretz

geb.: 30.12.1908 in Würselen
am 23.03.1945 durch eine Mine tödlich verletzt

Aufgestellt durch: ZIF, Zeitgeschichte Interdisziplinäre Forschungsgruppe
http:www.zif-info.de
Errichtet Juni 2013


weitere Bilder
Feldstraße
(Lage)
Metallkreuz
Gartenstraße/
Kaisersfeldchen
(Lage)
Steinkreuz mit Kruzifix und Altar.
Im Altar ist die Inschrift: „MEIN JESUS BARMHERZIGKEIT“ eingraviert.
Gouleystraße
(Lage)
1947 Dreigeschossiger Sockel mit Kruzifix, 259 cm hoch, an der Stelle der 1879 abgebrochenen Balbinakapelle aus dem 15. Jahrhundert.
Im Sockel ist die Inschrift: „O Kreuz unsere Hoffnung sei gegrüßt!“ eingraviert.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 76/St unter Denkmalschutz.
Grindelstraße/
Heidestraße
(Lage)
1887
(eingemeißelt)
Steinkreuz mit Kruzifix, 260 cm hoch. Der ursprüngliche Standort war auf der gegenüberliegenden Straße, wegen des Baus eines Transformatorenhäuschens war eine Translozierung notwendig geworden. Im Jahr 1975 Erneuerung von Kreuzbalken und -stamm. Im Jahr 1983 wurde der Korpus gestohlen und durch einen neuen ersetzt.
Im Sockel ist die Inschrift: „IHS - Im Kreuz allein ist Heil.“ eingraviert.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 77/St unter Denkmalschutz.
Grüner Weg
(Lage)
ca. 1890 Im Dommerswinkel lag an der alten römischen Heerstraße von Köln nach Maastricht (Grüner Weg) eine kleine Kapelle (Heiligenhäuschen). Es war auch bekannt unter den Namen Josefshäuschen, Josthäuschen oder auch Jues-Hüssje. Im Jahr 1843 war sie baufällig geworden und wurde niedergelegt. An dieser Stelle steht nun das Kreuz. Blausteinsockel mit Betonkreuz, darauf Holzkreuz mit Kruzifix; oben auf dem Kreuz angebrachte Plakette mit der Inschrift „INRI“, Gesamthöhe 180 cm.
Eingraviert: „Mein Jesus Barmherzigkeit“.
Haalerer Straße/
Oppener Straße
(Lage)
1901 Blausteinkreuz mit Kruzifix; Gesamthöhe 253 cm.
Eingraviert: „Mein Jesus Barmherzigkeit“ und unten die Jahreszahl „1901“
Hauptstraße
(Lage)
2013 Steinkreuz mit eingraviertem aufgerichtetem Christkönig; der Stein steht auf dem Jodokusplatz, dem ehemaligen Altarstandort sehr nahe gelegen. Hier stand die alte Jodokuskapelle von Weiden, die dem heiligen Jodokus geweiht war. Sie wurde 1904, nach Fertigstellung der neuen Kirche St. Lucia niedergelegt. Der Stein markiert die Stelle, die seit dem 16. Juni 2005 unter der Nummer B 11 in der Liste der Bodendenkmäler der Stadt Würselen eingetragen ist.
Hauptstraße
(Lage)
Holzkreuz unter Schutzdach mit Kruzifix, Missionskreuz an der Außenwand von St. Lucia in Broichweiden. Das Kreuz hing früher an der Jodokuspapelle am Jodokusplatz. Die alte Kapelle wurde 1904 nach Fertigstellung der neuen Kirche niedergelegt.
Plakette mit der Inschrift „INRI“.
Inschrift am Stamm unten: „Rette Deine Seele Mission 1891 1906 1925 1934 1950“.
Heidestraße/
Alter Schüttsberg
(Lage)
1891
(eingemeißelt)
Blaustein mit Kruzifix, 281 cm.
Eingemeißelt: „Mein Jesus Barmherzigkeit!“

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 78/St unter Denkmalschutz.
Kaiserstraße
(Lage)
1946/1947 Dreigeschossiger Sockel mit Kruzifix, 225 cm hoch, als Ersatz für ein in der NS-Zeit entferntes Kreuz.
Kleine Straße/
Gouleystraße
(Lage)
Holzkreuz, 130 cm.
Klosterstraße
(Lage)
19. Jhd. (?) Gestufter Unterbau, Blaustein mit Kruxifix, Gusseisen, 190 cm hoch.
Krefelder Straße/
Neustraße
(Lage)
19. Jhd. Gesamthöhe: 245 cm, Inschrift „IHS“ mit Kreuz auf dem Querbalken des „H“. Name des Kreuzes ist Immelen.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 84/St unter Denkmalschutz.
Kreuzplatz/
Südstraße
(Lage)
1876 Aufgestellt im Jahr 1876 als Gemeindekreuz für die Gemeinde Scherberg. 1950 Errichtung der heutigen Einfassung.
Oben auf dem Kreuz angebrachte Plakette mit der Inschrift „INRI“
Auf dem untersten Sockel steht „Jesus sei mir gnädig! Jesus sei mir barmherzig! Jesus verzeih mir meine Sünden“.
Gesamthöhe 382 cm.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 71/St unter Denkmalschutz.
Lindener Straße
(Lage)
1822 Steinkreuz in Wand eingemauert.
Lindener Straße
(Lage)
1921 Kreuzanlage (Missionskreuz) neben St. Nikolaus in Linden-Neusen.
Weißer Sandstein mit Kruzifix und Schriftrolle mit der Inschrift „INRI“; in der Mittelnische „Rette deine Seele. - Mission - 1921“
Gesamthöhe 420 cm.
Lindener Straße/
Ackerstraße
(Lage)
1756 Sockel aus Kalkstein mit gerundetem Kopf, Holzkreuz mit Kruzifix, in den Kreuzstamm Inschrift „INRI“ geschnitzt, im Kreuzstamm „S.CRUX - MISSIONIS - 1756 - 16.7 BRIS - CONRAD - OTHMAN“.
Restaurierung in 1972, Gesamthöhe 370 cm.

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. Oktober 1985 unter der Nummer A 83/St unter Denkmalschutz.
Lindenplatz
(Lage)
Oben auf dem Kreuz angebrachte Plakette mit der Inschrift „INRI“

Die Gesamtanlage steht seit dem 5. Mai 1990 unter der Nummer A 116/St unter Denkmalschutz.
Marienstraße
(Lage)
Kreuz aus Gusseisen mit der Inschrift „INRI“ vor dem Kolumbarium St. Marien in Scherberg.
Martin-Luther-King-Straße/
Bossekuhler Weg
(Lage)
1950 Im Jahr 1950 wurde die Kreuzanlage errichtet, 1989 restauriert. Eingraviert: „ZUM GEDENKEN AN DIE ZIVIL- UND KRIEGSGEFALLENEN 1939–1945“.
Nassauer Straße/
(Jülicher Straße;
an Mennicken)
(Lage)
1937 Betonkreuz unter Satteldach; Gesamthöhe 330 cm.
Eingemeißelt:
„Das ist der Sieg, der die Welt überwindet, unser Glaube“ „1 JOH 5.4.“.
„Herr, hilf meinem Unglauben“ „MK. 9, 23
Nassauer Straße/
Eifelblick
(Lage)
1935 Blausteinkreuz mit Kruzifix. Oben an dem Kreuz angebrachte metallene Plakette mit der Inschrift „INRI“. Gesamthöhe 255 cm.
Neuhauser Straße
(Lage)
1877 Zur Erinnerung an einen tödlichen Unfall eines Kutschers von dessen Angehörigen im Jahr 1877 errichtet.
Die Formen sind der Gotik entlehnt, Blausteinsockel, Gusseisen mit Kruzifix, 198 cm hoch.
Aufgrund des Abbruchs und des Neubaus des Gebäudes, vor dem das Kreuz stand, wurde es im Jahre 2014 mit neuem Sockel statt in Richtung Klosterstraße in Richtung Neuhauser Straße transloziert. Im Dezember 2019 wurde es durch Vandalismus beschädigt. Das Kreuz brach an der empfindlichen Stelle auf Höhe des Vierschneußes. In 2020 konnte das Kreuz wiederhergestellt werden. Ein nicht mehr auffindbares Teil des Vierschneußes wurde rekonstruiert. Kurze Zeit nach dem Wiederaufstellen des Kreuzes wurde es im November 2020 wieder Opfer von Vandalismus, aber wieder hergestellt.

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 82/St unter Denkmalschutz.
Neuhauser Straße/
Klosterstraße/
Pricker Straße
(Lage)
1950 Kreuzanlage der Bürger Neuhaus Prick, Naturstein, Kreuz mit Korpus und Altar. Inschrift: „SEIN TOD – UNSER LEBEN“.
Neusener Straße/
Endstraße
(Lage)
vor 1954 Kreuzrelief aus Blaustein, „IM KREUZ IST HEIL“.
Neusener Straße
(Eibenhof)
(Lage)
1870
(eingemeißelt)
Metallkreuz mit Kruzifix, Gesamthöhe 180 cm.
Nordstraße
(Lage)
1936 Kreuzanlage Elchenrath, Blausteinsockel, Holzkreuz auf Holzwand mit Schnitzereien unter Schutzdach, Kruzifix zwischen Maria und Johannes, 395 cm, 1936, Schnitzereien von Hermann Derichs, eingraviert: „Rette deine Seele“ und „ANNO 1936“.
Pleyer Straße
(Lage)
ca. 1880 Sockel aus Blaustein, Kreuz aus Puddeleisen mit Kruzifix, 211 cm, ca. 1880. In der Kreuzmitte hinter dem Korpus ein sechseckiger Stern, oberhalb davon ein geschwungenes Schild mit gespalteten Enden. Die Kreuzenden sind zu Rautenblättern ausgeschmiedet.
Alter Standort war früher an der Antoniuskapelle in Pley, 1958 Translozierung an jetzigen Standort.

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 85/St unter Denkmalschutz.
Pleyer Straße/
Bergstraße
(Lage)
ca. 1880 Kreuzanlage Siedlung Lothsief, Kreuz aus Puddeleisen mit Kruzifix, 284 cm, ca. 1880.

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 72/St unter Denkmalschutz.
Ravelsberger Straße
(Lage)
1756 Missionskreuz (Kreuzanlage Haal), Metallgehäuse mit Satteldach, Holzkreuz, Gesamthöhe 470 cm.

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 86/St unter Denkmalschutz.
Ravelsberger Straße/
Haaler Straße/
Haaler Dreieck/
Am Wisselsbach
(Lage)
1961/1962 An der Seite ist eingraviert: „GESTIFTET VON DEN HAALER BÜRGERN 1961–62“.
weitere Bilder
Salmanusplatz
(Lage)
Steinkreuz mit Kruzifix und Altar. Im Altar ist das Christusmonogramm „Chi-Rho“ eingraviert: .
Salmanusstraße
(Lage)
1902
(eingemeißelt)
Das Kreuz in Würselen-Dobach steht an der Stelle, wo früher die Salmanus-Kapelle stand; sie wurde 1802 geschlossen und 1818 niedergelegt. Salmanus war ein Einsiedler, der hier lebte. Nach seinem Tod wurde über seinem Grab die Kapelle erbaut.
Früher war hier die Salmanusquelle (auch Dobachquelle).

Blausteinstufen, Naturstein, 370 cm hoch.

Der große alte Lindenbaum mit dem Jakobswegzeichen steht am Jakobsweg, der von Dortmund – Düsseldorf – Neuss kommend über Jülich zum Aachener Dom führt und weiter nach Maastricht und/oder Lüttich durch Belgien (als „Via Mosana“) Richtung Frankreich und schließlich nach Santiago de Compostela; Spanien.
Inschrift: „Darin haben wir erkannt die Liebe, Dass er für uns sein Leben eingesetzt hat.“ I Joh. 6. 13.
Inschrift auf dem unteren Sockel: „Mein Jesus Barmherzigkeit!“
Inschrift eingemeißelt im Zwischensockel auf der rechten Seite: „gewidmet von Jos. Quanten 1902 - H. Meesen, Würselen“

Die Gesamtanlage steht seit dem 4. April 1984 unter der Nummer A 87/St unter Denkmalschutz.

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Salmanusstraße/
Dobacher Straße
(Lage)
1875 Hohes rostbraunes und schlankes Steinkreuz auf bildstockähnlichem Sockel mit Spitzdach und Kerzenablage. Über dem hellgrauen Korpus eine angebrachte Plakette mit der Inschrift „INRI“
Im Sockel ist die Inschrift: „CHRISTUS SALUS NOSTRA“ eingraviert.
Gesamthöhe 375 cm.

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Sankt-Jobser-Straße
in der Batzkull
(Lage)
1962 Holzkreuz (alter Telegrafenmast) mit Schutzdach und kleinem Metallkreuz, darauf Kruxifix; Gesamthöhe 211 cm.
Im Stamm oben eingelassene Metallplakette mit der Inschrift „Eingesegnet Fronleichnam 1962“.
Unter dem Korpus angebrachte Inschrift „JEDER TAG DEINES LEBENS WIRD DEIN GERICHT! MEIN JESUS, BARMHERZIGKEIT! GEDENKSTAETTE ALLER GEFALLENEN BEIDER WELTKRIEGE. R. I. P.“
Schulstraße/
Hauptstraße

Ortsteil Broichweiden
(Lage)
1991 Dreigeschossiger Sockel, Steinkreuz mit Kruzifix, 1991 errichtet (Johann Schoener u. Josef Thevis) als Ersatz für die Anlage aus 1863, 1944 beschädigt, 1966 zerstört.
Scherberger Straße
(Lage)
Holzkreuz, Holz unter Schutzdach, 265 cm hoch, aus Mitte 19. Jhd., 2021 aufwändig restauriert, kurz darauf wurde der Kruxifix gestohlen, bis auf einen Arm wiedergefunden.

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 89/St unter Denkmalschutz.
Schweilbacher Straße/
Brunnenstraße

Ortsteil Scherberg
(Lage)
unbekannt Breite Gedenkkreuzanlage aus Bruchsteinen mit einem kräftigen steinernem Kreuz auf einem vorgesetzten altarähnlichem Vorbau. Oben auf dem Kreuz angebrachte metallene Plakette mit der Inschrift „INRI“.
Im geschwungenem breiten Basissockel mit metallenen Großbuchstaben ist die Inschrift „DEN TOTEN UND VERMISSTEN“ angebracht. Im Sockelbereich unter dem Kreuz ist ein Steinrelief mit einem symbolischen Kelch mit aufgesetzter Hostie eingelassen.
Schweilbacher Straße
(Lage)
1830 Kreuz mit Kruzifix, Holz unter Schutzdach, 281 cm hoch, aus 1830. Bei der Restaurierung im Jahr 2020 wurde die kleine ursprüngliche Plakette mit der Inschrift „INRI“ hinter dem Korpus wiedergefunden und angebracht. Im Querbalken eingeritzt: „ANNO 1830“.

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 90/St unter Denkmalschutz.
Stegerstraße
(Lage)
Steinkreuz mit Kruzifix, eingemeißelte Inschrift „Mein Jesus Barmherzigkeit“.
Südstraße/
Meisberg
(Lage)
1867 Hoher, breiter Sockel, durch Gesimse gegliedert, Knorpelkreuz, Blaustein mit Kruzifix, 318 cm hoch.

Eingraviert:
„OH HEILIGES KREUTZ SEI UNS GEGRÜST. DU UNSERE EINZIGE HOFFNUNG BIST, DEN FROMMEN MEHR GERECHTIGKEIT DEN SÜNDER SCHENK BARMHERZIGKEIT“.
„SCHERBERG DEN 18 APRIL 1867“

Seit dem 4. Oktober 1985 steht das Kreuz unter der Nummer A 93/St unter Denkmalschutz.
Tellebenden
(Lage)
Waldstraße
(Lage)
Weiweg
Et Puttese Krüzje
(Lage)
das heutige Kreuz ist von 2017 Über das Puttese Krüzje gibt es viele Geschichten und Legenden.[4]

An dieser Stelle soll ein kleiner Bauernjunge bei einem Gewitter vom Blitz erschlagen worden sein, als er auf dem Nachhauseweg mit dem Zaumzeug der Pferde vom Sattler aus Weiden war. Der Spitzname des Jungen war wohl Puttes, was so viel wie Blutwurst im Dialekt hier bedeutet. Die Eltern errichteten an der Stelle, an der sie das tote Kind fanden ein Steinkreuz.
In einer Pfarrchronik aus dem Jahr 1771 wird schon der Flurname am Puttes erwähnt.
Das aktuelle Kreuz wurde im September 2017 hier aufgestellt, da das alte Kreuz völlig morsch geworden und nicht mehr zu reparieren war. Das neue Kreuz ist aus Mooreiche und der Korpus wurde aus Eisen von Frank Zimmermann geschmiedet.[5]
Das vorherige Wegkreuz an dieser Stelle wurde 1981 von Matthias Breuer errichtet. Es war ein Holzkreuz mit Kruzifix.[6]

Weiweg/
Kaisersweg
Et Ehrenbergs Krüzje
(Lage)

Siehe auch

Literatur

  • Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. 3. Ausgabe. Aachen 1994, ISBN 3-87448-172-7.
  • Ingeborg Schild: Flurdenkmale der Stadt Würselen, in: Heimatblätter des Kreises Aachen, Kreis Aachen (Hrsg.), 44. Jahrgang, 1989, Heft 1–2, Januar 1989.
Commons: Wayside crosses in Würselen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mutter und Kind sterben bei Verkehrsunfall in Würselen. In: wdr.de. 1. September 2021, abgerufen am 26. Februar 2022.
  2. Christian Kaiser: Wegekreuz im Wurmtal erinnert an die Soldaten und Zivilisten, die bei den Kampfhandlungen 1944 ihr Leben ließen. In: worldwartours.be. Abgerufen am 23. Mai 2021.
  3. Anmerkung: Die Zeile „(Heraklit, griech. Philosoph)“ ist mittlerweile (2021) zerkratzt, weil das Zitat nicht von ihm ist.
  4. H. Pflips: Der Orden der Session 1985 /1986 - „Puttesse Krüzche“ bei Würselen und seine Geschichte. (PDF) In: 50 Jahre 1.WürselenerKarnevals Verein v. 1928 (Chronik 1. WKV Stand Februar 2017-1); S. 248. 21. September 2012, abgerufen am 6. Juli 2021.
  5. (ehg): Anlage in neuem Glanz: Legende vom „Puttesekrüzje“ lebt fort. In: Aachener Zeitung. 22. September 2017, abgerufen am 6. Juli 2021.
  6. (ehg): „et Puttese krüzje“ erstahlt im neuen Glanz. (PDF) In: Aachener Zeitung. 21. September 2012, abgerufen am 6. Juli 2021.
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