Liste der Baudenkmäler in Schmallenberg

Die Liste d​er Denkmäler d​er Stadt Schmallenberg enthält d​ie denkmalgeschützten Denkmäler a​uf dem Gebiet d​er Stadt Schmallenberg i​m Hochsauerlandkreis i​n Nordrhein-Westfalen. Diese Denkmäler s​ind in Teil A d​er Denkmalliste d​er Stadt Schmallenberg eingetragen, Grundlage für d​ie Aufnahme i​st das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalens (DSchG NRW).

Der Raum Schmallenberg gehört z​u den 29 bedeutsamen Kulturlandschaftsbereichen d​es Landes Nordrhein-Westfalen. Zu d​en wertgebenden Merkmalen für d​ie Einstufung landesbedeutsamer Kulturlandschaftsbereich i​n Nordrhein-Westfalen gehören d​as Bodendenkmal Wilzenberg m​it Kapelle u​nd Kreuzwegen u​nd Kloster Grafschaft, d​er historische Stadtkern v​on Schmallenberg s​owie die Kirchdörfer Lenne, Oberkirchen u​nd Wormbach m​it den Pfarrkirchen u​nd Pfarrhäusern u​nd der dörflichen Bebauung s​eit dem späten 17. Jahrhundert beziehungsweise a​uch aus d​er Zeit n​ach 1945, z​udem der Weiler Winkhausen u​nd die Orte Nieder- u​nd Obersorpe m​it den Bauernhöfen s​eit dem 17. Jahrhundert. Ferner wurden d​ie ehemaligen Standorte v​on Hammerwerken a​n der Lenne u​nd die Getreidemühle Oberkirchen berücksichtigt.[1]

In d​er Stadt g​ibt es 175 Baudenkmäler, 7 Bodendenkmäler u​nd 3 bewegliche Denkmäler. Beim letzten Großbrand d​er Kernstadt a​m 31. Oktober 1822 w​urde der Großteil d​er 115 Häuser zerstört. 16 Wohnhäuser u​nd die Pfarrkirche blieben erhalten. So stammen v​iele Baudenkmale d​er Altstadt a​us der Zeit d​es Wiederaufbaus i​m preußischen Klassizismus.

Die Liste d​er Denkmäler d​er Stadt Schmallenberg listet d​ie Baudenkmale m​it einer kurzen Beschreibung auf. Die Nummerierung entspricht d​er offiziellen Denkmalliste.

Kirchengebäude

Nr. Ort Beschreibung und Anmerkungen
2 Lenne
Pfarrkirche St. Vinzentius

Pfarrkirche St. Vinzentius
Die heutige Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert, ein kleiner einschiffiger Bau mit eingezogenem Rechteckchor und daran anschließender Apsis und einem Westturm, bestand ursprünglich nur aus zwei Jochen. Sie wurde im 14. Jahrhundert um die Apsis erweitert. Der Westturm, dem der mittelalterliche Vorgängerturm weichen musste und das Emporenjoch wurden erst im Barock im Jahre 1756 angefügt. Bei Renovierungsarbeiten von 1961 bis 1963 wurden große Teile der Ausmalung und Reste jüngerer Malereien wieder sichtbar gemacht.
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3 Werntrop
Kapelle St. Agatha

Kapelle St. Agatha
Die Mitte des 17. Jahrhunderts im Renaissancestil erbaute Kapelle wurde der Heiligen Agatha geweiht. Eine Vorgängerkapelle wurde bereits vor dem 16. Jahrhundert erwähnt.

4 Harbecke
Kapelle St. Barbara

Kapelle St. Barbara
Einschließlich Leinwandgemälde

6 Oberkirchen,
Galgenstätte

Kapelle, Kreuzweg u​nd Brunnen

8 Oberkirchen
St.-Gertrudis-Kirche

St.-Gertrudis-Kirche
Die Entstehung der St.- Gertrudis-Kirche reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. In ihrer jetzigen Form wurde sie im 17. Jahrhundert errichtet.
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10 Wormbach
St. Peter und Paul Kirche

St.-Peter-und-Paul-Kirche
Die romanische Kirche St. Peter und Paul in Wormbach stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sehenswert sind die in der europäischen Kirchenmalerei seltene Darstellung der zwölf Tierkreiszeichen im Mittelschiff und die älteste westfälische, aus dem 15. Jahrhundert stammende Pfeifen-Orgel.[2]
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11 Berghausen
Kirche St. Cyriacus

Katholische Pfarrkirche St. Cyriakus
Die St.-Cyriakus-Kirche wurde um 1220 errichtet. Charakteristisch ist der romanische Gewölbebau auf gedrängtem Grundriss in schwerer Mauermasse. In der Apsis der Kirche zeigt das Deckengemälde den thronenden Christus in einer Mandorla. Er ist von den Symbolen der vier Evangelisten umgeben.[3]
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15 Kückelheim 7
Kapelle St. Johannes der Täufer

Kapelle St. Johannes der Täufer
Die Dorfkapelle wurde im 17. Jahrhundert erbaut.

18 Brabecke
St. Pankratius

Kapelle St. Pankratius
Einschließlich Altar, barocker Taufstein, Pieta und Pankratius-Skulptur. Die romanische Kapelle St. Pankratius wurde 1230 erstmals urkundlich erwähnt. Der Bau wurde im 18. und 20. Jahrhundert erweitert. Die Malereien in der Kirche stammen aus dem 13., der Altar aus dem 18. Jahrhundert.

27 Schmallenberg
Am Aberg

Wegekapelle

30 Bad Fredeburg,
Zum Hallenberg/Kapellenstraße
Kapelle

Pfarrkapelle Heilig Kreuz
Die Kapelle wurde 1646 geweiht.

31 Schmallenberg,
Auf dem Werth
Kapelle auf dem Werth

Kapelle Auf dem Werth
Die einschiffige, zweijochige Kapelle aus dem Jahr 1682 mit einem kleinen Dachreiter und einer vierseitigen Pyramidenhaube ist der Heiligen Maria und dem Heiligen Johannes dem Evangelisten geweiht.

34 Kirchrarbach
Pfarrkirche St. Lambertus

Pfarrkirche St. Lambertus
Im 1257 errichtete man an der Stelle, an der ursprünglich eine Kapelle aus dem 10. Jahrhundert stand, einen einfachen spätromanischen Gewölbebau. Der Turm und Chor stammen aus dem 14. Jahrhundert.

35 Selkentrop

Kapelle St. Blasius
Einschließlich historische Altarwand. Die Kapelle wurde 1796 errichtet.

36 Grafschaft
Kloster Grafschaft

Kloster Grafschaft
Die Benediktinerabtei wurde 1072 vom Kölner Erzbischof Anno gegründet. Heute ist das Kloster Grafschaft das Mutterhaus der Kongregation der Borromäerinnen.
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37 Dorlar,
Kirchstraße 1
Kirche St. Hubertus

Katholische Pfarrkirche St. Hubertus
Die neuromanische Pfarrkirche wurde im Jahre 1913 errichtet. Der Turm und das Seitenschiff stammen aus dem Jahr 1358. Sehenswert ist die Pietá aus dem Jahr 1475 und der tausendjährige Taufstein, der früher in der Kapelle in Kirchilpe stand.
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38 Altenilpe 12
Kapelle St. Luzia

Kapelle St. Luzia
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44 Arpe 12
Kapelle St. Antonius

Kapelle St. Antonius
Das Alter der Arper Kirche ist nicht genau bekannt. Sie wurde im Renaissancestil erbaut und dem Patron St. Antonius, dem Einsiedler, geweiht. Der älteste Teil stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert.

45 Osterwald
Kapelle_St.Antonius_in_Osterwald_fd.JPG

Kapelle St. Antonius Abt

105 Schmallenberg,
Kirchplatz
Kath. Pfarrkirche St. Alexander

Katholische Pfarrkirche St. Alexander
Die Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts als Hallenkirche im südwestfälischen Stil errichtet. 1905/06 wurde der Bau durch einen Neubau mit halbrunder Apsis und zwei Chorflankentürmen im Stil der Frühgotik erweitert. Der Kirchturm stammt aus dem Jahr 2004. Sehenswerte Reste der ursprünglichen Barockausstattung und fünf hölzerne Skulpturen befinden sich im Innern.[4]
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125 Winkhausen

Kapelle St. Katharina

142 Obersorpe
Pfarrkirche St. Joseph

Pfarrkirche St. Joseph

140 Niedersorpe 23a
Kapelle St. Sebastian

Kapelle St. Sebastian

145 Holthausen,
Kirchstraße
Ölbergkapelle

Ölbergkapelle

150 Nordenau
Heinrich-Köppler-Platz
Pfarrkirche St. Hubertus

Pfarrkirche St. Hubertus
Die alte Kapelle im Renaissancestil aus dem Jahr 1765 wurde 1925 abgerissen. Im selben Jahr erbaute man an gleicher Stelle die heutige St.-Hubertus-Kirche
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151 Almert 4
Almerter Kapelle

Kapelle St. Maria Magdalena
Die 6×3,8 Meter große denkmalgeschützte Kapelle wurde bereits 1842 in einer Kirchspielchronik erwähnt.

156 Niederberndorf 28
Kapelle St. Blasius

Kapelle St. Blasius
Die Kapelle wurde 1402 erstmals urkundlich erwähnt.

160 Fleckenberg,
Latroper Straße
Kapelle St. Agatha und Gertrud

Kapelle St. Agatha und Gertrud
Einschließlich Ausmalungen, erhaltene Ausstattung, Barockaltar und Gestühl. Vermutlich begann man im Jahr 1665 mit dem Bau der Kapelle. Das Gotteshaus wurde am 10. Oktober 1666 von dem damaligen Abt des Klosters Grafschaft Johannes Worth feierlich konsekriert.[5]

163 Bad Fredeburg,
Holthauser Straße
Wegekapelle St.Wendelin

Wegekapelle St. Wendelin

167 Ebbinghof
Kapelle St. Laurentius

Kapelle St. Laurentius (Ausstattung)
Die erste Kapelle stammt aus dem Jahre 1610. Im Jahre 1890 begann ein Streit zwischen den Bewohnern Ebbinghofs um das Benutzungsrecht der Kapelle vor dem Amtsgericht Fredeburg. Die Auseinandersetzung endete am 28. März 1894. Das Amtsgericht entschied zugunsten aller Kläger. Nach einer Sammlung für den Kapellenneubau wurde am 9. Dezember 1915 die Kapelle neu errichtet. Der Neubau an einer anderen Stelle in der Dorfmitte erhielt die Form des abgebrochenen Gebäudes, lediglich ein kleiner Eingangsvorbau wurde ergänzt. Die Steine und Dachbalken der Vorgängerkapelle konnten wieder verwendet werden.[6] Der kunstvolle Altar wurde nach einem Entwurf des Aachener Dombaumeisters Josef Buchkremer angefertigt.

181 Holthausen,
Kirchstraße
Hagenkapelle

Hagenkapelle v​on 1872

196 Sellinghausen 5
Kapelle St. Blasius

Kapelle St. Blasius
Einschließlich neubarockem Hochaltar und bauzeitlichem Gestühl. Die St.-Blasius-Kapelle wurde 1880er Jahren in der Ortsmitte errichtet und 1887 eingeweiht.

197 Fleckenberg,
Latroper Str. 17
St.-Antonius-Kirche

Pfarrkirche St. Antonius
Einschließlich historischer Ausstattung.

200 Menkhausen
St. Agatha Kapelle

Kapelle St. Agatha
Einschließlich Kapellengebäude, Hochaltar, Orgelempore, Kreuzweg und Gestühl. Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1667.

Wohngebäude

Nr. Ort Beschreibung und Anmerkungen
5 Winkhausen 2
Hofanlage

Hofanlage

11/12 Fleckenberg
Jagdhauser Straße 2
Fachwerkbauernhaus

Fachwerkbauernhaus, Anno 1753

13 Schmallenberg
Weststraße 11
Weststraße 11

Haus Schenk
Das nach dem letzten Stadtbrand errichtete Bürgerhaus wurde 1902 rechts im Stil Sauerländer Fachwerkbauten erweitert und aufgestockt. Zu erkennen sind die Einflüsse des Jugendstils.[7]

17 Schmallenberg
Unterm Werth 3
Schmalen Haus

Schmalen Haus
Das Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde auf den Resten eines sechseckigen Turmes der Stadtmauer errichtet und dokumentiert die Bauweise vor dem Stadtbrand von 1822. Das Gebäude wurde 1985/86 renoviert und zum Stadtarchiv ausgebaut.[7]

19 Grafschaft
Hauptstraße 15
Hauptstraße 15

Queedeelenhaus

21 Fleckenberg
Latroper Straße 35

Fachwerkbauernhaus (Längsdeelenhaus)

23 Schmallenberg
Oststraße 22
Oststraße 22

Fachwerktraufenhaus
Das zweigeschossige Fachwerkhaus wurde nach dem Stadtbrand von 1822 auf einem hohen Kellersockel errichtet. Das Gebäude besitzt eine mittig angeordnete, zweiläufige Treppe und vier Fensterachsen.[7]

24 Bödefeld
Hunaustraße 18

Fachwerkbauernhaus (Längsdeelenhaus)

25 Berghausen 8

Fachwerkbauernhaus

26 Lenne
Uentropstraße 12
Uentropstraße 12

Fachgiebelwerk

28 Schmallenberg
Oststraße 38
Oststraße 38

Bürgerhaus

32 Oberkirchen
Alte Poststraße 5
Pfarrhaus

Pfarrhaus

33 Schmallenberg
Oststraße 19
Bürgerhaus Oststraße 19

Bürgerhaus
Das traufenständige, fünfachsige Gebäude wurde nach dem Stadtbrand von 1822 errichtet. Das verschieferte Fachwerkhaus aus der klassizistischen Wiederaufbauphase besitzt eine mittig angeordnete, doppelläufige Freitreppe.[7]

40 Arpe 29

Ackerbürgerhaus (Kernbau, Saalaufstockung m​it Bühnenanbau u​nd Backhaus)

41 Grafschaft
Am Wilzenberg 8
Am Wilzenberg 8

Bürgerhaus (Kernbau)

42 Gleidorf
Am Roten Hagen 1
Kleinbäuerliches Gehöft

Kleinbäuerliches Gehöft

43 Rehsiepen 24
Altes Forsthaus Rehsiepen im Schmallenberger Sorpetal

Altes Forsthaus (ehemaliges Revierförsterdienstgehöft)
Geschützt wurde das gesamte Objekt. Dazu gehören unter anderem auch der Schwebegiebel, der Deelenboden mit Bachkieseln im Fischgrätmuster bis hin zu dem Backofen im Keller und der Räucherkammer im Dachraum. 2009 wurde das Anwesen in die gemeinnützige Stiftung Altes Forsthaus Rehsiepen eingebracht.[8][9]

47 Bad Fredeburg
Hochstraße 1
ehem. Hotelgebäude

ehem. Hotelgebäude (äußere Fassade)

48 Bad Fredeburg
Hochstraße 5

Bürgerhaus (Fassade u​nd Dachwerk)

49 Bad Fredeburg
Hochstraße 11/13
Hochstraße 11/13

Doppelhausgademe (Kernbau)

50 Bad Fredeburg
Hochstraße 16
Bürgerhaus

Bürgerhaus (teilweise)

51 Bad Fredeburg
Hochstraße 18

Bürgerhaus (Kernbau)

52 Bad Fredeburg
Hochstraße 19

Bürgerhaus (Kernbau)

53 Bad Fredeburg
Hochstraße 21
Bürgerhaus

Bürgerhaus (Kernbau)

54 Bad Fredeburg
Hochstraße 24
Bürgerhaus

Bürgerhaus (Kernbau)

55 Bad Fredeburg
Hochstraße 25
Bürgerhaus

Bürgerhaus

56 Bad Fredeburg
Mittelstraße 2

Bürgerhaus

58 Bad Fredeburg
Mittelstraße 6

Fachwerkhaus (vordere Giebelwand u​nd Haustür)

59 Bad Fredeburg
Mothmecke 12

Bürgerhaus (Kernbau)

60 Bad Fredeburg
Mothmecke 14
Mothmecke 14

Bürgerhaus (Kernbau)

61 Bad Fredeburg
Auf der Burg 4
Auf der Burg 4

Bürgerhaus (nördliche, bruchsteinerne Giebelwand), Ruine d​er Fredeburg, Erbaut u​m 1325

62 Bad Fredeburg
Altstadt 3

Bürgerhaus (äußere Fassade d​es Kernbaus)

63 Bad Fredeburg
Im Ohle 7

Ackerbürgerhaus (Obergeschoss u​nd Giebeldreieck d​es straßenseitigen Giebels)

68 Bad Fredeburg
Im Ohle 24

Bürgerhaus (Umfassungswände u​nd Dachwerk)

65 Bad Fredeburg
Im Ohle 16

Bürgerhaus (äußere Fassade d​es Kernbaus)

69 Bad Fredeburg
Im Ohle 30/32
Fachwerkgebäude (Kernbauten)

Fachwerkgebäude (Kernbauten, tlw.)

73 Bad Fredeburg
Unterer Hügel 11/12

Fachwerkhaus

70 Bad Fredeburg
Im Ohle 40
Im Ohle 40

Neurenaissancehaftes Gebäude (Kernbau)

74 Bad Fredeburg
Von-Ascheberg-Straße 2

Fachwerkhaus (Kernbau)

77 Bad Fredeburg
Kapellenstraße 1
Villa

Villa (äußere Fassade d​es Kernbaus)

78 Bad Fredeburg
Kapellenstraße 3

Villa (äußere Fassade d​es Kernbaus)

79 Bad Fredeburg
Mittelstraße 12

Villa (einschließlich Gitter d​er straßenseitigen Einfriedung)

83 Bad Fredeburg
Auf der Burg 3

Bürgerhaus (Kernbau)

86 Schmallenberg
Oststraße 30
Oststraße 30

Bürgerhaus (Kernbau)

87 Schmallenberg
Oststraße 31
Oststraße 31

Bürgerhaus (Kernbau)
Das zweigeschossige, traufenstängige Gebäude wurde auf dem Bruchsteinkeller des 1822 zerstörten Vorgängerbaus errichtet. Das fünfachsige Haus hat ein „neu-renaissancehaftes“ Türgestell.[7]

89 Schmallenberg
Oststraße 34

Bürgerhaus (Kernbau)

90 Schmallenberg
Weststraße 12
Weststraße 90

Flachgiebelhaus (teilweise)

92 Schmallenberg
Weststraße 23

Bürgerhaus (äußere Fassade des Kernbaus)
aus der Zeit von 1823 bis 1825 mit ortstypischer Fassadenausbildung. Das Schmiedegitter der Freitreppe wurde neurokokohaft gestaltet.[7]

93 Schmallenberg
Weststraße 31

Bürgerhaus (Kernbau)

94 Schmallenberg
Weststraße 32
Weststraße 32

Bürgerhaus (Kernbau)
Fünfachsiges Bürgerhaus aus der Zeit von 1823 bis 1825 mit doppelläufiger Freitreppe. Nach der Nutzung als Schülerinnenheim des Aufbaugymnasiums ist es Bürogebäude der Stadtsparkasse.[7][10]

95 Schmallenberg
Weststraße 33
Weststraße 33

Bürgerhaus (Kernbau)
Das traufenständige, fünfachsige Fachwerkhaus mit Schieferfassade wurde auf einem massiven Kellersockel errichten. Errichtet wurde es in der Zeit von 1823 bis 1825.

98 Schmallenberg
Weststraße 42
Weststraße 42

Bürgerhaus (teilweise)

99 Schmallenberg
Weststraße 60

Bürgerhaus (äußere Fassade u​nd Dachwerk d​es Kernbaus)

101 Schmallenberg
Kirchplatz 4

Bürgerhaus
Das traufenständige, fünfachsige Gebäude mit seinem in Bänderungen verschieferten Fachwerk stammt aus der Zeit von 1823 bis 1825.[7]

102 Schmallenberg
Kirchplatz 5
Pfarrhaus

Pfarrhaus m​it Figuren v​on Christel Lechner
Weiteres Bild

104 Schmallenberg
Hackwiese 6

Bürgerhaus (Kernbau)

108 Schmallenberg
Südstraße 3

Bürgerhaus (äußere Fassade des Kernbaus)
Das nach dem letzten Stadtbrand 1822 errichtete Gebäude besitzt eine klassizistische Formensprache. Die Mittelachse wird durch Treppe, Eingangstür und Zwerchbau mit Ladetür betont.[7]

111 Schmallenberg
Weststraße 38–40
Ackerbürgerhaus Weststraße 38–40

Fachwerktraufenhaus (Kernbau)
Das Ackerbürgerhaus mit einer sechsachsig gegliederten Fassade ist das einzige als Doppelhaus errichtete Gebäude des Wiederaufbaus von 1823 bis 1825. Das Gebäude besitzt eine doppelläufige Freitreppe.[7]

112 Gleidorf
Am Roten Hagen 3

Fachwerkhaus

114 Schmallenberg
Obrighauser Straße 1

Bürgerhaus

115 Schmallenberg
Obrighauser Straße 3

Bürgerhaus

116 Oberkirchen
Alte Poststraße 7

Gasthaus
(ohne den sich entlang der Alten Poststraße erstreckenden, einst landwirtschaftlich genutzten Nebentrakt)

117 Oberkirchen
Schützenstraße 6
Hofanlage

Hofanlage
(Wohnhaus, ohne die Erweiterung am rechten Giebel; äußere Fassade und Dachkonstruktion der bruchsteinernen Scheune, ohne den rückwärtigen neuzeitlichen Anbau; Deelentorsturz des Stallgebäudes)

118 Grafschaft
Kirchstraße 6

Ackerbürgerhaus (giebelständiger Fachwerkkernbau)

119 Grafschaft
Kirchstraße 8
Fachwerkhaus

Fachwerkhaus (Obergeschoss)

120 Grafschaft
Hauptstraße 1
Gasthaus

Gasthof
(gesamte straßenseitige Traufwand, ein Teil der rechten Giebelwand bis zum heutigen Hoteleingang, ein Teil der linken Giebelwand in der Länge des heutigen vorderen Gastzimmers und das sich über diesen Teilen befindliche Mansarddach)

121 Grafschaft
Hauptstraße 2
Hofanlage

Hofanlage
(Haupthaus, äußere Fassade mit konstruktivem Gerüst des an der linken Traufwand angebauten Stallgebäudes und äußere Fassade des rechts der Hofzufahrt gelegenen Nebengebäudes, mit Ausnahme des an der hinteren Traufwand angebauten, offenen Wagenschauers)

122 Grafschaft
Hauptstraße 6

Fachwerkhaus u​nd Ökonomiegebäude

123 Grafschaft
Hauptstraße 11
Hauptstraße 11

Fachwerkbauernhaus
(in seiner ursprünglichen Länge von 15 Gebinden)

124 Grafschaft
Hauptstraße 22

Fachwerkhaus

126 Heiminghausen 2
Hauptstraße 22

Hofanlage
(Haupthaus, Kapelle, Schmiede/ Stellmacherei und Ökonomiegebäude)

127 Dorlar
Kirchstraße 3

Ehemaliges Pfarrhaus
Das Gebäude wurde im Jahr 2011 abgerissen.[11]

128 Schmallenberg
Oststraße 57
Oststraße 57

Historisches Wohn- u​nd Geschäftshaus

129 Nordenau
Astenstraße 2

Wohnhaus (einschließlich d​es sich rechtsseitig anschließenden Gebäudeflügels)

130 Grafschaft
Schulstraße 30

Fachwerkhaus

131 Grafschaft
Hauptstraße 19

Bürgerhaus (Kernbau)

131 (b) Oberkirchen
Alte Poststraße 12

Wohn- u​nd Geschäftshaus (Kernbau)

132 Oberkirchen
Alte Poststraße 14

Fachwerkhaus

133 Oberkirchen
Alte Poststraße 18

Fachwerkhaus

134 Oberkirchen
Kirchstraße 2

Fachwerkhaus

135 Oberkirchen
Schützenstraße 14

Fachwerkhaus

136 Oberkirchen
Eggeweg 2

Gasthof
(bachseitige Traufwand und die beiden Giebelwände)

138 Oberkirchen
Kirchstraße 14

Wohnhaus m​it Fachwerkaufsatzgeschoss

141 Niedersorpe 7

Fachwerkhaus (Kernbau)

143 Obersorpe 25

Fachwerkhaus (Kernbau),
Pfarr-Vikariegebäude

144 Obersorpe 3

Bauernhaus

146 Holthausen
Heustraße 7

Fachwerkhaus

148 Westfeld
Winterberger Straße 5

Bauernhaus

155 Nierentrop 6

Hofanlage
(Backhaus, Hofkapelle und Bilderstock Mater Dolorosa)

157 Westfeld
In der Walmecke 4

Fachwerkhaus

158 Bödefeld
Graf-Gottfried-Straße 3

Fachwerkhaus (äußere Fassade)

159 Hundesossen 2

Hofanlage

161 Grafschaft
Am Stünzel 2

Fachwerkhaus (Kernbau)

162 Schmallenberg
Oststraße 36

Bürgerhaus

168 Bödefeld
Hunaustraße 26

Bürgerhaus (Kernbau)

171 Bödefeld
Hunaustraße 24

Bürgerhaus

172 Fleckenberg
Latroper Straße 37

Bauernhaus

174 Bödefeld
St.-Vitus-Schützen-Straße 10

Villa

176 Bad Fredeburg
Burgweg 1

Bürgerhaus (Kernbau)

177 Bad Fredeburg
Hochstraße 17

Bürgerhaus (Kernbau u​nd Nebengebäude)

180 Kirchilpe 5

Fachwerkhofgebäude (Umfassungswände u​nd Dachwerk)

182 Lenne
Uentropstraße 20
Uentropstraße 20

Bauernhaus (Kernbau)

183 Bad Fredeburg
Burgweg 4

Bürgerhaus

184 Bad Fredeburg
Im Ohle 15/17

Fachwerkdoppelhaus

185 Niedersorpe 26

Haupthaus d​er Hofanlage

186 Niedersorpe 31

Kernbau d​es Bruchsteinwohnhauses

187 Niedersorpe 28
Niedersorpe 28

Fachwerk-Kleinhaus

195 Fleckenberg
Latroper Str. 17

Wirtschaftsgiebel d​es Fachwerkbauernhaus

198 Niedersorpe 11

Hofanlage (Wohnhaus u​nd Fachwerkscheune)

201 Oberkirchen
Galgenstraße 1

Altes Gefängnis

202 Schmallenberg
Oststraße 71
Oststraße 71

Bürgerhaus
Das älteste erhaltene Wohngebäude der Stadt stammt aus dem Jahr 1639.[7]

203 Wormbach
Alt Wombach1
Bürgerhaus Wormbach

Bürgerhaus
Vermutlich um 1844 errichtet, Fachwerk mit Backsteinen ausgemauert, mit heimischem Schiefer gedeckt.[12]

207 Schanze 8
keine Angabe
Ehemaliges Forsthaus

Ehemaliges Forsthaus

Sonstige Gebäude

Nr. Ort Beschreibung und Anmerkungen
1 Bad Fredeburg,
Im Ohle 6
Amtsgericht

Amtsgericht Schmallenberg
Das Gericht befindet sich in dem im Jahre 1846 fertig gestellten Gebäude. Im Dachgeschoss des Bauwerks befindet sich das Gerichtsmuseum Bad Fredeburg.

9 Wormbach 15
keine Angabe
Pfarrhaus Wormbach

Pfarrhaus/Pastorat

22 Bad Fredeburg,
Im Ohle 33
Ohlcenter

Ohlcenter (ehem. Amtshaus)

84 Bad Fredeburg,
Im Ohle 18

ehem. Fabrikgebäude (äußere Fassade d​es Kernbaus)

110 Fleckenberg
Besteckmuseum

Besteckfabrik Hesse
Das Gebäude wurde 1865 errichtet und beherbergte ursprünglich eine Wollspinnerei. Ebenfalls unter Nutzung der Wasserkraft der Lenne wurde hier dann von der Carl Hesse KG Fleckenberg in der Zeit von 1938 bis 1982 Besteck hergestellt.[13]

139 Oberkirchen,
Zur Lüttmecke 3

Schulgebäude

147 Holthausen,
Heustraße

Backhaus

154 Nordenau,
Heinrich-Köppler-Platz 3

Pfarrhaus

166 Oberkirchen,
Alte Poststraße 15
Lennemühle

Lennemühle (einschließlich Ober- und Untergraben)
In der heute noch funktionsfähigen Kornmühle aus dem Jahr 1807 wurde bis 1993 Korn gemahlen. Im selben Jahr wurde die Mühle unter Denkmalschutz gestellt. Die Turbinen produzieren aktuell mit der Wasserkraft der Lenne umweltfreundlichen Strom.

170 Holthausen,
Kirchstraße
Sauerländer Speicher

Sauerländer Speicher (fachwerkenes Obergeschoss u​nd Dachwerk)

173 Grimminghausen 2

Wassermühle
(Mühlengebäude einschließlich maschineller Ausstattung, Turbine, Sichter und Backofen; Obergraben einschließlich Einleitungsbauwerk in der Wenne; Untergraben von dem Mühlengebäude bis zur Wiedereinleitung in die Wenne)

199 Oberkirchen,
Schwarze Fabrik

Schwarze Fabrik
In der ehemaligen Holzkohlenfabrik aus dem Jahr 1878 befindet sich heute eine Kunstschmiede. Die ehemalige Holzkohlenfabrik, die in der Bevölkerung bis heute "Schwarze Fabrik" genannt wird, verarbeitete insbesondere Buchenholzkohle. Seit 1998 ist die Schwarze Fabrik als Baudenkmal geschützt.

205 Schmallenberg,
Unter der Stadtmauer 4
Kunsthaus Alte Mühle

Kunsthaus Alte Mühle, ehemalige Untere Mühle (Umfassungswände, Dachwerk mit Drempelgeschoss)
Die damals zum Kloster Grafschaft gehörende Mühle wurde bereits im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt. Sie lag in unmittelbarer Nähe der Lenne außerhalb der Schmallenberger Stadtmauern und versorgte die umliegenden Bewohner mit Mehl und Öl. Die älteste erhaltene Bausubstanz der gegenwärtigen Mühle sind die teilweise aus dem 15. Jahrhundert stammenden Grundmauern.

Sonstige Denkmäler

Nr. Ort Beschreibung und Anmerkungen
16 Latrop
Im Grubental
Altarstein

Altarstein
Der Altarstein soll an eine alte heidnische Opferstätte erinnern. Es handelt sich um eine senkrecht im Schladebach stehende Steinplatte am oberen Rande eines kleinen aufgestauten Sees. An der heidnischen Stätte errichteten Mönche aus dem nahen Kloster Grafschaft etwa um 1737 bis 1739 als Erinnerung an die erneute Gründung des in der Soester Fehde um 1444 wüst gefallenen Ortes Latrop ein hölzernes Gedenkkreuz.

20 Grafschaft
Wilzenbergturm

Wilzenbergturm
Der Wilzenbergturm ist ein 1889 errichteter, 17 Meter hoher Aussichtsturm in Stahlfachwerkbauweise auf dem Wilzenberg.[14]

29 Schmallenberg
Unterm Werth/Ohlgasse
Bildstock St. Valenti

Bildstock St. Valentin
Errichtet im Jahre 1767 zu Ehren des Stadtpatrons St. Valentin, der seit 1716 in Schmallenberg verehrt wird.

39 Nordenau
Burgruine Rappelstein

Burgruine Rappelstein
Die Burg Nordenau, deren ursprünglicher Name Burg Norderna war, wurde von den Edelherren von Grafschaft an der alten Heidenstraße Köln – Kassel um 1200 erbaut.
Weitere Bilder

175 Grafschaft
Grafschafter Höhe
Grafschafter Höhe

Korpus d​es Wegekreuzes

188 Somberg
(bei Hengsiepen)

Historischer trigonometrischer Festpunkt
Koordinaten: 3449 780 / 5677 240

189 Herschede West
(Herrscheid bei Bracht)

Historischer trigonometrischer Festpunkt
TP-Nr. 4814-0-08501, Koordinaten: 3440 930 / 5671 392

190 Sommerseite
(bei Oberkirchen)

Historischer trigonometrischer Festpunkt
TP-Nr. 4816-0-02201, Koordinaten: 3458 480 / 5668 980

191 Grafschafter Höhe
(bei Grafschaft)

Historischer trigonometrischer Festpunkt
TP-Nr. 4816-0-01701, Koordinaten: 3454 340 / 5666 810

192 Fredeburger Wald
keine Angabe

Historischer trigonometrischer Festpunkt
TP-Nr.?, Koordinaten:

193 Löhrkopf II
(Lohkopf bei Dornheim)

Historischer trigonometrischer Festpunkt
TP-Nr. 4716-0-01902, Koordinaten: 3454 875 / 5679 740

194 Waldemay
(bei Lengenbeck)

Historischer trigonometrischer Festpunkt
TP-Nr. 4816-0-02601, Koordinaten: 3456 915 / 5672 010

204 Latrop

Alte Mühle (Latrop)
Wassermühle mit Wasserzuführung (Mühlenteich, Zu und Unterlauf)

206 Schmallenberg,
keine Angabe
Jüdischer Friedhof Schmallenberg

Jüdischer Friedhof
Die letzte Bestattung fand 1961 statt.

Siehe auch

Literatur

  • Alfred Bruns, Reinhold Weber: Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Schmallenberg. Grobbel Verlag, 1993, ISBN 3-930271-32-X.
  • Alfred Bruns, Marita Völnicke, Reinhold Weber: Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Schmallenberg. Band 2: Kirchen, Kapellen, Wegekreuze, Heiligenhäuser, Bildstöcke. F.W. Becker Verlag, 2002, ISBN 3-930264-42-0.

Einzelnachweise

  1. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. (PDF; 9,8 MB) LWL mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, S. 68 ff. und S. 86; abgerufen am 25. Oktober 2010.
  2. Denkmal des Monats, Juni 2010 abgerufen am 18. September 2017.
  3. Uni Bonn: Kirche St. Cyriacus (Memento des Originals vom 10. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-bonn.de abgerufen am 10. November 2013.
  4. Denkmal des Monats, Oktober 2006 abgerufen am 18. September 2017.
  5. Homepage Fleckenberg (Memento des Originals vom 26. Januar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fleckenberg.info, abgerufen am 10. April 2011.
  6. Die Kapelle St. Laurentius, Ebbinghof abgerufen am 18. April 2011.
  7. Historischer Stadtrundgang
  8. Forsthaus Rehsiepen. Website der Stiftung Altes Forsthaus Rehsiepen. Abgerufen am 9. Januar 2011.
  9. LWL - Altes Forsthaus in Rehsiepen, S. 77. (PDF; 5,8 MB) abgerufen am 9. Januar 2011.
  10. Denkmal des Monats, November 2008
  11. Kein anderer Ausweg. (Memento vom 10. September 2012 im Webarchiv archive.today) In: Sauerlandkurier 1. Mai 2011, abgerufen am 3. Mai 2011.
  12. Informationstafel an der Hauswand (Foto)
  13. Denkmal des Monats, Juni 2007 abgerufen am 18. September 2017.
  14. Denkmal des Monats, Oktober 2009 abgerufen am 18. September 2017.
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