Liste der Baudenkmale in Tauer

In d​er Liste d​er Baudenkmale i​n Tauer s​ind alle Baudenkmale d​er brandenburgischen Gemeinde Tauer u​nd ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage i​st die Veröffentlichung d​er Landesdenkmalliste m​it dem Stand v​om 31. Dezember 2020.

Baudenkmäler

In d​en Spalten befinden s​ich folgende Informationen:

  • ID-Nr.: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank. In dieser Spalte kann sich zusätzlich das Wort Wikidata befinden, der entsprechende Link führt zu Angaben zu diesem Denkmal bei Wikidata.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten. Link zu einem Kartenansichtstool, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Denkmale ohne Koordinaten mit einem roten beziehungsweise orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Denkmale ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Denkmale mit Bild mit einem grünen beziehungsweise orangen Marker.
  • Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons

Tauer

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09125916 Alte Schulstraße 17
(Lage)
Schule Die Schule wurde entweder 1894 oder 1899 erbaut. In die westlich von der Kirche liegende Schule sind Schüler bis zum Schuljahr 1976/1977 gegangen. Ab 1988 war es ein reines Wohnhaus. Es ist ein eingeschossiger Bau mit einem Satteldach.[1]
Schule
09125341 Alte Schulstraße 18
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Kirche wurde von 1788 bis 1790 errichtet. Es ist ein Saalbau mit einem eingezogenen Westturm. Im Inneren befindet sich ein Kanzelaltar aus dem Jahr 1790, wobei der Kanzelkorb aus der Zeit um 1600 ist. Die Orgel wurde 1852 von Christoph und Wilhelm Schröter erbaut. Die Glocke wurde 1818 in Königsberg (Neumark) gegossen. Südöstlich der Kirche befindet sich ein Kriegerdenkmal aus den 1920er Jahren.[2][3]
Dorfkirche
09125586 Hauptstraße 16b
(Lage)
Oberförsterei Tauer, bestehend aus Forsthaus (Wohngebäude) und Stallscheune Die Oberförsterei wurde 1913 erbaut. Sie besteht aus einem Wohnhaus und einer Stallscheune. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiger Bau mit einem Krüppelwalmdach.[4]
Oberförsterei Tauer, bestehend aus Forsthaus (Wohngebäude) und Stallscheune
09125281 Hauptstraße 106
(Lage)
Feuerwache Das Feuerwehrhaus und der Uhrenturm wurden 1896 erbaut. Im Jahre 1913 wurde eine Turnhalle westlich vom Feuerwehrhaus angefügt.[5]
Feuerwache
09125282 Hauptstraße 108
(Lage)
Gutshaus Das Gutshaus, auch Villa Buder genannt, wurde um das Jahr 1910 von der Familie Buder erbaut. Es ist ein eingeschossiger, traufständiger Bau mit einem Satteldach. Zur Straße hin befindet sich ein Risalit mit einer Freitreppe. Heute wird das Gebäude als Büroräume genutzt, unter anderem von der Verwaltung.[6]
Gutshaus
09125340 Hauptstraße 110
(Lage)
Bockwindmühle
Bockwindmühle
Commons: Kulturdenkmale in Tauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 16.1, Landkreis Spree-Neiße, Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern von Dieter Hübener, Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 1 Auflage 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 368–369
  2. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 16.1, Landkreis Spree-Neiße, Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern von Dieter Hübener, Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 1 Auflage 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 366–368.
  3. Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
  4. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 16.1, Landkreis Spree-Neiße, Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern von Dieter Hübener, Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 1 Auflage 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 369–370
  5. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 16.1, Landkreis Spree-Neiße, Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern von Dieter Hübener, Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 1 Auflage 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 370–371
  6. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Band 16.1, Landkreis Spree-Neiße, Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern von Dieter Hübener, Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 1 Auflage 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 371
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