Liste der Baudenkmäler in Stadlern

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der Oberpfälzer Gemeinde Stadlern zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 13. August 2016 wieder und umfasst siebzehn Baudenkmäler.

Stadlern aus der Luft

Ensembles

Ensemble Grenzstation Schwarzach

Das Ensemble w​ird geprägt v​on einem alten, s​eit dem Ende d​es Zweiten Weltkriegs geschlossenen u​nd daher i​n seinem äußeren Erscheinungsbild unveränderten Grenzübergang. Vorhanden i​st noch d​er alte Straßendamm, v​on Apfelbäumen u​nd Granitbegrenzungssteinen gesäumt, d​er sich i​n einer Krümmung z​ur noch existierenden Grenzbrücke hinunterzieht; i​n etwa hundert Metern Abstand v​om Bach, d​er die Grenze bildet, s​teht noch d​ie alte Zollstation (Haus Nr. 3 u​nd 4) u​nd der Gutshof a​ls ehemalige Poststation (Haus Nr. 1); d​as neue Zollhaus v​on 1925 i​st etwas weiter i​n das Landinnere abgerückt. Der Triebwerkskanal für d​ie Mühle (Haus Nr. 2), d​ie Schule (Haus Nr. 21) u​nd die Wohnstallhäuser m​it Halbwalmdächern d​er Bediensteten u​nd der Landwirte, d​ie an d​er Straße aufgereiht sind, verweisen a​uf die Selbstversorgungsbemühungen d​er weitab gelegenen Station. Aktennummer: E-3-76-167-1

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Stadlern

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 9
(Standort)
Wohnhaus Mansarddachbau auf Natursteinkellergeschoss, um 1925. D-3-76-167-8
Hauptstraße 32
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau Chor und Nordturm um 1400, Langhaus 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Granitsäule m​it Tabernakelaufsatz u​nd Relief Christus i​n der Kelter, 17. Jahrhundert; a​n der südlichen Kirchenwand außen;

Friedhofmauer, w​ohl 17. Jahrhundert.

D-3-76-167-6
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Hauptstraße 36
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Halbwalmdachbau, Mitte 19. Jahrhundert. D-3-76-167-4
Hauptstraße 40
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Halbwalmdachbau, giebelverbretterter Blockbau, 18. Jahrhundert. D-3-76-167-7
Reichenstein
(Standort)
Burgruine Reichenstein Reste der mittelalterlichen Anlage; auf Bergkuppe nordöstlich. D-3-76-167-9
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Weidinger Straße 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Halbwalmdachbau, erste Hälfte 19. Jahrhundert, mit Seitengredvordach, verputzter Giebelblockbau. D-3-76-167-3
Weidinger Straße 2
(Standort)
Erdgeschossiges Halbwalmdachhaus mit Blockbaugiebel Anfang 19. Jahrhundert. D-3-76-167-2

Reichenberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Reichenberg 3
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Verputzter Blockbau, 19. Jahrhundert. D-3-76-167-11
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Schwarzach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schwarzach 1
(Standort)
Ehemalige Poststation Halbwalmdachbau, 19. Jahrhundert, im Kern älter. D-3-76-167-12
Schwarzach 3
(Standort)
Altes Zollhaus 18./19. Jahrhundert, Satteldachbau über hakenförmigem Grundriss. D-3-76-167-13
Schwarzach 7
(Standort)
Wohnstallhaus Halbwalmdachbau, Anfang 19. Jahrhundert. D-3-76-167-14
Schwarzach 16
(Standort)
Arbeiterwohnhaus der ehemaligen Dampfsäge Satteldachbau mit Blankziegelzierformen, um 1890 D-3-76-167-16
Schwarzach 16
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus 18. Jahrhundert, verschindelter Blockbau mit Krüppelwalmdach und vorgezogenem Seitengred. D-3-76-167-15
Schwarzach 20
(Standort)
Ehemaliges Zollhaus Walmdachbau mit Säulenerker, um 1925. D-3-76-167-17
Schwarzach 22
(Standort)
Ehemaliges Zöllner-Wohnhaus Halbwalmdachbau, um 1935. D-3-76-167-18

Waldhäuser

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldhäuser 3
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Bezeichnet mit 1820, Giebel verschindelt, seitliches Gredvordach, rückwärtige Schindeldeckung. D-3-76-167-19

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Oberpfalz. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern. Band III. R. Oldenbourg Verlag, München 1986, ISBN 978-3-486-52394-2.
Commons: Baudenkmäler in Stadlern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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